Adventisten rufen zum Gebet für verfolgte religiöse Minderheiten im Irak und in Syrien auf

Silver Spring, Maryland/USA, 08.08.2014/APD   „Mit großer Trauer und Sorge haben wir von der tragischen Situation Zehntausender Christen und anderer religiöser Minderheiten vernommen, die in gewissen Gebieten im Irak und in Syrien Verfolgung, Nötigung, Mord, Einschüchterung und fehlender Religionsfreiheit ausgesetzt sind“, sagte am 8. August Pastor Ted Wilson, Weltkirchenleiter der Siebenten-Tags-Adventisten, in einem Gebetsaufruf an die 18 Millionen Kirchenmitglieder in über 200 Ländern.

Mit Betroffenheit rufe er die Adventisten weltweit eindringlich dazu auf, für die Opfer dieser extremen religiösen Intoleranz zu beten. „Wir müssen auch für ganz bestimmte religiöse Minderheiten beten, die aufgrund ihrer Überzeugungen und Weltanschauungen angegriffen werden.“

Es sei wichtig, dass die internationale Gemeinschaft vereint handle, um die Verfolgung von Christen und anderen Gläubigen, die seit Hunderten von Jahren relativ friedlich mit ihren muslimischen Nachbarn im Nahen Osten gelebt hätten, zu stoppen. „Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten wird ihr Bestes geben, um die Opfer dieser neuen Tragödie, die Ausdruck völligen Fehlens von Religionsfreiheit ist, zu unterstützen“, so Pastor Wilson. „Wir werden ernsthaft für eine positive Lösung dieser entsetzlichen Situation beten.“ Er wünsche vor allem jenen Menschen die Nähe und den Trost Gottes, die unmittelbar verfolgt oder getötet würden.
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