Neuer Generalsekretär des BEFG in sein Amt eingeführt

Wustermark-Elstal bei Berlin, 28.11.2013/APD   Bei einem Empfang anlässlich seiner Amtseinführung hat der Generalsekretär des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG), Christoph Stiba, die Bedeutung des persönlichen Glaubens, der Evangelisation und tatkräftiger Nächstenliebe hervorgehoben. Vor Gästen aus Kirche, Religionsgemeinschaften und Politik betonte der 45-jährige Pastor am 26. November in Berlin, dass der christliche Glaube sich auch in Werken ausdrücke. „Wer von der Liebe Gottes spricht, muss sie für andere erfahrbar machen.“ So seien sozial-diakonische Projekte „ein wesentlicher Beitrag einer christlichen Gemeinde in der Gesellschaft“. In Anlehnung an den Leitspruch des Gründers der ersten Baptistengemeinde in Deutschland, Johann Gerhard Oncken, betonte der Generalsekretär, Kirche müsse „zur Ehre Gottes und zum Wohle der Menschen“ dienen.

Dr. Rolf Schieder, Professor für Praktische Theologie und Religionspädagogik an der Humboldt Universität Berlin, beleuchtete in seinem Festvortrag die Beziehung von Staat und Kirche in einer multireligiösen Gesellschaft. Er hob hervor, dass alle Freikirchen das heute in Deutschland akzeptierte Modell einer vom Staat unabhängigen Kirche seit ihrer Gründung vertreten hätten. Unabhängigkeit schließe jedoch nicht aus, sich politisch und sozial zu engagieren – im Gegenteil: Alle Kirchen seien aufgefordert, Fremden gegenüber offen und zugewandt zu sein, das Gemeinwesen mitzugestalten und an den kulturellen und sozialen Herausforderungen vor Ort mitzuarbeiten.

Bereits am 15. November wurde Christoph Stiba in einem Festgottesdienst offiziell in sein Amt als Generalsekretär eingeführt. Er ist seit 2009 Mitglied der Bundesgeschäftsführung des BEFG und leitete bisher den Dienstbereich Mission.
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