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	<title>APD &#187; International</title>
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	<description>Adventistischer Pressedienst</description>
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		<title>Vatikanische Museen haben 90 Milliarden Euro &#8220;Markenwert&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 05:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Rom/Italien, 07.09.2010/APD   Die Vatikanischen Museen in Rom sind mit einem sogenannten Markenwert von 90 Milliarden Euro das zweitwertvollste Kulturdenkmal Italiens. Knapp &#252;bertroffen werden die Kunstsammlungen im Staat der Vatikanstadt nur noch vom Kolosseum in der italienischen Hauptstadt mit einem &#8220;Markenwert&#8221; von 91 Milliarden Euro, berichtete die Mail&#228;nder Tageszeitung &#8220;Corriere della Sera&#8221;. An dritter Stelle folgt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rom/Italien, 07.09.2010/APD   Die Vatikanischen Museen in Rom sind mit einem sogenannten Markenwert von 90 Milliarden Euro das zweitwertvollste Kulturdenkmal Italiens. Knapp &#252;bertroffen werden die Kunstsammlungen im Staat der Vatikanstadt nur noch vom Kolosseum in der italienischen Hauptstadt mit einem &#8220;Markenwert&#8221; von 91 Milliarden Euro, berichtete die Mail&#228;nder Tageszeitung &#8220;Corriere della Sera&#8221;. An dritter Stelle folgt nach Berechnungen der Handelskammer der lombardischen Provinz Monza und Brianza der Mail&#228;nder Dom mit 82 Milliarden Euro.</p>
<p>Der &#8220;Markenwert&#8221; wird &#252;blicherweise f&#252;r Unternehmen berechnet. Er spiegelt Umsatz und Immobilienverm&#246;gen sowie den immateriellen Wert eines Konzerns, wie zum Beispiel dessen Bekanntheit und Image, wider. F&#252;r die Berechnung des Markenwertes der Kulturdenkm&#228;ler wurden laut &#8220;Corriere della Sera&#8221; zus&#228;tzliche Faktoren, unter anderem die Zahl der Touristen, eingef&#252;hrt.</p>
<p>Das Unternehmen mit dem weltweit gr&#246;&#223;ten Markenwert ist nach einer Berechnung der Zeitschrift &#8220;BusinessWeek&#8221; der US-amerikanische Getr&#228;nkehersteller &#8220;Coca Cola&#8221;. Sein Markenwert betrug 2009 umgerechnet rund 50 Milliarden Euro. Gem&#228;&#223; einem Rating von 2010 ist neu der Internet-Suchdienst &#8220;Google&#8221; weltweit die Nummer 1. Mit einem monet&#228;ren Markenwert von 86 Milliarden Euro kommt &#8220;Google&#8221; knapp an die Vatikanischen Museen heran.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>USA: Haftstrafe als Segen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 16:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[New York, N.Y./USA, 06.09.2010/APD   Nach einer von der Amerikanischen Bibelgesellschaft (ABS) ver&#246;ffentlichten Umfrage unter H&#228;ftlingen geben 96 Prozent der Befragten an, ihre Einstellung und ihr Verhalten habe sich durch das Bibellesen positiv ver&#228;ndert. Sie w&#252;rden respektvoller mit anderen reden, mehr beten und liebevoller mit ihren Mitmenschen umgehen. Lataysha S., eine Inhaftierte im Frauengef&#228;ngnis von Naples [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>New York, N.Y./USA, 06.09.2010/APD   Nach einer von der Amerikanischen Bibelgesellschaft (ABS) ver&#246;ffentlichten Umfrage unter H&#228;ftlingen geben 96 Prozent der Befragten an, ihre Einstellung und ihr Verhalten habe sich durch das Bibellesen positiv ver&#228;ndert. Sie w&#252;rden respektvoller mit anderen reden, mehr beten und liebevoller mit ihren Mitmenschen umgehen. Lataysha S., eine Inhaftierte im Frauengef&#228;ngnis von Naples (Florida), sagte sogar, ihre Haft sei f&#252;r sie zum Segen geworden: &#8220;Als ich hierher kam, dachte ich, es sei eine Strafe. Jetzt sehe ich, dass mich Gott auf sich und sein Wort aufmerksam machen wollte.&#8221; Bibeln sind noch immer Mangelware in US-Gef&#228;ngnissen, nur eine von hundert Haftanstalten hat daf&#252;r ein Budget. Oft genug besitzen H&#228;ftlinge nur deswegen eine Bibel, weil der Gef&#228;ngnispastor oder ein ehrenamtlicher Helfer diese aus eigener Tasche bezahlt.</p>
<p>Um den bestehenden Mangel an Bibeln zu beheben, hat die Amerikanische Bibelgesellschaft vor neun Jahren das Projekt „God Sets You Free“(Gott befreit dich) ins Leben gerufen. Im Auftrag der ABS verteilten bis heute Mitarbeiter der Strafgefangenenhilfe &#8220;American Rehabilitation Ministries&#8221; eine Million Bibeln und Kleinschriften unter die H&#228;ftlinge im ganzen Land.</p>
<p>Nach Angaben von ABS ist die Zahl der Personen im Strafvollzug in den USA w&#228;hrend den letzten 25 Jahren um 274 Prozent auf rund 2.3 Millionen gestiegen.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>&#214;sterreich: Jedes vierte Kind in Wien lebt in Armut</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:44:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Wien/&#214;sterreich, 02.09.2010/APD   In der &#246;sterreichischen Hauptstadt Wien lebt jedes vierte Kind in Armut oder ist zumindest armutsgef&#228;hrdet, hei&#223;t es im soeben erschienenen &#8220;1. Wiener Armuts- und Reichtumsbericht, den &#8221;Die Gr&#252;nen Wien &#8211; Die Gr&#252;ne Alternative&#8221; erstellt haben. Demnach sind 91.000 oder 24 Prozent der Kinder in Wien davon betroffen. W&#228;hrend in der Bundeshauptstadt Wien knapp ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien/&#214;sterreich, 02.09.2010/APD   In der &#246;sterreichischen Hauptstadt Wien lebt jedes vierte Kind in Armut oder ist zumindest armutsgef&#228;hrdet, hei&#223;t es im soeben erschienenen &#8220;1. Wiener Armuts- und Reichtumsbericht, den &#8221;Die Gr&#252;nen Wien &#8211; Die Gr&#252;ne Alternative&#8221; erstellt haben. Demnach sind 91.000 oder 24 Prozent der Kinder in Wien davon betroffen.</p>
<p>W&#228;hrend in der Bundeshauptstadt Wien knapp ein Viertel aller Kinder von Armut betroffen sei, betrage die Gef&#228;hrdungsquote laut dem mehr als 100-seitigen Werk &#246;sterreichweit nur 14 Prozent.</p>
<p>Etwa 200.000 Wiener Erwachsene &#8211; vorrangig allein erziehende Frauen, Rentnerinnen und Rentner sowie Migranten &#8211; seien mit manifester Armut konfrontiert. Arbeitslosigkeit sei eine der Hauptursachen f&#252;r die Armutsgef&#228;hrdung.</p>
<p>Obwohl die Zahl der Menschen, die in Armut leben, so eklatant angestiegen sei, komme es im Bereich der Sozialhilfe &#8220;lediglich&#8221; zu einer Steigerungsrate im Zeitraum 2005 bis 2009 von 27%. Es sei daher anzunehmen, dass die Sozialhilfe lange nicht alle Menschen erreiche, obwohl sie diese ben&#246;tigten, so der Armutsbericht.</p>
<p>Nach der von Statistik Austria ver&#246;ffentlichten Untersuchung zu den Sozialhilfezahlen in Wien, die sich auf das Jahr 2007 bezieht, haben insgesamt 88.629 Menschen in Privathaushalten Sozialhilfe bezogen. Davon hatten 12.366 entweder das gesetzliche Pensionsalter ohne Anspruch auf Leistungen aus der Pensionsversicherung erreicht oder standen auf Grund von Krankheit sowie Betreuungspflichten dem Arbeitsmarkt nicht zu Verf&#252;gung. Von diesen 12.366 haben 4.856 Personen Richtsatzleistungen bezogen und 7.510 Mietbeihilfen.</p>
<p><strong>Manifeste Armut in &#214;sterreich</strong></p>
<p>Von Armut betroffen seien, so die Gr&#252;nen, &#246;sterreichweit 6% der Bev&#246;lkerung oder 492.000 Menschen. Gleichzeitig erzielten 14% zwar ein Einkommen &#252;ber der Armutsgef&#228;hrdungsschwelle, h&#228;tten aber einen Teilhabemangel, seien finanziell depriviert, vor allem infolge einer &#220;berschuldung. Rund die H&#228;lfte der &#246;sterreichischen Haushalte h&#228;tten Kreditverbindlichkeiten. Neun Prozent k&#246;nnten ihre Zahlungen nicht mehr leisten.</p>
<p>Insgesamt erzielten 12,4% der &#246;sterreichischen Bev&#246;lkerung oder 1.018.000 Menschen ein Einkommen unter der Armutsgef&#228;hrdungsschwelle, seien also entweder armutsgef&#228;hrdet oder leben in Armut. Im Mittel l&#228;gen die Einkommen bei 146 Euro monatlich, das sei eine Armutsgef&#228;hrdungsl&#252;cke von 15,3%. Die Einkommen m&#252;ssten also im Durchschnitt um 146 Euro monatlich oder 15,3% angehoben werden, um &#252;ber der Armutsgef&#228;hrdungsschwelle zu liegen.</p>
<p>Dass der erste &#8220;Wiener Armuts- und Reichtumsbericht&#8221; im &#8220;Europ&#228;ischen Jahr zur Bek&#228;mpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung&#8221; erscheine sei kein Zufall, schreiben die Herausgeber. Die Gr&#252;nen sehen in dem Armuts-Report einen wichtigen Beitrag zur Problemsch&#228;rfung und zur Bek&#228;mpfung von Armut.</p>
<p>Der 102 Seiten umfassende Armuts-Bericht der Gr&#252;nen basiert auf unterschiedlichen Statistiken. Eingeflossen seien Daten des Magistrats der Stadt Wien, von EU-SILC (Statistics on Income and Living Conditions) und der UNICEF. Ausgewertet wurden die Zahlenkolonnen von der Partei selbst.</p>
<p>Der 1. Wiener Armuts- und Reichtumsbericht ist im Internet abrufbar unter: <em></em><em><a href="http://wien.gruene.at/uploads/ersterwienerarmutsbericht.pdf">http://wien.gruene.at/uploads/ersterwienerarmutsbericht.pdf</a><br />
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD“ gestattet!</p>
<p><em></em><em> </em></p>
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		<title>Italien will weitere Religionsgemeinschaften anerkennen</title>
		<link>http://www.apd.info/2010/09/01/italien-will-weitere-religionsgemeinschaften-anerkennen/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 09:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Rom/Italien, 01.09.2010/APD   Die italienische Regierung plant die Anerkennung von sechs weiteren Religionsgemeinschaften. Wie die Nachrichtenagentur KNA berichtet, handele es sich dabei um die orthodoxen Kirchen, die apostolischen Christen, die Zeugen Jehovas, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) und um die Verb&#228;nde der Buddhisten und Hindus. Eine Einigung mit Muslimen bez&#252;glich einer Anerkennung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rom/Italien, 01.09.2010/APD   Die italienische Regierung plant die Anerkennung von sechs weiteren Religionsgemeinschaften. Wie die Nachrichtenagentur KNA berichtet, handele es sich dabei um die orthodoxen Kirchen, die apostolischen Christen, die Zeugen Jehovas, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) und um die Verb&#228;nde der Buddhisten und Hindus. Eine Einigung mit Muslimen bez&#252;glich einer Anerkennung sei hingegen nicht erzielt worden. Die Muslime bilden in Italien die zweitgr&#246;&#223;te religi&#246;se Minderheit.</p>
<p>Nach der Sommerpause werde das italienische Parlament &#252;ber Staatsvertr&#228;ge mit diesen Religionsgemeinschaften abstimmen, berichtete die Tageszeitung &#8220;Corriere della Sera&#8221;. &#220;ber die Vereinbarungen mit dem Staat werden die Glaubensgemeinschaften an den freiwilligen Religionssteuern beteiligt.</p>
<p>Italiener k&#246;nnen in der Steuererkl&#228;rung w&#228;hlen, ob sie 8 Promille (die so genannten &#8220;Otto-per-Mille&#8221;) der Lohn- oder Einkommensteuer der r&#246;misch-katholischen Kirche, kulturellen und humanit&#228;ren Zwecken oder anderen Glaubensgemeinschaften zukommen lassen. Entsprechende Staatsvertr&#228;ge wurden in der Vergangenheit mit der J&#252;dischen Gemeinschaft, den Waldensern, der pfingstlerischen Gemeinde Gottes (Assemblee di Dio), der Evangelisch-lutherischen Kirche und der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten vereinbart.</p>
<p>Der Pr&#228;sident der islamischen Gemeinschaft Coreis, Yahya Pallavicini, forderte, auch moderate Muslime rechtlich anzuerkennen. F&#252;r den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Regierungspartei &#8220;Volk der Freiheit&#8221;, Maurizio Lupi, steht einem solchen Schritt die Zersplitterung des Islams in Italien entgegen.</p>
<p>Zudem w&#252;rden in einigen Moscheen fundamentalistische Ideen verbreitet. Mit zwei Prozent der Bev&#246;lkerung in Italien bilden Muslime die gr&#246;&#223;te religi&#246;se Minderheit nach der vor allem durch Einwanderung aus Rum&#228;nien angewachsenen Gruppe der orthodoxen Christen.</p>
<p>Die r&#246;misch-katholische Kirche besitzt Rechtspers&#246;nlichkeit nach &#246;ffentlichem Recht und ist den ausw&#228;rtigen Staaten gleichgestellt, die in der italienischen Rechtsordnung Subjekte des &#246;ffentlichen Rechts sind. Zur zweiten Stufe geh&#246;ren die K&#246;rperschaften der Waldenser, der Juden, der Lutheraner, der Baptisten, der Pfingstler und der Adventisten, welche Vereinbarungen mit dem italienischen Staat geschlossen haben. Sie sind staatlicherseits anerkannte Vereine.</p>
<p>Auf der dritten Stufe stehen in Italien die Muslime als zweitgr&#246;&#223;te und die Zeugen Jehovas als drittgr&#246;&#223;te &#8220;Konfession&#8221; sowie einige Gruppierungen, die teilweise der &#246;ffentlichen Ordnung widersprechen. Die Muslime besitzen durch das Gesetz Nr. 1159 vom 24. Juni 1929, das die Aus&#252;bung der in Italien zugelassenen Religionen regelt, staatliche Anerkennung und Rechtspers&#246;nlichkeit nach dem staatlichen Vereinsrecht.</p>
<p>___________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD“ gestattet!</p>
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		<title>Neuseeland: Adventisten unterst&#252;tzen Kampagne gegen exzessiven Alkoholmissbrauch</title>
		<link>http://www.apd.info/2010/08/30/neuseeland-adventisten-unterstuetzen-kampagne-gegen-exzessiven-alkoholmissbrauch/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 11:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Auckland/Neuseeland, 30.08.2010/APD   Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten unterst&#252;tzt in Neuseeland die nationalen Aktionsprogramme zur Alkoholpr&#228;vention. Die Programme der Regierung zielen darauf ab, die traditionelle Trinkkultur, in der Alkohol fester Bestandteil des Alltags ist, zu einer alkoholpermissiven Kultur zu wandeln, in der Alkohol nur bei bestimmten Gelegenheiten konsumiert wird. Neuseeland kennt den exzessiven Alkoholkonsum und hat ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auckland/Neuseeland, 30.08.2010/APD   Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten unterst&#252;tzt in Neuseeland die nationalen Aktionsprogramme zur Alkoholpr&#228;vention. Die Programme der Regierung zielen darauf ab, die traditionelle Trinkkultur, in der Alkohol fester Bestandteil des Alltags ist, zu einer alkoholpermissiven Kultur zu wandeln, in der Alkohol nur bei bestimmten Gelegenheiten konsumiert wird.</p>
<p>Neuseeland kennt den exzessiven Alkoholkonsum und hat ein massives Alkoholproblem. Von den 4,35 Millionen Einwohnern sind 700.000 starke Trinker. Bei der H&#228;lfte aller Gewaltverbrechen ist Alkohol im Spiel. In den N&#228;chten von Donnerstag bis Samstag sind bis zu 75 Prozent der Behandlungen in den Notfallstationen der Krankenh&#228;user alkoholbedingt. Ein Drittel der Verhaftungen steht im Zusammenhang mit Alkohol. Es gibt t&#228;glich bis zu 300 Delikte bei denen Alkohol eine Rolle spielt. 500 schwere oder t&#246;dliche Verkehrsunf&#228;lle sind auf Alkoholkonsum zur&#252;ck zu f&#252;hren. Pro Jahr gibt es in Neuseeland &#252;ber 1.000 Alkoholtote, und mindestens 600 Kinder werden j&#228;hrlich mit fetalen Alkoholsch&#228;den geboren.</p>
<p>Letztes Jahr wurde eine Gesetzeskommission beauftragt, einen Bericht zu verfassen, der die Auswirkungen des Alkoholskonsums auf die Gesellschaft deutlich macht. Der Vorsitzende, Sir Geoffrey Palmer, sagte bei der Pr&#228;sentation, dass er keine Ahnung von dem Ausma&#223; der Alkoholproblematik in Neuseeland gehabt habe. Der Bericht schlage deshalb wesentliche &#196;nderungen bez&#252;glich der Erh&#228;ltlichkeit von Alkohol, des Preises und der Werbung vor.</p>
<p>&#8220;Wir sind uns bewusst“, so Paul Rankin, Abteilungsleiter f&#252;r Gesundheit der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Neuseeland, &#8220;dass das Kabinett die Promillegrenze f&#252;r Verkehrsteilnehmer diskutiert und hoffen sehr, dass es die zul&#228;ssige Blutalkoholgrenze reduziert“.</p>
<p>Im Namen von &#252;ber 16.000 erwachsen getauften Adventisten in Neuseeland, unterstrich Rankin: &#8220;Wir m&#246;chten recht verstanden werden, weshalb wir uns dazu &#228;u&#223;ern. Als Kirche haben wir schon lange eine klare Stellung hinsichtlich unserer Verantwortung f&#252;r die Gesellschaft. Neuseeland hat jetzt eine Alkoholkrise. Alkohol ist eine Droge, die s&#252;chtig macht und die das Gehirn ver&#228;ndert. Unsere &#246;ffentliche Stellungnahme besch&#228;ftigt sich mit der Frage, inwiefern wir es wirtschaftlichen Kreisen erlauben sollen, den exzessiven Alkoholkonsum zu f&#246;rdern.“ Kl&#228;rend f&#252;gte er an: &#8220;Als Kirche vertreten wir den Standpunkt der Alkoholabstinenz. Obwohl es nicht unsere Aufgabe ist, der Gesellschaft moralisches Verhalten vorzuschreiben, machen wir uns Sorge &#252;ber diesen Bereich der &#246;ffentlichen Gesundheit.“</p>
<p>Die Empfehlungen der Gesetzeskommission, wie die alkoholbedingten Probleme einer Gesellschaft reduziert werden k&#246;nnten, folgen den internationalen Erkenntnissen. Sie werden als die &#8220;5+ L&#246;sung“ bezeichnet:</p>
<p>1. Erh&#246;hung des Alkoholpreises.<br />
2. Erh&#246;hung der Altersgrenze f&#252;r den Verkauf.<br />
3. Erschwerung des Zugangs zu Alkohol.<br />
4. Einschr&#228;nkung der Vermarktung und Werbung f&#252;r Alkohol.<br />
5. Verst&#228;rkung der Ma&#223;nahmen gegen Alkohol am Steuer.<br />
Plus: Erh&#246;hung der Behandlungsangebote f&#252;r schwer Alkoholkranke.</p>
<p>Die Adventisten, zusammen mit den Anglikanern und weiteren Kirchen in Neuseeland, haben zum exzessiven Alkoholkonsum und den damit verbundenen Sch&#228;den in der neuseel&#228;ndischen Gesellschaft &#246;ffentlich Stellung bezogen und unterst&#252;tzen gemeinsam den Regierungsansatz der &#8220;5+ L&#246;sung“.</p>
<p>___________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD“ gestattet!</p>
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		<item>
		<title>Baptisten erstellen Rohbau f&#252;r adventistische Kirche</title>
		<link>http://www.apd.info/2010/08/23/baptisten-erstellen-rohbau-fuer-adventistische-kirche/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 13:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.apd.info/?p=2250</guid>
		<description><![CDATA[McMinnville, Tennessee/USA, 20.08.2010/APD   &#220;ber 60 Baptisten haben in der Kleinstadt McMinnville im Landkreis Warren County des US-Bundesstaates Tennessee innerhalb von 14 Tagen den Rohbau einer Kirche der dortigen Siebenten-Tags-Adventisten erstellt. Sie waren Teil einer Gruppe von mehr als 400 Freiwilligen, die auch am &#8220;Bridges of Hope Fellowship“-Zentrum in McMinnville, einem Gemeindegr&#252;ndungsprojekt der S&#252;dlichen Baptisten, bauten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>McMinnville, Tennessee/USA, 20.08.2010/APD   &#220;ber 60 Baptisten haben in der Kleinstadt McMinnville im Landkreis Warren County des US-Bundesstaates Tennessee innerhalb von 14 Tagen den Rohbau einer Kirche der dortigen Siebenten-Tags-Adventisten erstellt. Sie waren Teil einer Gruppe von mehr als 400 Freiwilligen, die auch am &#8220;Bridges of Hope Fellowship“-Zentrum in McMinnville, einem Gemeindegr&#252;ndungsprojekt der S&#252;dlichen Baptisten, bauten.</p>
<p>Von einem Fernsehjournalisten befragt, warum er aus Georgia angereist sei, um f&#252;r eine andere Konfession eine Kirche zu bauen, erkl&#228;rte der Rentner Don Hensley: &#8220;Wir sind Christen, wir lieben Christus und wir m&#246;chten auch anderen helfen, damit sie die M&#246;glichkeit haben, Gottesdienst in eigenen R&#228;umlichkeiten zu feiern.“ Carolyn Williams, Leiterin der adventistischen Gemeinde in McMinnville, berichtete: &#8220;Wir sahen, wie unsere Kirche von Tag zu Tag wuchs. Ich sch&#228;tze die Baptisten sehr.“ Pastor Harley P. Roth, Seelsorger der Gemeinde erg&#228;nzte: &#8220;Die baptistischen Freiwilligen arbeiteten flei&#223;iger, als es vorher einige der bezahlten Handwerker taten. Die McMinnville Gemeinde der Siebenten-Tag-Adventisten erhielt viel mehr, als nur einen gro&#223;en Schritt mit beim Bau ihrer Kirche voranzukommen. Sie lernte christliche Freunde kennen, mit denen sie sich durch Gottes Gnade bis in die Ewigkeit verbunden wissen kann.“</p>
<p>Die &#252;ber 400 Freiwilligen wurden von der Initiative &#8220;Builders for Christ“ (Baumeister f&#252;r Christus) der Mid-State Baptist Association in Macon, Georgia/USA, eingesetzt, um am Bau der beiden Gemeindezentren in McMinnville mitzuwirken. Manche der Freiwilligen waren Rentner, andere nahmen Urlaub oder schlossen ihr Gesch&#228;ft, um beim Baueinsatz dabei zu sein. Die Reisekosten trugen die Teilnehmer selbst, f&#252;r Unterkunft und Verpflegung sorgten Christen vor Ort. Die Arbeitszeit betrug elf bis zw&#246;lf Stunden t&#228;glich. Aus Achtung vor den Adventisten, die den Sabbat als biblischen Ruhetag feiern, fanden am Samstag keine Arbeiten an der adventistischen Kirche statt.</p>
<p>Die beiden Gemeindezentren sind f&#252;r jeweils 350 Personen ausgelegt. Sie enthalten neben einem Gottesdienstsaal R&#228;umlichkeiten f&#252;r die Aktivit&#228;ten der Gemeinden. So will die &#8220;Bridges of Hope Fellowship&#8221;-Gemeinde ein Kirchencafé und eine Grundschule einrichten. Die Adventisten ben&#246;tigen unter anderem R&#228;ume f&#252;r Seminare, Kinder-, Pfadfinder- und Jugendgruppen. Sie unterhalten in McMinnville bereits die &#8220;Faulkner Springs Christian School“, eine Grund- und Mittelschule. Neben ihr entsteht die neue Kirche.</p>
<p>&#8220;Zwischen der Bridges of Hope Fellowship und unserer Gemeinde gibt es gute Kontakte“, erl&#228;uterte Pastor Roth. Zwar gebe es auch Unterschiede, doch beide Gemeinden wollten die frohe Botschaft von der Errettung des Menschen durch Jesus Christus verk&#252;ndigen. Dazu geh&#246;re f&#252;r Baptisten und Adventisten auch, durch vielf&#228;ltige Aktivit&#228;ten Menschen in Not zu helfen.</p>
<p>___________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD“ gestattet!</p>
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		<title>Italiens Waldenserkirche ber&#228;t &#252;ber Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 05:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rom/Italien, 22.08.2010/APD   Die Kirchenunion der Waldenser und Methodisten in Italien will sich w&#228;hrend ihrer am 22. August beginnenden einw&#246;chigen Synode mit der Frage der liturgische Segnungshandlung f&#252;r gleichgeschlechtliche Paare befassen. Dieses Thema werde voraussichtlich im Zentrum der Synodeberatungen im norditalienischen Torre Pellice, sagte eine Sprecherin der Vereinigung Evangelischer Kirchen in Italien (FCEI). Ziel sei, einheitliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rom/Italien, 22.08.2010/APD   Die Kirchenunion der Waldenser und Methodisten in Italien will sich w&#228;hrend ihrer am 22. August beginnenden einw&#246;chigen Synode mit der Frage der liturgische Segnungshandlung f&#252;r gleichgeschlechtliche Paare befassen. Dieses Thema werde voraussichtlich im Zentrum der Synodeberatungen im norditalienischen Torre Pellice, sagte eine Sprecherin der Vereinigung Evangelischer Kirchen in Italien (FCEI).</p>
<p>Ziel sei, einheitliche Leitlinien f&#252;r den Umgang mit Segnungsw&#252;nschen homosexueller Paare zu schaffen. Bisher obliege es den einzelnen Pastoren von Fall zu Fall und in R&#252;cksprache mit der Kirchenleitung angemessene L&#246;sungen zu suchen. Die Sprecherin betonte zugleich, bei den Segnungen handle es sich nicht um Trauungen nach r&#246;misch-katholischem Verst&#228;ndnis.</p>
<p>Schon im Vorfeld hatte die Moderatorin des Leitungsgremiums der Waldenser, Maria Bonafede, auf die seelsorgliche Verantwortung gegen&#252;ber Homosexuellen hingewiesen. Die Frage der Offenheit f&#252;r diese Personen sei bereits seit geraumer Zeit gekl&#228;rt. Jetzt gehe es um die &#8220;Segnung der Verbindung von Menschen, die vor Gott und ihrer Glaubensgemeinschaft ihren Willen zu einem gemeinsamen Lebensweg bezeugen wollen&#8221;, so Bonafede. Das sei jedoch keineswegs gleichbedeutend mit einer Ehe. Diese werde von den protestantischen Kirchen ohnehin nicht als Sakrament angesehen.</p>
<p>Anfang April war in einer Waldenserkirche in Trapani die Lebensgemeinschaft einer aus Deutschland stammenden lutherischen Pfarrerin mit einer Partnerin gesegnet worden. Der f&#252;r Italien beispiellose Vorgang erregte landesweit Aufmerksamkeit.</p>
<p>Auch damals stellte die Kirchenleitung klar, es handle sich nicht um eine Trauung. Zugleich verwies sie auf einen fr&#252;heren Synodenbeschluss, demzufolge &#8220;die menschliche Liebesbeziehung, wenn sie in voller Wechselseitigkeit und Freiheit gelebt wird, von der Verhei&#223;ung Gottes getragen&#8221; sei. W&#228;hrend der Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Italien (ELKI) vom Mai 2010 in Mai in Verona wurde dann ein Beschluss zu &#8220;Lebensgemeinschaften&#8221; gefasst, der besagt, dass alle Personen, ohne Diskriminierung jeglicher Art, das Recht haben, im Glauben begleitet zu werden. Besonders wird in dem Beschluss jedoch bekr&#228;ftigt, dass sich gleichgeschlechtliche Paare in verbindlichen Lebensgemeinschaften in einem Gottesdienst segnen lassen k&#246;nnen.</p>
<p>Die seit 2006 zur Vereinigung Evangelischer Kirchen in Italien als Beobachter z&#228;hlende Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten lehnt hingegen gleichgeschlechtliche Partnerschaften als eine Form nicht-ehelicher Lebensgemeinschaften ab. In Italien gibt es rund 10.000 Adventisten, darunter 8.760 erwachsen getaufte Mitglieder in 107 Kirchengemeinden.</p>
<p>Auch andere christliche Kirchen wie die r&#246;misch-katholische Kirche, alle &#246;stlich-orthodoxen Kirchen und alle altorientalischen Kirchen, haben entsprechende ablehnende Beschl&#252;sse gefasst oder vertreten eine ablehnende Position.</p>
<p>Zur Vereinigung Evangelischer Kirchen in Italien (FCEI) geh&#246;ren zehn Kirchen und Gemeinden. Ihre 65.000 Mitglieder, darunter Baptisten, Methodisten, Lutheraner und Waldenser, stellen etwa ein F&#252;nftel aller Protestanten in Italien. Rund 80 Prozent der 60 Millionen Einwohner sind r&#246;misch-katholisch und etwa 0,5 Prozent evangelisch. 16 Prozent sind konfessionslos und 3,5 Prozent geh&#246;ren anderen Kirchen beziehungsweise Religionen an.</p>
<p>Weltweit z&#228;hlt die Waldenserkirche heute etwa 98.000 Mitglieder, davon allein 47.500 in Italien, wo sie seit 1979 mit den Methodisten eine gemeinsame Kirche bildet, die Chiesa Evangelica Valdese (englisch: Union of the Methodist and Waldensian Churches).<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Iran verurteilt sieben Bahá’í-Mitglieder zu langen Haftstrafen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 08:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teheran/Iran, 19.08.2010/APD   Die iranische Justiz hat nach Angaben der Religionsgemeinschaft der Bahá’í sieben ihrer Mitglieder zu 20-j&#228;hrigen Haftstrafen verurteilt. Die Beh&#246;rden h&#228;tten die Anw&#228;lte der Verurteilten m&#252;ndlich &#252;ber die Strafe informiert, sagte eine Sprecherin der franz&#246;sischen Vertretung der Bahá’í in Paris. Die Anw&#228;lte der Verurteilten wollten jetzt Berufung einlegen, auch um Zugang zu den schriftlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teheran/Iran, 19.08.2010/APD   Die iranische Justiz hat nach Angaben der Religionsgemeinschaft der Bahá’í sieben ihrer Mitglieder zu 20-j&#228;hrigen Haftstrafen verurteilt. Die Beh&#246;rden h&#228;tten die Anw&#228;lte der Verurteilten m&#252;ndlich &#252;ber die Strafe informiert, sagte eine Sprecherin der franz&#246;sischen Vertretung der Bahá’í in Paris. Die Anw&#228;lte der Verurteilten wollten jetzt Berufung einlegen, auch um Zugang zu den schriftlichen Urteilen zu bekommen.</p>
<p>Den sieben F&#252;hrungsmitgliedern der Bahá’í wird Spionage, Zusammenarbeit mit Israel und eine &#8220;Verschw&#246;rung gegen die nationale Sicherheit&#8221; vorgeworfen. Die Europ&#228;ische Union (EU) und die USA hatten das Vorgehen scharf kritisiert und Teheran zur Beachtung der Religionsfreiheit aufgefordert. Die zwei Frauen und f&#252;nf M&#228;nner sind seit ihrer Verhaftung im Jahre 2008 im ber&#252;chtigten Teheraner Evin-Gef&#228;ngnis inhaftiert, mehrere Monate davon in Isolationshaft.</p>
<p>Der Beauftragte der deutschen Bundesregierung f&#252;r Menschenrechtspolitik und humanit&#228;re Hilfe im Ausw&#228;rtigen Amt, Markus L&#246;ning, sagte zur Verurteilung: &#8220;Die Haftstrafen gegen die Bahá&#8217;i-F&#252;hrungsmitglieder sind ein herber R&#252;ckschlag f&#252;r alle, die sich f&#252;r Menschenw&#252;rde und Menschenrechte im Iran einsetzen. Es bestehen erhebliche Zweifel daran, dass w&#228;hrend des Verfahrens fundamentale Justizgrundrechte gewahrt worden sind. Ich appelliere daher mit Nachdruck an die zust&#228;ndigen Stellen im Iran, das gestrige Urteil aufzuheben und f&#252;r ein faires und transparentes Gerichtsverfahren Sorge zu tragen.&#8221;</p>
<p>Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Minderheitenschutz und rechtsstaatliche Verfahren z&#228;hlten zu denjenigen internationalen Verpflichtungen, zu deren Einhaltung sich der Iran verpflichtet habe, so L&#246;ning.</p>
<p>Die deutsche Bundesregierung beobachte die Lage der Bahá’í im Iran seit langem mit Sorge und setze sich zusammen mit den EU-Partnern kontinuierlich f&#252;r eine Verbesserung ihrer Situation sowie f&#252;r Meinungs- und Religionsfreiheit im Iran ein.</p>
<p>Die &#246;sterreichische Bahá´í- Gemeinde zeigte sich &#252;ber das Urteil &#8220;schockiert&#8221;. &#8220;Die sieben Bahá´í sind ausschlie&#223;lich wegen ihrer Religion verurteilt und haben alle Anklagepunkte entschieden zur&#252;ckgewiesen&#8221;, betonte Ottilie K&#228;fer, Pressesprecherin der Bahá´í- Religionsgemeinschaft in &#214;sterreich.</p>
<p>Die Bahá’í-Religion hat weltweit rund f&#252;nf Millionen Anh&#228;nger, davon rund 300.000 im Iran. Sie gelten dort als &#8220;Abtr&#252;nnige&#8221; des Islam und sind seit der islamischen Revolution 1979 in ihren staatsb&#252;rgerlichen Rechten beschr&#228;nkt. Teheran betrachtet auch mit gro&#223;em Misstrauen, dass die Bahá’í ihr Hauptquartier im israelischen Haifa unterhalten.</p>
<p>Die Bahá’í-Religion wurde im 19. Jahrhundert von dem Perser Sayyid Ali Muhammad (1819- 1850), genannt Bab (&#8220;das Tor&#8221;), und seinem Nachfolger Husayin Al Nuri, genannt Bahaullah (1817- 1892), gegr&#252;ndet. Die monotheistische Religion ist im Iran nicht anerkannt und wird von orthodoxen Muslimen als &#8220;Abfall vom Islam&#8221; angesehen. Hauptstreitpunkt ist das Konzept der &#8220;fortschreitenden Offenbarung&#8221; in der Bahá’í- Religion, die den islamischen Propheten Mohammed nicht als letzten und definitiven Propheten anerkennt und au&#223;erdem von einer &#8220;mystischen Einheit&#8221; der Religionen ausgeht.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD“ gestattet!</p>
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		<title>&#8220;Wir geh&#246;ren alle irgendwo zu einer Minderheit“</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 07:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Experte f&#252;r Religionsfreiheit zur Diskussion um die Moschee beim &#8220;Ground Zero“ Washington, D. C., 18.08.2010/APD   Die geplante Moschee in der N&#228;he des &#8220;Ground Zero“ in New York erhitzt seit Wochen die Gem&#252;ter in den USA. Es war die Rede von einer &#8220;Sieges Moschee“, die wie eine Zitadelle &#252;ber der Gedenkst&#228;tte f&#252;r die Opfer des Anschlags [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Experte f&#252;r Religionsfreiheit zur Diskussion um die Moschee beim &#8220;Ground Zero“</strong></p>
<p>Washington, D. C., 18.08.2010/APD   Die geplante Moschee in der N&#228;he des &#8220;Ground Zero“ in New York erhitzt seit Wochen die Gem&#252;ter in den USA. Es war die Rede von einer &#8220;Sieges Moschee“, die wie eine Zitadelle &#252;ber der Gedenkst&#228;tte f&#252;r die Opfer des Anschlags vom 11. September 2001 throne, oder die Moschee sei das Lieblingsprojekt eines Imams, der mit den Terroristen sympathisiere.</p>
<p>Pr&#228;sident Obama erkl&#228;rte am 13. August, dass die Religionsfreiheit in den USA auch f&#252;r die Muslime gelte. Das wurde von vielen als Unterst&#252;tzung f&#252;r den Moscheebau gedeutet. Am n&#228;chsten Tag pr&#228;zisierte das Staatsoberhaupt seine Aussage dahingehend, dass er den Bauentscheid an diesem Ort weder kommentiert habe noch kommentieren werde, sondern grunds&#228;tzlich zur Religionsfreiheit als Recht f&#252;r alle in den Vereinigten Staaten Stellung genommen habe.</p>
<p>Rechtsanwalt James Standish, Vertreter der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten bei den Vereinten Nationen (UNO) in New York und stellvertretender Sekret&#228;r der International Religious Liberty Association (Internationale Vereinigung f&#252;r Religionsfreiheit), nahm am 15. August in einem Beitrag in der Tageszeitung &#8220;Washington Post“ zur Diskussion im Zusammenhang mit dem Moscheebau Stellung und gab dabei folgendes zu bedenken:</p>
<p>&#8220;Es gibt keine Ground Zero-Moschee“, schrieb der Jurist. Der geplante Sakralbau werde durch zwei hohe H&#228;userblocks vom Anschlagsort getrennt. Zudem sei er in eine bestehende H&#228;userfront eingebettet, sodass er auch optisch nicht zum &#8220;Ground Zero“ geh&#246;re. Auf der Karte sehe man, dass die Moschee am Park Place 45 – 47, also gut 200 Meter von den ehemaligen Twin Towers entfernt, entstehen solle.</p>
<p>&#8220;Es wird dort auch keine ‚Sieges-Moschee‘ geben“, so der adventistische UNO-Vertreter. Das erkl&#228;rte Ziel hinter der Errichtung des muslimischen Zentrums in Manhattan sei, den Geist des gegenseitigen Respekts zwischen Judentum, Christentum und dem Islam wiederherzustellen. &#8220;Das ist genau das gegenteilige Ziel dessen, was die Terroristen mit dem Anschlag vom 11. September 2001 bezwecken wollten“, so Standish.</p>
<p>&#8220;Es gibt auch keinen den Terror bef&#252;rwortenden Imam hinter der Mosche“, unterstrich er weiter. Von dem zust&#228;ndigen Imam, Feisal Abdul Rauf, sei bekannt, dass er gute Kontakte zur j&#252;dischen Gemeinde pflege und den Terrorismus verurteile. Er geh&#246;re zu den Imamen, die von den radikalen Islamisten am meisten verachtet werden.</p>
<p>Neben diesen Klarstellungen im Zusammenhang mit dem geplanten Bau der Moschee, schrieb Standish in seinem Beitrag, dass das S&#252;ndenbockspiel der Mehrheit mit einer unbeliebten Minderheit sehr durchsichtig sei und nur dem Zweck diene, dadurch Macht und Einfluss zu gewinnen.</p>
<p>Hinsichtlich der Errichtung von Sakralbauten gab Standish zu bedenken: &#8220;Wollen wir wirklich der Regierung das Recht zugestehen, dass sie entscheidet, welche Religion bauen darf und gegebenenfalls wo? Wollen wir, dass Evangelikalen verboten wird, neue Kirchen in Gegenden zu bauen, wo sie eine unbeliebte Minderheit sind? Wollen wir, dass die Mehrheit dar&#252;ber entscheiden soll, wo Mormonentempel, Synagogen, adventistische oder katholische Kirchen gebaut werden d&#252;rfen? In diesem Land geh&#246;ren wir alle irgendwo zu einer Minderheit.“</p>
<p>___________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD“ gestattet!</p>
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		<title>23 Tote bei Feuer in Alten- und Pflegeheim in S&#252;dafrika</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 08:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Nigel, Gauteng/S&#252;dafrika, 17.08.2010/ANN/APD   Das Pieter Wessels-Altenheim in der s&#252;dafrikanischen Stadt Nigel, Provinz Gauteng, rund 60 km von Johannesburg entfernt, ist in der Nacht des 1. August vollst&#228;ndig abgebrannt. Dabei kamen 22 Personen ums Leben und ein Heimbewohner starb nach der Rettung an einem Herzinfarkt. Viele wurden noch am Ungl&#252;cksort wegen Rauchvergiftung behandelt. Das Alten- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nigel, Gauteng/S&#252;dafrika, 17.08.2010/ANN/APD   Das Pieter Wessels-Altenheim in der s&#252;dafrikanischen Stadt Nigel, Provinz Gauteng, rund 60 km von Johannesburg entfernt, ist in der Nacht des 1. August vollst&#228;ndig abgebrannt. Dabei kamen 22 Personen ums Leben und ein Heimbewohner starb nach der Rettung an einem Herzinfarkt. Viele wurden noch am Ungl&#252;cksort wegen Rauchvergiftung behandelt. Das Alten- und Pflegeheim geh&#246;rt der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und betreute vor allem Personen mit niedrigem Einkommen.</p>
<p>Das Feuer brach kurz vor 21 Uhr bei Arbeitsbeginn der Nachtschicht aus. Das Personal alarmierte sofort die Feuerwehr und den lokalen Bereitschaftsdienst, die den Brand bek&#228;mpften. Es breitete sich aber rasend schnell in dem 75-j&#228;hrigen Geb&#228;ude &#252;ber die Vorh&#228;nge, die Decke und den Dachstock aus. Gleichzeitig wurde versucht, die 102 Bewohner, von denen einige bettl&#228;gerig, behindert und auf den Rollstuhl angewiesen sind, zu retten.</p>
<p>&#8220;Das ganze Geb&#228;ude stand in Flammen“, sagte Remsie Visser vom Pflegeheim. &#8220;Wir alarmierten die Feuerwehr und versuchten alles, um die Leute nach drau&#223;en zu bringen. Die meisten von ihnen sind behindert. Wir konnten nicht alle retten und sind deshalb in einem furchtbaren Schockzustand.“</p>
<p>Dem Personal und den Rettungskr&#228;ften gelang es 84 Heimbewohner zu retten. Viele von ihnen konnten nur das mitnehmen, was sie bei sich trugen. Beim Brand wurden s&#228;mtliche Dokumente, medizinischen Unterlagen und das pers&#246;nliche Eigentum der alten Menschen zerst&#246;rt.</p>
<p>Louis Gouws, der Leiter des Pflegeheims, bat die Angeh&#246;rigen, bei der DNA-Identifizierung der Opfer des Gro&#223;brandes mitzuhelfen. Er sagte aber auch, dass sich die Identifikation schwierig gestalte, weil 65 Personen im Heim lebten, die keine Angeh&#246;rigen h&#228;tten.</p>
<p>Die Heimbewohner konnten vor&#252;bergehend bei Privatpersonen und in anderen Pflegeeinrichtungen der Umgebung untergebracht werden.</p>
<p>Die Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in den n&#246;rdlichen Provinzen S&#252;dafrikas zeigte sich vom Ungl&#252;ck tief betroffen und erarbeite Pl&#228;ne zur dauerhaften Unterbringung der Heimbewohner und um andere Arbeitspl&#228;tze f&#252;r die 80 Angestellten zu finden, hie&#223; es.</p>
<p>Rogers Mamaila, Sprecher des Notfalldienstes der Metropolregion Ekurhuleni wies darauf hin, dass die Brandursache noch nicht gekl&#228;rt sei: &#8220;Wir haben schon viele Feuer bek&#228;mpft und viele Leute gerettet, aber wir haben noch nie so viele Personen verloren, wie bei diesem Brand.“</p>
<p>Der Pr&#228;sident S&#252;dafrikas, Jacob Zuma, hat den Familien und Freunden der Verstorbenen sein Beileid &#252;bermittelt. &#8220;Wir teilen ihren Verlust und die Schmerzen. Die Regierung tut alles, was in ihrer Macht steht, um sie zu unterst&#252;tzen.“</p>
<p>___________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD“ gestattet!</p>
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