Zürich/Schweiz, 10.01.2013/APD   Durch den Taifun „Bopha“ und die anschließenden heftigen Regenfälle seien Anfang Dezember 2012 auf den Philippinen, besonders auf der südlichen Insel Mindanao, mehr als 1.000 Menschen getötet worden, wie die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz mitteilte. Unter den Folgen des schwersten Wirbelsturms seit 100 Jahren in der Region litten mehr als sechs Millionen Menschen. Es gebe 150.000 beschädigte oder zerstörte Häuser, dazu kämen unpassierbare Straßen und Brücken, verwüstete Felder und Ernten sowie Stromausfälle. Die UNO gehe davon aus, dass 480.000 Menschen in den am schwersten betroffenen Gebieten mit Trinkwasser, Lebensmitteln und Notunterkünften versorgt werden müssten.

Die Hilfsorganisation ADRA habe im Dezember 2.100 Nahrungsmittelpakete und Trinkwasser an betroffene Familien, vor allem an Frauen und Kinder, verteilt. Gemeinsam mit der „Glückskette“ unterstütze ADRA Schweiz im Laufe des Januar weitere 3.200 Familien mit Lebensmitteln in der Provinz Davao Oriental, so das Hilfswerk.
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