Silver Spring, Maryland/USA, 21.01.2014/APD   Der Abschluss eines fünfjährigen Satellitenvertrags mit Eutelsat 7 erweitere das Empfangsgebiet in Nordafrika und im Mittleren Osten für den adventistischen Fernsehsender „Hope Channel Al Waad“ (Beirut/Libanon) erheblich, wie Adventist News Network (ANN) mitteilte. Demnach könnten nun wesentlich mehr Arabisch, Türkisch und Farsi (Iran) sprechende Personen in der Region die adventistische Programme empfangen. Sendungen per Satellit seien dort die am meisten verbreitete Form des Fernsehempfangs.

„Dieser neue Vertrag ist eine fantastische Gelegenheit zur Verbreitung des Evangeliums und ein Meilenstein, um die Großstädte zu erreichen“, betonte Pastor Brad Thorp, Präsident von „Hope Channel International“. „Al Waad“ könne nun von Millionen Familien mit Gottes frohmachender Nachricht für ein besseres Leben empfangen werden.

Das französische Unternehmen Eutelsat ist der drittgrößte Satellitenbetreiber der Welt. Eutelsat 7 West A arbeitet eng mit dem ägyptischen Satellitenbetreiber Nilesat, dem größten Anbieter im Mittleren Osten, zusammen. Laut ANN könnten nun auch Nilesat-Zuschauer mittels Einpegelns der Sender adventistisches Fernsehen empfangen.

„Wir haben viele Jahre dafür gebetet“, sagte Amir Ghali‚ Direktor von „Al Waad“. „Seit dem Sendestart im Jahr 2010 sind unsere friedensfördernden und überparteilichen Programme in der Region gut aufgenommen worden“, so Ghali.

„Al Waad“ (das Versprechen), decke seit dem Programmstart im Jahr 2010 ein großes Themenspektrum mit gruppenspezifischen Bedürfnissen ab, wie Familie, Kinder, Gesundheit, Religion, Jugend, Musik und gesundheitsbewusstes Kochen, informierte Ghali. Die Programme stünden in Übereinstimmung mit dem adventistischen Verständnis des Christseins, das sich auf das Wohlergehen der Menschen richte.

Das „Al Waad“-Medienzentrum, in dem die Fernsehprogramme produziert werden, befindet sich auf dem Parkgelände der Middle East University in Beirut. An der 1939 von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründeten Universität sind 220 Studenten eingeschrieben.
_____________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!