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International


3 000 neue Adventisten auf Kuba

Havanna/Kuba, 25.03.1998/APD Nach Evangelisationsveranstaltungen in 183 Orten Kubas schlossen sich Ende Februar über 3 000 Menschen den Siebenten-Tags-Adventisten an. Pastor Robert S. Folkenberg, Silver Spring, Maryland/USA, Präsident der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der evangelischen Freikirche, besuchte zusammen mit Dr. Silvio Platero, dem stellvertretenden Direktor des Amtes für religiöse Angelegenheiten, neun Gottesdienste, bei denen sich jeweils zwischen 174 und 634 Menschen in öffentlichen Schwimmbädern taufen ließen. Die Handlung wird nur an Jugendlichen und Erwachsene gemäß dem biblischen Vorbild vorgenommen.

Pastor Folkenberg nahm in Gegenwart der Behördenleiterin für religiöse Angelegenheiten, Caridad Diego, auch an der Einweihungsfeier für das neue Zentrum der Adventgemeinde in La Vibora teil. Es ist mit 1 250 Sitzplätzen die größte protestantische Kirche Kubas. In dem Inselstaat leben jetzt über 20 000 Siebenten-Tags-Adventisten. Seit 1994 konnten die kubanischen Adventisten mit ausländischer Hilfe 86 Gemeindezentren sanieren und 70 neue bauen. 1995 erhielten sie die staatliche Genehmigung, 250 000 Broschüren mit dem Titel "Der Weg zu Christus" und vier Millionen Bibellehrbriefe zu drucken. Die Evangelisationsveranstaltungen unter dem Motto "Christo Hogar 98" ("Christusfeuer" 98) führten einheimische Pastoren und Laien sowie ausländische Evangelisten durch. Die erste adventistische Gemeinde wurde 1905 in La Lisa bei Havanna gegründet.



Adventistischer Kirchenleiter predigte in Peking

Peking/China, 25.03.1998/APD Zum ersten Mal seit über vier Jahrzehnten konnte wieder ein ausländischer Kirchenleiter der Siebenten-Tags-Adventisten mit staatlicher Genehmigung in einer Pekinger Kirche predigen. Der Norweger Dr. Jan Paulsen, einer der Vizepräsidenten der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Freikirche in Silver Spring, Maryland/USA, hielt Ende Februar vor 800 Gläubigen einen Sabbatgottesdienst in der Zentralkirche. Obwohl in China keine evangelischen Konfessionen mehr zugelassen sind, betrachten sich laut Pastor Paulsen über 230 000 Menschen als Siebenten-Tags-Adventisten. Bei der Zwangsein-gliede-rung aller protestantischen Kirchen in die regimenahe "Drei-Selbst-Bewegung" im Jahre 1950 waren es dagegen nur 21 000 gewesen.



In Albanien schulfreier Samstag

Tirana/Albanien, 25.03.1998/APD Begrüßt haben die albanischen Siebenten-Tags-Adventisten ein Gesetz, das den Unterricht an Grund- und Hauptschulen sowie an nichttechnischen Realschulen und Gymnasien künftig nur noch von Montag bis Freitag vorsieht. "Wir sind für diese Änderung dankbar, die es unseren Jugendlichen ermöglicht, am Samstag, dem biblischen Sabbat, ohne Repressalien den Gottesdienst zu besuchen", sagte Pastor Caleb Bru, der Vorsteher der Adventisten in Albanien. Bisher war es strafbar, am Samstag nicht zum Unterricht zu erscheinen. Die evangelische Freikirche hatte sich in den vergangenen Jahren stets bemüht, in Gesprächen mit dem Kultusministerium und mit Rektoren eine Lösung für ihre Jugendlichen zu erreichen. In Albanien gibt es zur Zeit etwa 200 erwachsene getaufte Adventisten in zwei Gemeinden. 1991 begann die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA als erste westliche NichtRegierungs-Organisation mit der Arbeit im Lande. 1994 stellte ihr die albanische Regierung in Tirana ein 53 000 Quadratmeter großes Gelände zur Verfügung, auf dem ein Lagerhaus für humanitäre Güter entstand, das auch ein Dutzend andere Hilfswerke nutzten, außerdem Büros, eine ambulante Klinik und ein berufliches Ausbildungszentrum. Bis zu den Unruhen im März 1997 hatte ADRA Entwicklungsprojekte im Wert von fast 20 Millionen Mark durchgeführt. Gegenwärtig läuft im Norden Albaniens ein Programm zur Förderung der Volksgesundheit, das die Dänische Internationale Entwicklungshilfeorganisation DANIDA mit 594 000 Mark unterstützt.



Drogenprävention durch Jugendliche

Bukarest/Rumänien, 25.03.1998/APD Unter dem Motto "Adventistische Jugendliche helfen Jugendlichen" wurden in Cernica/Rumänien 174 Adventisten zwischen 16 und 30 Jahren in der Drogenprävention ausgebildet. Sie sollen in ihren Heimatorten Gruppen gründen, die die Botschaft "Du brauchst keine Suchtmittel, um dich besser zu fühlen" verbreiten. "Wenn Jugendliche Gleichaltrigen sagen, daß ein Leben ohne Drogen das eigentliche Leben ist, und entsprechende Alternativen zeigen, ist dies sehr wirkungsvoll", äußerte Kathleen Kuntaraf (Silver Spring, Maryland/USA), stellvertretende Direktorin der Gesundheitsabteilung der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten.



Adventistisches Kirchenbauprogramm in Rumänien

Bukarest/Rumänien, 25.03.1998/APD Nach der Erstellung von 112 Kirchenbauten während der letzten beiden Jahre in Rumänien, wollen die dortigen Siebenten-Tags-Adventisten 200 weitere Gemeindezentren errichten. Laut Pastor Adrian Bocaneanu (Bukarest), dem Vorsteher der rumänischen Adventisten, schlossen sich allein im letzten Jahr über 4 600 Menschen der evangelischen Freikirche an, so daß viele Gotteshäuser keinen Platz mehr für die neuen Mitglieder bieten. Gegenwärtig gibt es in Rumänien 72 000 erwachsene getaufte Adventisten in über 1 000 Gemeinden. Sie unterhalten auch ein theologisches Seminar, eine Klinik, eine Krankenpflegeschule, drei Gymnasien, ein Verlagshaus und mehrere Privatrundfunkstationen. Seit 1870 ist die Freikirche in Rumänien vertreten.



100 Jahre Adventisten auf Island

Reykjavik/Island, 25.03.1998/APD Ihr hundertjähriges Bestehen begingen Ende Februar die Siebenten-Tags-Adventisten auf Island. Am 26. November 1897 kam mit David Ostlund der erste adventistische Missionar auf die Insel. Die Jubiläumsfeierlichkeiten fanden in einem Gemeindezentrum der lutherischen Kirche in Reykjavik statt. In seinem Grußwort sagte der isländische Staatspräsident Olafur Ragnar Grimsson: "Die adventistische Kirche ist zwar nicht so groß wie andere, doch in der Geschichte unseres Landes war ihr Wirken inhaltsreich und bedeutsam; nicht nur im Bildungsbereich, sondern auch durch ein gutes Vorbild und durch Umsetzung des Glaubens in die Tat." Auch der lutherische Bischof von Südisland, Sigurdur Sigurdarson, gratulierte im Namen des leitenden isländischen Bischofs den Adventisten zum Jubiläum. Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem zwei lutherische Bischöfe im Ruhestand, der Leiter der Heilsarmee sowie Vertreter der römisch-katholischen Kirche und der Pfingstgemeinde. Auf Island leben 560 Siebenten-Tags-Adventisten in sechs Gemeinden. Sie unterhalten auf der Insel eine Grund- und eine Realschule.



Kirchen bei EXPO'98 in Lissabon präsent

Lissabon/Portugal, 25.03.1998/APD An der letzten Weltausstellung in diesem Jahrhundert, die vom 22. Mai bis 30. September in Lissabon stattfindet, werden sich auch die Siebenten-Tags-Adventisten beteiligen. Über ein Dutzend Kirchen, darunter Katholiken, Adventisten und Baptisten, informieren an einem gemeinsamen Ausstellungsstand über ihre Arbeit in Portugal. Zur EXPO'98 mit dem Thema "Die Ozeane, ein Vermögen für die Zukunft" werden etwa 15 Millionen Besucher erwartet. Das 60 Hektar große Gelände am Tejo-Ufer beherbergt unter anderem den "Pavillon der Kenntnis der Meere", wo der Besucher erfahren kann, wie der Mensch die Ozeane entdeckte, sie zu befahren lernte und schließlich das Gefühl für die Notwendigkeit entwickelte, sie zu schützen. Der "Pavillon der Ozeane" enthält das größte Ozeanarium Europas mit der Nachbildung der Ökosysteme des Nordatlantik, des Pazifik, des Indischen Ozeans und der Antarktis. 25 000 Fische, Vögel und Säugetiere sind hier zu bestaunen. Die Siebenten-Tags-Adventisten geben zur EXPO'98 eine Sonderausgabe der Zeitschrift "Zeichen der Zeit" zum Thema "Ozeane" heraus. Sie wird in Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch und Portugiesisch für die Besucher am gemeinsamen Informationsstand der Kirchen ausliegen.



70 Jahre Pastorenzeitschrift "Ministry"

Silver Spring, Maryland/USA, 25.03.1998/APD Seit 70 Jahren erscheint die von der Predigtamtsabteilung der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring, Maryland/USA, herausgegebene englischsprachige Pastorenzeitschrift "Ministry". Sie wird weltweit von etwa 75 000 Geistlichen der unterschiedlichsten Konfessionen gelesen. "Ministry" hat in den letzten Jahrzehnten auch über 1 000 Seminare für Pastoren durchgeführt. Das nächste findet am 31. März per Satellitenübertragung statt. Laut Chefredakteur Willmore D. Eva wird die Fortbildung zum Thema "Die Auferstehung der Toten wieder bewußt machen" in 500 Kirchengemeinden, Hochschulen, theologische Seminare und Klöster Nordamerikas übertragen. Es handelt sich dabei um Institutionen der Adventisten, Baptisten, Katholiken, Methodisten, Pfingstler und Presbyterianer. Vier Theologen aus drei Konfessionen werden die Thematik darlegen: die Adventisten Charles E. Bradford (Silver Spring, Maryland) und Dwight K. Nelson (Berrien Springs, Michigan), der Presbyterianer W. Frank Harrington (Atlanta, Georgia) sowie der Baptist Gardner C. Taylor (New York). Für die Übertragung auf Kanal 2 des Satelliten Galaxy 9 sorgt Adventist Communication Network (ACN).



Junge Laienmissionare

Manila/Philippinen, 25.03.1998/APD Seit 1993 haben die Siebenten-Tags-Adventisten auf den Philippinen 1 000 junge Laienmissionare ausgebildet. Jeweils zu zweit werden sie für ein Jahr in Gebiete des Inselstaates gesandt, wo die evangelische Freikirche noch nicht vertreten ist. Als Resultat ihrer Arbeit schlossen sich bisher 10 800 Menschen der Freikirche an, so daß dort über 140 neue Adventgemeinden entstanden.



Neue E-Mail Adresse für Lutherischen Weltbund

Genf/Schweiz, 25.03.1998/APD Der Lutherische Weltbund (LWB) hat eine neue E-Mail Adresse. Sie lautet nicht mehr "@wcc-coe.org", sondern "@lutheranworld.org". Die Initialen des jeweiligen Stabsmitgliedes müssen, wie zuvor auch, vor dem @-Zeichen ergänzt werden. Beispielsweise wäre die Adresse von John Anderson: "ja@lutheranworld.org". Für eine Übergangszeit ist der LWB-Stab sowohl unter der alten als auch neuen Adresse erreichbar.





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© APD Geändert am: 06.04.98

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