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	<title>APD &#187; International</title>
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	<description>Adventistischer Pressedienst</description>
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		<title>Adventistische Universit&#228;t: Erste Schritte Richtung Energieneutralit&#228;t</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 09:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Collegedale, Tennessee/USA, 01.02.2012/APD   Mit 806 Solarpanels, die bis Mitte Februar auf dem Dach des Warenlagers der Southern Adventist University in Collegedale, Tennessee/USA, montiert sein werden, habe die Institution einen ersten Schritt Richtung Energieneutralit&#228;t unternommen, sagte Dave Allemand, stellvertretender Technischer Leiter der Institution gegen&#252;ber dem APD. Von Energieneutralit&#228;t spreche man dann, wenn der Gesamtstromverbrauch eines Unternehmens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Collegedale, Tennessee/USA, 01.02.2012/APD   Mit 806 Solarpanels, die bis Mitte Februar auf dem Dach des Warenlagers der Southern Adventist University in Collegedale, Tennessee/USA, montiert sein werden, habe die Institution einen ersten Schritt Richtung Energieneutralit&#228;t unternommen, sagte Dave Allemand, stellvertretender Technischer Leiter der Institution gegen&#252;ber dem APD. Von Energieneutralit&#228;t spreche man dann, wenn der Gesamtstromverbrauch eines Unternehmens durch Investitionen in Projekte von erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung vollst&#228;ndig gedeckt werde.</p>
<p>&#8220;Die Solaranlage habe eine Produktionskapazit&#228;t von 200 Kilowatt&#8221;, informierte der Techniker. Das sei genug, um den Energiebedarf des Lebensmittelgesch&#228;fts auf dem Campus der Universit&#228;t mit 3.200 Studenten f&#252;r Licht, K&#252;hlschr&#228;nke und andere elektrische Ger&#228;te zu decken.</p>
<p>Laut Allemand h&#228;tten Studenten des Kurses f&#252;r &#8220;Nachhaltige Entwicklung durch freies Unternehmertum&#8221; (SIFE) der Universit&#228;tsleitung Vorschl&#228;ge unterbreitet, wie die Hochschule umweltfreundlicher und weniger abh&#228;ngig von traditioneller Energie werden k&#246;nnte. Dabei h&#228;tten Energiesparma&#223;nahmen und die Montage von Solarpanels im Vordergrund gestanden. Den Ausschlag habe ein Angebot des regionalen Elektrizit&#228;tswerks gegeben, das kein neues Atomkraftwerk bauen m&#246;chte und deshalb erneuerbare Energien f&#246;rdere. Der Mischstrom aus verschiedenen Herstellungsarten werde f&#252;r neun Cents pro Kilowatt an Kunden verkauft, f&#252;r Stromeinspeisungen aus Solaranlagen gebe es hingegen 21 Cents, so Allemand.</p>
<p>Die Investitionskosten f&#252;r die Solarstromanlage von 646.000 Euro sollten laut dem stellvertretenden Leiter des Finanzwesens der Universit&#228;t, Marty Hamilton, in sieben Jahren amortisiert sein.</p>
<p>Laut WRBC-TV hofft SIFE-Studentin Karla Coupland, dass die Solaranlage nicht nur der Anfang einer langfristig ausgerichteten gr&#252;nen Initiative f&#252;r die Universit&#228;t, sondern auch f&#252;r die Studenten sei, weil diese durch das Projekt sensibilisiert worden seien und die Energiekosten bewusster wahrn&#228;hmen.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Neue Unruhen in Nigeria haben vor allem soziale Gr&#252;nde</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 06:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Silver Spring, Maryland/USA, 27.01.2012/APD   Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Nordosten Nigerias habe aufgrund der Gewaltausbr&#252;che keine Verluste an Menschenleben oder Zerst&#246;rungen von Geb&#228;uden zu beklagen, sagte Pastor Bindas Stephen Haruna, Pr&#228;sident der dortigen Kirchenregion. Beim Wiederaufflammen der Angriffe durch die extremistische Terrorgruppe „Boko Haram“ auf Christen und Kirchen sei hingegen das Eigentum einiger Kirchenmitglieder gepl&#252;ndert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Silver Spring, Maryland/USA, 27.01.2012/APD   Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Nordosten Nigerias habe aufgrund der Gewaltausbr&#252;che keine Verluste an Menschenleben oder Zerst&#246;rungen von Geb&#228;uden zu beklagen, sagte Pastor Bindas Stephen Haruna, Pr&#228;sident der dortigen Kirchenregion. Beim Wiederaufflammen der Angriffe durch die extremistische Terrorgruppe „Boko Haram“ auf Christen und Kirchen sei hingegen das Eigentum einiger Kirchenmitglieder gepl&#252;ndert oder angez&#252;ndet worden.</p>
<p>Nach Angaben der r&#246;misch-katholischen Bisch&#246;fe Nigerias ist die Gewalt zwischen Christen und Muslimen nicht prim&#228;r im Religi&#246;sen zu suchen. &#8220;Es geht um die gerechte Verteilung von Macht, Land und &#214;l-Reichtum. Das Streben nach dem Gottesstaat ist nur ein religi&#246;s und gewaltt&#228;tig aufgeladener Ruf nach Gerechtigkeit&#8221;, sagte laut Kathpress der Erzbischof von Jos, Ignatius Kaigama. Auch die Streichung der Subventionierung des Treibstoffs durch die nigerianische Regierung habe zu den Gewaltausbr&#252;chen beigetragen, berichtete Adventist News Network (ANN). Wegen der Verdoppelung der Benzinpreise sei landesweit demonstriert worden.</p>
<p>Besorgt zeigten sich die nigerianischen Bisch&#246;fe &#252;ber die &#8220;Hilflosigkeit der Regierungsstellen im Umgang mit den wachsenden Sicherheitsproblemen&#8221;, so Kathpress. Mit milit&#228;rischer Gewalt allein seien die Konflikte allerdings nicht zu l&#246;sen. In einem Land, in dem 70 Prozent der Bev&#246;lkerung unter der Armutsgrenze lebten, gelte es vor allem, die Sozial- und Bildungspolitik zu reformieren.</p>
<p>Die nigerianische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie habe die religi&#246;sen F&#252;hrer aufgefordert, sich klar gegen Gewaltanwendung auszusprechen. &#8220;Leiter der christlichen Kirchen sollen sich weiterhin f&#252;r den Frieden und das Gemeinwohl einsetzen und dar&#252;ber predigen, dass Christen keine Vergeltung &#252;ben&#8221;, so die Schriftstellerin. &#8220;Muslimische F&#252;hrer m&#252;ssen st&#228;ndig und mit allem Nachdruck die Gewaltanwendung gegen&#252;ber Christen verurteilen. Es ist auch an ihnen, klar zu machen, dass Boko Haram nicht Teil des nigerianischen Islam ist.&#8221;</p>
<p>Laut ANN habe die andauernde Gewalt zwischen christlichen und muslimischen Gruppen im Nordosten Nigerias zu einer gro&#223;en Verunsicherung der Menschen gef&#252;hrt. Der Gottesdienstbesuch sei massiv zur&#252;ckgegangen, weshalb manche Kirchen h&#228;tten geschlossen werden m&#252;ssen.</p>
<p>Die Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Nigeria habe wegen der prek&#228;ren Sicherheitslage und der n&#228;chtlichen Ausgangssperre evangelistische Gro&#223;veranstaltungen ausgesetzt, wie Kirchenverantwortliche mitteilten. Die Gemeindemitglieder seien ermutigt worden, den Glauben an Jesus Christus in Kleingruppen weiterzugeben sowie zu beten und zu fasten.</p>
<p>Nigeria ist mit rund 155 Millionen Einwohnern der bev&#246;lkerungsreichste Staat Afrikas. &#220;ber die H&#228;lfte der Einwohner bekennt sich zum Islam; vor allem der Norden sei fast ausschlie&#223;lich muslimisch gepr&#228;gt. Der Anteil der Christen in Nigeria werde mit 40 bis knapp unter 50 Prozent angegeben. Das islamische Nordnigeria ist noch &#228;rmer als der christliche S&#252;den, wo es Erd&#246;lvorkommen gibt. Schon in den 1980er Jahren, lange vor den Auseinandersetzungen im zentralnigerianischen Jos (November 2008 und Fr&#252;hjahr 2010), kam es in mehreren St&#228;dten zu Gewalt mit religi&#246;sem Hintergrund, berichtete Kathpress.</p>
<p>In Nigeria leben rund 277.000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten, die in 858 Kirchengemeinden den Gottesdienst feiern. Sie unterhalten eine Universit&#228;t, drei Gymnasien, zwei technische Gymnasien, zwei Mittelschulen, 101 Grundschulen, ein Waisenhaus, vier Krankenh&#228;user, 18 Kliniken und zwei Veterin&#228;rkliniken.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Russische Protestanten begehen Martin-Luther-King-Tag</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Moskau/Russland, 26.01.2012/APD   Am 16. Januar, dem seit 1986 US-amerikanischen Feiertag zu Ehren von Martin-Luther-King-Jr., haben russische Protestanten im Rahmen eines Gottesdienstes der Moskauer Stadtgemeinde (MCC) zum ersten Mal den Gedenktag begangen, wie die Russische Evangelische Allianz mitteilte. Viele Russen hielten Rassismus f&#252;r ein entferntes, ausl&#228;ndisches Problem, sagte Pastor Witali Wlasenko, Abteilungsleiter f&#252;r kirchliche Au&#223;enbeziehungen bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moskau/Russland, 26.01.2012/APD   Am 16. Januar, dem seit 1986 US-amerikanischen Feiertag zu Ehren von Martin-Luther-King-Jr., haben russische Protestanten im Rahmen eines Gottesdienstes der Moskauer Stadtgemeinde (MCC) zum ersten Mal den Gedenktag begangen, wie die Russische Evangelische Allianz mitteilte.</p>
<p>Viele Russen hielten Rassismus f&#252;r ein entferntes, ausl&#228;ndisches Problem, sagte Pastor Witali Wlasenko, Abteilungsleiter f&#252;r kirchliche Au&#223;enbeziehungen bei der &#8220;Russischen Union der Evangeliumschristen-Baptisten&#8221;. Daniel Ekat, kamerunischer Ingenieur, der seit zehn Jahren in Russland lebe, habe das als Auffassung der wei&#223;en Einwohner Russlands bezeichnet. Er sei in dieser Zeit schon zweimal zusammengeschlagen worden. &#8220;Meine Freunde haben oftmals Angst, sich auf die Stra&#223;e zu begeben. Wenn ein Kollege blut&#252;berstr&#246;mt ins Studentenwohnheim gebracht wird, macht das viele nachdenklich&#8221;, so Ekat. &#8220;Die Russen meinen, ausschlie&#223;lich Hooligans w&#252;rden sich so benehmen, doch das ist nur ein Teil der Wahrheit&#8221;, erl&#228;uterte der Kameruner. &#8220;Wir werden von Personen geschlagen, die uns als dunkelh&#228;utige Affen ansehen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Meine Leute werden t&#228;glich mit dem Problem Rassismus konfrontiert&#8221;, sagte der US-amerikanische Methodist Matthew Laferty, Pastor der teils afrikanischen &#8220;Moscow Protestant Chaplaincy&#8221; (MPC). Auch latent vorhandener Rassismus d&#252;rfe nicht unter den Teppich gekehrt werden, erg&#228;nzte Wlasenko.</p>
<p>Laut der Russischen Evangelischen Allianz hoffe die Moskauer Stadtgemeinde (MCC), dass sich der Martin-Luther-King-Tag &#252;ber die eigene Gemeinde hinaus zu einem traditionellen j&#228;hrlichen Feiertag etablieren werde. Die Gemeinde &#252;berlege auch die Schaffung einer Martin-Luther-King-Auszeichnung, die j&#228;hrlich f&#252;r Verdienste im Kampf um die Menschenrechte verliehen werden k&#246;nnte.</p>
<p>Die &#8220;Moscow Protestant Chaplaincy&#8221; (MPC) engagiere sich sehr im Dienst um bed&#252;rftige Russen und Menschen nichtwei&#223;er Hautfarbe. Die &#8220;Arbeitsgruppe Rassismus&#8221; (Racial Task Force) der MPC dokumentiere seit f&#252;nf Jahren Gewalttaten, die im Gro&#223;raum Moskau an Menschen nichtwei&#223;er Hautfarbe begangen w&#252;rden. Sobald zus&#228;tzliches Personal und Gelder vorhanden seien, werde die Dokumentation auch in russischer Sprache erscheinen. Die englischsprachige Dokumentation der &#220;bergriffe finde sich auf der Internetseite <em>www.mpcrussia.org</em> unter der &#220;berschrift &#8220;Social Ministries&#8221;.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Neuer Generalsekret&#228;r des Weltrates Methodistischer Kirchen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Z&#252;rich/Schweiz, 25.01.2012/APD   Der im August 2011 zum Generalsekret&#228;r des Weltrates Methodistischer Kirchen (WMC) gew&#228;hlte leitende Bischof der Methodistischen Kirche in S&#252;dafrika, Ivan Abrahams, tritt in der zweiten Januarh&#228;lfte sein neues Amt als erster Farbiger und Nicht-Amerikaner an, berichtete der Pressedienst der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in der Schweiz. Sein Vorg&#228;nger, Pfarrer George Freeman, geht in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Z&#252;rich/Schweiz, 25.01.2012/APD   Der im August 2011 zum Generalsekret&#228;r des Weltrates Methodistischer Kirchen (WMC) gew&#228;hlte leitende Bischof der Methodistischen Kirche in S&#252;dafrika, Ivan Abrahams, tritt in der zweiten Januarh&#228;lfte sein neues Amt als erster Farbiger und Nicht-Amerikaner an, berichtete der Pressedienst der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in der Schweiz. Sein Vorg&#228;nger, Pfarrer George Freeman, geht in den Ruhestand.</p>
<p>Ivan Abrahams, seit 2003 leitender Bischof der Methodistenkirche in S&#252;dafrika, habe anl&#228;sslich der Amts&#252;bergabe in einer symbolischen Handlung seinem Nachfolger, Pfarrer Ziphazihle Siwa, einen Hirtenstab und eine Bibel &#252;berreicht, hei&#223;t es im Bericht. Ivan Abrahams Arbeit sei von gro&#223;er Offenheit gegen&#252;ber allen anderen christlichen Kirchen in S&#252;dafrika gepr&#228;gt gewesen. Laut EMK sitze er immer noch als Vertreter S&#252;dafrikas im Exekutivkomitee des Zentralausschusses des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK) in Genf.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>UN-Experte: Nordkorea soll sich mit Menschenrechtsfragen befassen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tokio/Japan, 23.01.2012/APD   &#8220;Eine positive Zusammenarbeit der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea (DVRK) mit der internationalen Gemeinschaft w&#252;rde von allen Seiten begr&#252;&#223;t&#8221;, sagte Marzuki Darusman, indonesischer UN-Sonderberichterstatter f&#252;r Menschenrechte in Nordkorea am 20. Januar. Die Einleitung des Reformprozesses in Myanmar sei auch auf breite Unterst&#252;tzung gesto&#223;en, unterstrich der Sonderberichterstatter am Ende seines offiziellen Besuchs in Japan. Darusman [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tokio/Japan, 23.01.2012/APD   &#8220;Eine positive Zusammenarbeit der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea (DVRK) mit der internationalen Gemeinschaft w&#252;rde von allen Seiten begr&#252;&#223;t&#8221;, sagte Marzuki Darusman, indonesischer UN-Sonderberichterstatter f&#252;r Menschenrechte in Nordkorea am 20. Januar. Die Einleitung des Reformprozesses in Myanmar sei auch auf breite Unterst&#252;tzung gesto&#223;en, unterstrich der Sonderberichterstatter am Ende seines offiziellen Besuchs in Japan.</p>
<p>Darusman habe die neue F&#252;hrung Nordkoreas aufgefordert, ohne Verz&#246;gerung dr&#252;ckende Menschenrechtsfragen anzugehen und zu l&#246;sen, teilte der UNO-Menschenrechtsrat in einer Presseerkl&#228;rung mit. Das betreffe vor allem die seit vielen Jahren nach Nordkorea entf&#252;hrten Japaner und andere Ausl&#228;nder. &#8220;Die Dringlichkeit der Angelegenheit ist klar&#8221;, so der UN-Sonderberichterstatter, weil sowohl die zw&#246;lf Entf&#252;hrten als auch ihre Angeh&#246;rigen in Japan alt geworden seien.</p>
<p>Laut dem UN-Bericht habe Darusman w&#228;hrend seiner Mission in Japan mehrere Begegnungen mit Regierungsvertretern, nationalen und internationalen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sowie Einzelpersonen gehabt, darunter auch mit den Familien der entf&#252;hrten japanischen Staatsangeh&#246;rigen. Aus Gespr&#228;chen mit nordkoreanischen Fl&#252;chtlingen m&#252;sse er schlie&#223;en, dass eine gravierende humanit&#228;re Situation im Land herrsche, vor allem Nahrungsmittelknappheit und eine kritische Lage bei den Menschenrechten. Er habe auch mit Best&#252;rzung erfahren, dass nordkoreanische Asylbewerber aus den umliegenden L&#228;ndern zur&#252;ckgeschafft worden seien, und dass die in den letzten Monaten erfolgte Versch&#228;rfung der Grenzkontrollen die Flucht erschwere.</p>
<p>&#8220;Die Welt schaut erwartungsvoll auf die Demokratische Volksrepublik Korea&#8221;, sagte Darusman, &#8220;und hofft, dass die Beh&#246;rden Ma&#223;nahmen treffen, um die Lage der Menschenrechte der Bewohner im Land zu verbessern.&#8221;</p>
<p>Seit seiner Ernennung im August 2010 hat der UN-Sonderberichterstatter mehrere Besuchsanfragen an Nordkorea gerichtet, auf die bisher nicht eingegangen worden seien, hei&#223;t es im UN-Bericht. Er k&#246;nne deshalb nur L&#228;nder in der Region besuchen, wie Japan, S&#252;dkorea und Thailand.</p>
<p>Marzuki Darusman (Indonesien) wurde im August 2010 durch den UN-Menschenrechtsrat zum Sonderberichterstatter der Menschenrechtssituation in der Demokratischen Volksrepublik Korea ernannt. Als UN-Sonderberichterstatter ist er unabh&#228;ngig und weisungsfrei von Regierungen oder Organisationen und agiert aufgrund seiner pers&#246;nlichen Autorit&#228;t. Darusman arbeitete zuvor in verschiedenen Funktionen f&#252;r die Indonesische Menschenrechtskommission. Er hat an der Katholischen Universit&#228;t Parahyangan, Bandung/Indonesien, ein Jurastudium abgeschlossen.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>82 Kirchen hoffen in Ungarn auf Anerkennung durch neues Religionsgesetz</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 09:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Budapest/Ungarn, 12.01.2012/APD   &#8220;Ungarns Adventisten und Methodisten befinden sich gemeinsam mit weiteren 80 Kirchen und Religionsgemeinschaften, die nach der Einf&#252;hrung des neuen Religionsgesetzes um staatliche Anerkennung nachgesucht hatten, auf der Warteliste&#8221;, sagte Pastor Tamás Ócsai, Pr&#228;sident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Ungarn. Der Parlamentsentscheid &#252;ber die Rechtsstellung der Kirchen werde am 29. Februar gef&#228;llt. Solange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Budapest/Ungarn, 12.01.2012/APD   &#8220;Ungarns Adventisten und Methodisten befinden sich gemeinsam mit weiteren 80 Kirchen und Religionsgemeinschaften, die nach der Einf&#252;hrung des neuen Religionsgesetzes um staatliche Anerkennung nachgesucht hatten, auf der Warteliste&#8221;, sagte Pastor Tamás Ócsai, Pr&#228;sident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Ungarn. Der Parlamentsentscheid &#252;ber die Rechtsstellung der Kirchen werde am 29. Februar gef&#228;llt. Solange h&#228;tten diese Glaubensgemeinschaften den Status einer vorl&#228;ufigen Anerkennung. &#8220;Aus Gespr&#228;chen mit Regierungsvertretern schlie&#223;en wir, dass f&#252;r uns Hoffnung besteht, Ende Februar die staatliche Anerkennung wiederzuerlangen&#8221;, so Pastor Ócsai.</p>
<p>Das vom ungarischen Parlament am 11. Juli 2011 verabschiedete Religionsgesetz wurde vom Verfassungsgericht am 19. Dezember 2011 aus formalen Gr&#252;nden als nicht anwendbar erkl&#228;rt. Das neue Gesetz sprach 14 Kirchen und Religionsgemeinschaften die staatliche Anerkennung zu und entzog sie 344 anderen. Zu diesen geh&#246;ren auch die Adventisten und die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK). Laut Bischof Patrik Streiff, Leiter der EMK in der Schweiz und in Ungarn, sowie in dreizehn L&#228;ndern Mittel- und S&#252;deuropas, ist die EMK die einzige Mitgliedskirche des &#214;kumenischen Rates in Ungarn, die nicht anerkannt wurde. Am 30. Dezember 2011 verabschiedete das ungarische Parlament aufgrund des Verfassungsgerichtsurteils eine leicht &#252;berarbeitete Version des Kirchengesetzes.</p>
<p><strong>Ge&#228;ndertes Vorgehen bez&#252;glich Anerkennung</strong><br />
Eine nicht unwesentliche Neuerung bringe das Ende Dezember 2011 verabschiedete Kirchengesetz bez&#252;glich der Frage, wer die Entscheidung &#252;ber die offizielle Anerkennung einer Kirche oder Religionsgemeinschaft treffe, teilte der EMK-News-Dienst mit. &#8220;Zwar liegt die Entscheidung nach wie vor in den H&#228;nden des Parlaments&#8221;, das mit Zweidrittelmehrheit der Anerkennung zustimmen m&#252;sse, &#8220;es wird nun aber die Akademie der Wissenschaften sein, welche das daf&#252;r notwendige wissenschaftliche Gutachten erstellen wird.&#8221; Zu den Zulassungskriterien z&#228;hle eine Mitgliedschaft von 1.000 Personen sowie 20 Jahre Pr&#228;senz der Glaubensgemeinschaft in Ungarn.</p>
<p>&#8220;Eine positive Verbesserung des Ende Dezember verabschiedeten Gesetzes besteht darin, dass es religi&#246;sen Gemeinschaften die Verwendung des Begriffs ‚Kirche‘ nicht verbietet, selbst wenn diese nicht vom Parlament anerkannt werden&#8221;, sagte Pastor Tamás Ócsai. Kirchen, die das Parlament nicht offiziell anerkenne, w&#252;rden den Status eines &#8220;religi&#246;sen Vereins&#8221; erhalten.</p>
<p><strong>Privilegien anerkannter Glaubensgemeinschaften</strong><br />
&#8220;Staatlich anerkannte Kirchen erhalten finanzielle Zuwendungen f&#252;r ihre sozialen Dienste, wie Alters- und Pflegeheime&#8221;, sagte Pastor Ócsai, &#8220;oder Zahlungen pro Sch&#252;ler, die an privaten h&#246;heren Schulen studieren, sofern diese den staatlichen Vorgaben entsprechen.&#8221;</p>
<p>Wie EMK-Bischof Streiff in einem Beitrag des Schweizer Radios (DRS 2) ausf&#252;hrte, geh&#246;rten zu den Privilegien der staatlich anerkannten Kirchen, dass die Steuerzahler ein Prozent ihrer Steuern f&#252;r eine dieser Glaubensgemeinschaften und ein weiteres Prozent f&#252;r die sozial-diakonische Arbeit in Institutionen anerkannter Kirchen bestimmen k&#246;nnten.</p>
<p><strong>Position der ungarischen Regierung</strong><br />
Die Tatsache, dass die ungarische Regierung die Art und Zahl der Kirchen mit einem Anspruch auf staatliche F&#246;rdermittel begrenzen wolle, k&#246;nne schwerlich als eine Bedrohung der Religionsfreiheit bezeichnet werden, schreibt Zoltan Kovacs, ungarischer Regierungssprecher in einem Gastkommentar des Wall Street Journals.</p>
<p>Laut Kovacs verbiete die Regierung niemandem, seine Art zu glauben. Da mit der offiziellen Anerkennung aber finanzielle Zuwendungen des Staates verbunden seien, habe dieser das Recht, die Kriterien f&#252;r die Anerkennung festzulegen, so der Regierungssprecher. Religionsfreiheit und staatliche Anerkennung einer Glaubensgemeinschaft stellten keinen Konflikt dar, denn in Gro&#223;britannien sei die Anglikanische Kirche Staatskirche und niemand sehe darin eine Bedrohung der Religionsfreiheit.</p>
<p>Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten wurde 1912 in Ungarn gegr&#252;ndet. Es versammeln sich 4.683 erwachsen getaufte Adventisten in 110 Kirchengemeinden zum Gottesdienst. Sie unterhalten ein Theologisches Seminar, ein Medienzentrum sowie ein Alten- und Pflegeheim.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Haftstrafe und Hausarrest f&#252;r zwei evangelische Christen in Vietnam</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 13:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frankfurt am Main, 08.01.2012/APD   Unter Ausschluss der &#214;ffentlichkeit seien Pastor Nguyen Trung Ton (40) und die evangelische Christin Ho Thi Bich Khuong (44) am 29. Dezember wegen angeblicher &#8220;Propaganda gegen die Sozialistische Republik Vietnam&#8221; von einem Volksgericht der nordvietnamesischen Provinz Nghe zu zwei Jahren Haft und zwei Jahren Hausarrest f&#252;r den Pastor sowie die Frau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frankfurt am Main, 08.01.2012/APD   Unter Ausschluss der &#214;ffentlichkeit seien Pastor Nguyen Trung Ton (40) und die evangelische Christin Ho Thi Bich Khuong (44) am 29. Dezember wegen angeblicher &#8220;Propaganda gegen die Sozialistische Republik Vietnam&#8221; von einem Volksgericht der nordvietnamesischen Provinz Nghe zu zwei Jahren Haft und zwei Jahren Hausarrest f&#252;r den Pastor sowie die Frau zu f&#252;nf Jahren Haft und f&#252;nf Jahren Hausarrest verurteilt worden, teilte die Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM) mit. Die engagierten Christen, beide Mitglieder der evangelischen Hauskirche &#8220;Full Gospel Church&#8221;, h&#228;tten sich f&#252;r die Menschenrechte in Vietnam eingesetzt und seien daf&#252;r bestraft worden, kommentierte IGFM das Urteil.</p>
<p>Ihrer Hauskirche sei trotz mehrerer Antr&#228;ge vom Staat die Zulassung verweigert worden. Da sie damit als &#8220;illegal&#8221; gelte, w&#252;rden ihre Gottesdienste von der Polizei und Miliz gewaltsam aufgel&#246;st oder massiv gest&#246;rt.</p>
<p>Laut IGFM durfte Pastor Tons Rechtsanwalt Ha Huy Son w&#228;hrend der Verhandlung nur beschr&#228;nkt sein Mandat wahrnehmen. In der Klageschrift sei den Angeklagten vorgeworfen worden, die regierende Kommunistische Partei Vietnams (KPV), die Volksregierung und deren Politik kritisiert und verleumdet zu haben. Beide h&#228;tten das Ziel verfolgt, Gleichgesinnte zu finden, um einen &#8220;Regierungssturz&#8221; herbeizuf&#252;hren, die KPV &#8220;zu entmachten und den sozialistischen Staat durch ein pluralistisches Mehrparteiensystem zu ersetzen&#8221;, so die Anklage.</p>
<p>Pastor Ton setze sich nicht nur f&#252;r seine Kirche und die Rechte der Christen ein, hei&#223;e es in der IGFM-Mitteilung, sondern auch f&#252;r andere Randgruppen und Opfer des Systems. Als Mitglieder der politischen Bewegung &#8220;Block 8406&#8243; des katholischen Pfarrers Nguyen Van Ly h&#228;tten Pastor Ton und seine Glaubensschwester Ho Thi Bich Khuong &#252;ber die Lage der Menschenrechte und der Demokratie in Vietnam berichtet.</p>
<p>Die Verurteilung der beiden Menschenrechtsverteidiger beurteilt die IGFM als einen eklatanten Versto&#223; gegen Artikel 19 (Recht auf Meinungs&#228;u&#223;erung) des Internationalen Pakts &#252;ber politische und b&#252;rgerliche Rechte, dessen Mitgliedsstaat Vietnam seit 1982 ist.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Nur zwei Monate Ministerpr&#228;sident – Andrew Holness abgew&#228;hlt</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 12:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kingston/Jamaika, 06.01.2012/APD   Nach Angaben der Zeitung &#8220;The Gleaner&#8221; hat bei den vorgezogenen Parlamentswahlen am 29. Dezember 2011 die sozialdemokratische Volkspartei (PNP) 42 von 63 Parlamentssitzen auf der Karibikinsel Jamaika gewonnen. Der konservativen Arbeiterpartei (JLP) von Andrew Holness (39), der am 23. Oktober 2011 nach dem R&#252;cktritt des JLP-Parteivorsitzenden und Premierministers Bruce Golding zum neuen Ministerpr&#228;sidenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kingston/Jamaika, 06.01.2012/APD   Nach Angaben der Zeitung &#8220;The Gleaner&#8221; hat bei den vorgezogenen Parlamentswahlen am 29. Dezember 2011 die sozialdemokratische Volkspartei (PNP) 42 von 63 Parlamentssitzen auf der Karibikinsel Jamaika gewonnen. Der konservativen Arbeiterpartei (JLP) von Andrew Holness (39), der am 23. Oktober 2011 nach dem R&#252;cktritt des JLP-Parteivorsitzenden und Premierministers Bruce Golding zum neuen Ministerpr&#228;sidenten vereidigt worden war, bleiben laut Zeitungsmeldung nur noch 21 Sitze.</p>
<p>Holness habe aufgrund guter Umfragewerte mit den um ein Jahr vorgezogenen Wahlen seine Position sichern und die Insel nach den b&#252;rgerkriegs&#228;hnlichen Unruhen im Mai 2010 in ein sichereres Fahrwasser bringen wollen, schreibt die taz. Der Adventist Holness sei nicht nur der j&#252;ngste Premierminister Jamaikas, seit es allgemeine Wahlen gibt, sondern auch der mit der k&#252;rzesten Regierungszeit gewesen.</p>
<p>Die Wahlsiegerin Portia Simpson Miller von der sozialdemokratischen Volkspartei (PNP) war von M&#228;rz 2006 bis zu ihrer Abwahl im September 2007 bereits einmal Premierministerin, als sie die Parlamentswahlen gegen Bruce Golding von der JLP verlor. Sie wurde am 5. Januar als neue Staatschefin vereidigt.</p>
<p>Knapp zwei Drittel der 2,8 Millionen Einwohner Jamaikas sind Protestanten. Rund neun Prozent der Inselbewohner z&#228;hlen zu den Adventisten, darunter 253.300 erwachsen getaufte Mitglieder in 624 Gemeinden. Die dortige Freikirche unterh&#228;lt 17 Grundschulen, sieben weiterf&#252;hrende Schulen, eine Universit&#228;t, ein Krankenhaus und drei Kliniken.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Kein &#8220;arabischer Fr&#252;hling&#8221; f&#252;r die dortigen Christen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 10:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Open Doors legt &#8220;Weltverfolgungsindex 2012&#8243; vor Kelkheim/Deutschland, 05.01.2012/APD   In Asien, der arabischen Welt oder selbst in Afrika habe sich die Situation f&#252;r die Christen zunehmend dort verschlechtert, wo auch der islamische Extremismus zugenommen hat. Zu dieser Einsch&#228;tzung kommt das &#252;berkonfessionelle christliche Hilfswerk Open Doors in seinem &#8220;Weltverfolgungsindex 2012&#8243; (WVI). Zum zehnten Mal in Folge f&#252;hre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Open Doors legt &#8220;Weltverfolgungsindex 2012&#8243; vor</strong></p>
<p>Kelkheim/Deutschland, 05.01.2012/APD   In Asien, der arabischen Welt oder selbst in Afrika habe sich die Situation f&#252;r die Christen zunehmend dort verschlechtert, wo auch der islamische Extremismus zugenommen hat. Zu dieser Einsch&#228;tzung kommt das &#252;berkonfessionelle christliche Hilfswerk Open Doors in seinem &#8220;Weltverfolgungsindex 2012&#8243; (WVI). Zum zehnten Mal in Folge f&#252;hre das abgeschottete Nordkorea auf Platz 1 die Rangliste der 50 Staaten an, in denen Christen am st&#228;rksten verfolgt w&#252;rden. Die weiteren neun vorderen Pl&#228;tze belegten allesamt islamisch gepr&#228;gte Staaten. Insgesamt seien drei Viertel der L&#228;nder des WVI, also 38 Staaten, islamisch gepr&#228;gt.</p>
<p>Auch nach dem Tod des langj&#228;hrigen Diktators Kim Jong Il gehe Open Doors nicht davon aus, dass sich unter der jetzigen F&#252;hrungsriege f&#252;r die nahezu 400.000 Christen in dem abgeschotteten Land schnell etwas ver&#228;ndern werde. Sch&#228;tzungsweise seien zwischen 50.000 und 70.000 Christen in Nordkorea in Arbeitslagern eingesperrt. Afghanistan ist von Platz 3 auf Platz 2 im Weltverfolgungsindex vorger&#252;ckt. Zehn Jahre nach dem Ende des Taliban-Regimes habe sich die Lage in dem islamisch gepr&#228;gten Land insbesondere f&#252;r Christen kaum verbessert. Heute gebe es in Afghanistan keine einzige &#246;ffentliche Kirche mehr. Gef&#228;hrdet seien vor allem afghanische Christen muslimischer Herkunft. Sie hielten ihren Glauben geheim. Andernfalls drohe ihnen als &#8220;Abtr&#252;nnige vom Islam&#8221; im schlimmsten Fall der Tod. Platz 3 im WVI nimmt Saudi-Arabien ein. Wenngleich das streng islamische Land weiter auf einem vorderen Platz steht, gebe es Zeichen der Hoffnung, so Open Doors. Die Zahl der Christen muslimischer Herkunft im K&#246;nigreich nehme zu. Sie hielten ihren Glauben allerdings geheim, denn bei Entdeckung drohe ihnen die Todesstrafe.</p>
<p>Auch in den L&#228;ndern des &#8220;arabischen Fr&#252;hlings&#8221; werde sich aller Voraussicht nach die Lage f&#252;r Christen nicht verbessern. So habe sich nach dem Ende der Herrschaft des langj&#228;hrigen Diktators Mubarak die Situation f&#252;r Christen in &#196;gypten (Platz 15) gleich um vier Positionen verschlechtert. Mehrere koptische Kirchen seien angegriffen worden, und Islamisten machten Stimmung gegen Christen.</p>
<p>Rund 100 Millionen Menschen w&#252;rden nach Einsch&#228;tzungen von Open Doors weltweit wegen ihres christlichen Glaubens verfolgt. Das Land mit der h&#246;chsten Anzahl get&#246;teter Christen im Berichtszeitraum (1. November 2010 bis 31. Oktober 2011) sei Nigeria mit 300 bekannt gewordenen Ermordungen von Christen aufgrund ihres Glaubens. Die tats&#228;chliche Zahl k&#246;nnte jedoch noch h&#246;her liegen. In &#196;gypten seien 60 Christen und im Irak 38 get&#246;tet worden. Aufgrund der Abschottung Nordkoreas gebe es keine genauen Daten &#252;ber die ermordeten Christen in dem Land.</p>
<p>Auch wenn sich die Verfolgung von Christen weltweit versch&#228;rft habe, gebe es &#8220;viele gute und Mut machende Nachrichten&#8221;, erkl&#228;rte Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland. Gerade inmitten von Bedr&#228;ngnis, etwa im Iran, entst&#252;nden zahlreiche neue christliche Hausgemeinden aus ehemaligen Muslimen. Gefangene Christen aus China und Eritrea w&#252;rden von neuem Mut berichten, selbst gegen&#252;ber Mitgefangenen und W&#228;rtern ihren Glauben zu bezeugen. Und in Nordkorea nehme die Zahl der Christen, die sich heimlich treffen w&#252;rden, trotz massiver Verfolgung zu. Es gebe auch Verbesserungen. So sei Sri Lanka, im Vorjahr noch auf Platz 49, nicht mehr unter den 50 L&#228;ndern des WVI zu finden. Auch in Bhutan (17) w&#228;re es nach Gespr&#228;chen zwischen Vertretern der christlichen Minderheit und der Regierung zu Ann&#228;herungen gekommen.</p>
<p>Der &#8220;Weltverfolgungsindex 2012&#8243; von Open Doors ist im Internet unter<em> www.weltverfolgungsindex.de</em> verf&#252;gbar.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Ungarn: Verfassungsgericht lehnt neues Religionsgesetz ab</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 20:55:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Budapest/Ungarn, 20.12.2011/APD   Das Ungarische Verfassungsgericht hat am 19. Dezember das vom Parlament am 11. Juli verabschiedete neue Religionsgesetz aus formalen Gr&#252;nden als nicht anwendbar erkl&#228;rt, teilte Pastor Tamas Z. Ocsai, Pr&#228;sident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Ungarn, dem APD mit. &#8220;Das Verfassungsgericht hat das neue Religionsgesetz nicht inhaltlich beurteilt&#8221;, so Ocsai, es sei vielmehr wegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Budapest/Ungarn, 20.12.2011/APD   Das Ungarische Verfassungsgericht hat am 19. Dezember das vom Parlament am 11. Juli verabschiedete neue Religionsgesetz aus formalen Gr&#252;nden als nicht anwendbar erkl&#228;rt, teilte Pastor Tamas Z. Ocsai, Pr&#228;sident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Ungarn, dem APD mit. &#8220;Das Verfassungsgericht hat das neue Religionsgesetz nicht inhaltlich beurteilt&#8221;, so Ocsai, es sei vielmehr wegen Verfahrensm&#228;ngeln im Gesetzgebungsprozess abgelehnt worden.</p>
<p>Das neue Religionsgesetz, welches am 1. Januar 2012 in Kraft treten sollte, gew&#228;hrt nur 14 &#8220;historischen&#8221; religi&#246;sen Gemeinschaften die staatliche Anerkennung und entzieht diese 344 anderen religi&#246;sen Organisationen, darunter befinden sich auch die Adventisten. &#8220;Bis zur Einf&#252;hrung des neuen Religionsgesetzes bleibt das alte in Kraft, und damit auch die staatliche Anerkennung der Adventisten&#8221;, betonte Ocsai.</p>
<p>Laut dem adventistischen Kirchenleiter arbeite die Regierungspartei mit Hochdruck an &#196;nderungen des neuen Religionsgesetzes, um diese noch bis zum Jahresende im Parlament zu verabschieden. &#8220;Inhaltlich ist mir zu den &#196;nderungen leider nichts bekannt&#8221;, so der Geistliche, &#8220;es gibt nur Ger&#252;chte.&#8221;</p>
<p>Unter dem neuen Religionsgesetz war ein aufw&#228;ndiger Prozess zur Erlangung der staatlichen Anerkennung einer Religionsgemeinschaft vorgesehen, &#252;ber die auf Antrag des zust&#228;ndigen Ministers das Ungarische Parlament mit Zweidrittelmehrheit entscheiden sollte. &#8220;Das Verfahren zur Neuregistrierung ist damit politischen Interessen unterworfen&#8221;, bem&#228;ngelte Pastor Raafat Kamal (St. Albans/England), Direktor f&#252;r &#214;ffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit der adventistischen Kirchenleitung in Nord- und S&#252;dosteuropa.</p>
<p>In Ungarn versammeln sich 4.683 erwachsen getaufte Adventisten in 110 Kirchengemeinden zum Gottesdienst. Sie unterhalten ein Theologisches Seminar, ein Medienzentrum sowie ein Alten- und Pflegeheim.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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