Zürich/Schweiz, 01.02.2013/APD   Die Kämpfe zwischen militanten Islamisten und den französischen Interventionstruppen sowie dem malischen Militär im Norden des Landes haben laut den Vereinten Nationen 7.500 Menschen in die Flucht getrieben. Sie hätten in den Nachbarstaaten Burkina Faso, Mauretanien und Niger Zuflucht gefunden.

Die Mehrhzahl der Flüchtlinge sei in Lagern untergebracht, wie die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz mitteilte. Die Lage im Niger wäre sehr angespannt, da in den Camps zerstrittene ethnische Gruppen zusammenleben müssten. Aus diesem Grund hätten 950 Familien Unterkunft bei Gastfamilien gefunden. Diese Flüchtlinge würden ausschließlich durch ADRA mit Hilfsgütern versorgt. Die monatlichen Lebensmittelpakete enthielten 20 kg Reis, 15 kg Hirse, 5 kg Pasta, 15 kg Bohnen, 3 Liter Pflanzenöl und ein halbes Kilo Salz sowie Hygieneartikel. Die Gastfamilien erhielten Saatgut und würden in Anbaumethoden ausgebildet.

Andere Hilfsorganisationen seien in den Lagern tätig und verteilten Hilfsgüter sowie Lebensmittel. Dort müssten sich 146 Personen eine Latrine und 167 Personen eine Dusche teilen, weshalb zusätzliche Waschmöglichkeiten erstellt würden.
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