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Dokumentation


Stellungnahme: Adventisten und das Jahr 2000

Siebenten-Tags-Adventisten gründen ihre Hoffnung auf das Leben, den Tod und die Auferstehung Christi und sehen mit Freude nach vorn auf die Erfüllung ihrer Hoffnung durch die baldige Wiederkunft Jesu. Adventisten setzen ihr Vertrauen auf die Lehren der Heiligen Schrift und glauben, dass das Vergehen der Zeit insofern bedeutsam ist, da sie uns näher zu dem wunderbarsten Ereignis bringt, das je menschliche Augen gesehen haben. Wir erwarten gespannt die sichtbare Wiederkunft Christi. Doch wir spekulieren nicht über den genauen geschichtlichen Zeitpunkt, wann dieses Ereignis stattfinden wird. Jesus sagt uns: "Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat" (Apostelgeschichte 1,7).

Deshalb messen Adventisten dem Ende eines Jahrtausends und dem Beginn eines neuen keine religiöse Bedeutung bei. Das Jahr 2000 ist prophetisch nicht von besonderem Belang; es wird nicht in der Bibel erwähnt und jede Spekulation bezüglich seines religiösen Zwecks ist zurückzuweisen. Dennoch sehen wir in jedem Jahr welches vergeht, dass es uns der Wiederkunft unseres Herrn näher bringt.

Uns ist bewusst, dass der Jahrtausendwechsel einen besonderen emotionalen Eindruck auf die Menschheit ausübt. Keiner der jetzt Lebenden hat solch ein Ereignis je erfahren. Viele sehen dem bevorstehenden Jahr 2000 mit Bedenken, besondere Erwartungen und sogar Furcht entgegen. Während zahlreiche Menschen angesichts des Durcheinanders in der Natur und Gesellschaft besorgt sind, sagt unser Herr: "Euer Herz erschrecke nicht!" (Johannes 14,1). So haben wir als Siebenten-Tags-Adventisten Anteil an der Hoffnung auf eine herrliche Zukunft, die zu der von Gott bestimmten Zeit Wirklichkeit werden wird.
Die Stellungnahme wurde am 29. September 1999 von dem 330 Mitglieder umfassenden in Silver Spring, Maryland/USA, tagenden Exekutiv-Ausschuss der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten verabschiedet.


Stellungnahme der Siebenten-Tags-Adventisten zur Homosexualität

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten erkennen an, dass jeder Mensch vor Gott wertvoll ist, und wir versuchen allen Männern und Frauen in der Gesinnung Jesu hilfreich zu sein. Wir glauben auch, dass durch Gottes Gnade und die Unterstützung der Glaubensgemeinschaft ein Mensch in Übereinstimmung mit den Grundsätzen des Wortes Gottes leben kann.

Siebenten-Tags-Adventisten glauben, dass sexuelle Beziehungen nur in die eheliche Gemeinschaft von Mann und Frau gehören. Dies war die Absicht Gottes bei der Schöpfung. Die Heilige Schrift erklärt: "Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein ein Fleisch" (1. Mose 2,24). In der ganzen Heiligen Schrift wird dieses heterosexuelle Vorbild bestätigt. Die Bibel läßt keinen Raum für homosexuelle Betätigung oder Beziehungen. Sexuelle Handlungen außerhalb des Bereiches einer heterosexuellen Ehe sind untersagt (3. Mose 20,7-21; Römer 1,24-27; 1. Korinther 6,9-11). Jesus Christus bestätigte die göttliche Absicht bei der Schöpfung: "Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen: Der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach: ,Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein'? So sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch" (Matthäus 19,4-6). Deshalb wenden sich Adventisten gegen homosexuelle Praktiken und Beziehungen.

Siebenten-Tags-Adventisten streben danach, der Lehre und dem Beispiel Jesu zu folgen. Er bestätigte die Würde aller Menschen und wandte sich mitleidsvoll Personen und Familien zu, die an den Folgen der Sünde litten. Er half den sich abmühenden Menschen und hatte Worte des Trostes für sie, obwohl er seine Liebe zu Sündern von seiner deutlichen Lehre über sündige Handlungsweisen unterschied.

Die Stellungnahme wurde am 3. Oktober 1999 von dem 330 Mitglieder umfassenden in Silver Spring, Maryland/USA, tagenden Exekutiv-Ausschuss der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten verabschiedet.



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© APD Geändert am: 25.10.99