New York City/USA, 06.12.2013/APD   In der Nacht des 2. Dezember fand in New York City die Vergabe der 41. „International Emmy Awards“ statt. Dabei wurde der ORF/ZDF-Koproduktion „Das Wunder von Kärnten“ in der Kategorie „TV-Movie/Mini-Series“ ein Emmy Award verliehen. Der Fernsehfilm basiert auf einer wahren Begebenheit. Das Skript dazu wurde vom adventistischen Drehbuchautor Christoph Silber gemeinsam mit Thorsten Wettcke verfasst, wie die Kirchenzeitschrift „Record“ der Siebenten-Tags-Adventisten berichtete. Die Premiere des Films habe nach Angaben des ORF im Januar 2012 ein Millionenpublikum erreicht.

Laut „Record“ handelten fast 75 Prozent des Films in einem Operationssaal. Er zeige detailliert die heroischen Anstrengungen eines Arztes, wie er unter extremem Stress alle Register ziehe, um in einem kleinen Zeitfenster für Wiederbelebungsbemühungen ein Kind zu reanimieren.

Diese Geschichte habe ihn fasziniert, sagte Christoph Silber, weil „sie die schwierige moralische Frage thematisiert, wie weit wir ins Leben eingreifen dürfen“. Zudem gehe es auch um das Thema, ob es Wunder gebe oder ob man durch ausharrendes Hoffen etwas Wundersames bewirken könne. Die Antwort werde dem Zuschauer überlassen.

Silber, der an der adventistischen La Sierra University, Riverside, Kalifornien/USA, als Gastdozent das Schreiben von Drehbüchern unterrichtet sowie Schreibkurse gibt, ist zweisprachig in Berlin und London aufgewachsen. Er hat alleine oder als Mitautor Drehbücher für 25 Filme geschrieben oder diese koproduziert sowie für Dutzende Fernsehfolgen in Deutschland, Österreich, England und den Vereinigten Staaten, seiner Wahlheimat.

Er sei besonders für Epochenfilme, wie den internationalen Hit „Good Bye Lenin“ (2003) bekannt und das von der Kritik gefeierte Bergsteigerdrama „Nordwand“ (2008), welches auf wahren Begebenheiten um den Erstbesteigungsversuch der Eiger-Nordwand in der Schweiz im Jahr 1936 basiere, so „Record“.

Derzeit arbeite Silber mit einer Produktionsfirma in London an einer TV-Kurzserie mit dem Titel „Nürnberg“. Das Projekt basiere auf den Prozessen gegen Nazi-Kriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof, die von 1945 bis 1949 in Nürnberg stattfanden.
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