News
Seit 490 Jahren wieder eine internationale Täuferkonferenz in Augsburg
Die Stadt Augsburg war in den Jahren der Reformation ab 1526 auch Zentrum der Täuferbewegung und damit ein Entstehungsort der heutigen Freikirchen. Im August 1527 trafen sich in der Fuggerstadt führende Vertreter der Täufer aus Süddeutschland, der Schweiz und Österreich. Sie tagten an wechselnden Orten, um der Verfolgung durch den Stadtrat zu entgehen. Die meisten Teilnehmer wurden jedoch auf der Heimreise gefangengenommen und hingerichtet. Dadurch erhielt das Treffen die Bezeichnung „Märtyrersynode“. Später vertrieb die Obrigkeit alle Täufer aus der Stadt. Die am 12. Februar in Augsburg eröffnete Dekade „Renewal 2027“ (Erneuerung 2027) ist eine auf zehn Jahre angelegte Veranstaltungsreihe der Mennonitischen Weltkonferenz (MWK). Sie will an die Anfänge der Täuferbewegung vor 500 Jahren erinnern und zugleich die weltweite „Geschwisterschaft“ der heutigen täuferisch-mennonitischen Gemeinden betonen.
Adventisten gratulieren Steinmeier
Der erste Vorsitzende der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, Pastor Johannes Naether (Hannover), hat Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD) im Namen der Freikirche in einem Schreiben zu dessen Wahl zum 12. Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland gratuliert.
Adventisten begegnen Flüchtlingen auf Lampedusa
Eine kleine Delegation von Verantwortlichen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Italien hat die Mittelmeer-Insel Lampedusa und ein Flüchtlingsprojekt in Castel Volturno/Italien besucht, um sich über Möglichkeiten zur Mitarbeit und Hilfe bei der Flüchtlingsarbeit zu informieren.
EAK kritisiert Bundeswehr-Werbung unter Minderjährigen
Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat die Rekrutierung Minderjähriger und die Werbung der Bundeswehr in Schulen sowie in sozialen Medien für den Militärdienst erneut kritisiert. Anlass ist der Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten („Red Hand Day“), der seit 2002 jährlich am 12. Februar begangen wird und an das Schicksal von Kindern erinnert, die zum Einsatz in Kriegen und bewaffneten Konflikten gezwungen werden.
Evangelische Allianz weist auf Rechtslage bei Abtreibungen hin
Die Reaktionen um das „Nein“ von Thomas Börner, Chefarzt der Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg/Niedersachsen, zu Abtreibungen veranlasst die Deutsche Evangelische Allianz zu dem Hinweis, dass nach der gegenwärtigen Rechtslage in Deutschland eine Abtreibung „höchstens die Ausnahme“ sein könne, nicht jedoch die Regel. Das Netzwerk evangelisch-reformatorisch gesinnter Christen aus den verschiedenen Kirchen und Gemeinschaften beklagt, dass es mit etwa 100.000 registrierten Abtreibungen in Deutschland pro Jahr bei den Schwangerschaftsabbrüchen nicht mehr um außergewöhnlich begründete Notsituationen gehe, sondern ein „unkontrolliertes Massenphänomen“ eingetreten sei.
Zwei Bibelübersetzungen für ökumenische Gottesdienste
In einem ökumenischen Gottesdienst in Stuttgart haben sich der Vorsitzende der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford- Strohm, offiziell gegenseitig die beiden neuen Bibelübersetzungen überreicht. Lutherbibel und Einheitsübersetzung sollen künftig zusammen in ökumenischen Gottesdiensten verwendet werden.
Frankreich: Adventisten eröffnen „Internationales Zentrum für Religionsfreiheit und öffentliche Angelegenheiten“
Am 4. Februar wurde in Collonges, auf dem „Campus Adventiste du Salève“, der adventistischen Hochschule in Frankreich, das erste Internationale Zentrum für Religionsfreiheit und öffentliche Angelegenheiten der Adventisten eingeweiht.
El Salvador: Adventisten helfen bei Alphabetisierung der Bevölkerung
Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in El Salvador feierte vor kurzem das zehnjährige Bestehen ihres Alphabetisierungs-Programms. Wie Adventist News Network (ANN) mitteilte, können knapp elf Prozent der über 15-Jährigen in El Salvador nicht lesen und schreiben.
ADRA Deutschland unterstützt Nothilfekoordinatoren in Südpazifik-Region
Zum ersten Mal wird die international tätige adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Nothilfekoordinatoren als Vollzeitkräfte für die Länder Fidschi, Vanuatu, Papua-Neuguinea, Samoa und die Salomoninseln einstellen. Dies berichtete die australische Kirchenzeitschrift Adventist Record (AR).
USA: Adventist spricht beim Nationalen Gebetsfrühstück
Der adventistische Pastor und US-Senatsgeistliche Barry Black hat am 2. Februar beim 65. Nationalen Gebetsfrühstück in Washington D.C. als Hauptredner gesprochen. Führende Persönlichkeiten aus der amerikanischen Politik und Öffentlichkeit, darunter auch US-Präsident Donald Trump, sowie internationale Führungspersönlichkeiten, darunter der jordanische König Abdullah II., nahmen daran teil.