Frankfurt/Main, 07.03.2014/APD   Angesichts der wachsenden Kriegsgefahr in der Ukraine ruft der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) zum Gebet für alle auf, die von dem Konflikt betroffen sind. Die Sorge um den Frieden und die Angst vor weiterer Eskalation und militärischer Gewalt nehme zu. „Wenn der Weg des Dialogs und der Versöhnung verlassen wird und stattdessen Hass und Gewalt das Handeln bestimmen, gibt es am Ende nur Verlierer“, so Bischof Karl-Heinz Wiesemann (Speyer).

Der ACK-Vorsitzende verweist auf das Engagement der katholischen, orthodoxen und evangelischen Kirche in der Ukraine. Sie hätten zusammen mit jüdischen und muslimischen Glaubensgemeinschaften den „Allukrainischen Rat der Kirchen und Religionsgemeinschaften“ gebildet, der alle Beteiligten bereits mehrfach zum Frieden, zum Verzicht auf Gewalt und zur Achtung von Recht und Völkerrecht aufgerufen habe. Die ACK schließe sich diesem Aufruf an. Sie sei sicher, dass die Völker Russlands und der Ukraine, die in den Kriegen des 20. Jahrhunderts so viel Leid erfahren mussten, Friedensboten und Versöhnungsstifter im 21. Jahrhundert sein möchten. Die ACK bittet die Kirchen in Deutschland, für den Frieden in der Ukraine und in Europa zu beten.
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