Weiterstadt bei Darmstadt, 05.11.2013/APD   Am 12. Oktober fegte der Wirbelsturm „Phailin“ mit Windgeschwindigkeiten von über 200 Kilometern in der Stunde und schweren Regenfällen über die Ostküste Indiens. Dank Vorsorge konnte schon im Vorfeld des Sturms über eine Million Menschen evakuiert werden. Trotzdem seien laut ADRA über 600.000 Menschen durch den Zyklon obdachlos geworden, ganze Landstriche stünden unter Wasser, und Ernten wären vernichtet worden.

Bereits vor dem Eintreffen des Zyklon „Phailin“ habe ADRA-Indien begonnen, gemeinsam mit lokalen und nationalen Behörden Notmaßnahmen zu treffen. Dadurch wäre es ADRA möglich gewesen, unmittelbar nach dem Sturm dringend benötigte Hilfsgüter in die am schwersten betroffenen Gebiete zu bringen. In den Küstenorten, wo es durch die Zerstörung an Unterkünften fehle, habe das Hilfswerk 2.500 Planen an betroffene Haushalte verteilt. Zusätzlich schloss sich ADRA mit der kanadischen Hilfsorganisation „Global Medic“ zusammen, um Ortschaften mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.

Darüber hinaus biete ADRA ein sogenanntes „Geld für Arbeit“-Programm an. Es helfe Menschen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, indem sie beim Aufräumen nach der Katastrophe mitarbeiteten. Zudem erstelle ADRA-Indien einen Disaster-Recovery-Plan zur Wiederherstellung der Infrastruktur sowie ein Wiederaufbauprogramm, um den Betroffenen langfristig zu helfen.
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