Freikirche wählt neue Bundesleitung

Erzhausen bei Frankfurt am Main, 17.09.2012/APD   Rund 1.000 Delegierte des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) werden vom 24. bis 27. September zur 117. Bundeskonferenz im Sauerland Stern Hotel in Willingen/Upland erwartet. Die Konferenz steht unter dem Motto „So sehr hat Gott die Welt geliebt“ und thematisiert den missionarischen Auftrag der christlichen Gemeinde in heutiger Zeit. BFP-Präses Roman Siewert (Norddeich) betonte die Alternativlosigkeit dieses Auftrages: „Wir dürfen und müssen missionarisch denken, leben und handeln. Christus muss gepredigt werden, denn er ist der Erlöser und gute Hirte.“

Während der 117. Bundeskonferenz entscheiden die Delegierten auch über den Bundesvorstand der Freikirche. Aus 13 Kandidaten, die zuvor vom amtierenden Präsidium und von den Regionalkonferenzen aufgestellt wurden, soll der neue Bundesvorstand für fünf Jahre gewählt werden. Neben dem geschäftsführenden Vorstand, bestehend aus Präses, Vize-Präses, Generalsekretär und Schatzmeister, werden auch fünf Beisitzer gewählt. Der bisherige Präses, Vize-Präses und Generalsekretär haben sich nicht erneut aufstellen lassen.

Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) ist nach eigenen Angaben die zweitgrößte Freikirche innerhalb der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) in Deutschland. Zum BFP gehören rund 46.000 Mitglieder in 776 Gemeinden. 273 davon, also 35 Prozent, sind internationale Gemeinden. Einschließlich Kinder, Jugendliche und Gäste als regelmäßige Gottesdienstbesucher zählen etwa 138.000 Personen zum BFP. Weitere Informationen sind im Internet unter www.bfp.de zu finden.

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