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Adventisten gegen Gewaltanwendung in Jugoslawien
Silver Spring, Maryland/USA, 26.04.1999/APD In einer Stellungnahme zur Balkankrise hat die Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring, Maryland/USA, den Einsatz von Gewalt zur Konfliktlösung abgelehnt. Wörtlich heißt es: Die Freikirche "ist eine weltweit vertretene Religionsgemeinschaft, zu deren Grundsätzen die Nichteinmischung in politische Angelegenheiten gehört. Sie beabsichtigt auch in der gegenwärtigen Kosovo-Krise diesen Standpunkt beizubehalten. Andererseits lehnt sie die Gewaltanwendung als Methode der Konfliktlösung ab; sei es durch ethnische Vertreibung oder Bombardierung." Adventisten setzten sich aktiv, aber mit friedlichen Mitteln, für die Menschenrechte, einschließlich des Rechtes auf Religionsfreiheit und des Minderheitenschutzes, ein. Die adventistische Kirche sei bemüht, durch ihr Hilfswerk ADRA den vielen tausend Flüchtlingen, ungeachtet ihrer Religions- oder Volkszugehörigkeit und ihres sozialen Status, beizustehen. Die in den Konflikt verwickelten Parteien werden aufgerufen, den Krieg "auf der Basis von christlichen, moralischen und ethischen Grundsätzen, den Menschenrechten und fairen Verhandlungen für alle Betroffenen" möglichst bald zu beenden. Die Kirchenleitung bittet ihre Mitglieder, für die Wiederherstellung des Friedens in der Region zu beten.
Adventistenpräsident ruft zum Gebet für den Balkan auf
Silver Spring, Maryland/USA, 26.04.1999/APD Pastor Jan Paulsen (Silver Spring, Maryland/USA), Präsident der weltweiten Siebenten-Tags-Adventisten, ruft die Mitglieder der evangelischen Freikirche zum Gebet für die Balkanregion auf. "Wir stehen kurz vor einer Katastrophe", sagte Paulsen. "Als Freikirche sind wir über diese Entwicklung, die so viele Menschen auf dem Balkan trifft, beunruhigt und in Sorge. Diese Krise schmerzt uns sehr, wenn wir die Auswirkung von Gewalt sehen, und wir beten für eine schnelle Lösung. Unsere Gedanken sind bei allen, die Angehörige verloren haben, die verletzt wurden und die aus ihren Heimen fliehen mußten." In Jugoslawien leben etwa 7 000 erwachsene getaufte Adventisten in 171 Gemeinden, im Kosovo bisher 30 Mitglieder in zwei Gemeinden.
Jugoslawische Adventisten setzen sich gegen Falschmeldung zur Wehr
Belgrad/Jugoslawien, 26.04.1999/APD Die
Behauptung der Belgrader Abendzeitung "Vecernje Novosti", daß der NATO-Oberbefehlshaber
General Wesley Clark ein Siebenten-Tags-Adventist "war und vielleicht auch
noch ist", hat bei der dortigen Freikirche Befürchtungen und Widerspruch ausgelöst.
Das landesweite Blatt berief sich bei seiner Meldung auf eine angebliche Aussage
des adventistischen Pastors Dwight Nelson (Berrien Springs, Michigan/USA)
während der Evangelisationsvorträge im Mai 1996 in Belgrad und auf die italienische
Tageszeitung "Il Setimanale".
"General Clark war weder ein Mitglied der adventistischen Freikirche, noch
ist er es jetzt", stellte Pastor Miodrag Zivanovic (Belgrad), Kommunikationsdirektor
der jugoslawischen Adventisten, gegenüber den Medien klar. "Wir sind loyale
Bürger unseres Landes und glauben an Jesus Christus. Wir streben nach biblischen
Werte, wie Nächstenliebe und das Zusammenleben in Frieden. Deshalb kann niemand
ein Aggressor und gleichzeitig Adventist sein", betonte Zivanovic. "Auch wir
sind Opfer dieses Krieges. Warum müssen wir auch noch Opfer von Lügen in unserem
eigenen Land und durch unsere eigenen Leute werden?"
Pastor Nelson bestritt energisch, eine derartige Aussage gemacht zu haben.
Er teilte dem Chefredakteur der Belgrader Zeitung mit, daß er als Geistlicher
von dem Leiden der Menschen in Jugoslawien tief betroffen sei. Er bete, daß
es möglichst rasch zum Frieden komme. "Mit solchen Falschmeldungen während
des Krieges geraten Adventisten in große Gefahr, Zielscheibe von Feindseligkeiten
und Gewalttaten in ihrer Nachbarschaft zu werden", warnte Pastor Radisa Antic
(Belgrad), Vorsteher der dortigen evangelischen Freikirche, in dem von der
Zeitung veröffentlichten Dementi. "Wir sind in Sorge, daß unsere Gemeindezentren
durch diesen Bericht von aufgebrachten Menschen angegriffen werden." In Jugoslawien
leben etwa 7 000 erwachsene getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 171 Gemeinden.
Die dortige Freikirche unterhält ein theologisches Seminar, ein Altenheim,
ein Verlagshaus und ein Aufnahmestudio für Rundfunk- und Fernsehsendungen.
Bomben führen zum christlichen Glauben
Belgrad/Jugoslawien, 26.04.1999/APD Die NATO-Bomben auf Jugoslawien machen Menschen für die christliche Botschaft empfänglich. Dies berichtete Pastor Radisa Antic (Belgrad), Vorsteher der jugoslawischen Siebenten-Tags-Adventisten. Gemeindeglieder würden Bibeln und religiöse Literatur in die Luftschutzbunker nehmen und dort von ihrer Geborgenheit, die sie durch Jesus Christus haben, erzählen. Es hätten sich daraufhin Bibelstudiengruppen gebildet. Zahlreiche Menschen wollten Christen werden und sich taufen lassen.
"Adventisten müssen Einheit in Verschiedenheit finden"
Silver Spring, Maryland/USA, 26.04.1999/APD Dem neuen Präsidenten der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten, Dr. Jan Paulsen (Silver Spring, Maryland/USA), geht es nicht um große Veränderungen, sondern es sei wichtig, "einen Blick für Ausgewogenheit und Einheit zu haben". In einer Grundsatzrede an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Generalkonferenz erinnerte er, daß es sich bei den Adventisten um eine weltweite Freikirche handelt, die in 205 Ländern vertreten sei. "Das bedeutet, daß wir in fast jeder Kultur zu finden sind, aber wie wahren wir den Zusammenhalt?" Erforderlich sei hier eine große Flexibilität, ohne die Identität als Adventisten zu verlieren. In zehn Jahren werde sich wahrscheinlich die Mitgliederzahl auf über 20 Millionen verdoppelt haben. "Doch wie gelingt es, solch eine verschiedenartige internationale Familie zusammenzuhalten?" Für Paulsen ist bei diesen Fragen die adventistische Identität entscheidend. "Es muß besondere Vorkehrungen und Richtlinien geben, damit sich die Freikirche in jeder Kultur und gleichzeitig in ihrer internationalen Einstellung wiedererkennen kann." Sie müsse Einheit in der Verschiedenheit finden. "Wir sollten es durchaus zulassen, die Verschiedenartigkeiten zu entdecken, die dem Einssein der Familie nicht widersprechen." Die Einheit der adventistischen Familie beruhe auf einer gemeinsamen Identität.
Italiens Staatspräsident besucht adventistisches Altenheim
Forli/Italien, 26.04.1999/APD Italiens Staatspräsident Oscar Luigi Scalfaro besuchte mit einem Gefolge aus Senatoren, Parlamentsabgeordneten, Präfekten, Bürgermeistern und Armeeoffizieren das Altenheim der Siebenten-Tags-Adventisten "Casa Mia" im norditalienischen Forli. Anwesend waren auch der römisch-katholische Bischof der örtlichen Diözese, ein anglikanischer Bischof und ein Pfarrer der reformierten Kirche. Das Staatsoberhaupt unterhielt sich lange mit den Heimbewohnern, die er in ihren Zimmern aufsuchte. Bei der Besichtigung der Hauskapelle bat er den adventistischen Ortspastor Daniel Monachini das Vaterunser zu beten. In seiner Ansprache sagte Scalfaro: "Ich fühle mich hier fast wie zu Hause. Ich schätze die Sozialarbeit der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten und deren Einsatz für die Religionsfreiheit sehr." Das 1983 gegründete Altenheim "Casa Mia" beherbergt über 70 Senioren. In Italien leben 5 300 erwachsene getaufte Siebenten-Adventisten in 91 Gemeinden. Die erste adventistische Kirchengemeinde entstand 1926.
Staatsoberhaupt besucht adventistischen Gottesdienst
Gaborone/Botswana, 26.04.1999/APD Das Staatsoberhaupt der südafrikanischen Republik Botswana, Festus Mogae, besuchte zusammen mit seiner Frau Mitte April überraschend einen Gottesdienst der Siebenten-Tags-Adventisten in der Hauptstadt Gaborone. Die Predigt hielt vor etwa 4 000 Besuchern der Präsident der weltweiten evangelischen Freikirche, Pastor Jan Paulsen (Silver Spring, Maryland/USA). Anschließend hatte er eine persönliche Unterredung mit Mogae in dessen Amtssitz. Die Adventisten seien dem Staatspräsidenten gut bekannt, sagte Paulsen, denn die Mutter der Präsidentengattin gehöre der Freikirche an. "Trotz ihrer 86 Jahre besucht sie immer noch regelmäßig die Gottesdienste." In Botswana leben bei einer Bevölkerung von 1,5 Millionen Menschen etwa 22 000 erwachsene getaufte Siebenten-Tags-Adventisten. Diese setzen sich laut Paulsen auch politisch für ihr Land ein. Zwölf der 49 Parlamentsabgeordneten seien Adventisten, außerdem einer Minister. Die dortige Freikirche unterhält ein Krankenhaus, eine Klinik und zwei Grundschulen.
Zahl analphabeter Adventisten in Südamerika rückläufig
Brasilia/Brasilien, 26.04.1999/APD Als eine Untersuchung 1995 ergab, daß sechs Prozent der 1,5 Millionen erwachsenen Siebenten-Tags-Adventisten in Südamerika Analphabeten seien, beschloß die dortige Kirchenleitung in den nächsten zehn Jahren insgesamt 200 Schreib- und Lesekurse durchzuführen. Laut Bildungsdirektor Roberto Azevedo (Brasilia/Brasilien) stieß das Programm auf eine unerwartet positive Resonanz. In den letzten vier Jahren wurden bereits 740 Kurse durchgeführt, so daß die Zahl der adventistischen Analphabeten in Südamerika auf 1,5 Prozent sank. Von dem Programm profitierten aber auch zahlreiche andere des Lesens und Schreibens Unkundige, da es von allen genutzt werden könne.
Theologische Fortbildung im Sudan
Khartum/Sudan, 26.04.1999/APD Ein Fortbildungsseminar für ihre etwa 40 Pastoren und Gemeindeleiter führten die Siebenten-Tags-Adventisten in der sudanesischen Hauptstadt Khartum durch. Laut Dr. Reinder Bruinsma (St. Albans/England), Sekretär der im Sudan zuständigen Trans-Europa Abteilung der Freikirche, haben die dortigen Geistlichen nur eine einfache theologische Ausbildung. Außerdem arbeiteten einige von ihnen in entlegenen Orten, so daß sie kaum die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit Kollegen hätten. Manche mußten eine Woche reisen, um Khartum zu erreichen. Die Fortbildung befaßte sich mit Grundfragen des christlichen Glaubens, wie Inspiration und Autorität der Bibel, Trinität, Erlösung durch Christus, Person und Dienst des Heiligen Geistes sowie dem Sabbat als wöchentlichem Ruhetag. Die Referenten kamen aus England und Zypern. Aufgrund des Bürgerkrieges haben die Adventisten im Sudan zwei Kirchenleitungen. Die Sudanmission mit 4 600 erwachsenen getauften Mitgliedern in 21 Gemeinden im arabisch-islamisch geprägten Norden des Landes wird von Khartum aus verwaltet. Die Süd-Sudanmission umfaßt 2 600 Adventisten in vier Gemeinden im christlich-afrikanisch geprägten Süden. Deren Kirchenleitung befindet sich in Arua im Norden Ugandas.
Adventistischer Leiter in Ruanda setzt auf Versöhnung
Silver Spring, Maryland/USA, 26.04.1999/APD
Der neue Vorsteher der Siebenten-Tags-Adventisten in Ruanda, Pastor Amon Rugelinyange,
kennt das Leid aus persönlicher Erfahrung. Während eines Besuches der adventistischen
Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) in Silver Spring, Maryland/USA, schilderte
er, daß es schon vor dem Völkermord in seinem Land Übergriffe der Regierung
gegen sogenannte "verdächtige Personen" gegeben habe. Als Angehöriger der
Tutsi-Volksgruppe wurde Rugelinyange bereits 1990 inhaftiert. "Ich erwartete
den Tod, aber Gott rettete mich. Ich glaubte, daß mein Dienst als Geistlicher
nun zu Ende sei, doch ich konnte noch viel mehr tun. Ich durfte Gottesdienste
im Gefängnis halten. Zweimal am Tag predigte ich vor 800 Häftlingen. Als ich
sechs Monate später freigelassen wurde, fragte mich der Gefängnisdirektor,
ob ich nicht bleiben wolle, da ich hier dringend benötigt würde. Noch heute
habe ich Kontakt mit ehemaligen Mithäftlingen."
Als am 20. April 1994 das Morden begann, konnte Pastor Rugelinyange von einer
Dienstreise nicht mehr nach Hause zurückkehren, um sich über das Schicksal
seiner Familie zu informieren. Ein adventistischer Gemeindeältester, der selbst
Hutu ist, versteckte ihn und rettete sein Leben. "Die nächsten 40 Tage mußte
ich mich verbergen. Ich wurde von Hutus, die alle unserer Kirche angehören,
in sechs verschiedenen Häusern versteckt. Gott hat in jedem Stamm seine Leute."
Erst danach erfuhr der Geistliche, daß Soldaten im Mai seine Frau, seine drei
Kinder und neun Enkelkinder umgebracht hatten. Nach dem Völkermord kehrte
er in seinen Heimatort Gitwe zurück. Doch er wollte nicht Rache üben, wie
manche befürchteten, sondern seinen Dienst fortsetzen, der in der Aussöhnung
der Volksgruppen bestand.
"Ich bin Christ und kann weder Rache noch Vergeltung unterstützen", sagte
Rugelinyange. "Meine Aufgabe als Leiter der adventistischen Kirche in Ruanda
ist es mit allen Menschen zusammenzuarbeiten, denn wir sollten daran denken,
daß wir alle Brüder und Schwestern durch Christus sind. Der Prozeß der Aussöhnung
und Vergebung braucht eine lange Zeit, aber wir sehen schon jetzt erfreuliche
Ergebnisse. Unsere Kirche nimmt jedes Jahr um 20 000 Menschen zu, so daß es
in Ruanda jetzt über 350 000 erwachsene getaufte Siebenten-Tags-Adventisten
gibt. Die neuen Gläubigen kommen aus allen bisher verfeindeten Volksgruppen.
Gott hat uns von der Finsternis wieder ins Licht geführt."
Kalifornisches Herz-Team in Malaysia
Penang/Malaysia, 26.04.1999/APD Herzspezialisten der adventistischen Loma Linda Universität (Kalifornien) arbeiteten 12 Tage im Penang Adventist Hospital in Malaysia. Während dieser Zeit wurden 60 Kinder untersucht und 20 von ihnen sowie zwei Erwachsene am offenen Herzen operiert. Unter den Patienten befanden sich auch zwei Babys, die ohne Eingriff gestorben wären, so ein Krankenhaussprecher. Allen Operierten gehe es gut. Seit 1963 unternimmt die Loma Linda Universität regelmäßig solche Einsätze in bestimmten Ländern, um einheimischen Chirurgen das nötige Know-How zu Operationen am offenen Herzen zu vermitteln.
Adventistische Frauen mit eigener Homepage
Silver Spring, Maryland/USA, 26.04.1999/APD Eine eigene Homepage hat jetzt die Abteilung für Frauendienste der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten (Silver Spring, Maryland/USA). Die Adresse lautet http://www.jcg.com/wm.
Reformierter Weltbund verläßt wegen Ablaß Jahr-2000-Komitee
Genf/Schweiz, 26.04.1999/APD Der Reformierte Weltbund mit Sitz in Genf
zog sich wegen theologischer Differenzen über die Ablaßfrage aus dem
ökumenischen Komitee zum Jubiläumsjahr 2000 zurück. Wie der Reformierte
Pressedienst (RPD) mitteilte, hat der Generalsekretär des 70 Millionen
Mitglieder umfassenden Weltbundes, Pfarrer Milan Opocensky, dem Präsidenten
des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal
Edward Cassidy, eine entsprechende Mitteilung gemacht. In dem Brief an
Cassidy schrieb er, wegen des vom Papst zum Heiligen Jahr erneut betonten
Ablasses sei der "gemeinsame Weg mit der römisch-katholischen Kirche an ein
Ende gekommen". Er frage sich, warum die katholische Kirche einen Begriff
erneut hervorhebe, der den gemeinsamen Weg erschwere und die Erinnerung an
viele alte Schlachten wachrufe. Dem Schreiben des Generalsekretärs war ein
Briefwechsel zwischen Cassidy und dem waldensischen Pastor Salvatore
Ricciardi vorausgegangen, der vom Reformierten Weltbund als Beobachter in
das ökumenische Jubiläumskomitee entsandt wurde. Ricciardi hatte darin sein
Befremden über die erneute Belebung des Ablaßwesens anläßlich des Jahres
2000 zum Ausdruck gebracht. Nach der Entscheidung des Weltbundes setzte der
Waldenserpastor seine Mitarbeit im ökumenischen Komitee aus.
Der Ablaß bewirkt nach katholischem Verständnis eine Tilgung von
Sündenstrafen. Er kann durch bestimmte Werke, wie Pilgerfahrten oder Taten
der Nächstenliebe, erlangt werden. In seiner Ankündigungsbulle zum Großen
Jubiläum des Jahres 2000 hatte Papst Johannes Paul II. im November 1998
betont, daß die katholischen Gläubigen anläßlich dieses Ereignisses
vermehrt Ablässe für ihre Sündenstrafen gewinnen könnten. Für die
evangelischen Kirchen ist die Ablaßlehre nicht akzeptabel.
Meinungsverschiedenheiten über den Ablaß gehörten im 16. Jahrhundert zu
den Auslösern der Reformation und der Kirchenspaltung.
| © APD | Geändert am: 06.05.99 |