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Neuer Bibelkurs "Der bessere Weg"
Darmstadt, 23.09.1998/APD "Der bessere Weg" heißt ein weiterer Kurs des adventistischen Internationalen Bibelstudien-Instituts in Darmstadt, der jetzt kostenlos angefordert werden kann. Er behandelt in zehn Heften den Weg zu Jesus Christus, der inneren Frieden durch Vergebung der Schuld, Hilfe in seelischer und körperlicher Not und die Gewißheit des ewigen Lebens in einer erneuerten Welt schenken möchte. In Darmstadt sind außerdem der biblische Grundkurs "Start ins Leben", die Denkanstöße für Teenager "Tour of Life", der Glaubenskurs für Fortgeschrittene, "Der Römerbrief", die Bibelstudienbriefe "Leben mit Christus - Was bedeutet es Christ zu sein?" und "Start in die Zukunft - Alte Prophezeiungen neu entdecken!" erhältlich. Weitere Informationen erteilt das Internationale Bibelstudien-Institut der "Stimme der Hoffnung", Am Elfengrund 66, 64297 Darmstadt, Telefon (06151) 95 44 50; Telefax (06151) 95 44 70; E-Mail: sdhwittwer@aol.com; Online: http://www.stimme-der-hoffnung.de.
Griechische Bibel jetzt in moderner Lesart
Athen/Griechenland, 23.09.1998/APD Fast 150 Jahre nach Gründung der Griechischen Bibelgesellschaft auf den damals zu England gehörenden Ionischen Inseln liegt jetzt die vollständige Heilige Schrift in einer modernen griechischen Übersetzung vor. Zuvor gab es eine von dem Gelehrten Neophytos Vamvas (1770-1855) erstellte Bibelversion in Neugriechisch. Das Neue Testament wurde bereits 1967 von Professor Vasileios Vellas in die Umgangssprache "Dimotiki" übertragen, da die von Vamvas verwendete Hochsprache (Kathareousa) in der Bevölkerung kaum noch verständlich ist. Die Akzeptanz der Übersetzung blieb jedoch auf die evangelischen Gemeinden Griechenlands beschränkt, während die orthodoxe Staatskirche sie als "Verfälschung des Evangeliums" verwarf. Drei führende griechisch-orthodoxe Theologen setzten sich dennoch anonym für die volksnahe Schriftübertragung ein. Der Durchbruch gelang erst 1973, als das von Vellas erstellte Neue Testament von dem damaligen Ehrenoberhaupt der etwa 300 Millionen orthodoxer Christen, Patriarch Dimitrios I. von Konstantinopel, anerkannt wurde. Laut Nachrichtenagentur "idea" gehört heute die orthodoxe Schriftenmission der "Apostolischen Diakonie" mit einigen zehntausend Exemplaren zu den Hauptabnehmern des von der Bibelgesellschaft herausgegebenen Werkes. Das inzwischen ebenfalls fertiggestellte Alte Testament erarbeitete eine gemischte evangelisch-orthodoxe Übersetzerkommission in fast dreißig Jahren. Dabei wurde im Unterschied zu Vamvas, der sich fast ausschließlich an die griechische Septuaginta hielt, der hebräische und aramäische Grundtext herangezogen. Die orthodoxe Kirche von Griechenland hat die Übersetzung diesmal sofort anerkannt.
| © APD | Geändert am: 02.10.98 |