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	<title>APD &#187; ÖRK-Zentralausschuss</title>
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	<description>Adventistischer Pressedienst</description>
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		<title>&#214;RK bekr&#228;ftigt Recht auf Kriegsdienstverweigerung</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 13:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Genf/Schweiz, 03.09.2009/APD  Der Zentralausschuss des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK) hat das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgr&#252;nden betont. Dieses Recht er&#246;ffne jungen Leuten, die aus Gewissensgr&#252;nden den Milit&#228;rdienst verweigerten, die M&#246;glichkeit eines Ersatzdienstes. Die Mitgliedskirchen seien aufgerufen, wo immer m&#246;glich, das Recht auf die Verweigerung &#8220;Waffen zu tragen oder einzusetzen&#8221;, zu bekr&#228;ftigen. Die Kirchen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genf/Schweiz, 03.09.2009/APD  Der Zentralausschuss des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK) hat das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgr&#252;nden betont. Dieses Recht er&#246;ffne jungen Leuten, die aus Gewissensgr&#252;nden den Milit&#228;rdienst verweigerten, die M&#246;glichkeit eines Ersatzdienstes. Die Mitgliedskirchen seien aufgerufen, wo immer m&#246;glich, das Recht auf die Verweigerung &#8220;Waffen zu tragen oder einzusetzen&#8221;, zu bekr&#228;ftigen. Die Kirchen in aller Welt werden ermutigt, das Thema gegen&#252;ber Regierungen und Milit&#228;rorganisationen zur Sprache zu bringen, sich mit verwandten Fragen – etwa der Verwendung von Steuergeldern f&#252;r Milit&#228;rausgaben oder mit Alternativen zum Milit&#228;rdienst – auseinanderzusetzen und f&#252;r den Frieden zu beten.</p>
<p>In dem Beschluss wird daran erinnert, dass der &#214;RK bereits 1973 die Vereinten Nationen nachdr&#252;cklich aufgefordert habe, das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgr&#252;nden &#8220;als zul&#228;ssigen Ausdruck des Rechts auf Gewissensfreiheit&#8221; anzuerkennen und Kriegsdienstverweigerern alternative M&#246;glichkeiten des Dienstes anzubieten.</p>
<p>In den folgenden Jahren sei dieses Recht von internationalen Foren und im Internationalen Pakt der UNO &#252;ber b&#252;rgerliche und politische Rechte anerkannt worden. Die &#246;kumenische Bewegung habe das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgr&#252;nden im &#8220;Konziliaren Prozess f&#252;r Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Sch&#246;pfung&#8221; (JPIC) best&#228;tigt.</p>
<p>In einem Bericht der Hohen Kommissarin der Vereinten Nationen f&#252;r Menschenrechte aus dem Jahr 2006 sei dargelegt worden, dass es in vielen L&#228;ndern schwerwiegende Defizite bei der Anerkennung und Aus&#252;bung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgr&#252;nden gebe. Der Bericht sei zu dem Schluss gelangt, dass Kriegsdienstverweigerer oft bestraft, diskriminiert und inhaftiert w&#252;rden.</p>
<p>Eine Studie des &#214;RK zeige, dass Kirchen an vielen Orten mit Problemen der Kriegsdienstverweigerung konfrontiert w&#252;rden. Die Reaktionen lie&#223;en sich in drei Kategorien aufteilen: Die historischen Friedenskirchen ermutigten ihre Mitglieder mit Nachdruck, die Beteiligung an milit&#228;rischen Aktionen abzulehnen. Sie respektierten aber die freie Entscheidung des Einzelnen. Andere Kirchen seien der Meinung, dass Christen die Wahl h&#228;tten, sowohl Zivildienst als auch Wehrdienst zu leisten. Die meisten Kirchen w&#252;rden zwar keine offizielle Position in der Frage vertreten, es gebe aber auch keine Hinweise daf&#252;r, dass sich diese Kirchen gegen Kriegsdienstverweigerung ausspr&#228;chen.</p>
<p>Daher best&#228;tige der &#214;RK-Zentralausschuss die grunds&#228;tzliche Haltung des &#214;kumenischen Rates und bekr&#228;ftige seine Unterst&#252;tzung f&#252;r das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung aus religi&#246;sen, moralischen oder ethischen Gr&#252;nden in &#220;bereinstimmung mit der Allgemeinen Erkl&#228;rung der Menschenrechte (1948) und anderen v&#246;lkerrechtlichen Urkunden. Die Kirchen h&#228;tten die Pflicht, jene zu unterst&#252;tzen, &#8220;die sich weigern, an der Aus&#252;bung von Gewalt teilzunehmen&#8221;.</p>
<p>Zugleich rufe der Zentralausschuss die &#214;RK-Mitgliedskirchen auf, das Recht auf die Weigerung, Waffen zu tragen oder einzusetzen, zu bekr&#228;ftigen und Kirchenmitglieder zu ermutigen, ebenfalls f&#252;r dieses Recht einzutreten. Der &#214;RK-Zentralausschuss ermutige die Mitgliedskirchen, ihre Regierungen aufzufordern, das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgr&#252;nden als v&#246;lkerrechtlich garantiertes Menschenrecht anzuerkennen und zu achten. Au&#223;erdem werden die Kirchen aufgerufen, ihre Mitglieder in Situationen, in denen bewaffnete Aktionen als rechtswidrig oder sittenwidrig anzusehen sind, zur Kriegsdienstverweigerung zu ermutigen.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Zehnte &#214;RK-Vollversammlung findet 2013 in S&#252;dkorea statt</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 12:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Genf/Schweiz, 03.09.2009/APD   Die Delegierten des Zentralausschusses des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK) haben beschlossen, die 10. Vollversammlung des &#214;RK im Jahre 2013 in Busan, der mit vier Millionen Einwohnern zweitgr&#246;&#223;ten Stadt S&#252;dkoreas, durchzuf&#252;hren. Die Vollversammlung, zu der mehrere tausend Teilnehmer erwartet werden, findet in vier Jahren im Ausstellungs- und Konferenzzentrum BEXCO statt. Dem Zentralausschuss lagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genf/Schweiz, 03.09.2009/APD   Die Delegierten des Zentralausschusses des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK) haben beschlossen, die 10. Vollversammlung des &#214;RK im Jahre 2013 in Busan, der mit vier Millionen Einwohnern zweitgr&#246;&#223;ten Stadt S&#252;dkoreas, durchzuf&#252;hren. Die Vollversammlung, zu der mehrere tausend Teilnehmer erwartet werden, findet in vier Jahren im Ausstellungs- und Konferenzzentrum BEXCO statt. Dem Zentralausschuss lagen offizielle Einladungen der orthodoxen Kirchen f&#252;r die n&#228;chste Vollversammlung des &#214;RK in Damaskus (Syrien), Rhodos (Griechenland) und Addis Abeba (&#196;thiopien) sowie vom Nationalen Kirchenrat in Korea (NCCK) f&#252;r Busan vor.</p>
<p>Nach Ansicht des presbyterianischen Pfarrers Dr. Jong-wha Park, Vorsitzender im internationalen Ausschuss des NCCK, biete die &#214;RK-Vollversammlung in Busan besondere Chancen f&#252;r einen verst&#228;rkten Dialog mit den evangelikal und pfingstlerisch ausgerichteten Kirchen Koreas. &#8220;Es ist uns eine gro&#223;e Freude und Ehre, die Vollversammlung des &#214;RK nach Korea einladen zu k&#246;nnen&#8221;, sagte Park. Er hoffe auch auf einen &#8220;sp&#252;rbaren Beitrag f&#252;r die friedliche Auss&#246;hnung und Wiedervereinigung&#8221; des geteilten Korea.</p>
<p>Nach der letzten Volksz&#228;hlung im Jahre 2005 hatte S&#252;dkorea 49 Millionen Einwohner. Rund 54 Prozent geh&#246;ren einer Religionsgemeinschaft an. 22,8 Prozent sind Buddhisten, 18,3 Prozent Protestanten und 10,9 Prozent Katholiken.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>K&#252;nftiger &#214;RK-Generalsekret&#228;r will sich f&#252;r verfolgte Christen einsetzen</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 14:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Genf/Schweiz, 30.08.2009/APD   Der designierte Generalsekret&#228;r des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK), Olav Fykse Tveit (48), will sich verst&#228;rkt f&#252;r verfolgte Christen in islamischen L&#228;ndern einsetzen. &#8220;Wir k&#246;nnen unsere Stimme erheben, um ihnen zu helfen&#8221;, sagte Tveit in einem Pressegespr&#228;ch nach seiner Wahl in Genf. Hilfe und F&#252;rsprache f&#252;r christliche Minderheiten seien eine zentrale Aufgabe f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genf/Schweiz, 30.08.2009/APD   Der designierte Generalsekret&#228;r des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK), Olav Fykse Tveit (48), will sich verst&#228;rkt f&#252;r verfolgte Christen in islamischen L&#228;ndern einsetzen. &#8220;Wir k&#246;nnen unsere Stimme erheben, um ihnen zu helfen&#8221;, sagte Tveit in einem Pressegespr&#228;ch nach seiner Wahl in Genf.</p>
<p>Hilfe und F&#252;rsprache f&#252;r christliche Minderheiten seien eine zentrale Aufgabe f&#252;r seine im Januar 2010 beginnende Amtszeit, betonte der lutherische Theologe aus Norwegen. Der Zentralausschuss des &#214;RK w&#228;hlte Tveit am 27. August f&#252;r f&#252;nf Jahre in das h&#246;chste Amt des &#214;kumenischen Rates, der rund 560 Millionen Christen repr&#228;sentiert.</p>
<p>&#8220;Es gibt allerdings keine einfache Antwort&#8221;, sagte Tveit auf die Frage, wie er verfolgte Christen unterst&#252;tzen wolle. In einer Reihe islamischer Staaten, wie Saudi Arabien, w&#252;rden Christen an ihrer Religionsaus&#252;bung offen behindert und diskriminiert. Tveit betonte, er wolle seinen Beitrag dazu leisten, das Verh&#228;ltnis des Christentums zum Islam insgesamt zu verbessern. Er nannte in diesem Zusammenhang die unter seiner Mitwirkung entstandenen &#8220;Leitlinien f&#252;r interreligi&#246;se Beziehungen&#8221;, die im Februar 2009 vom Rat der Norwegischen Kirche f&#252;r &#246;kumenische und internationale Beziehungen verabschiedet wurden.</p>
<p>Auf die k&#252;nftigen Beziehungen zwischen dem &#214;RK und der r&#246;misch-katholischen Kirche angesprochen, betonte Tveit, dass er eine enge Kooperation mit der katholischen Kirche anstrebe. &#8220;Ich finde es sehr wichtig, dass wir diese Zusammenarbeit fortsetzen und weiterentwickeln. Der Beitrag der r&#246;misch-katholischen Kirche zur theologischen Arbeit, aber auch zu vielen sozialethischen Problemstellungen ist sehr wichtig; sie ist eine weltweite Kirche, und auch der Weltkirchenrat ist eine globale Institution. Wir k&#246;nnen deshalb auch viel austauschen und die heutigen Herausforderungen gemeinsam angehen.&#8221;</p>
<p>In der lutherisch gepr&#228;gten Norwegischen Kirche gilt der Skandinavier Tveit als erfahrener Kirchendiplomat mit Organisationstalent. &#220;ber ein m&#246;gliches Treffen mit Papst Benedikt XVI. meinte der neu gew&#228;hlte &#214;RK-Generalsekret&#228;r: &#8220;Ich m&#246;chte sehr gern mit ihm &#252;ber unsere gemeinsame Herausforderung sprechen &#8230; und auch &#252;ber unseren gemeinsamen Glauben. Ich habe ihn geh&#246;rt und gelesen; er kann zu unserem gemeinsamen christlichen Verst&#228;ndnis sehr viel beitragen. Ich denke, wir haben viel miteinander zu besprechen.&#8221; Es sei allerdings noch zu fr&#252;h, um &#252;ber einen Termin zu reden.</p>
<p>Zu seinem F&#252;hrungsstil sagte Tveit, er wolle so offen wie m&#246;glich agieren. Unter seiner F&#252;hrung sollten die Kirchen des &#214;kumenischen Rates vertrauensvoll kooperieren. In einer kurzen Dankesrede nach seiner Wahl sagte der designierte Generalsekret&#228;r: &#8220;Ich bin &#252;berzeugt davon, dass Gott mich zu dieser Aufgabe berufen hat. Ich glaube, wir haben eine Menge gemeinsam zu tun.&#8221;</p>
<p>Der Norweger folgt dem Kenianer Sam Kobia (62) als Generalsekret&#228;r. Tveit setzte sich im &#214;RK-Zentralausschuss gegen den 61 Jahre alten Park Seong Won von der reformierten Presbyterianischen Kirche von Korea durch. Der promovierte Theologe ist verheiratet und Vater von drei Kindern.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Norwegischer Lutheraner neuer Generalsekret&#228;r des &#214;RK</title>
		<link>http://www.apd.info/2009/08/29/norwegischer-lutheraner-neuer-generalsekretaer-des-oerk/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 19:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Genf/Schweiz, 29.082009/APD   Zum neuen Generalsekret&#228;r des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK) wurde in Genf der lutherische Pfarrer Dr. Olav Fyske Tveit (48) gew&#228;hlt. Tveit ist damit der j&#252;ngste Generalsekret&#228;r seit Willem A. Visser &#8216;t Hooft, der w&#228;hrend der Aufbaujahre und bei der Gr&#252;ndungsvollversammlung vor 61 Jahren an der Spitze des &#214;RK stand. In nicht&#246;ffentlicher Sitzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genf/Schweiz, 29.082009/APD   Zum neuen Generalsekret&#228;r des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK) wurde in Genf der lutherische Pfarrer Dr. Olav Fyske Tveit (48) gew&#228;hlt. Tveit ist damit der j&#252;ngste Generalsekret&#228;r seit Willem A. Visser &#8216;t Hooft, der w&#228;hrend der Aufbaujahre und bei der Gr&#252;ndungsvollversammlung vor 61 Jahren an der Spitze des &#214;RK stand.</p>
<p>In nicht&#246;ffentlicher Sitzung des &#214;RK-Zentralausschusses erhielt Tveit eine gro&#223;e Mehrheit der Delegiertenstimmen. Er war einer von zwei Kandidaten f&#252;r die Wahl zum h&#246;chsten Amt des &#214;RK. Weiterer Kandidat war Pfarrer Dr. Park Seong-won, presbyterianischer Theologe aus S&#252;dkorea. Tveit tritt im Januar 2010 die Nachfolge des aus Kenia stammenden methodistischen Pfarrers Dr. Samuel Kobia an, der Ende 2009 nach sechsj&#228;hriger Amtszeit auf eigenen Wunsch aus dem Amt scheidet.</p>
<p>Der neue &#214;RK-Generalsekret&#228;r Pfarrer Dr. Olav Fyske Tveit ist seit 2002 Generalsekret&#228;r des Rates der (lutherischen) Norwegischen Kirche f&#252;r &#246;kumenische und internationale Beziehungen, Mitglied der &#214;RK-Plenarkommission f&#252;r Glauben und Kirchenverfassung sowie Mitglied des Vorstandes und Exekutivausschusses des Christlichen Rates Norwegens. Er verf&#252;gt &#252;ber langj&#228;hrige Erfahrungen in der &#246;kumenischen Bewegung. Tveit erwarb 1986 den Master in Theologie und promovierte 2002 an der Norwegischen Schule f&#252;r Theologie.</p>
<p>Tveit nannte vier Themenbereiche f&#252;r die k&#252;nftige Arbeit des &#214;RK: Weltweite Solidarit&#228;t unter Christen, Beziehungen zwischen den Religionen, ein weiterer &#246;kumenischer Horizont und Fragen der Gerechtigkeit. Viele Christen lebten gegenw&#228;rtig als Minderheiten oder in einer sehr bedr&#252;ckenden Situation. N&#246;tig sei an dieser Stelle eine verst&#228;rkte gegenseitige Solidarit&#228;t und Unterst&#252;tzung von Christen weltweit. &#8220;Wir k&#246;nnen unsere Stimme erheben, aber auch f&#252;r andere sprechen. So k&#246;nnen wir mithelfen, dass die Stimme von Christen in Not verst&#228;rkt und geh&#246;rt wird.&#8221;</p>
<p>Im Blick auf die anderen Weltreligionen sind nach Tveits Einsch&#228;tzung zum gegenw&#228;rtigen Zeitpunkt die Beziehungen zum Islam besonders wichtig. Hinsichtlich der weltweiten christlichen &#214;kumene hob der neue Generalsekret&#228;r hervor, dass der Ruf zur Einheit keineswegs auf die Mitgliedskirchen des &#214;RK allein beschr&#228;nkt sei. Dabei sei f&#252;r ein gemeinsames christliches Zeugnis die Zusammenarbeit der Kirchen ebenso wichtig wie die Diskussion von Themen &#8220;wo wir uns gegenseitig herausfordern k&#246;nnen&#8221;.</p>
<p>Die Auswirkungen des Klimawandels sind nach Tveits Ansicht inzwischen vielen Menschen bekannt. Doch es mache einen gro&#223;en Unterschied, die Stimmen derer zu h&#246;ren, die heute bereits die Auswirkungen des Klimawandels erlebten. Hier b&#246;ten Kirchen einen &#8220;einzigartigen Mehrwert&#8221;, indem sie R&#228;ume schafften, in denen die bedr&#252;ckende Realit&#228;t des Klimawandels ausgesprochen werden k&#246;nne. Es stehe f&#252;r ihn au&#223;er Frage, dass es &#8220;die Pflicht jedes Christen sei, seinem N&#228;chsten zu helfen&#8221;.</p>
<p>Im Blick auf sein neues Amt, das er in voraussichtlich vier Monaten antreten werde, sagte der designierte Generalsekret&#228;r: &#8220;Es ist eine gro&#223;e Herausforderung, aber es ist keine unm&#246;gliche Aufgabe.&#8221;</p>
<p>F&#252;r Martin Schindeh&#252;tte, Auslandsbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), ist der Ausgang der Wahl ein &#8220;ganz wichtiger Neubeginn der Arbeit des &#214;RK&#8221;. Er sei sehr froh dar&#252;ber, dass die Wahl in einer &#8220;guten, konstruktiven Atmosph&#228;re&#8221; abgelaufen sei. Er werte dies als Ausdruck eines &#8220;neu gewachsenen Vertrauens&#8221; im Zentralausschuss. Er rechne damit, dass Tveit auch die &#8220;inneren Entwicklungen, die der &#214;RK vollziehen muss&#8221; voranbringen werde.</p>
<p>&#8220;Die Stimmung nach der Wahl ist gepr&#228;gt von Hoffnung&#8221;, erkl&#228;rte Dr. Emilio Castro, der von 1985 bis 1992 &#214;RK-Generalsekret&#228;r war. &#8220;Ich bin sicher, dass es bei diesem Prozess weder Sieger noch Besiegte gibt, sondern dass die &#246;kumenische Bewegung gest&#228;rkt hervorgegangen ist. Ich bin &#252;berzeugt, dass die besten Jahre des &#214;RK vor uns liegen.&#8221;</p>
<p>Dem &#214;RK geh&#246;ren 349 protestantische, orthodoxe, anglikanische und andere Kirchen an, die zusammen &#252;ber 560 Millionen Christen in mehr als 110 L&#228;ndern repr&#228;sentieren. Christliche Weltgemeinschaften, wie die r&#246;misch-katholische Kirche, die Siebenten-Tags-Adventisten und die Heilsarmee (sie trat 1978 aus), geh&#246;ren dem Rat nicht an, unterhalten aber Arbeitskontakte zu einigen &#214;RK-Gremien und nehmen als Berater und Beobachter an seinen Sitzungen und Konferenzen teil.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Scheidender &#214;RK-Generalsekret&#228;r widmete sich vor allem pastoralen Aufgaben</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 21:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖRK-Zentralausschuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Genf/Schweiz, 26.08.2009/APD   Kirchen in Not beizustehen und ihnen die Solidarit&#228;t der weltweiten &#214;kumene zu bezeugen sei der Schwerpunkt seiner T&#228;tigkeit gewesen, so der scheidende Generalsekret&#228;r des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK), Pfarrer Dr. Samuel Kobia, in seinem letzten Bericht vor dem Zentralausschuss des &#214;RK am 26. August in Genf. Die pastorale Dimension habe im Zentrum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genf/Schweiz, 26.08.2009/APD   Kirchen in Not beizustehen und ihnen die Solidarit&#228;t der weltweiten &#214;kumene zu bezeugen sei der Schwerpunkt seiner T&#228;tigkeit gewesen, so der scheidende Generalsekret&#228;r des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK), Pfarrer Dr. Samuel Kobia, in seinem letzten Bericht vor dem Zentralausschuss des &#214;RK am 26. August in Genf.</p>
<p>Die pastorale Dimension habe im Zentrum seines sechsj&#228;hrigen Dienstes als Generalsekret&#228;r gestanden, berichtete der Kenianer den 150 stimmberechtigten Delegierten. Dabei sei er &#8220;zutiefst ber&#252;hrt wie auch bereichert&#8221; gewesen von den Zeichen der Hoffnung, die er bei Christen erlebt habe, die sich &#8220;inmitten von Leid und Verzweiflung nach Gerechtigkeit und Frieden sehnen&#8221;. Ermutigende Zeichen neuer Hoffnung habe er insbesondere bei seinem Besuch in Ruanda erfahren, wo zehn Jahre nach Ende des Genozids &#220;berlebende begonnen h&#228;tten, ihren Glauben an die Leben spendende Kraft Gottes wiederzufinden, wenn auch die Spuren von Gewalt noch allgegenw&#228;rtig seien.</p>
<p>Eindringlich erinnerte Kobia die Delegierten an die unvorstellbare Not in der Demokratischen Republik Kongo, vor allem in den Gebieten, die von internationaler Hilfe abgeschnitten seien. Im Kongo seien in den letzten f&#252;nf Jahren durch kriegerische Auseinandersetzungen, Hunger und Krankheit 4,3 Millionen Menschen gestorben.</p>
<p>Im Blick auf die Lage im Nahen Osten &#252;bte Kobia scharfe Kritik am fortgesetzten Bau israelischer Siedlungen in den besetzten Pal&#228;stinensergebieten. Kobia: &#8220;Die Besetzung und die damit einhergehende Dem&#252;tigung eines ganzes Volkes, die seit mehr als sechs Jahrzehnten anhalten, stellt nicht nur ein wirtschaftliches und politisches Verbrechen dar, sondern ist, wie der Antisemitismus, eine S&#252;nde gegen Gott&#8221;. Der scheidende Generalsekret&#228;r rief den Zentralausschuss &#8220;mit Nachdruck&#8221; auf, eine &#246;ffentliche Erkl&#228;rung zu diesem Thema abzugeben.</p>
<p>Unter dem Hinweis auf das Bibelwort im 1. Korinther 13,13 erinnerte Kobia die Vertreter des Zentralausschusses an die Voraussetzungen zur christlichen Einheit. Die geteilten Kirchen k&#246;nnten nur wieder eins werden, wenn sie &#8220;die lebenspendende Liebe Gottes in der Kraft des Heiligen Geistes annehmen und sie um der Welt willen, die so dringend darauf angewiesen ist, selbst leben.&#8221;</p>
<p>Kobia berichtete weiter, dass aufgrund der Finanzkrise einige Mitgliedskirchen ihren Beitrag zum Haushalt des &#214;RK reduzieren mussten. Er k&#252;ndigte an, dass dies nicht ohne Folgen f&#252;r die laufenden Programme bleiben k&#246;nne. Die Anzahl der Projekte solle reduziert werden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Genfer Zentrale sollten ihre Arbeit verst&#228;rkt abteilungs&#252;bergreifend ausrichten.</p>
<p>Der vorliegende Haushaltsentwurf f&#252;r das Jahr 2010 sehe bereits eine Reduktion von 25 Stellen im Vergleich zum Haushalt 2008 vor. Gleichzeitig warnte Kobia davor, durch &#8220;institutionelle Notwendigkeiten und Schwierigkeiten&#8221; die gro&#223;e Vision f&#252;r die Zukunft der Menschheit und der Welt aus den Augen zu verlieren.</p>
<p>In seinem Bericht &#228;u&#223;erte sich der scheidende Generalsekret&#228;r deutlich zu den Aufgaben und Funktionen: &#8220;Wenn wir uns als &#214;RK darauf konzentrieren, die Gemeinschaft der Kirchen durch Beziehungen der Solidarit&#228;t und Begleitung zwischen und unter Mitgliedskirchen zu leben, dann streben wir die Einheit der Kirche nicht als Selbstzweck an, sondern um der Zukunft der Menschheit und der ganzen Sch&#246;pfung Gottes willen. Die &#214;kumene f&#252;hrt uns zum erweiterten Horizont von Gottes Heilsgeschichte und l&#228;sst nicht zu, dass wir uns mit den engeren Horizonten der Gemeinschaft und der ethnischen oder nationalen Zugeh&#246;rigkeit zufriedengeben.<br />
Wir sind dazu berufen, uns von allen Loyalit&#228;ten und menschlichen Bindungen zu befreien, die uns daran hindern, diese umfassendere Vision zu leben.&#8221;</p>
<p>Kobia weiter: &#8220;Diese Zukunft hat in Christus, in seinem Tod am Kreuz und in seiner Auferstehung Gestalt unter uns angenommen. Im Licht des Christusgeschehens ist der gegenw&#228;rtige Moment immer die Geburtsst&#228;tte der Zukunft, die Gott f&#252;r uns bereith&#228;lt&#8221;.</p>
<p>Der Zentralausschuss ist das wichtigste Entscheidungsorgan des Rates in der Zeit zwischen den Vollversammlungen und tritt alle 18 Monate zusammen. Auf seiner Tagung vom 26. August bis 2. September 2009 wird der Ausschuss unter anderem einen Nachfolger f&#252;r Generalsekret&#228;r Kobia w&#228;hlen und &#252;ber Tagungsort und Gestaltung der n&#228;chsten &#214;RK-Vollversammlung beschlie&#223;en.</p>
<p>Dem &#214;RK geh&#246;ren mehr als 349 protestantische, orthodoxe, anglikanische und andere Kirchen an, die zusammen &#252;ber 560 Millionen Christen in mehr als 110 L&#228;ndern repr&#228;sentieren. Christliche Weltgemeinschaften, wie die r&#246;misch-katholische Kirche, die Siebenten-Tags-Adventisten und die Heilsarmee (sie trat 1978 aus), geh&#246;ren dem Rat nicht an, unterhalten aber Arbeitskontakte zu einigen &#214;RK-Gremien und nehmen als Berater und Beobachter an seinen Sitzungen und Konferenzen teilnehmen.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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		<title>Ma&#223;nahmen gegen Finanzkrise helfen nur Banken und Unternehmen</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 21:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zentralredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖRK-Zentralausschuss]]></category>

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		<description><![CDATA[&#214;RK-Zentralausschuss-Vorsitzender Altmann: Hauptleidtragende sind die &#8220;&#196;rmsten der Welt&#8221; Genf/Schweiz, 26.08.2009/APD   Deutliche Kritik an den Ma&#223;nahmen zur Bew&#228;ltigung der weltweiten Finanzkrise &#252;bte der Vorsitzende des Zentralausschusses des &#214;kumenischen Rats der Kirchen (&#214;RK) und Pr&#228;sident der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien, Pfarrer Dr. Walter Altmann, zum Auftakt der Tagung des &#214;RK-Zentralausschusses am 26. August in Genf. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#214;RK-Zentralausschuss-Vorsitzender Altmann: Hauptleidtragende sind die &#8220;&#196;rmsten der Welt&#8221;</strong></p>
<p>Genf/Schweiz, 26.08.2009/APD   Deutliche Kritik an den Ma&#223;nahmen zur Bew&#228;ltigung der weltweiten Finanzkrise &#252;bte der Vorsitzende des Zentralausschusses des &#214;kumenischen Rats der Kirchen (&#214;RK) und Pr&#228;sident der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien, Pfarrer Dr. Walter Altmann, zum Auftakt der Tagung des &#214;RK-Zentralausschusses am 26. August in Genf. Nachdem Finanzspekulationen und die Ideologie eines Wirtschaftsliberalismus die Welt in eine &#8220;Finanzkrise katastrophalen Ausma&#223;es&#8221; gerissen haben, seien die &#8220;&#196;rmsten der Welt&#8221; die Hauptleidtragenden der Krise.</p>
<p>Altmann kritisierte, dass seitdem 100 Millionen Menschen in die Armut getrieben worden seien und das Hungerproblem sich weltweit erheblich versch&#228;rft habe. Gleichzeitig seien au&#223;erordentlich gro&#223;e Finanzmittel f&#252;r die Rettung von Banken und gro&#223;en Unternehmen zur Verf&#252;gung gestellt worden, &#8220;die nie vorhanden zu sein scheinen oder bereitgestellt werden, wenn es um die Bek&#228;mpfung des Hungers in der Welt geht&#8221;.</p>
<p>Die &#220;berzeugung, dass Globalisierung und freier Markt weltweiten Wohlstand schaffen k&#246;nnten, verliere zwar an Boden, so Altmanns Beobachtung, doch er k&#246;nne keine Anzeichen daf&#252;r entdecken, dass das &#8220;Ungleichgewicht und Unrecht&#8221; in der Weltwirtschaftsordnung behoben werde. Vielmehr bef&#252;rchte er ein Comeback des Neoliberalismus nach dem Ende der Rezession.</p>
<p>Im Blick auf die &#246;kumenische Bewegung biete diese Tagung des Zentralausschusses nach Altmanns Einsch&#228;tzung die Chance, auf die dramatischen Ver&#228;nderungen der religi&#246;sen Landschaft angemessen zu reagieren. Die im &#214;RK zusammengeschlossenen Kirchen k&#246;nnten nicht mehr in gleicher Weise wie fr&#252;her davon ausgehen, die nicht-katholische Weltchristenheit zu repr&#228;sentieren. Nur wenige der neuen und schnell wachsenden Pfingstkirchen seien Mitglieder im &#214;RK oder zeigten Interesse am Dialog mit dem &#214;RK.</p>
<p>Gleichzeitig erinnerte Altmann daran, dass selbst in der nicht-kirchlichen &#214;ffentlichkeit der konstruktive Beitrag der &#246;kumenischen Arbeit beispielsweise bei der &#220;berwindung der Apartheid in S&#252;dafrika, dem Ende der Diktaturen in Lateinamerika oder der &#220;berwindung der Spaltung Europas ausdr&#252;cklich gew&#252;rdigt werde.</p>
<p>Die Entstehung des &#8220;Globalen Christlichen Forums&#8221; im Jahr 2007 ist nach Altmanns Worten ein Beleg f&#252;r einen &#8220;neuen Ansatz in der &#214;kumene, der orthodoxe, r&#246;misch-katholische anglikanische, reformatorische, pfingstliche und evangelikale Kirchen sowie christliche Netzwerke und parakirchliche Organisationen einbezieht&#8221;. Jetzt gelte es, der Frage nachzugehen, wie die &#246;kumenische Bewegung – jenseits der Bed&#252;rfnisse der eigenen Institution – einer Welt voller neuer Gr&#228;ben eine Vision bieten k&#246;nne.</p>
<p>Im Blick auf die Entscheidungen, die von den 150 stimmberechtigten Mitgliedern des &#214;RK-Zentralausschusses in den n&#228;chsten Tagen zu treffen sind, sei die f&#252;r morgen geplante Wahl des neuen Generalsekret&#228;rs f&#252;r die Zukunft des &#214;RK und seiner Mitgliedkirchen von elementarer Bedeutung, betonte Altmann. Schlie&#223;lich pr&#228;ge die Amtsf&#252;hrung des Generalsekret&#228;rs ganz entscheidend die Wahrnehmung des &#214;RK. Dar&#252;ber hinaus werde der Zentralausschuss in seiner Tagung &#252;ber den Veranstaltungsort der Vollversammlung der &#214;RK im Jahr 2013 entscheiden, k&#252;ndigte Altmann an.</p>
<p>Der &#214;RK-Zentralausschuss, der alle 12 bis 18 Monate tagt, ist das wichtigste Entscheidungsorgan des Rates zwischen den Vollversammlungen. Dieses ist die dritte Tagung des Zentralausschusses, der im Februar 2006 von der 9. &#214;RK-Vollversammlung in Porto Alegre (Brasilien) gew&#228;hlt wurde. Der &#214;kumenische Rat der Kirchen mit Sitz in Genf f&#246;rdert die Einheit der Christen im Glauben, Zeugnis und Dienst f&#252;r eine gerechte und friedliche Welt. Er wurde 1948 als &#246;kumenische Gemeinschaft von Kirchen gegr&#252;ndet. Heute geh&#246;ren dem kirchlichen Dachverband mehr als 349 protestantische, orthodoxe, anglikanische und andere Kirchen an, die zusammen &#252;ber 560 Millionen Christen in mehr als 110 L&#228;ndern repr&#228;sentieren. Viele der kleineren Kirchen der evangelikalen und pfingstlichen Traditionen sind keine Mitglieder des &#214;RK. Auch christliche Weltgemeinschaften, wie die r&#246;misch-katholische Kirche, die Siebenten-Tags-Adventisten und die Heilsarmee (sie trat 1978 aus), geh&#246;ren dem &#214;kumenischen Rat der Kirchen nicht an, unterhalten aber Arbeitsbeziehungen, indem sie als Berater und Beobachter an seinen Sitzungen und Konferenzen teilnehmen.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>
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