| Die "Stimme der Hoffnung", Darmstadt, feiert als freikirchliches
Medienzentrum der Siebenten-Tags-Adventisten am 6. Juni das fünfzigjährige
Jubiläum. |
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Kurze Geschichte der "Stimme der Hoffnung"
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| 1948 |
Nach der Idee des adventistischen Radiopioniers Harold Marshall Sylvester
Richards (1894-1985), dem Gründer der "Voice of Prophecy" in den Vereinigten
Staaten, beginnt die Rundfunkarbeit der Siebenten-Tags-Adventisten in
Deutschland. Max Busch wird erster Leiter der "Stimme der Hoffnung" in
Berlin-Zehlendorf. Die Sendungen werden in Paris produziert und über Radio
Luxemburg (Lange Welle) ausgestrahlt. Aufgrund der Hörerreaktionen wird
auch eine "Bibelkorrespondenzschule" mit einem kostenlosen Bibelfernkurs
eingerichtet. |
| 1956 |
In der DDR wird die "Friedensauer Bild- und Tonstelle" in der Nähe von
Magdeburg gegründet. Sie beliefert adventistische Gemeinden in der DDR,
Tschechoslowakei, Polen und Afrika mit Tonbildserien und Audiokassetten.
Friedemann Mahlhus beginnt mit der Arbeit und übernimmt später die Leitung. |
| 1959 |
Umzug der "Stimme der Hoffnung" nach Darmstadt auf die Marienhöhe. Die
Sendungen werden im eigenen Studio produziert. |
| 1960 |
Erwin Berner übernimmt die Leitung der "Stimme der Hoffnung". Oswald
Bremer betreut die Hörer und die Teilnehmer der "Bibelkorrespondenzschule". |
| 1964 |
Die von Tristan Böttcher gegründete adventistische "Blindenhörbücherei"
wird in die "Stimme der Hoffnung" eingegliedert. In der DDR entsteht ebenfalls
eine "Blindenhörbücherei". |
| 1965 |
In der DDR werden die "Friedensauer Bibellehrbriefe" von Wilhelm Czembor
ins Leben gerufen. |
| 1966 |
Erwin Kilian wird Leiter der "Stimme der Hoffnung". Zwei Jahre später
erfolgt der Umzug in die heutigen Büro- und Studioräume Am Elfengrund
66. |
| 1971 |
Erste Kurzwellen-Sendungen über Radio Transeuropa (Sines, Portugal).
In der Adventkapelle Saarbrücken wird ein Tonstudio eingerichtet. Ein
Übertragungswagen wird angeschafft. Es entstehen neue Bibellehrbriefe
("Die Bibel spricht") sowie erstmals eigene Kassetten für den Verkauf.
Die Aufgaben in der "Stimme der Hoffnung werden umfangreicher, deshalb
wird Heinz Hopf Leiter der Rundfunkabteilung mit Informationsblatt und
der Blindenhörbücherei, Helmut Ehrle übernimmt den Bibelfernunterricht
und die Musikproduktion. Die Auflage des Informationsblattes steigt bis
1978 von 36 500 auf über 100 000 Exemplare. |
| 1978 |
Arno Patzke übernimmt die Leitung der "Stimme der Hoffnung". |
| 1984 |
Erste UKW-Programme werden über private Rundfunkanstalten in Deutschland
gesendet. |
| 1987 |
Der neue Bibelfernkurs "Start ins Leben" erscheint. Die "Bibelkorrespondenzschule"
heißt jetzt "Internationales Bibelstudien-Institut". |
| 1988 |
Die erste Blindenfreizeit der "Stimme der Hoffnung" findet in Freudenstadt
statt. In verschiedenen adventistischen Gemeinden werden Radiogruppen
gegründet, die über UKW-Regionalfunk eigene Sendungen ausstrahlen. |
| 1990 |
Radio Moskau strahlt Kurzwellen-Sendungen der "Stimme der Hoffnung"
über die ehemaligen kommunistischen Sendeanlagen aus. |
| 1992 |
Die Bild- und Tonstelle, der Blindenhördienst und der Bibelfernunterricht
aus der ehemaligen DDR werden in die "Stimme der Hoffnung", Darmstadt,
eingegliedert. |
| 1993 |
Günther Machel wird Leiter der "Stimme der Hoffnung". |
| 1994 |
Video-Produktionen werden ein fester Bestandteil der Arbeit der "Stimme
der Hoffnung". |
| 1997 |
Die "Stimme der Hoffnung" wird Internet-Anbieter. |
| 1998 |
Erste Radiosendungen werden über Satellit ausgestrahlt. Der 6. Juni
ist der Startschuß für Live-Bild-Übertragungen per Satellit aus Deutschland. |
| Helmut Kraus |