Weiterstadt bei Darmstadt, 07.03.2014/APD   „Nur wenigen Menschen, die sich als Pioniere für eine gute Idee eingesetzt haben, ist es vergönnt, dass sich ihre Idee zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Viel häufiger verlaufen Initiativen im Sand, und man hört nie mehr wieder etwas davon“, stellte Manuela Roßbach, Geschäftsführerin der „Aktion Deutschland Hilft“ (ADH), fest. Nicht so im Fall der Idee von „Aktion Deutschland Hilft“. Dieser Zusammenschluss von deutschen Hilfsorganisationen, die bei Naturkatastrophen und Flüchtlingsdramen schnelle humanitäre Hilfe leisteten, wäre „eine echte Erfolgsgeschichte“ geworden.

„Gemeinsam schneller helfen“ laute das Motto des Bündnisses „Aktion Deutschland Hilft“. In der Not gelte es, zusammenzuhalten und um der Menschen willen die vorhandenen Kräfte und Ressourcen zu bündeln, betonte Roßbach. Das sei keine Selbstverständlichkeit. Hilfsorganisationen stünden in einer Konkurrenzsituation, die zu Fehlentwicklungen und Fehlleistungen führen könne. Das Bündnis stelle sich dem entgegen und verbessere durch Zusammenarbeit die Qualität der Nothilfe. ADRA Deutschland sei Gründungsmitglied von ADH.

Im Rahmen der Kuratoriumssitzung von ADH in Berlin unter der Leitung des Bundesaußenministers Frank-Walter Steinmeier, seien ADRA-Direktor Erich Lischek und ADRA-Pressesprecher Heinz-Hartmut Wilfert als „Männer der ersten Stunde“ bezeichnet worden. Sie wurden aufgrund ihres langjährigen Mitwirkens bei ADH im Beisein des alten und neuen Schirmherrn, den Alt-Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker und Horst Köhler, in einer Laudatio von dem ADH-Vorstandsvorsitzenden Bernd Pastors und der Geschäftsführerin Manuela Roßbach geehrt. Erich Lischek und Heinz-Hartmut Wilfert seien „als Gründer von ADRA Deutschland“ zu betrachten und hätten „mit ihren Ideen und ihrer visionären Weitsicht nicht nur ADRA gestaltet und aufgebaut, sondern auch mitwirken können, dass ADH eine Erfolgsgeschichte schreibt“.

Nach über 26 Jahren Geschäftsführertätigkeit bei ADRA Deutschland ging Lischek am 31. Dezember 2013 in den Ruhestand und scheidet nun auch aus dem Aufsichtsrat bei ADH aus. Wilfert war über zehn Jahre Leiter der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit bei ADH. Er wird zum 1. Mai 2014 in den Ruhestand treten.
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