Weiterstadt bei Darmstadt, 10.03.2014/APD   Über 2,3 Millionen Menschen hätten in Somalia immer noch keinen ausreichenden Zugang zu sauberem Trinkwasser und litten unter den hygienischen Bedingungen. Ausbleibende Regenfälle ließen die Wasserquellen versiegen und Ernteerträge geringer ausfallen, teilte Axel Schroeder (Weiterstadt bei Darmstadt) von der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland mit. Mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik hätte ADRA zur Verbesserung der Hygiene bereits im Mai 2013 ein Hilfsprojekt in den südsomalischen Regionen Gedo und Bay begonnen.

Dazu baue ADRA 40 Latrinen, habe bisher 1.045 Pakete mit Wasserkanister, Schlafmatten, Waschschüsseln, Moskitonetze, Seife sowie Plastikplanen verteilt und versorge Notleidende durch Tankwagen mit Trinkwasser. Es würden Dorfkomitees gebildet, die für die nachhaltige Wasserversorgung sowie für Hygiene und Sauberkeit zuständig seien. Zehn zentrale Wasserstellen, wie Tiefbohrbrunnen, Zisternen, Brunnen und Wasserauffangbecken, würden wiederhergestellt. Zudem gebe es Hygieneschulungen für die Bevölkerung. 51.949 Menschen könne ADRA mit diesem Projekt helfen, so Schroeder.
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