Hannover/Ostfildern bei Stuttgart, 11.04.2014/APD   Mehr als 50,1 Millionen Euro spendeten die 34.999 deutschen Siebenten-Tags-Adventisten im letzten Jahr für den Unterhalt ihrer Freikirche. Laut Günter Brecht (Hannover), Schatzmeister des Norddeutschen Verbandes der evangelischen Freikirche, habe sich das Spendenaufkommen im Vergleich zum Vorjahr um rund 260.000 Euro erhöht. „Jeder Adventist in Deutschland gab durchschnittlich 1.431 Euro.“

Während der Süddeutsche Verband der Freikirche ein Minus an Gaben von 48.000 Euro (0,22 Prozent) verzeichnete, betrug die Zunahme der Spenden in Nord- und Ostdeutschland gegenüber 2012 rund 312.000 Euro (1,28 Prozent). Pastor Werner Dullinger (Ostfildern bei Stuttgart), Schatzmeister des Süddeutschen Verbandes, wies darauf hin, dass die Wirtschaftskraft in der Bundesrepublik unterschiedlich verteilt sei, wie das Spendenverhalten zeige. „Während ein Adventist in Ostdeutschland durchschnittlich 1.233 Euro und in Norddeutschland 1.282 Euro gab, waren es in Süddeutschland 1.654 Euro pro Mitglied.“

Von den 50,1 Millionen Euro gingen 2,7 Millionen Euro in die Außenmission, 8,2 Millionen Euro verblieben bei den Ortsgemeinden. Die Adventisten erheben keine Kirchensteuer, sondern unterhalten ihre Pastoren und Institutionen durch freiwillige Gaben, zu denen auch der biblische Zehnten gehört. Viele Mitglieder würden neben zehn Prozent ihres Einkommens weitere Spenden für besondere Projekte geben.
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