Zürich/Schweiz, 11.02.2014/APD   In einem einjährigen Projekt der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz sollen in Petit-Goâve auf Haiti, 60 Kilometer westlich der Hauptstadt Port-au-Prince, 100 Fischer, 40 Fischverkäufer und je fünf Zimmerleute sowie Bootsmechaniker ausgebildet und ausgerüstet werden, teilte das Hilfswerk mit.

Beim dreijährigen Vorgängerprojekt hätten die Fischer materielle und technische Hilfe sowie Ausbildung erhalten, so ADRA Schweiz. Zudem sei auch eine Genossenschaft gegründet worden. Im Nachfolgeprojekt solle das Erreichte konsolidiert, die Genossenschaft besser strukturiert und durch eine Mitarbeiterschulung finanziell unabhängig werden. Das ermögliche dem Hilfswerk, sich mittelfristig zurückziehen zu können.

Die Einrichtung einer weiteren Fischsammelvorrichtung werde zur Erhöhung der Fangquote beitragen, und die Ausbildung der Fischverkäufer solle Verluste beim Verkauf vermeiden helfen sowie Einkommenssteigerungen ermöglichen. Die Zimmerleute erhielten Werkzeuge und würden in einer Werft geschult, um die Fischerboote zu unterhalten sowie zu reparieren. Einige Fischer würden die Instandsetzung und den Umgang von Bootsmotoren erlernen.

Projektpartner vor Ort ist ADRA Haiti. Das Vorhaben kostet 240.000 Franken (196.000 Euro) und wird von ADRA Schweiz und der „Glückskette“ gemeinsam finanziert.
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