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Vorträge von Pastor Nelson in 300 Städten
Ostfildern, 23.09.1998/APD Einmal in eine ganz andere Richtung schauen und dabei nach einer stabilen Beziehung suchen, rät Pastor Dwight K. Nelson. Zur Satellitenübertragung seiner Vorträge zum Thema "OnLine mit Gott - Die Freundschaft hält" laden die Siebenten-Tags-Adventisten ab Samstag, 10. Oktober, in 300 Städten Deutschlands ein. Nelson ist Seelsorger der Pioneer Memorial Church in Berrien Springs, Michigan, USA, einer mehrere tausend Mitglieder umfassenden Studentengemeinde. Den wöchentlichen Samstagsgottesdienst muß er zweimal halten, da seine Kirche nur über 3 000 Sitzplätze verfügt. Der in Japan geborene und aufgewachsene Theologe, Buchautor und Dozent für Predigtlehre an der adventistischen Andrews Universität ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Bis zum 15. November, jeweils am Samstag, Sonntag, Dienstag, Mittwoch und Freitag, spricht Nelson Fragen an, die sich an der Schwelle zu einem neuen Jahrtausend stellen. Gegenwartsnahe Antworten findet er dabei in der Bibel. In seiner Universitätsgemeinde sind Menschen aus 102 Nationen vertreten. Er ist daher gewohnt, eine multikulturelle Zuhörerschaft anzusprechen. Durch mehrmalige Besuche in Deutschland kennt der Studentenseelsorger auch die Bedürfnisse der Bundesbürger.
Die von Pastor Nelson vor 3 000 Zuhörern auf dem Campus der Andrews Universität in Michigan gehaltenen Vorträge werden simultan ins Deutsche und in 40 weitere Sprachen übersetzt. Per Satellit können sie auf Großbildleinwand weltweit an etwa 6 000 Orten, davon 300 in Deutschland, 45 in Österreich und 20 in der Schweiz, empfangen werden. Themen und Veranstaltungsorte sind auch im Internet unter http://www.net98.de zu finden.
Bereits 1996 führte die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten Satellitenübertragungen durch. Die damaligen 26 Bibelvorträge zum Thema "Zukunft 2000 - Prophezeiungen neu entdecken" wurden in Nordamerika und Europa an 3 300 Orten allabendlich von einer viertel Million Menschen besucht.
Adventistisches Schulzentrum mit 650 Schülern
Darmstadt, 23.09.1998/APD 650 Schülerinnen und Schüler besuchen im neuen Schuljahr das adventistische Schulzentrum Marienhöhe/Darmstadt. Damit blieb die Schülerzahl gegenüber dem Vorjahr konstant, so Geschäftsführer Peter Hertwig. Neben 546 Gymnasiasten und Kollegiaten sind 104 an der Realschule eingeschrieben. Nur 149 Schülerinnen und Schüler stammen aus adventistischen Familien. 68 wohnen im Internat. An der Bildungsstätte unterrichten 54 Lehrkräfte, wovon 37 zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gehören. Elf Angestellte sind in den Internaten tätig, 13 in der Verwaltung sowie 13 in der Küche und bei der Instandhaltung. Die Marienhöhe erfreut sich laut Hertwig "nach wie vor der Wertschätzung durch die Darmstädter Bevölkerung".
Katholiken eifrigere Kirchgänger
Wiesbaden, 23.09.1998/APD Nur noch etwa 18 Prozent der 27,5 Millionen Katholiken und fünf Prozent der 27,7 Millionen Evangelischen gehen an einem durchschnittlichen Sonntag zum Gottesdienst. Das sind weniger als acht Prozent der Gesamtbevölkerung. Nach den jetzt vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden für das Jahr 1996 veröffentlichten Zahlen übertreffen die Katholiken die Evangelischen beim Kirchgang um das Dreieinhalbfache. Von den 6,36 Millionen Menschen, die durchschnittlich sonntags zur Kirche gehen, versammeln sich über 4,9 Millionen zur Messe, während rund 1,4 Millionen einen evangelischen Gottesdienst besuchen.
Leitwort für Hamburger Katholikentag
Bonn, 23.09.1998/APD "Sein ist die Zeit", lautet das Leitwort des 94. Deutschen Katholikentages, der vom 31. Mai bis 4. Juni 2000 in Hamburg stattfindet. Bei dem Motto gehe es laut Veranstalter um die Herausforderung der Gottesfrage für Christen, die in ein neues Jahrtausend unterwegs seien. Der Katholikentag soll ein "Zeugnis der Hoffnung" und ein "Aufbruch gegen Endzeitstimmung und Resignation" sein.
Positive Finanzen und rückläufige Mitgliederzahl bei SELK
Hannover, 23.09.1998/APD Einen leichten Mitgliederrückgang verzeichnete die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) im letzten Jahr. Wie aus der jetzt vom Kirchenbüro der SELK in Hannover veröffentlichten Statistik hervorgeht, betrug am 31. Dezember 1997 die Gesamtmitgliederzahl 39 203, davon waren 6 028 nicht konfirmiert. Damit hat die Zahl der Kirchenglieder im vergangenen Jahr um 408 abgenommen, was einem Verlust von 1,03 Prozent entspricht. Mit einem Überschuß von rund 45 000 Mark konnte die Kirche erstmals seit längerer Zeit für 1997 wieder einen positiven Jahresabschluß vorlegen. Das Ergebnis hänge jedoch mit der Senkung der Pfarrgehälter und mit freiwilligen Sonderumlagen einiger Gemeinden zur Stützung der Pfarrerbezüge zusammen. Die SELK entstand 1972 durch den Zusammenschluß der Evangelisch-Lutherischen Freikirche und der Selbständigen evangelisch-lutherischen Kirche. 1976 kamen die Evangelisch-Lutherische Bekenntniskirche, 1978 die Stephanusgemeinde Frankfurt/Main und 1991 die Evangelisch-lutherische (altlutherische) Kirche hinzu. Ihre Wurzeln haben diese Kirchen im 19. Jahrhundert.
"Wasser des Lebens kostenlos"
Bad Homburg, 23.09.1998/APD Zum ersten Mal haben sich elf Freikirchen an der Radfahrer-Aktion "Kinzigtal total" beteiligt. Dafür wurde das Kinzigtal östlich von Frankfurt am Main Mitte September für den motorisierten Verkehr gesperrt. An der Aktion nahmen nach Polizeiangaben bis zu 100 000 Radfahrer teil. Mit Spruchbändern "Wasser des Lebens kostenlos" machten die Freikirchen zwischen Hanau und Schlüchtern auf ihr Angebot aufmerksam: Die Radler erhielten zur Erfrischung kostenloses Mineralwasser. Großen Zuspruch fand auch die neue Broschüre "Freikirchen im Kinzigtal". Darin stellen sich die Adventisten, Baptisten, Methodisten und Pfingstler der Region vor. Laut Baptistenpastor Ulrich Abels (Steinau) soll das Heft auch bei Verbrauchermessen eingesetzt und in Einwohnermeldeämtern ausgelegt werden, um über die Freikirchen zu informieren.
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