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	<title>APD &#187; Buchrezension</title>
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	<description>Adventistischer Pressedienst</description>
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		<title>Benedikt XVI., &#8220;Licht der Welt&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 19:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Benedikt XVI., &#8220;Licht der Welt – Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit – Ein Gespr&#228;ch mit Peter Seewald&#8221;, Herder Verlag, Freiburg, 2010, gebunden, 256 Seiten, 19,95 Euro, ISBN 978-3-451 &#8211; 32537-3. Ostfildern, 28.01.2012/APD   Im Interview mit dem Journalisten Peter Seewald sprach Benedikt XVI. &#252;ber seine pers&#246;nliche Sicht auf das Papstamt und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Benedikt XVI., &#8220;Licht der Welt – Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit – Ein Gespr&#228;ch mit Peter Seewald&#8221;, Herder Verlag, Freiburg, 2010, gebunden, 256 Seiten, 19,95 Euro, ISBN 978-3-451 &#8211; 32537-3.</strong></p>
<p>Ostfildern, 28.01.2012/APD   Im Interview mit dem Journalisten Peter Seewald sprach Benedikt XVI. &#252;ber seine pers&#246;nliche Sicht auf das Papstamt und die gegenw&#228;rtige Situation von Glaube und Kirche. Noch niemals vorher hat ein Papst auf kritische Fragen zu den dr&#228;ngenden Problemen in Kirche und Gesellschaft in dieser Form und so offen Rede und Antwort gestanden.</p>
<p>So erwartet er von seiner Kirche mit 1,2 Milliarden Gl&#228;ubigen, dass sie sich nach den schrecklichen Missbrauchsf&#228;llen und Verirrungen einer Grundreinigung unterzieht. Es sei au&#223;erdem unerl&#228;sslich, endlich wieder das Geheimnis des Evangeliums, Jesus Christus, in seiner ganzen kosmischen Gr&#246;&#223;e kennenzulernen. Benedikt XVI. sieht zudem in der Krise der Kirche eine riesige Chance, die Wiederentdeckung des eigentlich Katholischen. Die Aufgabe der Kirche hei&#223;e nun, den Menschen Gott zu zeigen und ihnen die Wahrheit &#252;ber die Geheimnisse der Sch&#246;pfung, &#252;ber die menschliche Existenz und &#252;ber unsere Hoffnung, die &#252;ber das rein Irdische hinausgeht, zu sagen.</p>
<p>Es gebe so viele Probleme, die aber nicht gel&#246;st w&#252;rden, wenn nicht im Zentrum Gott stehe und in der Welt neu sichtbar werde. An der Frage, ob der Gott Jesu Christi da ist und anerkannt werde, entscheide sich heute das Geschick der Welt, meint Benedikt XVI. Seewald empfindet ihn nicht als Kirchenf&#252;rst, sondern eher als Kirchendiener, als einen gro&#223;en Gebenden. Die Frage Seewalds, ob der Papst Angst vor einem Attentat habe, lautet mit einem strikten Nein. Die Frage, ob er sich in einer Art Isolation bef&#228;nde, mu&#223;te Benedikt XVI. ebenfalls verneinen. Es f&#228;nden Besuche von Freunden aus alten Zeiten statt, und au&#223;erdem halte er die p&#228;pstliche Hausgemeinschaft f&#252;r sehr wertvoll. Seine herzliche Beziehung zu den Juden – er spricht von V&#228;tern im Glauben – ist f&#252;r den Papst und seine Verk&#252;ndigung des christlichen Glaubens sehr wesentlich. Nach Benedikt XVI. wird die &#214;kumene sehr bald das auff&#228;lligste Zeichen dieses Pontifikats.</p>
<p>Dr. Wolfgang Tulaszewski<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>&#8220;Die kleinen Religionen Europas&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 19:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Manfred B&#246;ckl, &#8220;Die kleinen Religionen Europas. Woher sie kommen und welchen Einfluss sie haben&#8221;, Patmos-Verlag, Ostfildern, 2011, kartoniert, 165 Seiten, 17,90 Euro, ISBN 978-3-8436-0000-2. Ostfildern, 10.12.2011/APD   Der Autor stellt neun kleinere Religionsgemeinschaften mit j&#252;disch-christlichen Wurzeln: Waldenser, Tschechische Hussitten, Baptisten, Mennoniten, Methodisten, Adventisten, Altkatholiken, Jehovas Zeugen und Neuapostolische vor. Den islamischen Wurzeln rechnet B&#246;ckl die Bahai, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manfred B&#246;ckl, &#8220;Die kleinen Religionen Europas. Woher sie kommen und welchen Einfluss sie haben&#8221;, Patmos-Verlag, Ostfildern, 2011, kartoniert, 165 Seiten, 17,90 Euro, ISBN 978-3-8436-0000-2.</strong></p>
<p>Ostfildern, 10.12.2011/APD   Der Autor stellt neun kleinere Religionsgemeinschaften mit j&#252;disch-christlichen Wurzeln: Waldenser, Tschechische Hussitten, Baptisten, Mennoniten, Methodisten, Adventisten, Altkatholiken, Jehovas Zeugen und Neuapostolische vor. Den islamischen Wurzeln rechnet B&#246;ckl die Bahai, Aleviten und Salafisten zu. Vorchristliche Bez&#252;ge besitzt nach seiner Meinung der Schamanismus der Samen, zu dem Wicca, Asatru und keltisches Neuheidentum geh&#246;ren. &#196;ltestes Element der Samenreligion ist vermutlich der Glaube an Geister, welche auf das Leben der Menschen einwirken. Diese Geistwesen sind meistens von tierischer Natur, k&#246;nnen aber auch mit Bergen, Felsen, Pflanzen, Quellen, Fl&#252;ssen oder menschlichen Verstorbenen verbunden sein.</p>
<p>Bei den Siebenten-Tags-Adventisten spielt die Parusie als Naherwartung Jesu Christi eine Rolle, an die auch der Apostel Paulus geglaubt hat. Gegenw&#228;rtig leben knapp 17 Millionen erwachsen getaufte Adventisten in allen f&#252;nf Erdteilen. Derzeit bekennen sich etwa 110.000 Christen zur Hussitischen Kirche. Die meisten leben in der Tschechischen, eine Minderheit in der Slowakischen Republik in insgesamt rund 300 Gemeinden. Hochburgen der weltweiten Baptisten sind die USA und Kanada, in der sich weit &#252;ber 20 Millionen Gl&#228;ubige befinden. Sie lehnen wie die Adventisten die Taufe von S&#228;uglingen und Kleinkindern als nicht mit dem Neuen Testament vereinbar ab. Ebenso wird bei ihnen das Abendmahl in erster Linie als Akt des Ged&#228;chtnisses an Jesu Kreuzestod verstanden.</p>
<p>Auch die Mennoniten, von denen rund 40.000 Gl&#228;ubige in 190 Kirchengemeinden in Deutschland zusammengefasst sind, bef&#252;rworten die Erwachsenentaufe und lassen Pastorinnen zu. In der Schweiz, in &#214;sterreich, den Niederlanden, Belgien und Frankreich gibt es weit &#252;ber 20.000 Mennoniten, f&#252;r welche die Freiheit jeder einzelnen Kirchengemeinde geistliches und organisatorisches Grundprinzip ist. Alt&#228;re sucht man in ihren Gottesh&#228;usern vergeblich. &#214;kumene begann bei ihnen im sp&#228;ten 20. Jahrhundert. Die Nachfahren von Menno Simons treten f&#252;r einen friedlichen Ausgleich zwischen den Religionen ein und sind weltweit bei der Behebung sozialer Probleme engagiert.</p>
<p>Die im 11. Jahrhundert in Frankreich entstandenen Waldensergemeinden widmeten sich vor allem der Bek&#228;mpfung der Armut. Sie bestehen nach jahrhundertelangen Verfolgungen durch die r&#246;misch-katholische Kirche heute noch, haben in Italien rund 47.000 Anh&#228;nger und z&#228;hlen weltweit durch Auswanderung und Verbreitung &#252;ber 100.000 Mitglieder. Obwohl B&#246;ckl kein Theologe ist, liefert sein Sachbuch fundierte Informationen zum Thema.</p>
<p>Dr. Wolfgang Tulaszewski<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>&#8220;Mit dem Leben am Ende&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 18:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Stefanie Schardien, &#8220;Mit dem Leben am Ende. Stellungnahmen aus der kirchlichen Diskussion in Europa zur Sterbehilfe&#8221;, Edition Ruprecht, G&#246;ttingen, 2010, Hardcover, 338 Seiten, 41,90 Euro, ISBN 978-3-7675-7123-5. Ostfildern, 03.12.2011/APD   Der Quellenband vereint eine Vielzahl aktueller kirchlicher Stellungnahmen, die Dr. Stefanie Schardien, Juniorprofessorin f&#252;r Systematische Theologie am Institut f&#252;r Evangelische Theologie der Universit&#228;t Hildesheim ausgew&#228;hlt hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stefanie Schardien, &#8220;Mit dem Leben am Ende. Stellungnahmen aus der kirchlichen Diskussion in Europa zur Sterbehilfe&#8221;, Edition Ruprecht, G&#246;ttingen, 2010, Hardcover, 338 Seiten, 41,90 Euro, ISBN 978-3-7675-7123-5. </strong></p>
<p>Ostfildern, 03.12.2011/APD   Der Quellenband vereint eine Vielzahl aktueller kirchlicher Stellungnahmen, die Dr. Stefanie Schardien, Juniorprofessorin f&#252;r Systematische Theologie am Institut f&#252;r Evangelische Theologie der Universit&#228;t Hildesheim ausgew&#228;hlt hat. Dazu geh&#246;ren der Hirtenbrief der skandinavischen Bisch&#246;fe, die Einstellung des Vatikans, der Schweizer, der Franz&#246;sischen, der Niederl&#228;ndischen Katholischen Bischofskonferenz, der Russisch-Orthodoxen Kirche, der Heiligen Synode der Kirche Griechenlands, der Kirche von England und der anglikanischen Gemeinschaft.</p>
<p>Au&#223;erdem enth&#228;lt das Werk unter anderem Stellungnahmen der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und in Italien, des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, der Protestantischen F&#246;deration in Frankreich und der Protestantischen Kirche in den Niederlanden. Selbst evangelische Freikirchen, wie die Methodisten und Siebenten-Tags-Adventisten, haben klare Vorstellungen f&#252;r die Betreuung Sterbender festlegen lassen. Die evangelische Kirche in &#214;sterreich hat sich besonders mit der Sterbehilfe und mit der T&#246;tung auf Verlangen befasst und dazu Stellung genommen. Auch die Selbst&#228;ndige Evangelisch-Lutherische Kirche hat &#228;hnliche Schwerpunkte behandelt. Die sorgf&#228;ltige Arbeit weist auch auf ein gr&#252;ndliches Bibelstellenregister und Sachregister hin.</p>
<p>Dr. Wolfgang Tulaszewski<br />
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		<title>&#8220;Transkulturelle Pflege am Lebensende&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 16:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Elke Urban, &#8220;Transkulturelle Pflege am Lebensende. Umgang mit Sterbenden und Verstorbenen unterschiedlicher Religionen und Kulturen&#8221;, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart, 2011, kartoniert, 149 Seiten, 24,90 Euro, ISBN 978-3-17-021337-1. Ostfildern, 26.11.2011/APD   Elke Urban, Krankenschwester mit Palliativ-Fachausbildung in einem station&#228;ren Hospiz in Nordrhein-Westfalen, stellt in ihren Ausf&#252;hrungen 15 verschiedene Glaubensrichtungen im Umgang mit Sterbenden und Verstorbenen vor. Dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Elke Urban, &#8220;Transkulturelle Pflege am Lebensende. Umgang mit Sterbenden und Verstorbenen unterschiedlicher Religionen und Kulturen&#8221;, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart, 2011, kartoniert, 149 Seiten, 24,90 Euro, ISBN 978-3-17-021337-1.</strong></p>
<p>Ostfildern, 26.11.2011/APD   Elke Urban, Krankenschwester mit Palliativ-Fachausbildung in einem station&#228;ren Hospiz in Nordrhein-Westfalen, stellt in ihren Ausf&#252;hrungen 15 verschiedene Glaubensrichtungen im Umgang mit Sterbenden und Verstorbenen vor. Dabei geht es um eventuelle konfessionelle Besonderheiten bei der Pflege am Lebensende im Hinblick auf K&#246;rperpflege, Ern&#228;hrung und Kleidung, Kommunikation, besondere Gebete und Gebr&#228;uche, hilfreiches Verhalten in der Sterbephase, Umgang mit dem Verstorbenen, Einstellungen zu Obduktion und Organspende, Bestattung und sonstige Rituale. Elke Urban, die mit ihrem Buch vor allem das Pflegepersonal informieren m&#246;chte, hat in ihre Recherchen auch den Buddhismus, Hinduismus, Islam, das Judentum und chinesische Kulturen einbezogen und in ihren Untersuchungen selbst die Mormonen, die Neuapostolische Kirche, Sinti und Roma, Jehovas Zeugen und die Siebenten-Tags-Adventisten ber&#252;cksichtigt. Ein Kapitel handelt vom Umgang mit nicht-religi&#246;sen Sterbenden, zu dem auch Informationen &#252;ber verschiedene Bestattungsarten kommen. Im Anhang befinden sich sprachliche Hilfen f&#252;r Menschen aus 14 europ&#228;ischen L&#228;ndern und die T&#252;rkei.</p>
<p>Dr. Wolfgang Tulaszewski<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>&#8220;Der Deutsche &#214;kumenische Studienausschuss (D&#214;STA)&#8221;</title>
		<link>http://www.apd.info/2011/11/19/der-deutsche-okumenische-studienausschuss-dosta/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 16:10:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Ostfildern, 19.11.2011/APD   Erich Geldbach, &#8220;Der Deutsche &#214;kumenische Studienausschuss (D&#214;STA) – Chronik der ersten f&#252;nf Jahrzehnte&#8221;, Verlag Otto Lembeck, Frankfurt am Main/Bonifatius-Verlag Paderborn, 2010 kartoniert, 230 Seiten, 24,00 Euro ISBN 978-3-87476-624-1 (Lembeck). Die Chronik schildert zum ersten Mal die T&#228;tigkeit des Deutschen &#214;kumenischen Studienausschusses (D&#214;STA) in den Jahren von 1950 bis 2000. Aus Archivmaterialien aufgebaut, gew&#228;hrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ostfildern, 19.11.2011/APD   <strong>Erich Geldbach, &#8220;Der Deutsche &#214;kumenische Studienausschuss (D&#214;STA) – Chronik der ersten f&#252;nf Jahrzehnte&#8221;, Verlag Otto Lembeck, Frankfurt am Main/Bonifatius-Verlag Paderborn, 2010 kartoniert, 230 Seiten, 24,00 Euro ISBN 978-3-87476-624-1 (Lembeck).</strong></p>
<p>Die Chronik schildert zum ersten Mal die T&#228;tigkeit des Deutschen &#214;kumenischen Studienausschusses (D&#214;STA) in den Jahren von 1950 bis 2000. Aus Archivmaterialien aufgebaut, gew&#228;hrt sie erhellende Einblicke in ein halbes Jahrhundert spannender theologischer Arbeit. In der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) ist der D&#214;STA seit 1950 der gewichtigste Ausschuss. Er hat die Aufgabe, wissenschaftliche theologische und &#246;kumenische Fragen zu beraten. Dazu erarbeitet er Studien und Stellungnahmen, um das &#246;kumenische Gespr&#228;ch in den deutschen Kirchen zu vertiefen und zu f&#246;rdern. Die Reihe der Leitungspers&#246;nlichkeiten des D&#214;STA beginnt mit der &#196;ra Schlink (1951-1962), die von der &#196;ra Wendland (1962-1969), Wolf (1969-1979), Ritschl (1979-1987), Kertelge (1988-1992) und Bienert (1993-2000) kontinuierlich fortgesetzt wird. Das Werk enth&#228;lt auch ein Verzeichnis der Mitglieder des D&#214;STA in den ersten f&#252;nf Jahrzehnten sowie eine Zusammensetzung des Deutschen &#214;kumenischen Studienausschusses in den einzelnen Jahren.</p>
<p>Dr. Wolfgang Tulaszewski<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>&#8220;Calvinismus in seiner Vielfalt&#8221;</title>
		<link>http://www.apd.info/2011/10/29/calvinismus-in-seiner-vielfalt/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 18:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Reiner Zimmermann, &#8220;Calvinismus in seiner Vielfalt. Die Bedeutung des Reformators f&#252;r die evangelische Christenheit&#8221;, Neukirchener Verlagsgesellschaft, Neukirchen-Vluyn, 2011, kartoniert, 144 Seiten, 26,90 Euro, ISBN 978-3-7887-2490-0. Ostfildern, 29.10.2011/APD   Johannes Calvins Geburtstag j&#228;hrte sich 2009 zum 500. Mal. Der gr&#246;&#223;ere Teil des evangelischen Christentums hat seine Wurzeln mehr im Calvinismus als im Luthertum. Calvin selbst war in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reiner Zimmermann, &#8220;Calvinismus in seiner Vielfalt. Die Bedeutung des Reformators f&#252;r die evangelische Christenheit&#8221;, Neukirchener Verlagsgesellschaft, Neukirchen-Vluyn, 2011, kartoniert, 144 Seiten, 26,90 Euro, ISBN 978-3-7887-2490-0.</strong></p>
<p>Ostfildern, 29.10.2011/APD   Johannes Calvins Geburtstag j&#228;hrte sich 2009 zum 500. Mal. Der gr&#246;&#223;ere Teil des evangelischen Christentums hat seine Wurzeln mehr im Calvinismus als im Luthertum. Calvin selbst war in Luthers Theologie gegr&#252;ndet. Er geh&#246;rt deshalb zu den gro&#223;en Reformatoren des 16. Jahrhunderts. Seine Theologie und Bibelauslegung wurden wegweisend f&#252;r die reformierten Kirchen und einen gro&#223;en Teil der Freikirchen, die aus ihnen hervorgingen. So finden wir sein Erbe au&#223;er der Schweiz auch in Frankreich, Deutschland, England, Schottland, Ungarn, Siebenb&#252;rgen und besonders stark in Nordamerika.</p>
<p>Viele Missionskirchen trugen Calvins &#220;berzeugungen in alle Kontinente. Gro&#223;e Wirkungen gingen von ihm auf die Welt- , Wirtschafts- und Sozialgeschichte aus. In Deutschland z&#228;hlen etwa 195.000 Christen zur evangelisch-reformierten Kirchen. Doch gibt es hierzulande noch die Unionskirchen, in denen lutherische und reformierte Gemeinden vereinigt sind, in denen das lutherische und calvinistische Erbe gepflegt wird. Mit ihnen ergibt sich eine Gesamtzahl von etwa zwei Millionen Reformierten. Trotz dieser scheinbaren Minderheit leben auf der Welt 105 Millionen Reformierte, eingeschlossen sogenannte Presbyterianer und Kongregationalisten gegen&#252;ber ungef&#228;hr 70 Millionen Lutheranern.</p>
<p>Zimmermann geht in seiner kritischen Betrachtung auf calvinistische Elemente und Einfl&#252;sse in den Freikirchen (Mennoniten, Baptisten, Adventisten, Methodisten und Qu&#228;ker) sowie im nordamerikanischen Christentum n&#228;her ein und spart dabei auch unter anderem die Puritaner, Anglikaner, Pfingstgemeinden und die Charismatische Bewegung nicht aus. F&#252;r den promovierten Theologen, langj&#228;hrigen Pastor und Hochschuldozenten sind reformierte Theologen des 20. Jahrhunderts, wie Karl Barth, Emil Brunner, Walter Nigg, Eduard Thurneysen, Lukas Vischer, Willem Adolf Visseer`t Hooft und Walther Zimmerli von konfessions&#252;bergreifender Bedeutung. Hilfreich ist das angef&#252;gte Personen-, Orts- und Sachregister.</p>
<p>Dr. Wolfgang Tulaszewski<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Freikirchen und Juden im &#8220;Dritten Reich&#8221;</title>
		<link>http://www.apd.info/2011/09/04/freikirchen-und-juden-im-dritten-reich/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 08:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Ostfildern, 04.09.2011/APD   Daniel Heinz (Hg.), &#8220;Freikirchen und Juden im &#8216;Dritten Reich&#8217;. Instrumentalisierte Heilsgeschichte, antisemitische Vorurteile und verdr&#228;ngte Schuld&#8221;, hrsg. vom Konfessionskundlichen Institut des Evangelischen Bundes unter Mitarbeit der Evangelischen Zentralstelle f&#252;r Weltanschauungsfragen, V &#38; R unipress, G&#246;ttingen, 2011, gebunden, 343 Seiten, 49,90 Euro, ISBN 978-3-89971-690-0. Dass die Freikirchen mit Ausnahme der Qu&#228;ker zur Judenverfolgung w&#228;hrend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ostfildern, 04.09.2011/APD   <strong>Daniel Heinz (Hg.), &#8220;Freikirchen und Juden im &#8216;Dritten Reich&#8217;. Instrumentalisierte Heilsgeschichte, antisemitische Vorurteile und verdr&#228;ngte Schuld&#8221;, hrsg. vom Konfessionskundlichen Institut des Evangelischen Bundes unter Mitarbeit der Evangelischen Zentralstelle f&#252;r Weltanschauungsfragen, V &amp; R unipress, G&#246;ttingen, 2011, gebunden, 343 Seiten, 49,90 Euro, ISBN 978-3-89971-690-0.</strong></p>
<p>Dass die Freikirchen mit Ausnahme der Qu&#228;ker zur Judenverfolgung w&#228;hrend des Nationalsozialismus und zum Holocaust schwiegen oder gar den Antisemitismus rechtfertigten, wurde lange Zeit verdr&#228;ngt. Was im &#8220;Dritten Reich&#8221; geschah, wird kaum recherchiert oder gar verschwiegen, hei&#223;t es im Vorwort von Bisch&#246;fin Rosemarie Wenner, bis Juni 2011 Pr&#228;sidentin der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF). In diesem Band wird die Haltung einzelner Freikirchen gegen&#252;ber den Juden im NS-Staat mit niederschmetternden Ergebnissen untersucht. Falsch verstandener Gehorsam, irregeleitete, nationale Begeisterung, Repressionsfurcht und Resignation hinderten die Freikirchen, sich mit dem rassisch verfolgten Nachbarn, ja sogar mit dem judenchristlichen Bruder in der Gemeinde zu solidarisieren.</p>
<p>Der Herausgeber hat zw&#246;lf kritische Beitr&#228;ge namhafter Freikirchenhistoriker zum Thema ver&#246;ffentlicht und damit die Diskussion &#8220;Juden im Dritten Reich&#8221; wieder aufgenommen. Zu den Themen geh&#246;ren &#8220;Heilsbringer und Verderber&#8221;, freikirchliche Ansichten &#252;ber Juden im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Wolfgang E. Heinrichs, &#8220;Ja-sagen zum Judentum&#8221;, die Qu&#228;ker und ihr Verhalten gegen&#252;ber den Juden in Deutschland von 1933-1945 (Claus Bernet), und &#8220;Minderheiten, die sich lange fremd blieben&#8221; – Mennoniten und Juden in der Zeit des Nationalsozialismus (Dieter G&#246;tz Lichli).</p>
<p>Andreas Liese hat einen gro&#223;en Beitrag &#252;ber &#8220;Die Juden – ein &#8216;Fluch&#8221; f&#252;r die V&#246;lker?&#8221;, die Br&#252;derbewegung und die &#8220;Judenfrage&#8221; im &#8220;Dritten Reich&#8221;, verfasst und Michael Weyer das Thema &#8220;Kein Ruhmesblatt methodistischer Geschichte&#8221;, die &#8220;Judenfrage&#8221; im deutschen Methodismus, behandelt. Von Gottfried Sommer stammen die &#220;berlegungen &#8220;Alle Juden nach &#196;gypten!&#8221; – Heilsgeschichte als Alibi im &#8220;Dritten Reich&#8221; mit Beispielen aus der Pfingstbewegung.</p>
<p>Weitere Themen, wie &#8220;Wir Christen unter Zuschauern&#8221;, die deutschen Baptisten und die Judenverfolgung in der Zeit der NS-Diktatur, von Andrea Str&#252;bind, &#8220;Zwischen antisemitischen Verwerfungen und heilsgeschichtlichen Perspektiven. Die Freien evangelischen Gemeinden und die Judenfrage im Nationalsozialismus&#8221;, von Hartmut Weyel, &#8220;Juden gegen&#252;ber weitgehend distanziert&#8221;, die Selbst&#228;ndigen evangelisch-lutherischen Kirchen und die Juden im &#8220;Dritten Reich&#8221;, von Volker Stolle, &#8220;Ein Stachel im Herzen&#8221;, der Einfluss der nationalsozialistischen Judenpolitik auf die Br&#252;dergemeine von 1933-1945 (Dietrich Meyer), &#8220;Missionarische Offenheit in der Welt, ideologische Anpassung in Deutschland&#8221;, Siebenten-Tags-Adventisten und Juden in der Zeit des Nationalsozialismus (Daniel Heinz), &#8220;Juden und Freikirchen in &#214;sterreich&#8221;, die Haltung der Freikirchen in &#214;sterreich zur Zeit des Nationalsozialismus, dargestellt von Franz Graf-Stuhlhofer, vor allem am Beispiel der Prediger Arnold K&#246;ster (Baptist) und Hinrich Bargmann (Methodist), werden sorgf&#228;ltig einer kritischen Betrachtung unterzogen.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>&#8220;Tradition in den Kirchen – Bindung, Kritik, Erneuerung&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 09:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Ostfildern, 13.06.2011/APD   &#8220;Tradition in den Kirchen – Bindung, Kritik, Erneuerung&#8221;, Beiheft zur &#214;kumenischen Rundschau Nr. 89, hg. von Bernd Oberdorfer und Uwe Swarat, Verlag Otto Lembeck, Frankfurt/Main, kartoniert, 375 Seiten, 24,00 Euro, ISBN 978-3-87476-627-2. &#220;ber 18 Autoren aus den Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) haben sich in der j&#252;ngsten Studie des Deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ostfildern, 13.06.2011/APD   <strong>&#8220;Tradition in den Kirchen – Bindung, Kritik, Erneuerung&#8221;, Beiheft zur &#214;kumenischen Rundschau Nr. 89, hg. von Bernd Oberdorfer und Uwe Swarat, Verlag Otto Lembeck, Frankfurt/Main, kartoniert, 375 Seiten, 24,00 Euro, ISBN 978-3-87476-627-2.</strong></p>
<p>&#220;ber 18 Autoren aus den Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) haben sich in der j&#252;ngsten Studie des Deutschen &#214;kumenischen Studienausschusses (D&#214;STA) mit dem Thema Tradition, Beibehaltung und kritische Erneuerung intensiv aus ihrer jeweiligen konfessionellen Sicht besch&#228;ftigt und sind teilweise zu erstaunlichen Erkenntnissen gekommen. So wird die Tradition als vergegenw&#228;rtige Erinnerung an Gottes Heilshandeln angesehen. Dazu geh&#246;rt auch das Traditionsverst&#228;ndnis der orientalischen Kirchen. Den tragenden Grund jeder christlichen Tradition bildet die schriftliche Erfassung der Offenbarung in der Bibel. Ein kritischer Umgang mit den Traditionen ist jedoch selbst den Orthodoxen nicht unbekannt.</p>
<p>Das Buch geht auf die Suche nach einer &#246;kumenischen Hermeneutik als offener Aufgabe n&#228;her ein, da die Orthodoxie den Weg der &#214;kumene von ihren Anf&#228;ngen, zumindest ab 1920 mitbegleitet und mitgestaltet hat. Eine Rezeption der bereits erzielten Erfolge ist der n&#228;chste gro&#223;e Schritt, und der schwierigste liegt immer noch vor der Orthodoxie: die Festlegung der Kriterien einer &#246;kumenischen Hermeneutik. Die Arbeit besch&#228;ftigt sich nicht weniger mit den Formen r&#246;misch-katholischer Traditionskritik und vergisst auch nicht die Tradition im Verst&#228;ndnis der alt-katholischen Theologie aus der Sicht Ignaz von D&#246;llingers zu behandeln. F&#252;r ihn bedeutete die Dogmatisierung von Universalprimat und Unfehlbarkeit des r&#246;mischen Bischofs einen Bruch mit der altkirchlichen Tradition. Damit habe man das Fundament ge&#228;ndert, auf dem der Glaube der Kirche ruhe.</p>
<p>Traditionsbindung, -fortschreibung und -kritik im Protestantismus, aus (t&#228;uferisch-) mennonitischer, evangelisch-methodistischer und baptistischer Sicht sowie die Einstellung der Selbst&#228;ndigen Evangelisch-Lutherischen Kirche bestimmen zahlreiche Kapitel der aufschlussreichen Standortbestimmung der Kirche Jesu Christi unterwegs zur Einheit. Ein gr&#246;&#223;erer Teil des Buches enth&#228;lt exegetische, historische und systematische Kl&#228;rungen, zu denen Traditionsbildung, Traditionsbindung und Traditionskritik im Alten Testament, Traditionsverst&#228;ndnis und Traditionskritik im Neuen Testament, die apostolische Tradition und ihre Beziehung zum Neuen Testament, Tradition und Traditionskritik bei den Reformatoren sowie Kritik und Wertsch&#228;tzung von Tradition in der zeitgen&#246;ssischen Philosophie geh&#246;ren. Die Studie endet mit dem Ausblick, dass ungeachtet aller Differenzen das trinitarisch entfaltete Christuszeugnis das wechselseitige Verstehen und die weitere &#246;kumenische Verst&#228;ndigung zu f&#246;rdern vermag.</p>
<p>Dr. Wolfgang Tulaszewski<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>&#8220;Marken-, Kennzeichen- und Namensrecht im Bereich der Religionsgemeinschaften&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 16:21:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Ostfildern, 12.06.2011/APD    Philipp Lehmann, &#8220;Marken-, Kennzeichen- und Namensrecht im Bereich der Religionsgemeinschaften&#8221;, Schriften zum Staatskirchenrecht, Bd. 50, hrsg. von Axel Frhr. von Campenhausen, Christoph Link und J&#246;rg Winter, Peter Lang, Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt/Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010, kartoniert, 412 Seiten, 69,80 Euro, ISBN 978-3-631-60094-8. Religionsgemeinschaften, vor allem die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ostfildern, 12.06.2011/APD   <strong> Philipp Lehmann, &#8220;Marken-, Kennzeichen- und Namensrecht im Bereich der Religionsgemeinschaften&#8221;, Schriften zum Staatskirchenrecht, Bd. 50, hrsg. von Axel Frhr. von Campenhausen, Christoph Link und J&#246;rg Winter, Peter Lang, Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt/Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010, kartoniert, 412 Seiten, 69,80 Euro, ISBN 978-3-631-60094-8.</strong></p>
<p>Religionsgemeinschaften, vor allem die gro&#223;en Kirchen, verf&#252;gen auch mit Blick auf ihre Werke und Einrichtungen &#252;ber eine enorme Anzahl von Namen, Symbolen und sonstigen Zeichen, die immer &#246;fter von unbefugten Dritten missbraucht oder gar okkupiert und so den Religionsgemeinschaften streitig gemacht werden. Vor diesem Hintergrund ging der Autor, Einserjurist in G&#246;ttingen und Rechtsanwalt in Braunschweig, das vielschichtige Problem im Rahmen seiner Dissertation akribisch an. Die vorliegende Arbeit soll letztlich alle denkbaren Besonderheiten des Marken-, Kennzeichen- und Namensrechts im Bereich der Religionsgemeinschaften erfassen. Die Doktorarbeit enth&#228;lt im Anhang eine Anlage, die dem Leser einen umfassenden Einblick in den Bestand der in Deutschland gesch&#252;tzten Marken aus dem Umfeld der Religionsgemeinschaften erm&#246;glicht.</p>
<p>Dr. Wolfgang Tulaszewski<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>&#8220;Evangelischer Erwachsenenkatechismus&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 19:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Ostildern, 30.04.2011/APD   &#8220;Evangelischer Erwachsenenkatechismus. Suchen – Glauben – Leben2, 8. neu bearbeitete und erg&#228;nzte Auflage 2010, im Auftrag der Kirchenleitung der VELKD, hrsg. von Andreas Brunner, Manfred Kie&#223;ig und Martin Rothgangel, G&#252;tersloher Verlagshaus, gebunden, 1020 Seiten, 29,99 Euro, ISBN 978-3-579-05928-0. Der Evangelische Erwachsenenkatechismus vermittelt elementares Glaubenswissen und regt zu einer Auseinandersetzung mit Leben und Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ostildern, 30.04.2011/APD   &#8220;<strong>Evangelischer Erwachsenenkatechismus. Suchen – Glauben – Leben2, 8. neu bearbeitete und erg&#228;nzte Auflage 2010, im Auftrag der Kirchenleitung der VELKD, hrsg. von Andreas Brunner, Manfred Kie&#223;ig und Martin Rothgangel, G&#252;tersloher Verlagshaus, gebunden, 1020 Seiten, 29,99 Euro, ISBN 978-3-579-05928-0. </strong></p>
<p>Der Evangelische Erwachsenenkatechismus vermittelt elementares Glaubenswissen und regt zu einer Auseinandersetzung mit Leben und Welt aus evangelischer Perspektive an. Auf dem Hintergrund der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Entwicklung sowie Diskussion im letzten Jahrzehnt wurden f&#252;r die neue Auflage einige Kapitel v&#246;llig neu gestaltet. Das betrifft besonders die Bereiche &#8220;Ethik in der Technik und Biotechnologie&#8221;, &#8220;Kommunikation und Medien&#8221;, &#8220;Gemeinschaft von Frauen und M&#228;nnern&#8221; sowie &#8220;Das Ehrenamt in der Kirche&#8221;.</p>
<p>Das Werk zeichnet sich durch eine vorz&#252;gliche Gliederung aus, zu dem vor allem die Begriffe Gott, Mensch, Jesus Christus, Leben in der Welt und Leben in der Kirche, aber auch religi&#246;se Gemeinschaften, wie Freikirchen und Sekten, z&#228;hlen. Hilfreich sind zum andern ein kleines Lexikon theologischer Begriffe, ein gutes Sach- und Bibelstellenregister sowie n&#252;tzliche Quellennachweise. Kirchliche Bekenntnisse und Lehrzeugnisse machen den Erwachsenenkatechismus ebenfalls zu einer wertvollen Lekt&#252;re. Hier geht es besonders um die Barmer Theologische Erkl&#228;rung und die Leuenberger Konkordie. Das apostolische Glaubensbekenntnis, das Glaubensbekenntnis von Niz&#228;a, der kleine Katechismus Martin Luthers, der Heidelberger Katechismus und das Augsburger Bekenntnis sind literarische protestantische Kostbarkeiten.</p>
<p>Dennoch enth&#228;lt der neue Erwachsenenkatechismus auch Unklarheiten. Beispielsweise bei der Feiertagsfrage. Martin Luther gab das Gebot in seinem Katechismus mit „Du sollst den Feiertag heiligen“ wider. In der Bibel lautet das Gebot aber &#8220;Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest&#8221; (2. Mose 20, Vers 8). Doch der Sabbat, der heutige Samstag, ist nicht mit dem Sonntag als Ruhetag identisch. Auch beim Suizid oder Selbstmord kann man aufgrund der Aussage des Apostels Paulus in R&#246;mer 14, Verse 7 und 8, zu einer anderen Auffassung als im Evangelischen Erwachsenenkatechismus gelangen. Ungeachtet dessen enth&#228;lt das Werk eine F&#252;lle wertvoller Denkanst&#246;&#223;e &#252;ber Glaube und Leben.</p>
<p>Dr. Wolfgang Tulaszewski<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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