Alsbach-Hähnlein bei Darmstadt, 02.03.2014/APD   Mit einem Dankgottesdienst erinnerte am 1. März das Medienzentrum „Stimme der Hoffnung“ der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Alsbach-Hähnlein bei Darmstadt an das fünfjährige Bestehen ihres Fernsehsenders „Hope Channel deutsch“. Die Live-Übertragung aus dem großen Fernsehstudio des Medienzentrums konnte über den Satelliten ASTRA und im Internet empfangen werden.

Zum Gottesdienst kamen etwa 170 geladene Gäste aus Politik und Medien sowie Vertreter kirchlicher Institutionen. Pastor Ralf Schönfeld (Hannover), Vorsteher der Freikirche in Niedersachsen und Bremen, sprach über das Thema „Schlüssel zum Glück“. Er wehrte sich gegen ein Leben mit „angezogener Handbremse“, in dem ein Mensch vielleicht 85 Jahre „nur vor sich hinlebt“. Es gehe um ein besseres Dasein, ein Leben, „bei dem man der Mensch ist, der man sein will“. Das geschehe aber nicht nach dem Motto: „Spaß war gestern, ab heute bin ich fromm.“ Denn manche, die fromm würden, wären dann unausstehlich. Doch Jesus hätte etwas anderes im Sinn, er möchte Menschen glücklich machen. Es gehe dabei um eine Neuorientierung.

Michael Gahler (CDU), Abgeordneter des Europäischen Parlaments, betonte in seinem Grußwort, dass Politiker versuchten, wenigstens ein frohe Botschaft zu vermitteln. Der „Hope Channel“ verkündige dagegen die frohe Botschaft der Hoffnung. Europa brauche Frieden und Hoffnung, um Menschen zusammenzuführen. Norbert Zens (Bern/Schweiz), Vorstandsvorsitzender des Medienzentrums „Stimme der Hoffnung“, wies auf das Motto des Fernsehsenders „Am Leben interessiert“ hin. Jesus habe sich immer wieder den Menschen zugewandt, daran orientiere sich auch der „Hope Channel“. Er hätte in den letzten fünf Jahren seinen Platz in der Medienlandschaft Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gefunden.

Pastor Günther Machel (Ostfildern bei Stuttgart), stellvertretender Vorsitzender der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, hatte von 1993 bis 2002 das Medienzentrum geleitet. Er wies darauf hin, dass es in Deutschland etwa 145 Fernsehstationen gebe. Daher sei es schwierig, dauerhaft Interesse zu wecken. „Die Zuschauer möchten das sehen, was sie wollten, nicht, was sie sehen sollten.“ Das wäre für einen christlichen Sender eine große Herausforderung. Die steigenden Zuschauerzahlen machten aber deutlich, dass es dem „Hope Channel“ in den letzten fünf Jahren gelungen sei, ein Programm für Menschen zu entwickeln, „die auch etwas anderes sehen möchten“.

Pastor Brad Thorp (Silver Spring, Maryland/USA), Präsident und Gründer von „Hope Channel International“, bezeichnete den deutschen TV-Sender als „wichtigen Baustein“ bei der globalen Verbreitung adventistischer Fernsehprogramme. Es kämen immer mehr Sender hinzu. Seien vor fünf Jahren weltweit zehn TV-Kanäle genutzt worden, wären es inzwischen 20. Das Anliegen des „Hope Channels“ sei die Vermittlung einer „praktischen Hoffnung“, die alle Lebensbereiche anspreche. Jörg Varnholt, Leiter der deutschen „Hope Channel“ TV-Redaktion ergänzte: „Wir möchten Menschen dort begegnen, wo sie sind. Antworten auf Lebensfragen geben und die Gute Nachricht weitererzählen. Viele positive Rückmeldungen in den vergangenen Jahren haben uns gezeigt, dass das gelingt und unsere Arbeit ein Segen für viele Menschen ist. Dafür sind wir dankbar!“

„Hope Channel TV deutsch“ sendet seit fünf Jahren christliches Fernsehen 24 Stunden täglich. Weitere Informationen unter www.hope-channel.de.
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