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Keine Panikmache mit Y2K-Problem
Lüneburg, 12.07.1999/APD Einem von vielen prophezeiten Computer-Crash am
1. Januar 2000, dem sogenannten Y2K-Problem (abgekürzt von "year two
kilo"), sieht Pastor Eli Diez (Lüneburg), Redaktionsleiter des
Advent-Verlages, in einem Artikel der adventistischen Zeitschrift "Zeichen
der Zeit" gelassen entgegen. Panikmache könne lediglich den Effekt haben,
durch eigenes Verhalten genau das herbeizuführen, wovor man sich fürchte.
Wenn beispielsweise alle aufgrund dieser Ängste anfingen, plötzlich ihre
Sparguthaben abzuheben, wären die Banken schnell zahlungsunfähig.
Wichtig für ihn als Christ sei nicht, was Wirtschaft oder Technik vermuten,
ebensowenig das, was "Zeitansager" in manch frommer Endzeitliteratur
vorhersagten oder befürchteten, sondern das, was Gott in seinem Wort sage.
Zwar äußere sich die Bibel nicht über das Y2K-Problem, aber sie gebe klare
Antworten auf konkrete und existentielle Fragen, die damit verbunden seien.
Das Computer-Problem als Anhaltspunkt für die Datierung des Weltendes mit
dem Jahr 2000 zu verbinden, sei nicht nur pure Spekulation, sondern
widerspreche eindeutig den Aussagen Jesu. Er habe unmißverständlich davor
gewarnt, diesen Zeitpunkt berechnen zu wollen, da dieses Wissen nur Gott
vorbehalten sei.
Jesus Christus habe zwar Erkennungsmerkmale der letzten Zeit beschrieben,
die auf die Nähe seines Kommens hinweisen sollten, doch diese "Zeichen der
Zeit" seien nicht dazu gedacht, über "Zukunftsfahrpläne" zu spekulieren,
sondern um die Zeit zu verstehen, in der wir leben, und das Vertrauen in
Gottes Wort zu festigen. Die meisten Menschen, so Diez, fürchteten sich vor
dem Ende der Welt. Für Christen, die Jesus und seinem Wort vertrauten,
stehe aber nicht das Ende der Welt, sondern die Wiederkunft Jesu und damit
der Anfang seiner neuen Welt im Mittelpunkt. Es sei laut Heiliger Schrift
eine Welt, in der es weder Leid noch Krankheit noch Tod geben werde.
Deshalb wollten die prophetischen Beschreibungen der Bibel nicht Angst
einjagen, sondern Hoffnung wecken. Das Wort Gottes warne allerdings davor,
so in den Tag hineinzuleben, als hätten wir unendlich viel Zeit. Jesus habe
gesagt, daß er für alle Menschen überraschend schnell wiederkomme und wir
darum jeden Tag bereit sein sollten.
Pastor Diez ist zwar gespannt, was sein Computer am 1. Januar 2000 mache.
Er rechne auch mit Problemen in vielen Bereichen unserer hochtechnisierten
und vernetzten Welt. Deshalb bete er um Weisheit für alle, die
Entscheidungen zu fällen und Vorsorge zu treffen hätten. Aber er habe keine
Angst, weil er einem vertraue, der weiser und vorsorglicher sei als alle
Computerexperten der Welt zusammen: "Gott, der seine Geschöpfe immer noch
liebt."
Erfolgreicher Studienabschluß an Theologischer Hochschule Friedensau
Friedensau bei Magdeburg, 12.07.1999/APD "Große Dinge fangen mit dem
ersten Schritt an", sagte der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt,
Reinhard Höppner, beim Festakt zum einhundertjährigen Bestehen Friedensaus,
einer hauptsächlich von Siebenten-Tags-Adventisten bewohnten politischen
Gemeinde, 30 Kilometer östlich von Magdeburg. Es sei 1899 für die damaligen
Adventisten ein "mutiger Entschluß" gewesen, ein einsam gelegenes Areal zu
erwerben, um eine theologische Ausbildungsstätte zu errichten.
"Hoffnungsvolle Geduld", zeichne oft Christen aus. Sie seien damit eine
"Widerstandsbewegung" gegen Gleichgültigkeit, Fatalismus und Resignation.
Christen sollten Leute sein, die durch ihr Leben zeigen, daß der Eindruck
falsch ist, "man könne doch nichts verändern". Natürlich sei es nicht
einfach, in einer Welt, die "ganz anders gestrickt ist", zu überleben, so
der Ministerpräsident. Angesichts des Ersten und Zweiten Weltkrieges, der
NS-Zeit und dem Sozialismus in der DDR brauchte Friedensau eine
"Überlebensstrategie". Es mag sein, daß der Widerstand sich nicht immer
"ganz so deutlich zeigte". Doch bevor hier kritisiert werde, sollte man
solch eine Situation erst selbst einmal erlebt haben, gab Höppner zu
bedenken. "Friedensau überlebte durch das mutige Werk derer, die hier
gearbeitet haben". Daß im Ersten und Zweiten Weltkrieg der Ort ein Lazarett
beherbergte, zeige, daß es den Adventisten um den Menschen gehe.
Den graduierten Abgängern der Theologischen Hochschule Friedensau wünschte
der Ministerpräsident die "schützende, bewahrende und schöpferische Hand
Gottes" bei ihren künftigen Aufgaben. Auch nach der Wende im Jahre 1989
habe "Gott noch manche Überraschung für uns bereit, denn die Zukunft ist
offen". Die heutigen Gesetzmäßigkeiten, nach denen eine Welt zu
funktionieren habe, müßten genauso wie damals im Sozialismus hinterfragt
werden. Es sollten sich viele auf der Suche nach dem richtigen Weg machen
und dabei im ständigen Dialog bleiben. "Denn es könnte sein, daß gerade der
andere einen Hinweis auf diesen richtigen Weg gefunden hat."
Der Ministerpräsident des Nachbarlandes Brandenburg, Manfred Stolpe, der zu
DDR-Zeiten in Friedensau Gastvorlesungen hielt, bedauerte in einem
schriftlichen Grußwort nicht selbst am Festakt teilnehmen zu können. Er
wünschte "dem Ort, der Hochschule und den Menschen, daß sie aus ihrer 100
Jahre alten Tradition die Kraft für die künftigen Aufgaben ziehen können".
Christlich fundiertes Sozialengagement habe sich nicht überlebt, sondern
werde an der Schwelle zum neuen Jahrtausend wichtiger denn je sein.
Insgesamt 40 Kandidaten beendeten ihr Studium an der adventistischen
Theologischen Hochschule Friedensau erfolgreich. Der Dekan des Fachbereichs
Theologie, Dr. Johann Gerhardt, verabschiedete neun neue Diplom-Theologen
und zwei "Magister Theologiae". Einer von ihnen, Thomas Spiegler, wird ein
Jahr lang als Theologielehrer in Tansania arbeiten. Eine Pastorin und elf
Pastoren der Freikirche hatten in den letzten vier Jahren neben ihrer
Arbeit ein Aufbaustudium absolviert und erhielten vom Rektor der
Hochschule, Professor Dr. Udo Worschech, ebenfalls ihre Urkunden als
Diplom-Theologen. Der Dekan des Fachbereiches Christliches Sozialwesen, Dr.
Horst Rolly, beglückwünschte 15 neue Diplom-Sozial-Arbeiter und
Diplom-Sozial-Arbeiterinnen. Zwei stammen aus der Ukraine, je einer aus
Bulgarien und Kenia. Sie werden mit ihrem erworbenen Wissen ebenso in ihre
Heimatländer wie der Ghanese John Tetteh als frischgebackener Magister
Artium in Internationalen Sozialwissenschaften zurückkehren. Das Institut
für Kirchenmusik unter Leitung von Professor Wolfgang Kabus konnte eine
Studentin mit dem Propädeutikum entlassen. Die Diplomarbeiten der
Theologiestudenten befaßten sich unter anderem mit Themen, wie "Mission als
gelebter Auftrag Jesu Christi", "‚Befreiende' Gefängnisseelsorge", "Die
religiöse und weltanschauliche Neutralität des Staates aus evangelischer
Sicht am Beispiel des Kruzifix-Urteils des Bundesverfassungsgerichts" und
"Entwicklung eines positiven Gottesbildes beim Kind als Ansatz zu einer
präventiven Seelsorge".
Das 1899 gegründete Theologische Seminar Friedensau der
Siebenten-Tags-Adventisten ist seit September 1990 staatlich anerkannte
Theologische Hochschule. Außerdem befindet sich in dem Dorf ein neuerbautes
Altenpflegeheim.
Erfolgreicher Abschluß am adventistischen Schulzentrum Marienhöhe
Darmstadt, 12.07.1999/APD Alle 59 Gymnasiasten und sechs Kollegiaten (zweiter Bildungsweg) des adventistischen Schulzentrums Marienhöhe, Darmstadt, legten das Abitur erfolgreich ab. Vier von ihnen bestanden die Reifeprüfung mit 1,0. Die Prüflinge des Gymnasiums hatten eine Durchschnittsnote von 2,2 und die des Kollegs von 1,75. Außerdem erreichten 37 den Realschulabschluß, wovon zwölf in die gymnasiale Oberstufe wechseln. Die große Zahl der Neuanmeldungen erfordert die Einrichtung einer vierten elften Klasse im neuen Schuljahr. Die Realschule erhielt kürzlich die staatliche Erlaubnis zur Eröffnung der Klassen fünf und sechs. 75 Fünftklässler haben sich bereits für die Realschule und das Gymnasium angemeldet. Einen großen Erfolg konnten die Marienhöher Schülerinnen und Schüler beim diesjährigen Europäischen Wettbewerb verzeichnen, der in den Kategorien Kunst und Aufsatz ausgetragen wurde. Unter mehr als 10 000 Einsendungen allein aus Hessen und 160 000 bundesweit gingen über 60 Preise an die Marienhöhe. Die adventistische Bildungsstätte besuchten im Schuljahr 1998/99 650 Schülerinnen und Schüler, die von 54 Lehrkräften unterrichtet wurden.
Adventistische Pastoren auf Stasi-Mitarbeit überprüft
Dresden, 12.07.1999/APD Die Mitteldeutsche Vereinigung der
Siebenten-Tags-Adventisten mit Sitz in Dresden hat die Überprüfung ihrer
Pastoren wegen einer eventuellen Tätigkeit als Informelle Mitarbeiter (IM)
des Staatssicherheitsdienstes (Stasi) der ehemaligen DDR abgeschlossen.
1994 hatte die Pastorenschaft in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt
und Thüringen selbst um ihre Überprüfung bei der Gauck-Behörde gebeten.
Als Ergebnis gab Vorsteher Hartwig Lüpke bekannt, daß insgesamt 83 im
Dienst stehende oder bereits pensionierte Geistliche überprüft wurden. 79
von ihnen hätten die Bestätigung erhalten, daß "keine Hinweise" auf eine
hauptamtliche oder inoffizielle Tätigkeit für die Stasi vorliege. Vier
Personen seien als "IM" geführt worden, von denen eine keine Kenntnis davon
gehabt habe und aufgrund der Unterlagen nachweislich auch nicht als "IM"
tätig gewesen sei. Ein Geistlicher habe zwar davon gewußt, hätte aber
ebenfalls keine Auskünfte über Personen oder die Freikirche gegeben, die
nicht bereits bekannt gewesen waren. Zwei Pastoren hätten zwar engeren
Kontakt zur Stasi gehabt, aber dies sei ebenfalls nicht zum Nachteil
einzelner Personen oder der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten
gewesen. Da in Einzelfällen klärende Gespräche geführt wurden, sei der
Beschluß gefaßt worden, den Vorgang "Überprüfung der Pastorenschaft durch
den Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der
ehemaligen DDR" abzuschließen. Vorsteher Lüpke dankte den Geistlichen "für
ihre Treue zur Gemeinschaft, ihre klare Haltung in manchmal nicht leichten
Situationen und ihre Eindeutigkeit im Umgang mit staatlichen Behörden" .
Auch die adventistischen Pastoren in Ostberlin, Brandenburg und
Mecklenburg-Vorpommern hatten bei der Gauck-Behörde ihre Überprüfung
beantragt. Ein abschließendes Ergebnis liege, so die zuständigen Vorsteher
Gerd Eiteneier (Berlin) und Heinz-Ewald Gattman (Hamburg), noch nicht vor.
150 000 Mark für notleidende Bulgaren
Ostfildern bei Stuttgart, 12.07.1999/APD Für Notleidende in Bulgarien stellt der Süddeutsche Verband der Siebenten-Tags-Adventisten, Ostfildern bei Stuttgart, 150 000 Mark zur Verfügung. 100 000 Mark sind für Lebensmittel bestimmt, der Rest für Heizkosten im kommenden Winter. Die Verteilung erfolgt durch die dortige evangelische Freikirche. In Bulgarien leben 6 800 erwachsene getaufte Adventisten in 92 Gemeinden.
Keine Gottesdienstschilder mehr für Würzburger Freikirchen?
Würzburg, 12.07.1999/APD Die Freikirchen in Würzburg haben gegen einen
Beschluß des Ordnungsausschusses der Stadt protestiert, die Aufstellung von
Gottesdienstschildern an Straßenrändern nur noch der römisch-katholischen
und der evangelischen Kirche zu genehmigen. In einem gemeinsamen Brief der
Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, der Evangelisch-methodistischen
Kirche und der Siebenten-Tags-Adventisten an Oberbürgermeister Jürgen
Weber, weisen die Gemeindepastoren darauf hin, daß Hinweisschilder auf die
Gottesdienste verschiedener Religionsgemeinschaften ein Ausdruck der
religiösen Vielfalt einer Stadt seien. In einer pluralistischen
Gesellschaft gebe es auch in Würzburg nicht mehr nur römisch-katholische
und evangelisch-lutherische Bürgerinnen und Bürger. Die Vertreter der
dortigen Freikirchen betrachteten deshalb die Entscheidung des
Ordnungsausschusses für rechtlich nicht zulässig und diskriminierend, "da
sie den in der Verfassung zugesicherten Gleichbehandlungsgrundsatz
religiöser Gemeinschaften mißachtet". Das Recht auf Religionsfreiheit sei
ein zu hohes und wichtiges Gut innerhalb eines demokratischen Staates, um
es in irgendeiner Weise anzutasten.
Hintergrund der Entscheidung des Ordnungsausschusses bildete ein Antrag der
umstrittenen Gemeinschaft Universelles Leben (UL), ebenfalls
Hinweisschilder aufstellen zu dürfen. Eines war bereits befristet genehmigt
worden, worauf sich der Sektenbeauftragte der Diözese Würzburg, Adolf
Singer, bei Oberbürgermeister Weber über eine derart "undifferenzierte
Betrachtungsweise" des UL beschwerte. Als die Gemeinschaft die Aufstellung
eines weiteren Schildes beantragte, faßte der Ordnungsausschuß den
Beschluß, nur noch den beiden Großkirchen derartiges zu genehmigen.
Begründet wurde die Entscheidung damit, daß es durch eine immer größere
Zahl von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften zu einer "Flut von
Anträgen" käme. Damit durch "nichtamtliche Schilder" keine Gefährdung des
Straßenverkehrs entstehe, müßten sich die Genehmigungen auf den
"unabweisbaren Bedarf" beschränken. Das bedeute, derartige Schilder könnten
nur gestattet werden, wenn sie "einem größeren Teil von
Verkehrsteilnehmern" dienten. Eine Beschränkung von Hinweisschildern zur
Ankündigung von Gottesdiensten der beiden Großkirchen, denen die
überwiegende Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer angehörten, sei daher
sachgerecht.
Die Freikirchenvertreter hielten es dagegen in ihrem Brief an
Oberbürgermeister Weber für bedenklich, eine umstrittene religiöse
Gemeinschaft zum Anlaß zu nehmen, "um die Rechte der in Deutschland
kleineren christlichen Kirchen und Glaubensgemeinschaften zu beschneiden".
Die Argumentation mit dem drohenden Schilderwald erscheint ihnen "nur
vorgeschoben". Es wirke befremdend, "daß ausgerechnet die wenigen
Hinweisschilder der Freikirchen eine Gefährdung des Straßenverkehrs
darstellen sollen". Das Ordnungsamt orientiere sich an einer fiktiven
Mehrheit von Autofahrern, die lediglich an den Gottesdiensten der beiden
Großkirchen Interesse hätten. Dabei werde übersehen, daß gerade Gäste, die
Gottesdienste der Freikirchen in Würzburg besuchen wollten, besondere
Hinweise benötigten, da derartige Auskünfte "sonst nur schwer zu erhalten
sind". Die Freikirchen erwarteten von der Stadt eine Lösung, "die nicht nur
den Großkirchen das Recht auf Information im Straßenverkehr einräumt". Sie
seien bereit, konstruktive Vorschläge einzubringen. Die Freie evangelische
Gemeinde hatte sich selbst wegen der Gottesdienstschilder an den
Oberbürgermeister gewandt.
Diakonie mit neuer Direktorin
Stuttgart, 12.07.1999/APD Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel ist zur neuen Direktorin des Bereichs Ökumenische Diakonie im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewählt worden. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Hans-Otto Hahn an, der Ende diesen Jahres in den Ruhestand geht. Zum Aufgabenfeld der neuen Direktorin gehört neben der Aktion "Brot für die Welt" die gesamte Ökumenische Diakonie mit den Bereichen Katastrophenhilfe, Kirchen helfen Kirchen, Hoffnung für Osteuropa, Stipendienarbeit und Menschenrechtsfragen. Die 44jährige Theologin stammt aus Kassel und ist derzeit noch stellvertretende Direktorin des Berliner Missionswerkes.
Religion vor Sex im Internet
Auch Gott hat eine Internet-Adresse
Ostfildern bei Stuttgart, 12.07.1999/APD Die Kritik bestimmter
christlicher Kreise, daß das Internet nur ein gottloser Tummelplatz von
Pornographie sei, wird durch eine Stichwortsuche widerlegt. Wer
beispielsweise im überwiegend englischsprachigen Internet bei der
Suchmaschine Excite das Wort "God" eingibt, findet rund 679 000 Webseiten;
mit "Porn" dagegen lediglich 481 000. Selbst mit dem Wort "Christian"
(Christ oder christlich) wird man über 590 000 mal fündig, und beim Begriff
"Religion" stößt man immerhin noch auf rund 420 000 Homepages. Bei anderen
Suchmaschinen, die ihre eigene Vorgehensweise haben, um die Datenflut zu
durchforsten, sind die Ergebnisse ähnlich. Bei Yahoo findet man 2 446
Einträge zu "God" aber nur 715 zu "Porn". Beim Webcrawler ist das
Verhältnis 35 203 zu 29 679.
Im Internet läßt sich so ziemlich alles finden - von der Weltreligion bis
zum skurrilen Einzelgänger. Mitglieder der Baha'i-Religion, die durch die
islamische Revolution im Iran heimatlos wurden, halten durch das World Wide
Web die Verbindung untereinander aufrecht. Moslems und Buddhisten sind im
Internet ebenso vertreten, wie strenggläubige Juden, die auf einer
"koscheren" Webseite alles vermeiden, was ihrem Glauben widerspricht. Der
Vatikan unterhält eine ganze Internet-Domain (www.vatican.va). Selbst Gott
hat mit www.gott.de eine eigene Internet-Adresse. Sie bietet religiöse
Inhalte und wird von einem "Einzelkämpfer" im bayerischen Peissenberg
betrieben.
Bibelkurs für Russischsprechende
Darmstadt, 12.07.1999/APD Das Internationale Bibelstudien-Institut der Siebenten-Tags-Adventisten, Darmstadt, hat den Bibelkurs ("Neues Leben") herausgegeben. Der Glaubenskurs für Russischsprechende umfaßt acht Hefte mit insgesamt 24 Lektionen. Er ist beim Internationalen Bibelstudien-Institut, Am Elfengrund 66, 64297 Darmstadt, kostenlos erhältlich.
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