Silver Spring, Maryland/USA, 22.05.2013/APD   Am 20. Mai wurden Moore und New Castle sowie andere südliche Vororte von Oklahoma City während 40 Minuten von einem EF5-Tornado, der höchsten Sturmstärke gemäß der US-Wetterbehörde, verwüstet. Unter den 24 Toten seien sieben Kinder, wie der Adventistische Gemeinschafts- und Katastrophenhilfsdienst (ACS DR) mitteilte. Der Tornado wäre mit Spitzenwindstärken von mehr als 300 Stundenkilometern über die Ortschaften hinweggerast und habe auf 45 Quadratkilometern ein Trümmerfeld hinterlassen, darunter auch zwei Grundschulen.

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA International hat 50.000 US-Dollar (38.600 Euro) für die Katastrophenhilfe zur Verfügung gestellt und werde Hilfsmaßnahmen eng mit dem nordamerikanischen Adventistischen Gemeinschafts- und Katastrophenhilfsdienst (ACS DR) koordinieren.

„Beten Sie für die vielen Opfer dieser Tragödie und die ACS-Mitarbeiter im Notfall- und Katastrophendienst sowie die Freiwilligen“, bat Sung Kwon, Leiter des ACS DR in Nordamerika. Die ACS-Regionalleiter koordinierten den Einsatz mittels einer Telefonkonferenz, um den Opfern des Tornados bedürfnisgerecht zu helfen.

Gegenwärtig betreibe der Adventistische Gemeinschafts- und Katastrophenhilfsdienst (ACS DR) ein Empfangs- und Verteilzentrum für Hilfsgüter in einer adventistischen Kirche in Moore. Weitere solche Zentren seien in einer adventistischen Kirche im Westen von Oklahoma City, in der spanischsprachigen Kirche sowie in der adventistischen Kirche und Mittelschule von Tulsa, nordöstlich von Oklahoma City, geplant. ACS DR ruft zu Spenden auf, informiert auf der Website über die benötigten Hilfsgüter und rät dringend davon ab, im Katastrophengebiet persönlich helfen zu wollen.

Der Adventistische Gemeinschafts- und Katastrophenhilfsdienst (ACS DR) ist mit 55 anderen Non-Profit-Organisationen Mitglied der nationalen Freiwilligenorganisationen (NVOAD). Jede Organisation hat ihr Fachgebiet und arbeitet mit den anderen Organisationen sowie der staatlichen Federal Emergency Management Agency (FEMA) zusammen. Der Adventistische Gemeinschafts- und Katastrophenhilfsdienst ist auf sammeln, lagern und verteilen von Hilfsgütern spezialisiert. Opfer von Katastrophen können Hilfsgüter meist in temporären Lagerhäusern, wie adventistischen Schulen oder Kirchen abholen, verschiedentlich wird auch ein mobiler Verteildienst organisiert.
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