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	<title>APD &#187; Dokumentation</title>
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	<description>Adventistischer Pressedienst</description>
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		<title>Dokumentation: Stellungnahme der Adventisten zum neuen Personenstandsgesetz</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 05:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>

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		<description><![CDATA[Altena/Westfalen, 14.12.2008/APD   Der Ausschuss der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland hat am 8. Dezember in Altena/Westfalen eine Stellungnahme zum neuen Personenstandsgesetz beschlossen. Das bereits 2007 vom Deutschen Bundestag verabschiedete Gesetz tritt zum 1. Januar 2009 in Kraft. In ihm gibt es die bisherigen Paragraphen 67 und 67a nicht mehr, die es einem Geistlichen bei Strafe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Altena/Westfalen, 14.12.2008/APD   Der Ausschuss der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland hat am 8. Dezember in Altena/Westfalen eine Stellungnahme zum neuen Personenstandsgesetz beschlossen. Das bereits 2007 vom Deutschen Bundestag verabschiedete Gesetz tritt zum 1. Januar 2009 in Kraft. In ihm gibt es die bisherigen Paragraphen 67 und 67a nicht mehr, die es einem Geistlichen bei Strafe untersagten, eine kirchliche Trauung einer standesamtlichen vorzuziehen. Das neue Recht hindert die Geistlichen k&#252;nftig nicht, Heiratswillige kirchlich zu verbinden, selbst wenn diese gar nicht beabsichtigten, sich auch staatlich trauen zu lassen.</p>
<p> <br />
<strong>Stellungnahme der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland zum Wegfall der bisherigen §§ 67 und 67a im neuen Personenstandsgesetz (PStG)</strong></p>
<p><strong>1. Nur die Ziviltrauung ist rechtsverbindlich</strong></p>
<p>Bereits 2007 beschloss der Deutsche Bundestag ein v&#246;llig neu gestaltetes Personenstandsgesetz, das zum 1. Januar 2009 in Kraft tritt. Dabei fielen die bisherigen Paragraphen 67 und 67a PStG weg, die es einem Geistlichen bei Strafe untersagten, eine kirchliche Trauung vorzunehmen, ohne dass die Partner zuvor standesamtlich geheiratet hatten. Das neue Recht hindert die Geistlichen nicht mehr, Heiratswillige kirchlich zu verbinden, selbst wenn diese gar nicht beabsichtigten, sich auch staatlich trauen zu lassen.</p>
<p>Mit dem neu gestalteten Personenstandsgesetz wird die seit 1876 in Deutschland obligatorisch eingef&#252;hrte Zivilehe jedoch nicht abgeschafft. Die Ehe wird nach wie vor nur dadurch geschlossen, dass die Eheschlie&#223;enden vor dem Standesbeamten erkl&#228;ren, die Ehe miteinander eingehen zu wollen (§ 1310 Abs. 1 BGB). Nur aus ihr folgen rechtliche Wirkungen f&#252;r die Ehepartner, wie F&#252;hrung des Familiennamens, gemeinsames Eigentum, Unterhalt, Erbrecht, Splitting-Tarif im Steuerrecht und Schutzvorschriften sowie Zugewinnausgleich f&#252;r den Schw&#228;cheren beim Scheitern der Verbindung. Ein Paar, das sich in Deutschland ohne standesamtliche Eheschlie&#223;ung nur kirchlich trauen l&#228;sst, befindet sich in einer Verbindung, die vom staatlichen Recht als nichteheliche Gemeinschaft angesehen wird – mit allen Konsequenzen der Nichtanwendung des staatlichen Eherechts.</p>
<p><strong>2. Zivilrechtliche Eheschlie&#223;ung und kirchliche Trauung</strong></p>
<p>Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland bekennt sich uneingeschr&#228;nkt zum biblischen Verst&#228;ndnis von Ehe: der Einehe zwischen Mann und Frau als einer rechtsverbindlichen, lebenslangen Gemeinschaft, die &#246;ffentlich geschlossen, in gegenseitiger Liebe und Treue einschlie&#223;lich einer verantwortungsvollen sexuellen Beziehung gelebt, und in der gegenseitigen Verantwortung vor Gott gef&#252;hrt wird.</p>
<p>Diesem Eheverst&#228;ndnis wird idealerweise die zivilrechtliche Eheschlie&#223;ung vor dem Standesamt gerecht. Denn nur sie bietet den Ehepartnern und Kindern den durch den Staat gew&#228;hrten rechtlichen Schutz.</p>
<p>Deshalb gilt f&#252;r Pastoren und Pastorinnen der Freikirche die Regel: &#8220;Die kirchliche Trauung darf erst nach der rechtsg&#252;ltigen Eheschlie&#223;ung durchgef&#252;hrt werden. Der Pastor hat sich daher vor der kirchlichen Trauung davon zu &#252;berzeugen, dass die rechtsg&#252;ltige Eheschlie&#223;ung ordnungsgem&#228;&#223; erfolgt ist. Er l&#228;sst sich die Heiratsurkunde zeigen.</p>
<p>Anliegen der kirchlichen Trauung ist nicht mehr das Versprechen des Brautpaars miteinander die Ehe f&#252;hren zu wollen. Das Ja dazu wurde bereits vor dem Standesamt besiegelt. In der Gemeinde geht es darum, Ja zu sagen zu einer Ehe nach dem Willen Gottes und mit der Hilfe Gottes. Vor der versammelten Gemeinde wird das Wort Gottes f&#252;r dieses Ehepaar verk&#252;ndigt und der Segen Gottes erbeten und zugesprochen.&#8221; (&#8220;Handbuch f&#252;r Prediger&#8221; [Ausgabe 2002], S. 357f., vgl. auch &#8220;Gemeindeordnung – Gemeindehandbuch&#8221; [Ausgabe 2006], S. 289)</p>
<p><strong>3. Die ehe&#228;hnliche Lebensgemeinschaft in besonderen F&#228;llen</strong></p>
<p>Es gibt allerdings auch nichteheliche Lebensgemeinschaften, die wie eine Ehegemeinschaft angelegt sind. Mann und Frau sagen vorbehaltlos Ja zueinander. Sie wollen ihr ganzes Leben in Liebe und gegenseitiger F&#252;rsorge miteinander verbringen, wollen oder k&#246;nnen allerdings aus f&#252;r sie schwerwiegenden Gr&#252;nden die Ehe nicht zivilrechtlich schlie&#223;en.</p>
<p>Wenn sie in einem derartigen Fall die Ehe zwar nicht zivilrechtlich schlie&#223;en m&#246;chten oder k&#246;nnen, aber dennoch eine verbindliche, ehe&#228;hnliche Lebensgemeinschaft eingehen wollen, muss sichergestellt sein, dass das Paar die beabsichtigte Lebensgemeinschaft in einem Vertrag regelt, den die Partner, der Pastor bzw. die Pastorin und Zeugen unterschreiben und der von einem Notar beurkundet wird. Wir sehen darin keinen Versto&#223; gegen das biblische Eheverst&#228;ndnis und empfehlen den Gemeinden, das betreffende Paar in Liebe und im Sinne Jesu Christi anzunehmen und ihm die Gemeinschaft des Glaubens zu erhalten. Die Aufhebung eines solchen notariell geschlossenen Vertrages betrachten wir als Scheidung.</p>
<p>Diese Regelung soll insbesondere verwitweten Personen und Rentnern helfen, die durch Verordnungen unseres Staates sich nicht in der Lage sehen, eine Ehegemeinschaft einzugehen, aber gem&#228;&#223; der Bibel und aus Gewissensgr&#252;nden nicht ohne rechtliche Regelung mit einem Partner zusammenleben m&#246;chten. In einem solchen Fall darf ein Pastor bzw. eine Pastorin in Absprache mit der jeweiligen Dienststelle die kirchliche Trauung durchf&#252;hren.</p>
<p><em>Beschlossen durch den Ausschuss der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland am 8. Dezember 2008 in Altena/Westfalen.</em><br />
_____________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Dokumentation: &#8220;Gemeinsam glauben – Extreme vermeiden&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 11:57:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>

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		<description><![CDATA[Hannover, 12.12.2008/APD   Der Ausschuss des Norddeutschen Verbandes, die Freikirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in den neuen Bundesl&#228;ndern sowie in Berlin, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, hat das Positionspapier &#8220;Gemeinsam glauben – Extreme vermeiden&#8221; beschlossen und in der adventistischen Gemeindezeitschrift &#8220;Adventecho&#8221;, Dezember 2008, ver&#246;ffentlicht. Gemeinsam glauben – Extreme vermeiden Positionspapier der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Norddeutscher Verband   [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hannover, 12.12.2008/APD   Der Ausschuss des Norddeutschen Verbandes, die Freikirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in den neuen Bundesl&#228;ndern sowie in Berlin, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, hat das Positionspapier &#8220;Gemeinsam glauben – Extreme vermeiden&#8221; beschlossen und in der adventistischen Gemeindezeitschrift &#8220;Adventecho&#8221;, Dezember 2008, ver&#246;ffentlicht.</p>
<p align="center"><strong>Gemeinsam glauben – Extreme vermeiden</strong></p>
<p><strong>Positionspapier der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Norddeutscher Verband</strong><br />
 <br />
<strong>1. Pr&#228;ambel </strong></p>
<p>Der Norddeutsche Verband der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten hat ein klares Selbstverst&#228;ndnis und lebt ein Profil, auf dessen Basis er sich zum biblischen Prinzip der Einheit in der Vielfalt bekennt. Der Norddeutsche Verband lebt deshalb mit einem gesunden Spannungsfeld unterschiedlicher Auffassungen in Theologie, Lebensstil und Spiritualit&#228;t.</p>
<p><strong>2. Theologische Positionen des Norddeutschen Verbandes</strong><br />
 <br />
Im Rahmen der adventistischen Theologie bekennt wir uns dazu, dass die Bibel Gottes Wort ist, durch das Gott verbindlich zu den Menschen spricht. In der Person Jesus Christus hat Gott Gestalt angenommen und sich uns offenbart. Darauf gr&#252;ndet sich unser Glaube (1. Korinther 3,11).</p>
<p>Gottes ewige Wahrheiten m&#252;ssen von uns immer wieder neu verstanden, gedeutet, formuliert und in die Welt getragen werden. Daraus ergeben sich mitunter neue Formen des Ausdrucks und der Mitteilung, wobei der Inhalt des Glaubens weder abgeschw&#228;cht noch verf&#228;lscht werden oder verloren gehen darf. Das setzt voraus, dass wir die Mitte des christlichen Glaubens – im Wissen um die eigene Subjektivit&#228;t – klar und eindeutig benennen. Der Norddeutsche Verband will durch sein Glaubens- und Theologieverst&#228;ndnis das Erl&#246;sungsgeschehen des dreieinigen Gottes so in den Mittelpunkt stellen, dass es den Menschen in unserer Zeit erreicht und ihn zur Nachfolge Jesu ermutigt.</p>
<p>Grundlegend f&#252;r unser Menschenbild ist, dass der Mensch ein personales, von Gott zu seinem Gegen&#252;ber geschaffenes Wesen ist (1. Mose 1). Menschen sind auf Beziehungen angelegt. Sie brauchen f&#252;r ihr Menschsein die Gemeinschaft mit anderen, ungeachtet ihrer Individualit&#228;t und Einzigartigkeit. Menschen k&#246;nnen deshalb Beziehungen aufbauen und sollen sie verantwortungsbewusst gestalten. Gerade in einem Geflecht von Beziehungen stellt sich die Individualit&#228;t deutlich heraus und muss solidarisch im Dialog gelebt werden. Dies gilt umso mehr f&#252;r das geistliche Zusammensein in unseren Gemeinden.</p>
<p>Vielfalt ist Ausdruck gelebter Individualit&#228;t und kann deshalb nur in Toleranz gelebt werden. Darunter verstehen wir nicht ein &#8220;Alles-f&#252;r-richtig-Halten&#8221; oder &#8220;Jeder-hat-Recht&#8221;, sondern das Aushalten und Austragen von Differenzen in Anerkennung der Haltung unseres Gegen&#252;bers. Toleranz braucht den wachen Dialog, der dem Streit nicht ausweicht und den ehrlichen Willen, den anderen in seinem Anliegen zu verstehen und ihn in seiner W&#252;rde zu achten. Dies dr&#252;ckt sich in einer respektvollen Diskussionskultur aus. Es steht niemandem zu, ausgesprochen oder unausgesprochen, einem anderen den aufrichtigen Glauben oder gar das Heil abzusprechen.</p>
<p><strong>3. Beobachtungen</strong></p>
<p>Leider entwickeln sich an verschiedenen Stellen unserer Freikirche immer h&#228;ufiger Konflikte mit teilweise un&#252;berbr&#252;ckbaren Auseinandersetzungen. Es bilden sich mitunter extreme Positionen heraus und es entstehen Gruppierungen, die meinen, Parallelstrukturen innerhalb unserer Freikirche bilden zu m&#252;ssen oder bereits Schritte in diese Richtung unternommen haben. Darauf wollen wir reagieren.</p>
<p><strong>4. Gelebte Vielfalt und gewollte Beschr&#228;nkung</strong><br />
 <br />
Weder Menschen noch Institutionen, also auch keine Kirche, keine Ideologie, keine Weltanschauung und keine Konfession, k&#246;nnen &#252;ber die Wahrheit verf&#252;gen. Diese Tatsache hat eine hohe theologische Qualit&#228;t, weil sie letztlich den fundamentalen Unterschied zwischen Gott und dem Menschen deutlich macht. Darum tut es jeder Kirche gut, in Demut und Offenheit die biblische Wahrheit zu erforschen und dabei der Versuchung zur Verabsolutierung und Einseitigkeit zu widerstehen.</p>
<p>Die Zustimmung zur Vielfalt und zur Toleranz versteht sich nicht von selbst, denn sie ist m&#252;hsam und erfordert eine bewusste und gelebte Selbstbegrenzung und Auseinandersetzung. Nat&#252;rlich ist die Wahrheitsfrage ma&#223;gebend. Wo wir Grenzen ziehen m&#252;ssen, ist in vielen Bereichen einzeln zu entscheiden. Es gilt, einerseits Grenzen dort zu setzen, wo Zwang auf das Gewissen anderer ausge&#252;bt wird und geistlicher Druck an die Stelle des Dialogs tritt und damit der innere Frieden der Gemeinde gef&#228;hrdet ist. Andererseits findet theologische Vielfalt dort ihre Grenze, wo sie durch Relativismus und Individualismus die Einheit und Identit&#228;t unserer Freikirche gef&#228;hrdet.</p>
<p><strong>5. Schlussfolgerungen</strong><br />
 <br />
1. Wir f&#246;rdern ein klares, adventistisches Profil, das in Toleranz und Demut gelebt wird, weil wir unterschiedliche Erkenntnisse in den eigenen Reihen respektieren.</p>
<p>2. Wir bekennen uns zu der reformatorischen Erkenntnis, dass sich der Glaube auf eine g&#246;ttlich zugesprochene Freiheit des Gewissens berufen kann. Daraus resultiert ein hohes Ma&#223; an Eigenverantwortung, die in der Nachfolge Jesu heranreift.</p>
<p>3. Lebensstile und praktizierte Fr&#246;mmigkeit waren schon immer kulturellen und gesellschaftlichen Einfl&#252;ssen ausgesetzt. Wir bejahen eine diesbez&#252;gliche Vielfalt und lehnen eine Kasuistik ab, die in die Versuchung f&#252;hrt, Einzelvorschriften f&#252;r alle Bereiche des Lebens zu erheben und schlimmstenfalls als verbindlich zu erkl&#228;ren.</p>
<p>4. Als verantwortliches F&#252;hrungsgremium lehnen wir eine Kultur der gegenseitigen Kontrolle und eine damit verbundene Machtposition ab. Dies schlie&#223;t eine klare F&#252;hrungsverantwortung nicht aus.</p>
<p>5. Wir glauben, dass eine ehrliche Fr&#246;mmigkeit sich in allen Altersstufen in vielf&#228;ltiger Spiritualit&#228;t ausdr&#252;cken kann und wehren dem Streben, diese Ausdrucksformen zu vereinheitlichen. Wir akzeptieren eine besondere und unterschiedliche Lebens- und Jugendkultur in den eigenen Reihen und begegnen ihr mit Respekt und Verst&#228;ndnis.</p>
<p>6. Wir begr&#252;&#223;en Freir&#228;ume in der Gottesdienstgestaltung, was eine Vielfalt an Musikstilen und anderen k&#252;nstlerischen Darbietungen und Elementen ausmacht.</p>
<p>7. Wir &#252;berpr&#252;fen und – wenn angebracht – korrigieren unsere Sprach- und Redekultur im Umgang mit anders denkenden Br&#252;dern und Schwestern aus den eigenen Reihen sowie mit Gl&#228;ubigen anderer Kirchen. &#8220;Identit&#228;tsbildung&#8221; durch schroffe Abgrenzung, durch Feindbilder und durch die Herabw&#252;rdigung anderer Kirchen lehnen wir ab.</p>
<p>8. Wir unterlassen verurteilende Bemerkungen und leichtfertig ausgesprochene verunglimpfende &#196;u&#223;erungen in Wort, Schrift und Bild, weil sie einen unbarmherzigen und ausgrenzenden Charakter haben und Menschen sowie Institutionen besch&#228;digen.</p>
<p>9. Damit der Leib Jesu nicht gespalten wird, wehren wir jeglichen Aktivit&#228;ten und Bestrebungen, eine Kirche innerhalb der Kirche zu bilden. Wenn Gruppen und Vereine im Bereich des Norddeutschen Verbandes konstruktiv mitwirken wollen, erwarten wir, dass sie ihre Aktivit&#228;ten mit der Leitung der Freikirche abstimmen.</p>
<p>10. Weil die gew&#228;hlten Verantwortungstr&#228;ger auf allen Ebenen des Norddeutschen Verbandes und seiner Organisationen durch ihre Wahl und Fachkompetenz legitimiert sind, treten wir jeder Form der Demontage ihrer Person und T&#228;tigkeit entschieden entgegen.</p>
<p>Als Verbandsausschuss im Norddeutschen Verband sind wir Hirten der ganzen Herde und laden alle ein, mit uns gemeinsam zu glauben, Extreme zu vermeiden, die Einheit zu suchen und sich unter das Gebet Jesu zu stellen:</p>
<p><em>&#8220;Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt wegzunehmen,<br />
sondern sie vor dem B&#246;sen zu bewahren,<br />
und von allem, was nur menschlich ist, abzugrenzen.<br />
Schlie&#223;e ihnen die Wahrheit auf<br />
und gib ihnen Stand und Halt in ihrem Glauben.&#8221;</em></p>
<p>(Aus Johannes 17 nach der &#220;bertragung von J&#246;rg Zink.)</p>
<p>Der Verbandsausschuss der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Norddeutschen Verband, September 2008.</p>
<p>_____________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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