Hamburg, 14.07.2013/APD   Der Gründer der Anskar-Kirche Deutschland, Pastor Wolfram Kopfermann, tritt als Kirchenleiter zurück. In einem Festgottesdienst anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Anskar-Kirche am 22. September in Hamburg will er sein Amt in jüngere Hände legen. Als seinen Nachfolger berief Kopfermann den 38-jährigen Pastor Dr. Tillmann Krüger, der 2008 bereits die Leitung der Anskar-Kirche Hamburg-Mitte von Kopfermann übernahm. Die Berufung muss Ende August noch von der Vollversammlung der Pastorinnen und Pastoren der Anskar-Kirche formell bestätigt werden.

Wolfram Kopfermann hatte die nach dem ersten Hamburger Erzbischof Anskar (801-865) benannte Freikirche 1988 in Hamburg gegründet und seitdem geleitet; seit 2008 gemeinsam mit einer fünfköpfigen Kirchenleitung, der auch Dr. Tillmann Krüger angehört. Vor der Gründung der Anskar-Kirche war Kopfermann evangelisch-lutherischer Pfarrer in Bayern und Nordelbien, zuletzt 14 Jahre an der Hamburger Hauptkirche St. Petri. Zehn Jahre lang stand er der „Geistlichen Gemeindeerneuerung in der Evangelischen Kirche“ (GGE) vor. Seinen Rücktritt von der Kirchenleitung begründete der 75-jährige Kopfermann damit, dass die Anskar-Kirche heute „stabil und auf Wachstum angelegt“ sei. An einen Rückzug aus dem geistlichen Dienst denke Kopfermann nicht. In einer veränderten Rolle möchte er weiter seiner Kirche zur Verfügung stehen und verstärkt Seminare anbieten, Bücher schreiben und jüngere Leiter begleiten.

Dr. Tillmann Krüger studierte von 1997 bis 2001 Theologie an der Freien Theologischen Akademie Gießen. 2006 promovierte er an der University of Gloucestershire in Cheltenham/England über das Verhältnis von Weisheit und Gesetz im Alten Testament. Seit 2005 ist er Pastor der Anskar-Kirche Hamburg-Mitte, die er seit Januar 2008 auch leitet. Er ist Mitglied des Leitungskreises der Evangelischen Allianz in Hamburg und im Arbeitskreis für evangelikale Theologie (AfeT). Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Die evangelikal-charismatische Anskar-Kirche umfasst heute sechs Gemeinden im Großraum Hamburg, in Hessen und Franken mit insgesamt 630 Mitgliedern sowie mehrere Gründungsprojekte. Sie steht der Evangelischen Allianz nahe und ist Gastmitglied der Vereinigung Evangelischer Freikirchen sowie der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Hamburg und in Hessen-Rheinhessen.
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