Weiterstadt bei Darmstadt, 19.12.2013/APD   Aufgrund des Bürgerkriegs zwischen der jemenitischen Regierung und den separatistischen Al-Houthi-Rebellen in den Jahren 2004 bis 2009, mussten innerhalb Jemens über 300.000 Menschen in benachbarte Regionen flüchten. Anhaltende Unruhen und wirtschaftliche Instabilität führten dazu, dass bis heute nur ein kleiner Teil der Binnenflüchtlinge in ihre Heimatorte zurückkehren konnte. Nach wie vor leben zahlreiche Familien in den für kurzfristige Nothilfe gedachten Unterkünften, meist Zelten, in zum Teil menschenunwürdigen Verhältnissen.

Seit 2011 helfe die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen den Flüchtlingen im Jemen und ermögliche ihnen eine medizinische Grundversorgung, so ADRA Deutschland. Im März 2013 habe das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland zudem ein weiteres Projekt in einer ambulanten Klinik bewilligt.

Neben der generellen Versorgung von 12.000 Flüchtlingen durch medizinisches Fachpersonal stünden spezielle Programme für unterernährte Kinder und schwangere Frauen im Mittelpunkt der Hilfeleistung. Bis Ende Februar 2014 würden so über 7.000 Frauen und 9.000 Kinder speziell medizinisch betreut.
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