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EKD-Synode: Keine Missionierung von Juden
Die in Magdeburg tagende 12. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat sich einstimmig gegen die Missionierung von Juden ausgesprochen. Damit knüpft sie an ihre Erklärung zu Luthers Antijudaismus aus dem vergangenen Jahr an, in der sie sich von den Schmähungen des Reformators gegenüber den Juden distanziert hatte.
Ein ICE für Martin Luther
Ein neuer ICE 4 mit dem Namen und Konterfei Martin Luthers symbolisiert den Auftakt zur Partnerschaft der Deutschen Bahn mit dem Reformationsjubiläum 2017. Den Schriftzug enthüllten am 7. November im Berliner Hauptbahnhof Professorin Dr. Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das Reformationsjubiläum 2017, und Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, in Anwesenheit von Professor Gerhard Robbers, Vorsitzender des Leitungskreises „Reformationsjubiläum 2017“.
Appell zur Neuorientierung evangelischer Friedensethik
Ein Appell zur Neuorientierung der kirchlichen friedensethischen Position mit einer Absage an die Bereithaltung, Androhung und Anwendung militärischer Gewalt und einem Bekenntnis zur zivilen Konfliktbearbeitung wurde während der in Magdeburg tagenden 12. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland der Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer, und dem Mitglied des Präsidiums der Synode, Andreas Lange, übergeben. Den „Karlsruher Aufruf an die EKD“ haben mehr als 3.300 Befürworter seit 2015 unterschrieben, darunter allein rund 1.200 aus der badischen Landeskirche. Stefan Maaß, Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Baden, übergab die Unterschriftslisten.
Adventistische Kirchenleitung in Nordamerika fordert Gleichbehandlung von Pastorinnen
Am 28. und 31. Oktober fand die Jahresendsitzung der teilkontinentalen Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika (NAD) statt. Mit deutlicher Mehrheit verabschiedeten die Delegierten zwei Anträge, die beide das Thema Gleichstellung von Pastorinnen berühren. Diese sind an die Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Adventisten gerichtet, als Reaktion auf das Dokument „Einheit in der Mission: Verfahren zur Schlichtung kirchlicher Angelegenheiten“, das im Oktober auf der Jahressitzung der Weltkirchenleitung verabschiedet worden war. Dies teilte die nordamerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review mit.
Weihnachtsmarke 2016: Die Hirten auf dem Feld
Die Sonderbriefmarke „Siehe ich verkündige euch große Freude!“ (Die Hirten auf dem Feld) der Deutschen Post wird seit 2. November ausgegeben. Die von Stefan Klein und Olaf Neumann (Iserlohn) gestaltete Marke zeigt ein zentrales Motiv der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium. Das Sonderpostwertzeichen mit dem Portowert 70 plus 30 Cent für den Standardbrief gibt es auch selbstklebend im 10er-Marken-Set. Aus den Zuschlagserlösen werden alle Bereiche gefördert, in denen die Wohlfahrtsverbände tätig sind.
Gebetswoche der Adventisten zum Thema „Ein Herz für Mission“
Vom 19. bis 26. November findet in Deutschland die jährliche, weltweite Gebetswoche der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten statt. In 558 Kirchengemeinden sind Mitglieder und Gäste unter dem Motto „Ein Herz für Mission“ zu besonderen Gebetsversammlungen eingeladen.
Frohe Weihnachten für arme Kinder in Osteuropa
Seit dem Jahr 2000 packen in Deutschland Kinder und Erwachsene Weihnachtspakte für Kinder aus armen Familien im Osten Europas. Im letzten Jahr waren es genau 39.473 Pakete. Mit der Aktion „Kinder helfen Kindern“ möchte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland nicht nur Freude bereiten. Gleichzeitig führt ADRA in Osteuropa Kinderprojekte durch, um die Not von Kindern und Familien langfristig und nachhaltig zu lindern.
500 Jahre Reformation – Start der Jubiläumsfeierlichkeiten in Genf
In der Reformationsstadt Genf startete am 3. November das Jubiläum „500 Jahre Reformation“. Der Schweizer Bundesrat Alain Berset hielt dabei die Eröffnungsrede. Bei der internationalen Feier wurde erstmals der sogenannte Reformationstruck präsentiert, der von Genf aus 67 Reformationsstädte in 19 Ländern anfährt. In der Schweiz und ganz Europa finden in den nächsten Monaten Jubiläumsanlässe statt. Im Vordergrund stehe nicht die Rückbesinnung auf ein mystisches Datum, sondern die Frage, was die Reformation für die Generationen von heute und morgen bedeute, schreibt der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK in einer Medienmitteilung.
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte nun in mehr als 500 Sprachen und Dialekten verfügbar
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR), auch UN-Menschenrechtscharta genannt, steht laut einer Medienmitteilung des UNO-Hochkommissariats für Menschenrechte (UNHCHR) in Genf mit der jüngsten Übersetzung in mehr als 500 Sprachen zur Verfügung. Die 501. Übersetzung betrifft einen Quechua-Dialekt, der von ungefähr 116.000 Einheimischen im nordwestlichen Departement von La Paz/Bolivien gesprochen wird.
„guck mal!“ – neues Material der Adventisten für den Kindergottesdienst
„guck mal!“, die neuen Unterlagen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche die Zwei- bis Vierjährigen im Kindergottesdienst der Siebenten-Tags-Adventisten am Samstag (Sabbat) betreuen, stehen fast vollständig zur Verfügung. Das teilte das Religionspädagogische Institut (RPI), das von den Adventisten in Deutschland sowie in der Deutschschweiz gemeinsam getragen wird, mit.