München, 05.02.2014/APD   Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Bayern (ACK) hat sich in einer Botschaft an die Kirchengemeinden in Bayern gewandt und sie ermutigt, sich gemeinsam für die im Freistaat lebenden Flüchtlinge einzusetzen. Das Engagement der Hilfswerke und diakonisch-caritativer Einrichtungen, die Aktivitäten der Bürgerinnen und Bürger sowie der Kommunen und Ämter seien zu begrüßen, dies reiche jedoch nicht aus. „Wir wünschen uns, dass Bayern, Deutschland, Europa offen sind für Menschen anderer Herkunft. Wir halten uns dabei daran, dass Jesus durch sein Handeln sichtbar gemacht hat, dass genug für alle da ist und das Teilen des Brotes alle satt macht“, heißt es in der Erklärung. Deshalb stellten Flüchtlinge keine Bedrohung dar, sondern seien „Geschwister, die uns bereichern und für die wir Verantwortung tragen“.

Der Vorstand der ACK Bayern ermutigt die Kirchengemeinden und ihre Mitglieder zu ganz konkreten Schritten, etwa persönlichen Kontakt mit Flüchtlingen aufzunehmen, sie nach Hause einzuladen, sich für würdige Wohnverhältnisse einzusetzen, Wohnraum zu suchen, die Kinder miteinander spielen zu lassen und Vorurteilen entgegenzutreten. Der Aufruf der ACK Bayern ist im Internet zu finden unter: http://www.ack-bayern.de/details.html?&tx_ttnews[tt_news]=92&cHash=65fe88bfba
Zur ACK im Freistaat gehören 18 Mitglieds- und drei Gastkirchen.
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