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	<title>APD &#187; ADRA</title>
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	<description>Adventistischer Pressedienst</description>
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		<title>Auch zwei Jahre nach dem Erdbeben arbeitet ADRA in Haiti</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 07:10:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADRA]]></category>

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		<description><![CDATA[Wien/&#214;sterreich, 29.01.2012/APD   Auch zwei Jahre nach dem Erdbeben in Haiti ist die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA weiterhin im Land t&#228;tig. In Petit-Goave, 68 Kilometer s&#252;dwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince, baut das Hilfswerk derzeit ein f&#252;r den Ort neues Toiletten-Modell. Um die Hygiene zu verbessern, wurden &#8220;Duschtoiletten&#8221; entworfen. In einem Raum wird auf Bodenniveau eine in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien/&#214;sterreich, 29.01.2012/APD   Auch zwei Jahre nach dem Erdbeben in Haiti ist die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA weiterhin im Land t&#228;tig. In Petit-Goave, 68 Kilometer s&#252;dwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince, baut das Hilfswerk derzeit ein f&#252;r den Ort neues Toiletten-Modell. Um die Hygiene zu verbessern, wurden &#8220;Duschtoiletten&#8221; entworfen. In einem Raum wird auf Bodenniveau eine in s&#252;dlichen L&#228;ndern &#252;bliche Stehtoilette eingebaut, direkt daneben ist mit leichtem Gef&#228;lle gen&#252;gend Platz zum Duschen. Nach oben hin bleibt dieser Duschbereich offen, damit der Raum gut l&#252;ften und trocknen kann. So tr&#228;gt das in die Toilette ablaufende Duschwasser zu deren guter Reinigung bei.</p>
<p>&#8220;Wir haben die ersten neu gebauten, bereits von den Familien genutzten Toiletten besichtigt&#8221;, teile der Direktor von ADRA &#214;sterreich, Marcel Wagner, w&#228;hrend einer Inspektionsreise in Haiti mit. Alle Toiletten w&#252;rden gut genutzt, keine sei schmutzig und keine habe gestunken. Das sei in der feuchten Hitze und bei der allgemeinen mangelnden Hygiene auch im Umfeld ganz und gar nicht selbstverst&#228;ndlich, vor allem, wenn Wasser herbeigetragen werden m&#252;sse. Eine Frau habe sogar einen Plastiktank oben auf dem Dach montiert, damit immer Wasser f&#252;r die Dusche vorhanden sei. &#8220;Alle sind mit ihren Duschtoiletten sehr gl&#252;cklich.&#8221;</p>
<p>Zum Projekt mit Gesamtkosten von rund 925.000 Euro geh&#246;rten laut Wagner auch Wasserzufuhr, Waschpl&#228;tze und eine Biogas-Anlage. Das Vorhaben, von dem rund 5.000 Frauen, M&#228;nner und Kinder profitierten, werde gemeinsam von den ADRA-Organisationen in Australien, &#214;sterreich, Kanada, Deutschland, International, Italien, England und Spanien finanziert. ADRA &#214;sterreich sei f&#252;r die technische Betreuung des Projektes verantwortlich.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>M&#228;dchenprojekt von ADRA gewinnt 1. Preis bei &#8220;essence&#8221;-Initiative</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 11:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADRA]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiterstadt bei Darmstadt, 20.01.2012/APD   Das M&#228;dchenprojekt der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland in Kajiado/Kenia hat den ersten Preis der Initiative &#8220;girls for girls!&#8221; gewonnen. Mit dem Preisgeld von 25.000 Euro w&#252;rden in der M&#228;dchenschule der lang ersehnte Speisesaal und die K&#252;che gebaut, teilte Heinz-Hartmut Wilfert, Pressesprecher von ADRA Deutschland, mit. Die Preisverleihung fand am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiterstadt bei Darmstadt, 20.01.2012/APD   Das M&#228;dchenprojekt der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland in Kajiado/Kenia hat den ersten Preis der Initiative &#8220;girls for girls!&#8221; gewonnen. Mit dem Preisgeld von 25.000 Euro w&#252;rden in der M&#228;dchenschule der lang ersehnte Speisesaal und die K&#252;che gebaut, teilte Heinz-Hartmut Wilfert, Pressesprecher von ADRA Deutschland, mit. Die Preisverleihung fand am 19. Januar in den ADRA-R&#228;umlichkeiten in Weiterstadt bei Darmstadt statt.</p>
<p>Im Fr&#252;hjahr 2011 wurde die Initiative &#8220;girls for girls!&#8221; der Kosmetikmarke &#8220;essence&#8221; ins Leben gerufen. Damit sollen weltweit M&#228;dchen-Projekte gemeinn&#252;tziger Organisationen unterst&#252;tzt werden. &#8220;girls for girls!&#8221; f&#252;hrt halbj&#228;hrlich eine Online-Abstimmung durch, bei der zwischen drei ausgew&#228;hlten Projekten entschieden werden kann. Das Projekt mit den meisten Stimmen erh&#228;lt ein Preisgeld in H&#246;he von 25.000 Euro.</p>
<p>Ende 2011 habe laut Wilfert das &#8220;Kajiado Rescue Center&#8221; von ADRA Deutschland in Kenia mit Abstand die meisten Stimmen von den insgesamt &#252;ber 10.000 abgegebenen Stimmen erhalten. Die M&#228;dchenschule bem&#252;he sich um Gleichstellung, Bildung und ganzheitliche Versorgung von M&#228;dchen und jungen Frauen, die vor Zwangsehe oder Genitalbeschneidung geflohen seien. Im Kajiado Rescue Center erhielten 160 M&#228;dchen Unterkunft, Verpflegung und k&#246;nnten ihre Schulausbildung abschlie&#223;en. Neben dem Ziel, die Rechte der M&#228;dchen zu verst&#228;rken, sei im Rescue Center ein alternativer Ritus eingef&#252;hrt worden, der die Beschneidung unter den Massai auf lange Sicht beenden solle.</p>
<p>Neben dem Projekt von ADRA Deutschland standen bei der &#8220;girls for girls!&#8221;-Abstimmung auch ein Bildungsprojekt der UNICEF in Nepal und ein Vorhaben f&#252;r M&#228;dchen mit Essst&#246;rungen der SOS-Familien- und Jugendhilfen Augsburg zur Auswahl. Weitere Informationen zur ADRA-M&#228;dchenschule in Kajiado sind im Internet unter <em>www.adra.de/kajiado</em> zu finden.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Katastrophenvorsorge rettet Leben</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 12:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weiterstadt bei Darmstadt, 13.01.2012/APD   Regelm&#228;&#223;ig w&#252;rden Menschen gegen Hurrikans, &#220;berschwemmungen, Erdrutsche oder D&#252;rren k&#228;mpfen, so Heinz-Hartmut Wilfert (Weiterstadt bei Darmstadt), Abteilungsleiter f&#252;r entwicklungspolitische Bildung der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland. Deshalb bereite ADRA die Bewohner gef&#228;hrdeter Regionen auf derartige Katastrophen vor. &#8220;In ihren Dorfgemeinschaften kl&#228;ren wir die Menschen &#252;ber die Gefahren auf, mit denen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiterstadt bei Darmstadt, 13.01.2012/APD   Regelm&#228;&#223;ig w&#252;rden Menschen gegen Hurrikans, &#220;berschwemmungen, Erdrutsche oder D&#252;rren k&#228;mpfen, so Heinz-Hartmut Wilfert (Weiterstadt bei Darmstadt), Abteilungsleiter f&#252;r entwicklungspolitische Bildung der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland. Deshalb bereite ADRA die Bewohner gef&#228;hrdeter Regionen auf derartige Katastrophen vor.</p>
<p>&#8220;In ihren Dorfgemeinschaften kl&#228;ren wir die Menschen &#252;ber die Gefahren auf, mit denen sie rechnen m&#252;ssen.&#8221; Sie lernten die kritischen Stellen genauer kennen: Wo kann sich eine Mur&#228;ne l&#246;sen, welchen Weg wird sie nehmen, was zerst&#246;rt sie mit welchen Folgen? Oder: Wo sammelt sich Hochwasser, welche Stellen werden in welcher Reihenfolge unpassierbar? Aus diesen Faktoren ergebe sich laut Wilfert eine detaillierte Planung der Fluchtwege f&#252;r die Bev&#246;lkerung. Doch was finden die Menschen am Ende ihres Fluchtweges vor? Gibt es stabile, sichere Unterk&#252;nfte f&#252;r alle? Wie funktioniert die Versorgung, wie wird die Hygiene gesichert? Wer l&#246;st den Alarm aus, leitet die notwendigen Ma&#223;nahmen bei Evakuierung und wer organisiert die Versorgung derer, die ihre Wohnungen verlassen mussten? Alle diese Kenntnisse m&#252;ssten der Bev&#246;lkerung von einheimischen Fachkr&#228;ften vermittelt werden, damit alle verst&#252;nden, wie sie sich zu verhalten h&#228;tten und wie Panik vermieden werden k&#246;nne.</p>
<p>&#8220;Nat&#252;rlich ist das nur eine erste Reaktion auf eine m&#246;gliche Katastrophe&#8221;, betonte Wilfert. F&#252;r die Planung der Zukunft m&#252;ssten die Hilfsorganisationen gemeinsam mit den Einwohnern &#252;berlegen, ob bestimmte Gefahren zu vermeiden seien, indem zum Beispiel Rutschhanglagen gesichert w&#252;rden oder ein Flusslauf reguliert werde. &#8220;Und wenn die Kr&#228;fte der Natur nicht v&#246;llig geb&#228;ndigt werden k&#246;nnen, gibt es M&#246;glichkeiten, ihre Auswirkungen durch geeignete Ma&#223;nahmen zu mildern?&#8221; Nachhaltige Hilfe m&#252;sse daf&#252;r sorgen, dass Menschen sich im Notfall selbst zu helfen w&#252;ssten.</p>
<p>Dass Katastrophenvorsorge zu sichtbaren Erfolgen f&#252;hrte, machte Wilfert an verschiedenen Beispielen deutlich. Von ADRA gebaute D&#228;mme in Bangladesh dienten nicht nur der Wasserregulierung und als Verkehrswege in normalen Zeiten. Bei &#220;berschwemmungen b&#246;ten sie au&#223;erdem Zuflucht und Fluchtweg f&#252;r Tausende. Br&#252;cken, die im Irrawady-Delta von Myanmar D&#246;rfer und M&#228;rkte verbinden sollten, h&#228;tten wegen ihrer soliden ADRA-Bauweise Hunderte von Burmesen das Leben gerettet, als der Taifun &#8220;Nargis&#8221; weitreichende &#220;berflutungen verursachte. In Somalia h&#228;tten &#252;ber hundert von ADRA gebohrte Brunnen und Tr&#228;nken die Folgen der D&#252;rre zwar nicht verhindern, aber doch lindern k&#246;nnen. &#8220;Die Menschen im indischen Bihar erhielten spezielle Anleitungen und schufen Strukturen f&#252;r den Katastrophenfall, sodass sie nun selbst wissen, wie sie sich gegenseitig helfen und retten k&#246;nnen.&#8221; In Nepal bedrohten Erdrutsche und &#220;berschwemmungen zunehmend die Menschen. Sie w&#252;rden von einheimischen Fachkr&#228;ften lernen, die Gefahren besser einzusch&#228;tzen und Vorsorge f&#252;r den Ernstfall zu treffen.</p>
<p>Dennoch bleibe noch einiges zu tun, informierte Wilfert. &#8220;Jede Katastrophe muss ein Anlass sein, vorbeugende Ma&#223;nahmen f&#252;r die Zukunft zu ergreifen.&#8221; Die Katastrophenvorsorge m&#252;sse nach der Sofort- und Nothilfe von Anfang an in die Arbeit des Wiederaufbaus eingeplant werden. Auch Entwicklungsprojekte sollten den Aspekt der Katastrophenvorbeugung und -vorsorge in ihre Konzepte mit einbinden.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Medizinische Betreuung f&#252;r eintausend Roma-Familien in Albanien</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 09:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Silver Spring, Maryland/USA, 11.01.2012/APD   Weil ihnen viele Grundrechte, wie Wohnen, Arbeit, Gesundheit und Bildung, nicht gew&#228;hrt w&#252;rden, geh&#246;rten die Roma zu den am meisten benachteiligten und diskriminierten Gemeinschaften in Europa, stellt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA International fest. ADRA Albanien helfe deshalb schwerpunktm&#228;&#223;ig den oft &#252;bersehenen Frauen und Kindern in den Roma-Gemeinschaften au&#223;erhalb der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Silver Spring, Maryland/USA, 11.01.2012/APD   Weil ihnen viele Grundrechte, wie Wohnen, Arbeit, Gesundheit und Bildung, nicht gew&#228;hrt w&#252;rden, geh&#246;rten die Roma zu den am meisten benachteiligten und diskriminierten Gemeinschaften in Europa, stellt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA International fest. ADRA Albanien helfe deshalb schwerpunktm&#228;&#223;ig den oft &#252;bersehenen Frauen und Kindern in den Roma-Gemeinschaften au&#223;erhalb der albanischen Hauptstadt Tirana mit einer mobilen Klinik.</p>
<p>Laut dem Hilfswerk biete die mobile Klinik &#228;rztliche Behandlung und gebe Medikamente aus. Tipps zur Gesundheit sowie Gespr&#228;che mit Kindern und Angeh&#246;rigen von Patienten st&#252;nden auch im Angebot. Da viele Krankheiten vermeidbar w&#228;ren, werde w&#228;hrend der Konsultation speziell auf Hygienema&#223;nahmen hingewiesen. Au&#223;erdem w&#252;rden Fragen zur Ern&#228;hrung, Pr&#228;vention und Familienplanung angesprochen. Die Berichte der mobilen Klinik belegten als h&#228;ufigste Krankheiten unter den albanischen Roma Bluthochdruck, Darmparasiten, Infektionen der oberen Atemwege, Asthma, Infektionen der Haut, Depressionen und Angstzust&#228;nde, Geschw&#252;re sowie Diabetes.</p>
<p>Die Lebensbedingungen vieler Roma-Gemeinschaften l&#228;gen unter dem Standard, berichtete ADRA. Dies k&#246;nne variieren von Zelten &#252;ber Pappkartonunterk&#252;nfte bis hin zu provisorischen H&#228;usern. Kinder w&#252;rden oft vom Schulbesuch abgehalten, um der Familie bei der Sicherung des Einkommens zu helfen. Sie sammelten gemeinsam mit Erwachsenen Alteisen und Kunststoffreste oder bettelten auf den Stra&#223;en. Traditionellerweise m&#252;sse das verdiente Geld dem Familienpatriarchen abgegeben werden, der es h&#228;ufig f&#252;r Alkohol, Tabak oder Gl&#252;cksspiel ausgebe.</p>
<p>Sechs von zehn Roma-Kindern in Albanien w&#252;rden schon vor Erreichen des f&#252;nften Geburtstags sterben, so ADRA. Die meisten von ihnen h&#228;tten nie einen Arzt aufgesucht. Das Hilfswerk wolle mit der mobilen Klinik die Roma-Gemeinschaften nicht nur medizinisch versorgen und in Pr&#228;ventionsfragen unterweisen, sondern auch Vorurteile in der Bev&#246;lkerung gegen&#252;ber den Roma abbauen.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Hilfe f&#252;r Fl&#252;chtlinge von der Elfenbeink&#252;ste in Liberia</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 09:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weiterstadt bei Darmstadt, 09.01.2012/APD   Nach den durch die Pr&#228;sidentschaftswahl im November 2010 verursachten Unruhen an der Elfenbeink&#252;ste suchten &#252;ber 170.000 Menschen im westafrikanischen Nachbarland Liberia Zuflucht. Viele von ihnen sind noch heute dort. In der Region Grand Gedah verteilt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA an 900 von ihnen Nahrungsmittel. Au&#223;erdem werden 50 Kinder unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiterstadt bei Darmstadt, 09.01.2012/APD   Nach den durch die Pr&#228;sidentschaftswahl im November 2010 verursachten Unruhen an der Elfenbeink&#252;ste suchten &#252;ber 170.000 Menschen im westafrikanischen Nachbarland Liberia Zuflucht. Viele von ihnen sind noch heute dort. In der Region Grand Gedah verteilt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA an 900 von ihnen Nahrungsmittel. Au&#223;erdem werden 50 Kinder unter f&#252;nf Jahren mit energiereicher Kost versorgt. Um nicht nur vor&#252;bergehend den Hunger zu lindern, erhalten zus&#228;tzlich 1.700 Familien nahe des Ziah Fl&#252;chtlingslagers in Janzon, Baywadee und Pohan &#196;cker, Saatgut und landwirtschaftliches Ger&#228;t, um sich mit Nahrungsmitteln versorgen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Da auch unter den Liberianern die Unterern&#228;hrung weit verbreitet ist, wurden Farmer-Gemeinschaften aus zehn Liberianern und 15 Fl&#252;chtlingen in Pohan und Baywadee sowie 15 Liberianern und 25 Fl&#252;chtlingen in Janzon gebildet. ADRA-Mitarbeiter unterweisen die Bauern &#252;ber Anbaumethoden und die Steigerung der Ernteertr&#228;ge. Die Farmer z&#252;chten auch Gem&#252;sesamen an, deren Setzlinge von der Bev&#246;lkerung zum weiteren Anbau genutzt werden k&#246;nnen. Dabei arbeitet ADRA eng mit den Dorf&#228;ltesten zusammen, die f&#252;r das Projekt Ackerboden zur Verf&#252;gung stellen.</p>
<p>Au&#223;erdem hat ADRA in der Stadt Ziah ein Zentrum f&#252;r Frauen aufgebaut, die Opfer sexueller Gewalt wurden. 1.200 Frauen, besonders alleinerziehende M&#252;tter und schwangere Frauen, erhalten dort psychologische Betreuung und k&#246;nnen an Berufsausbildungskursen teilnehmen. Mitglieder dreier Frauen-Hilfskomitees gehen von Haus zu Haus und informieren die Bev&#246;lkerung &#252;ber die Merkmale h&#228;uslicher Gewalt und die richtigen Verhaltensweisen im Ernstfall. Jede Woche werden so &#252;ber 400 Menschen erreicht. Zus&#228;tzlich wurden Sportvereine f&#252;r junge Frauen gegr&#252;ndet, um sie dadurch auch schon fr&#252;hzeitig &#252;ber die Folgen h&#228;uslicher Gewalt aufzukl&#228;ren.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>39.262 strahlende Kindergesichter</title>
		<link>http://www.apd.info/2011/12/27/39-262-strahlende-kindergesichter/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 11:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADRA]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiterstadt bei Darmstadt, 27.12.2011/APD   Genau 39.262 Geschenkpakete transportierte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland im Rahmen ihrer diesj&#228;hrigen Aktion &#8220;Kinder helfen Kindern&#8221; nach Osteuropa. Strahlende Gesichter gab es beim Auspacken zu Weihnachten in Kinderheimen in Albanien, Kosovo, der Republik Moldau, der Ukraine, Serbien, Mazedonien und Bosnien. In Deutschland hatten Kinder mit ihren Eltern, Kinderg&#228;rten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiterstadt bei Darmstadt, 27.12.2011/APD   Genau 39.262 Geschenkpakete transportierte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland im Rahmen ihrer diesj&#228;hrigen Aktion &#8220;Kinder helfen Kindern&#8221; nach Osteuropa. Strahlende Gesichter gab es beim Auspacken zu Weihnachten in Kinderheimen in Albanien, Kosovo, der Republik Moldau, der Ukraine, Serbien, Mazedonien und Bosnien. In Deutschland hatten Kinder mit ihren Eltern, Kinderg&#228;rten, Schulen und Kirchengemeinden die Pakete f&#252;r Kinder in Osteuropa unter anderem mit Spielzeug, Bastel- und Schulbedarf, S&#252;&#223;igkeiten sowie M&#252;tze, Schal oder Handschuhen, Kamm, B&#252;rste, Haarspangen, Zahnb&#252;rste oder Spiegel, gef&#252;llt.</p>
<p>&#8220;Wir freuen uns sehr &#252;ber die rege Beteiligung&#8221;, sagte Pastor Erich Lischek, Direktor von ADRA Deutschland. &#8220;Sie zeigt uns, dass noch immer viele Kinder bereit sind, zu teilen.&#8221; Zus&#228;tzlich zur Paket-Aktion f&#252;hre ADRA jedes Jahr mit Spendengeldern auch Verbesserungen in den Heimen zum Vorteil der Kinder durch.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Philippinen: 957 Tote nach Tropensturm – Nahrungsmittelpakete f&#252;r &#220;berlebende</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 09:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADRA]]></category>

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		<description><![CDATA[Silver Spring, Maryland/USA, 21.12.2011/APD   Der Tropensturm &#8220;Washi&#8221; lokal als Sedong bezeichnet, verw&#252;stete am 17. Dezember die &#246;stlichen Teile Mindanaos/Philippinen, vor allem die St&#228;dte Cagayan de Oro und Iligan mit Flutwellen. Laut dem National Disaster Risk Reduction and Management Council (NDRRMC) hat der Sturm bis zum 20. Dezember 957 Tote und 1.582 Verletzte gefordert. 49 Personen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Silver Spring, Maryland/USA, 21.12.2011/APD   Der Tropensturm &#8220;Washi&#8221; lokal als Sedong bezeichnet, verw&#252;stete am 17. Dezember die &#246;stlichen Teile Mindanaos/Philippinen, vor allem die St&#228;dte Cagayan de Oro und Iligan mit Flutwellen. Laut dem National Disaster Risk Reduction and Management Council (NDRRMC) hat der Sturm bis zum 20. Dezember 957 Tote und 1.582 Verletzte gefordert. 49 Personen w&#252;rden noch vermisst. Es seien 3.127 H&#228;user total und 7.218 teilweise zerst&#246;rt worden. Der Gesamtschaden betrage 17,3 Millionen Euro. In den 62 Zentren f&#252;r Evakuierte w&#252;rden laut NDRRMC 42.800 Personen mit dem Lebensnotwendigsten versorgt, au&#223;erhalb seien es 241.900 Personen.</p>
<p>Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Philippinen betreue seit dem 18. Dezember 6.480 Flutopfer au&#223;erhalb der Evakuationszentren. Da ihre pers&#246;nlichen Habseligkeiten vom Hochwasser weggesp&#252;lt worden seien, versorge sie das Hilfswerk mit Notfall-Nahrungsmittelpaketen die Reis, Nudeln, Fisch in Dosen, getrocknete Fr&#252;chte, Bohnen, Erdnussbutter, Milch, &#214;l, Salz und Zucker enthielten. Das geschehe in enger Absprache und in Zusammenarbeit mit den regionalen Beh&#246;rden und unter Mithilfe von Freiwilligen des Adventist Community Service, wie ADRA International berichtete.</p>
<p>ADRA Philippinen arbeite daran, den Betroffenen in K&#252;rze medizinische Dienstleistungen anzubieten und ihnen vor allem den Zugang zu Trinkwasser zu erm&#246;glichen, so das Hilfswerk.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Brotbacken f&#252;r eine bessere Zukunft</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 10:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADRA]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiteres ADRA-Projekt in der Mongolei Weiterstadt bei Darmstadt, 18.12.2011/APD   In der Mongolei lebe etwa ein Drittel der Bev&#246;lkerung von weniger als einem Euro am Tag, teilte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland mit. Besonders in den weit von der Hauptstadt Ulaanbaatar entfernten Provinzen Zavkhan und Selenge sei die Armut gro&#223;. Dort f&#252;hre ADRA ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weiteres ADRA-Projekt in der Mongolei</strong></p>
<p>Weiterstadt bei Darmstadt, 18.12.2011/APD   In der Mongolei lebe etwa ein Drittel der Bev&#246;lkerung von weniger als einem Euro am Tag, teilte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland mit. Besonders in den weit von der Hauptstadt Ulaanbaatar entfernten Provinzen Zavkhan und Selenge sei die Armut gro&#223;. Dort f&#252;hre ADRA ein vierj&#228;hriges Projekt in 30 Dorfgemeinschaften durch, um den Menschen ein geregeltes Einkommen zu erm&#246;glichen.</p>
<p>Ein Gro&#223;teil der Dorfbewohner in Zavkhan und Selenge lebe von der Viehhaltung. Bei winterlichen Tagestemperaturen von bis zu minus 45 Grad w&#228;re jedoch in der Vergangenheit immer wieder ein Gro&#223;teil der Tiere gestorben und somit eine wichtige Nahrungs- und Einkommensquelle der Dorfbewohner verlorengegangen. Aufgrund mangelnder Perspektiven w&#228;ren viele junge Dorfbewohner in die Hauptstadt abgewandert, um dort ihr Gl&#252;ck zu versuchen. Doch ohne abgeschlossene Ausbildung h&#228;tten sie auch dort einen schweren Stand.</p>
<p>Mit finanzieller Unterst&#252;tzung der Europ&#228;ischen Union habe ADRA Deutschland bereits 2008 acht Kooperativen in der Mongolei gegr&#252;ndet, sodass die Dorfbewohner mit Unterst&#252;tzung der Kommunalverwaltung in der Landwirtschaft arbeiten k&#246;nnten. Die Menschen n&#228;hmen ihre neuen Aufgaben sehr ernst und lernten den Anbau und Umgang mit verschiedenen Gem&#252;sesorten. Der Bau von Gew&#228;chsh&#228;usern, in denen auch Gurken, Tomaten, Rettich, Rote Beete, Wei&#223;e R&#252;ben, Zwiebeln und Paprika zu finden seien, mache die Arbeit wetterunabh&#228;ngiger. Der zunehmende Konsum von Gem&#252;se wirke sich auch positiv auf die Gesundheit der Dorfbewohner aus. Aufgrund neuer Perspektiven habe die Abwanderung junger Menschen nachgelassen. Die Landbev&#246;lkerung f&#252;hle sich durch die Arbeit wieder gebraucht, und ihr Selbstwertgef&#252;hl sei zur&#252;ckgekehrt.</p>
<p>Da langfristig die Landwirtschaft nur einen kleinen Teil m&#246;glicher Einkommensquellen darstelle, der zudem vom Wetter abh&#228;ngig sei, arbeite ADRA in Zusammenarbeit mit den Kommunen an alternativen Einkommensquellen, um die wirtschaftliche Situation zu verbessern. Mit Unterst&#252;tzung der Europ&#228;ischen Union habe ADRA Deutschland daher im September ein weiteres, vierj&#228;hriges Projekt begonnen. 30 Dorfgemeinschaften mit 2.100 Bewohnern in den Provinzen Zavkhan und Selenge sollten dadurch eine bessere Zukunft haben. Das ADRA-Projekt diene als Modell f&#252;r die umliegenden Kommunen. 70 Prozent der Beg&#252;nstigten seien Frauen zwischen 35 und 45 Jahren. Insgesamt k&#246;nnten 33.375 Familien auch indirekt durch die Arbeit von ADRA profitieren.</p>
<p>Einige Dorfbewohner lernten, wie man Brot backt, Jurten, Kleidung und Schuhe herstellt oder Felle verarbeitet. Durch neue Dienstleistungen werde nicht nur das Wissensspektrum der Bev&#246;lkerung erweitert, auch das wirtschaftliche Wachstum steige. F&#252;r die Menschen erg&#228;ben sich neue Perspektiven f&#252;r die Zukunft und eine zunehmende Unabh&#228;ngigkeit von der bisher dominierenden Viehwirtschaft.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Lubjana erf&#252;llt sich ihren Lebenstraum</title>
		<link>http://www.apd.info/2011/11/29/lubjana-erfullt-sich-ihren-lebenstraum/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 09:13:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADRA]]></category>

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		<description><![CDATA[Wien/&#214;sterreich, 29.11.2011/APD   Im September hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA &#214;sterreich mit finanzieller Unterst&#252;tzung der Stadt Wien ein neues Projekt in Fushe Kuja/Albanien begonnen. Dabei sollen Roma-Frauen lesen und schreiben lernen und auch durch eine Ausbildung in Hygiene, gesunder Lebensweise, Erste Hilfe, Sozialkompetenzen und Frauenrechten gef&#246;rdert werden. Laut dem Direktor von ADRA &#214;sterreich, Marcel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien/&#214;sterreich, 29.11.2011/APD   Im September hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA &#214;sterreich mit finanzieller Unterst&#252;tzung der Stadt Wien ein neues Projekt in Fushe Kuja/Albanien begonnen. Dabei sollen Roma-Frauen lesen und schreiben lernen und auch durch eine Ausbildung in Hygiene, gesunder Lebensweise, Erste Hilfe, Sozialkompetenzen und Frauenrechten gef&#246;rdert werden.</p>
<p>Laut dem Direktor von ADRA &#214;sterreich, Marcel Wagner, sei eine der besten Sch&#252;lerinnen die 23-j&#228;hrige Lubjana. Als Kind lebte sie mit ihren Eltern in Griechenland. Sie hatte nie die M&#246;glichkeit, eine Schule zu besuchen. Stattdessen sammelte sie Plastik und Metall in M&#252;llk&#246;rben, um mit dem Verdienst ein wenig Essen einkaufen zu k&#246;nnen. Lubjana war ein intelligentes Kind. Sie versuchte selbst, sich Lesen und Schreiben beizubringen. Sie kann nur wenig lesen, aber nicht schreiben. Doch sie setzt alles daran, es zu lernen.</p>
<p>Lubjana hat mit 14 Jahren geheiratet, verlie&#223; ihr Elternhaus und kam nach Fushe Kuja. Heute hat sie drei Kinder, sieben, vier und zwei Jahre alt. Sie lebt mit ihrem Ehemann und mit ihren drei Br&#252;dern zusammen, die auch verheiratet sind und Kinder haben. Sie verkaufen gebrauchte Kleidung in den D&#246;rfern rund um Fushe Kuja und verdienen alle zusammen etwa 15 Euro pro Tag. Lubjana muss jeden Tag viele Kleidungsst&#252;cke von Hand waschen, da sich ihre Familie keine Waschmaschine leisten kann. Dazu kommen der Haushalt und die Zubereitung des Essens f&#252;r die Familie. Sie w&#252;rde sehr gerne lesen und schreiben lernen, um Kinderb&#252;cher oder auch das gedruckte Fernsehprogramm verstehen zu k&#246;nnen. Ihr Lebenstraum ist, einmal Friseurin zu werden.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>&#8220;Wenn wir im Restaurant Wasser bestellen, bitten wir um ein Glas ADRA&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 09:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADRA]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei deutsche Entwicklungshelfer auf Inspektionsreise in Somalia Weiterstadt bei Darmstadt, 27.11.2011/APD   Garowe, die Hauptstadt der autonomen Region Puntland im Norden Somalias, war die erste Station der zehnt&#228;gigen Inspektionsreise von Jahn Fischer, Regionalkoordinator f&#252;r den Bereich Afrika, und Manuel Sch&#246;nfeld, Leiter der Abteilung Kommunikation der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland mit Sitz in Weiterstadt bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwei deutsche Entwicklungshelfer auf Inspektionsreise in Somalia</strong></p>
<p>Weiterstadt bei Darmstadt, 27.11.2011/APD   Garowe, die Hauptstadt der autonomen Region Puntland im Norden Somalias, war die erste Station der zehnt&#228;gigen Inspektionsreise von Jahn Fischer, Regionalkoordinator f&#252;r den Bereich Afrika, und Manuel Sch&#246;nfeld, Leiter der Abteilung Kommunikation der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt. Etwa eine Stunde von Garowe entfernt, besuchten sie ein Projekt zur Trinkwassergewinnung. Das ADRA-Geb&#228;ude durften sie nur mit einer speziell ausgebildeten Schutzeinheit verlassen: Drei Somali mit Maschinengewehren. Die Bewacher schienen ausgemergelt, aber froh, jetzt eine Arbeit zu haben, die ihnen das &#220;berleben sichert. Au&#223;erdem seien sie von der UN als Wachpersonal ausgebildet worden. Am Wasserspeicher angekommen, wurden Fischer und Sch&#246;nfeld vom &#196;ltesten der Kommune empfangen. &#8220;Der Speicher versorgt das ganze Dorf, etwa 2.400 Menschen, mit Trinkwasser&#8221;, erz&#228;hlt er. Doch nicht nur er sei dankbar f&#252;r die Unterst&#252;tzung von ADRA. Auch die beiden Entwicklungshelfer lobten die gute Arbeit der Kommune, die den Wasserspeicher unterhalten und so das Projekt zum Erfolg gef&#252;hrt h&#228;tte.</p>
<p>Wenige Tage sp&#228;ter ging es mit einer anstrengenden Reise nach Eyl. Die Fahrzeuge kamen auf den staubigen, holprigen Stra&#223;en nur langsam voran. In den vergangenen Jahren seien zahlreiche Personen aus anderen Landesteilen nach Eyl gekommen, um den K&#252;stenort als Ausgangspunkt f&#252;r Piratenaktivit&#228;ten zu nutzen. Aufgrund der miserablen Stra&#223;en sei ADRA dort die einzige Hilfsorganisation. &#8220;Wie schon bei all den Besuchen zuvor, wurden wir mit tiefer Dankbarkeit empfangen&#8221;, berichtet Sch&#246;nfeld. Der B&#252;rgermeister habe erz&#228;hlt: &#8220;Nach dem Tsunami in unserer Region hat ADRA eine ganze Reihe von Wassertanks installiert. Wenn es um Wasser geht, ist ADRA in den Gedanken der Menschen hier so verbreitet, dass wir in einem Restaurant inzwischen um ein Glas ‚ADRA‘ bitten, wenn wir ein Glas Wasser bestellen.&#8221;</p>
<p>Bevor die beiden Entwicklungshelfer am n&#228;chsten Tag wieder nach Garowe fuhren, besuchten sie noch eine der Schulen, die von ADRA vor Ort unterhalten werden. Die Sch&#252;ler lernten gerade Geschichte, Englisch und Geografie. ADRA unterst&#252;tze zahlreiche Bildungsst&#228;tten in Somalia mit insgesamt 33.000 Sch&#252;lern und versorge 125.000 Menschen mit Nahrungsmitteln und Wasser, so Sch&#246;nfeld.</p>
<p>&#8220;ADRA will den Menschen in Somalia langfristig zu mehr Selbstst&#228;ndigkeit verhelfen&#8221;, betont Fischer. Daher sei eine enge Zusammenarbeit mit den Kommunen wichtig. Nur so k&#246;nne das Land nachhaltige Ver&#228;nderungen erleben.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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