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International


Lutheraner und Adventisten mit gemeinsamen Grundlagen Gegenseitige Wertschätzung nach bilateralen Gesprächen

Ostfildern, 04.06.1998/APD Mit gegenseitiger Wertschätzung ging eine Konsultationsreihe zwischen Vertretern des Lutherischen Weltbundes und der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten zu Ende, die vor vier Jahren in Darmstadt begann. Lutheraner und Adventisten sind überzeugt, daß es "aufrichtige, gläubige Christen auch in anderen Kirchen gibt". Deshalb empfiehlt der Abschlußbericht die gegenseitige Anerkennung der "grundlegend christlichen Bindung" der jeweils anderen Glaubensgemeinschaft. Beide Seiten werden aufgefordert, in ihrer öffentlichen Darstellung und theologischen Ausbildung die andere Konfession "wahrheitsgemäß und ohne Polemik" und ihrem Selbstverständnis entsprechend darzustellen. Dazu gehöre auch, daß die Siebenten-Tags-Adventisten in Zukunft von "Lutheranern und Lutheranerinnen in ihren nationalen und regionalen kirchlichen Kontexten nicht als Sekte betrachtet, sondern als Freikirche und christliche Weltgemeinschaft" anerkannt werden.

Der 17 Seiten umfassende Abschlußbericht wurde den lutherisch-adventistischen Vertretern vorgelegt, die vom 10. bis 16. Mai in Cartigny/Schweiz tagten. Er ist bisher nur in englischer Sprache verfügbar und im Internet unter http://www.adventisten.de/aktuell/002.html abrufbar. Die diesjährige Konsultation in Cartigny zum Thema Eschatologie, der biblischen Lehre vom Abschluß der Heilsgeschichte, besuchten auch Pastor Robert S. Folkenberg (Silver Spring, Maryland/USA), Präsident der Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten, und Pastor Ishmael Noko (Genf), Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes. Folkenberg würdigte den Dialog als Möglichkeit, authentisch zu erfahren, was der andere Gesprächspartner wirklich glaube. Dies zeige sich gerade beim Thema Eschatologie, "das nur selten in bilateralen Gesprächen zwischen Kirchen diskutiert wurde". Deutlich sei auch geworden, "daß Adventisten keine gesetzliche Sekte sind, die die Erlösung durch gute Werke lehrt, sondern eine dynamische christliche Glaubensgemeinschaft". Laut dem adventistischen Vorsitzenden der Konsultationsreihe, Pastor Bert B. Beach (Silver Spring/USA), wurde bereits während der bilateralen Gespräche mit Vertretern des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in den Jahren 1965-1972 seitens des ÖRK festgestellt, daß es sich bei den Adventisten nicht um eine Sekte, sondern um "eine Kirche vom Typus der Freikirche" handle.

Der reformierte Genfer Theologe und frühere Direktor der Abteilung für Glauben und Kirchenverfassung des ÖRK, Lukas Vischer, betonte gegenüber dem Adventistischen Pressedienst (APD): "Daß Lutheraner und Adventisten im Laufe von nur vier Jahren so viel gemeinsamen Grund entdecken konnten, halte ich für ein überaus verheißungsvolles Zeichen. Daß Lutheraner in Zukunft die Adventisten nicht mehr als Sekte bezeichnen werden, ist eines; noch wichtiger aber ist die Feststellung, daß die beiden Kirchen trotz bedeutsamer bleibender Unterschiede in Entscheidendem einig sind - 'der Liebe zum Wort Gottes, dem gemeinsamen Erbe der Reformation, dem Engagement für Religionsfreiheit und vor allem der guten Botschaft von der Rechtfertigung aus Gnade durch den Glauben allein'. Das heißt nichts anderes als daß die lutherischen und adventistischen Kirchen zu vollgültigen Partnern im Dialog geworden sind - ein Ergebnis, dem sich auch andere evangelische Kirchen sicher nicht entziehen werden."

Die lutherisch-adventistische Gesprächsreihe begann im November 1994 in Darmstadt. Es handelte sich damals um die erste internationale Konsultation zwischen Vertretern und Vertreterinnen der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und dem Lutherischen Weltbund. Ziele des ersten Zusammentreffens waren unter anderem eine bessere gegenseitige Verständigung, der Abbau falscher Klischeevorstellungen sowie die Erforschung der jeweiligen Glaubensgrundlagen. Die zweite Gesprächsrunde fand im Juni 1996 in Toronto/Kanada zum Thema Soteriologie, der Lehre vom Erlösungswerk Christi, statt. Bei der dritten Konsultation im Juni 1997 in Jongny/Schweiz ging es um die Ekklesiologie, der Lehre von der Kirche, und jetzt in Cartigny um das jeweilige Verständnis von Eschatologie. Alle Konsultationsbeiträge samt dem Abschlußbericht sollen als Buch veröffentlicht werden.

Auch nach Abschluß der vierjährigen Gesprächsreihe auf Weltebene soll es zu weiteren gelegentlichen Konsultationen zwischen Lutheranern und Adventisten kommen. Ein mögliches Thema könnte bereits 1999 die Einhaltung des biblischen Ruhetagsgebotes unter besonderer Berücksichtigung der "modernen Gesellschaft" sein. Außerdem sollen "beratende Verbindungen" zwischen beiden christlichen Weltgemeinschaften aufrechterhalten werden. Als mögliche Bereiche künftiger Zusammenarbeit nennt der Abschlußbericht die Linderung menschlichen Leidens, den Einsatz für Religionsfreiheit, Pastorentreffen, gemeinsame Gebetsveranstaltungen und die Arbeit in den Bibelgesellschaften.

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten umfaßt über zehn Millionen getaufte, erwachsene Mitglieder und weitere 20 Millionen Angehörige in 204 Ländern. Der Lutherische Weltbund zählt 124 Mitgliedskirchen mit rund 57 Millionen Mitgliedern in 68 Ländern.
(Hinweis der Redaktion: Pressefotos zur Konsultation in Cartigny/Schweiz können beim Lutherischen Weltbund, c/o Christa Rothenbühler Rau, Postfach 2100, CH-1211 Genf 2, Telefon +41-22-791 63 69, Telefax +41-22-798 86 16, E-Mail: chr@lutheranworld.org angefordert werden.)



"Wenn Christen Christen töten"

Soweto/Südafrika, 04.06.1998/APD "Wenn Christen durch diejenigen getötet werden, die ebenfalls behaupten, Christen zu sein, ist etwas total falsch", sagte Pastor Robert S. Folkenberg, Präsident der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten, in einem Gottesdienst im südafrikanischen Soweto. Seine Predigt wurde kürzlich live per Satellit in 41 afrikanische Staaten übertragen, so daß etwa 300 000 Menschen sie mitverfolgen konnten. "Als ich in Kigali der Hauptstadt Ruandas war", so Folkenberg, "fragte ich die Anwesenden, ob sie bei den Massakern im Jahre 1994 Familienangehörige verloren haben. 25 000 Hände hoben sich. Viele Christen folgen nicht zuerst Christus, sondern sind zuerst Zulus, Tutsis oder Hutus. Rassismus, Haß, Mord und Hungersnot werden erst überwunden, wenn wir uns einander lieben, weil Christus unsere Herzen verändert hat." Nach Folkenberg könnten diese Probleme nicht durch neue Gesetze gelöst werden; nur durch Gott könnten Menschen eine echte Umwandlung erleben.



Adventistische Satellitenevangelisation in Afrika

Soweto/Südafrika, 04.06.1998/APD Bis zu 300 000 Menschen nahmen in Afrika an der Satellitenevangelisation "Pentecost '98" ("Pfingsten '98") teil, die der adventistische Laienprediger und Geschäftsmann Fitz Henry aus Jamaika vom 25. April bis 23. Mai hielt. Die Vorträge fanden im Auditorium der südafrikanischen Vista Universität in Soweto statt und wurden per Satellit an 470 Orte in Angola, Botswana, Elfenbeinküste, Lesotho, Kamerun, Malawi, Namibia, Ruanda, Südafrika, Swasiland, Tansania, Zimbabwe und andere afrikanische Länder übertragen. Die Übersetzung erfolgte simultan in 16 Sprachen. Laut Pastor Brad Thorp, Präsident von Adventist Communication Network (ACN), dessen Organisation für derartige Satellitenübertragungen zuständig ist, stieg die Zuhörerzahl von anfangs 80 000 pro Tag kontinuierlich an. Bei dem erstmals in Afrika durchgeführten Projekt gab es im Vorfeld zahlreiche Probleme zu bewältigen. Viele Empfangsgeräte, Satellitenschüsseln und Projektoren passierten in verschiedenen Ländern mit großer Verzögerung den Zoll. Als schwierig erwies sich an manchen Orten auch die Installation und Einrichtung der Geräte, da keinerlei technische Erfahrungen vorlagen. Dennoch seien schließlich Bild und Ton von guter Qualität gewesen. Die einheimischen Adventisten haben sich an den Kosten nach ihren Möglichkeiten beteiligt. In Namibia brachten beispielsweise einige von ihnen Rinder, Schafe und Ziegen zum Verwaltungssitz ihrer dortigen Kirchenleitung, damit durch den Verkauf die benötigten Geräte angeschafft werden konnten.



Begrenzung von Religionsgemeinschaften in Lettland gescheitert

Riga/Lettland, 04.06.1998/APD Mit 18 Ja- und 26 Neinstimmen bei 15 Enthaltungen lehnte das lettische Parlament einen Gesetzesentwurf zur Begrenzung staatlich anerkannter Konfessionen ab. Angeregt durch das geänderte russische Religionsgesetz vom September 1997, wollten Abgeordnete nur noch Lutheraner, Katholiken, Baptisten, Orthodoxe, Altgläubige und Juden als sogenannte "traditionelle Religionsgemeinschaften" zulassen. Laut Dr. Reinder Bruinsma (St. Albans/England), Sekretär der Trans-Europäischen Abteilung der Siebenten-Tags-Adventisten, sollte die seit 1920 in Lettland bestehende adventistische Freikirche keine Zulassung mehr erhalten. Sie war erst am 4. Februar 1997 vom Justizministerium staatlich anerkannt worden. "Hätten wir diesen Status verloren", so Pastor Valdis Zilgalvis (Riga), Vorsteher der baltischen Adventisten, "könnten wir nur noch illegal missionarisch tätig sein und keine eigenen Kirchengebäude mehr unterhalten." Obwohl der Gesetzesentwurf nicht verabschiedet wurde, dürfe, laut Bruinsma, die Freikirche keinen Religionsunterricht mehr an öffentlichen Schulen erteilen, ein Recht, das eigentlich allen "traditionellen" Konfessionen zustehe. In Lettland gibt es rund 4 000 erwachsene getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 43 Gemeinden.



Keine Zwei-Klassen-Gesellschaft in Estland

Tallinn/Estland, 04.06.1998/APD Auf scharfe Kritik der Freikirchen sind Pläne der estnischen Regierung gestoßen, die Religionsgesetzgebung zu verändern. Einer Gesetzesvorlage zufolge sollen nur noch die lutherische und die orthodoxe Kirche juristisch als Körperschaften anerkannt werden. Alle anderen Religionsgemeinschaften würden demgegenüber nur Rechte wie Privatpersonen erhalten. Die Folge wäre eine religiöse Zwei-Klassen-Gesellschaft, kritisierte der Präsident des estnischen Baptistenbundes und der Vereinigung Evangelikaler Christen, Helari Puu, die Vorlage. Lutheraner und Orthodoxe erhielten dadurch in der Gesellschaft, im Religionsunterricht an den Schulen und in der Sozialarbeit eine Vormachtstellung. Puu hat zum weltweiten Protest gegen die Pläne aufgerufen: "Die Regierung sollte allen Kirchen dieselben Rechte einräumen." Über 60 Prozent der 1,5 Millionen Esten sind lutherisch. Im Land gibt es 6 300 Baptisten mit 85 und 2 000 Siebenten-Tags-Adventisten mit 18 Kirchengemeinden.



Neues Gemeindezentrum für litauische Adventisten

Kaunas/Litauen, 04.06.1998/APD Ein dreistöckiges Gebäude bauen die Siebenten-Tags-Adventisten gegenwärtig im litauischen Kaunas zu einem Gemeindezentrum um. Es entstehen Räumlichkeiten für Gottesdienste, Evangelisationen, Seminare und Verwaltung. Platz finden sollen dort neben der örtlichen Adventgemeinde die Leitung der Freikirche in Litauen, die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA und ein Verlag. Für den Erwerb des Hauses im Stadtzentrum hatten im letzten Jahr Adventisten aus aller Welt gespendet. 1927 wurde die evangelische Freikirche von der Regierung registriert und durfte öffentlich missionarisch tätig sein. Es entstanden kleinere Gemeinden mit eigenen Räumlichkeiten, die jedoch während des Zweiten Weltkrieges verlorengingen. Danach erwarben die Adventisten ein Gebäude in Kaunas für ihre Gottesdienste. Es wurde 1956 nach dem Verbot der Freikirche enteignet, so daß sich die Mitglieder nur noch heimlich in Kaunas und Šiauliai in Privatwohnungen versammeln konnten. 1994 gab es wieder zehn Adventgemeinden in Litauen, die eine landesweite Kirchenleitung gründeten. Diese wurde am 28. Juni 1996 vom Justizministerium staatlich anerkannt und darf seitdem öffentlich tätig sein und eigene Gebäude besitzen. Zur Zeit gibt es in Litauen 1 100 Adventisten mit 15 Gemeinden.



Kirchen am Friedensabkommen für Bougainville beteiligt

Port Moresby/Papua-Neuguinea, 04.06.1998/APD Kirchenleiter der Siebenten-Tags-Adventisten beteiligten sich am Friedensabkommen zur Beendigung des neun Jahre währenden Bürgerkriegs auf der zu Papua-Neuguinea gehörenden Pazifikinsel Bougainville. Die Auseinandersetzungen begannen 1989 nach einem Streit um Bodenrechte und finanzielle Entschädigung der Insulaner für die Kupferausbeutung. Damals besetzte die "Revolutionsarmee von Bou-gainville" die Insel und erklärte die Un-abhängigkeit von Papua-Neuguinea. Daraufhin zog die Regierung Mili-tär, Polizei und Verwal-tungspersonal ab und verhängte eine Seeblockade über Bougainville. Seit 1993 versuchten Regie-rungs-truppen die Insel zurückzuerobern. Der Bürgerkrieg kostete etwa 15 000 Menschen das Leben und zerstörte die Wirtschaft und Infrastruktur der Bevölkerung. Nur wenige medizinische Einrichtungen und Bildungsstätten blieben intakt. Adventistische Schulen waren die einzigen, die in dieser Zeit weiterarbeiten konnten. Während des Bürgerkriegs verdreifachte sich die Zahl der Siebenten-Tags-Adventisten auf Bougainville von 5 000 auf etwa 15 000. Das Friedensabkommen wurde zunächst vom Premierminister Papua-Neuguineas und den Rebellenführern unterzeichnet. Anschließend befürworteten die Leiter der Anglikaner, Lutheraner, Katholiken, Siebenten-Tags-Adventisten und Vereinigten Kirche als Vertreter der fünf größten christlichen Gemeinschaften im Lande den Friedensschluß in einer öffentlichen Weihehandlung. In Papua-Neuguinea gibt es 171 000 erwachsene getaufte Adventisten in 712 Gemeinden.



Botswanischer Staatspräsident von Adventisten geehrt

Gaborone/Botswana, 04.06.1998/APD Über 2 000 Bürger Botswana nahmen an einem Gottesdienst zur Amtseinführung des neugewählten Staatspräsidenten Festus Mogae in der Hauptstadt Gaborone teil. Die Feierlichkeit wurde von den Siebenten-Tags-Adventisten ausgerichtet. Die Predigt hielt der Leiter der ostafrikanischen Adventisten, Pastor Lassew Dennis Raelly (Nairobi/Kenia). In seiner Ansprache dankte Präsident Mogae der evangelischen Freikirche für ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Regierung und ihren Einsatz für das Wohl des Landes durch medizinische Einrichtungen und Schulen. Er versprach, "auch weiterhin die Menschenrechte einschließlich religiöser Toleranz und Glaubensfreiheit" zu schützen. Mogae bekam zum Amtsantritt von den Adventisten eine große Familienbibel und ein vegetarisches Kochbuch geschenkt. Nach dem Gottesdienst hielten adventistische Pfadfinder zu Ehren des neuen Präsidenten eine Parade ab. In Botswana gibt es 16 500 erwachsene getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 46 Gemeinden. Sie unterhalten dort ein Krankenhaus, zwei Kliniken und zwei Grundschulen.



Gottesdienstbesuch in den USA niedriger als Umfragen behaupten

Chicago/USA, 04.06.1998/APD Entgegen bisherigen Umfragen besuchen wesentlich weniger Amerikaner regelmäßig den Gottesdienst. Statt 40 gingen rund 20 Prozent der US-Bevölkerung jede Woche in eine Kirche oder Synagoge. Das wollten die beiden Soziologen Kirk Hadaway und Penny Long Marler herausgefunden haben. Wie die Nachrichtenagentur Associated Baptist Press (ABP) berichtet, seien Umfragen nach Angaben der beiden baptistischen Wissenschaftler ungeeignet, um überprüfbare Auskünfte über den Gottesdienstbesuch zu erhalten. Hier werde häufig Wunschdenken mit der Wirklichkeit vermischt. Seit Jahrzehnten besuchten, Befragungen zufolge, angeblich etwa 40 Prozent der Amerikaner jeden Sonntag den Gottesdienst. Wenn diese Fakten stimmten, müßte laut Hadaway und Marler die Zahl der Kirchgänger mit dem allgemeinen Bevölkerungswachstum ansteigen. Dies sei aber nicht der Fall. Deshalb führten die beiden Soziologen im Landkreis Ashtabula im US-Bundesstaat Ohio eine Zählung durch und verglichen sie mit den Umfrageergebnissen. Danach seien statt 40 Prozent der Protestanten tatsächlich nur die Hälfte von ihnen jede Woche im Gottesdienst. Auch viele Katholiken nehmen es hier mit der Wahrheit nicht so genau: Statt 50 sind nur 28 Prozent sonntags in einer Messe.





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© APD Geändert am: 21.06.98

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