New York/USA, 12.02.2014/APD   Ungern gebe er die Verschiebung der für Oktober 2014 in Seoul/Südkorea geplanten Generalversammlung bekannt, teilte der internationale Rat der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) mit. Die Entscheidung habe mit den jüngsten Spaltungen innerhalb der evangelischen Gemeinschaft und den damit im Zusammenhang stehenden Herausforderungen zu tun, die sich bei einer Durchführung der Generalversammlung ergeben hätten, heißt es in der WEA-Mitteilung.

Als der internationale Rat vor vier Jahren beschlossen habe, die WEA-Generalversammlung in Südkorea durchzuführen, sei dies in der Hoffnung geschehen, zur Einheit der evangelischen koreanischen Kirchen untereinander zu ermutigen.

Eine breit angelegte Gruppe evangelischer koreanischer Kirchen habe unter der Leitung des Christian Council of Korea (CCK) begonnen, die WEA-Generalversammlung zu planen. Dabei hätte der CCK festgestellt, dass es nicht möglich sei, die Veranstaltung 2014 dort durchzuführen. Daraufhin wäre gemeinsam mit der Weltweiten Evangelischen Allianz vereinbart worden, die Generalversammlung zu verschieben. Datum und Ort der verschobenen Generalversammlung würden in den kommenden Monaten mitgeteilt.

Die Aufgabe der alle sechs Jahre stattfindenden Generalsversammlung bestehe laut WEA darin, auf den Geist Gottes zu hören, was er seiner Kirche sagen wolle, die Leitungen der 129 nationalen Allianzen für gemeinsame Geschäftssitzungen und Leiterschaftsausbildung sowie weltweit Partner zusammen zu bringen, um Pläne und kreative Initiativen zu entwickeln. Die Verschiebung der Generalversammlung werde die bestehenden Arbeitsgruppen nicht davon abhalten ihre Arbeit in regionalen und nationalen Foren und in WEA-Kommissionen im Vorfeld der kommenden Generalversammlung fortzuführen.

Zur WEA gehören auch die Deutsche, Österreichische und Schweizerische Evangelische Allianz.
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