Madrid/Spanien, 14.04.2013/APD   Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Argentinien koordiniere ihre Hilfsmaßnahmen mit dem Innenministerium und dem Ministerium für Soziale Entwicklung der Provinz Buenos Aires vor Ort, um den Opfern der Jahrhundert-Überschwemmung beizustehen. La Plata, Hauptstadt der Provinz Buenos Aires, sei in der ersten Aprilwoche von sintflutartigen Regenfällen betroffen worden, wie ADRA Spanien mitteilte. Laut Medienberichten wären 57 Tote und 20 Vermisste in der sechzig Kilometer südlich der Hauptstadt Buenos Aires liegenden Stadt mit 650.000 Einwohnern zu beklagen.

ADRA koordiniere den Einsatz vieler Freiwilliger, die sich beim Sammeln und Verteilen der Hilfsgüter engagierten. Es seien 60 Tonnen Kekse und Getreideriegel, 15 Paletten Wasserflaschen, sowie Kleider, Decken und Matratzen an die Bedürftigen abgegeben worden. In einem Waschservice hätten jeweils fünf Freiwillige in drei Schichten während 24 Stunden die Kleider von Überschwemmungsopfern gewaschen und getrocknet. Von diesem Service hätten 150 Familien pro Tag profitiert.

Am 10. April seien gemeinsam mit Mitarbeitern des Innenministeriums Reinigungs- und Desinfektionspakete an 500 Familien verteilt worden. Sie enthielten Bleich- und Waschmittel, Müllbeutel, Schwamm, Bürste, Mopp, Eimer, Schaufel und Besen sowie Desinfektionsmittel.
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