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Guter Start für die BasisBibel

Bei anderen Bibelausgaben hatte das Pandemie-Jahr 2020 teils zu erheblichen Einbrüchen geführt. „Wir sind froh, dass sich im vergangenen Jahr die Absatzzahlen bei den meisten Ausgaben wieder stabilisiert haben“, so Rösel. Sowohl Ausgaben der Lutherbibel (100.000 Exemplare) als auch Kinder- und Jugendausgaben (165.000 Stück) hätten deutliche Zuwächse gegenüber 2020 verzeichnet, lägen aber noch unter dem Niveau von vor der Pandemie. „Ein deutlicher Aufwärtstrend gegenüber dem Vorjahr ist dennoch erkennbar“, betonte Rösel.

Rückgang bei Gute Nachricht Bibel

Einen Rückgang habe es dagegen mit 55.000 verbreiteten Exemplaren bei der Ausgabe Gute Nachricht Bibel (2020: 85.000) gegeben. Den Hauptgrund dafür sieht Rösel in der starken Nachfrage nach der BasisBibel. „Beide sind moderne Bibelübersetzungen, die ein Publikum ansprechen, das beispielsweise mit der traditionellen Sprache der Lutherbibel Schwierigkeiten hat.“ Die BasisBibel sei mit ihrem innovativen Konzept, das die Lesegewohnheiten in digitalen Medien berücksichtigt, insbesondere für jüngere Menschen attraktiver. „Wir sehen etwa bei Schulen, dass sie aufgrund der kurzen Sätze und der Randerklärungen nun eher zur BasisBibel greifen“, erläuterte der Generalsekretär.

Wissenschaftliche Bibelausgaben

Ein weiterer Schwerpunkt im Programm der Deutschen Bibelgesellschaft seien nach wie vor die wissenschaftlichen Ausgaben in den Ursprachen. Sie seien weltweit und bei allen Konfessionen die Grundlage für die theologische Wissenschaft und Bibelübersetzung. Dazu gehörten die Biblia Hebraica Stuttgartensia und die Biblia Hebraica Quinta, das Greek New Testament und das Novum Testamentum Graece (Nestle-Aland). Mit 27.000 verbreiteten Exemplaren seien die wissenschaftlichen Bibelausgaben gegenüber den beiden Vorjahren stabil geblieben.

Deutsche Bibelgesellschaft

Die Deutsche Bibelgesellschaft mit Sitz in Stuttgart übersetzt die biblischen Schriften und verbreitet Bibelausgaben. Sie ist eine eigenständige Stiftung. Zusammen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gibt sie die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers heraus. International verantwortet sie die wissenschaftlichen Bibelausgaben in den Ursprachen. Neben Bibelausgaben finden sich im Programm weitere Bücher und Medien rund um das Thema Bibel. Durch die Weltbibelhilfe unterstützt sie in Zusammenarbeit mit dem Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies) global die Übersetzung und Verbreitung der Heiligen Schrift, damit alle Menschen die Bibel in ihrer Sprache lesen können.

Generalsekretär Dr. Christoph Rösel ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bibelgesellschaft. Vorsitzende der Vollversammlung und des Aufsichtsrates ist die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD), Dr. h. c. Annette Kurschus. Zur Vollversammlung der Deutschen Bibelgesellschaft gehören Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Bibelgesellschaften sowie von evangelischen Freikirchen und christlichen Werken, darunter auch die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten.

Weitere Informationen: http://www.die-bibel.de/




Die gesamte Bibel jetzt als BasisBibel erhältlich

Die ganze Bibel neu übersetzt
Für die DBG sei es ein ganz besonderer Moment. „Über viele Jahre hinweg haben wir darauf hingearbeitet.“ Die bisher erschienenen Teile Neues Testament, Psalmen und ausgewählte Texte des Alten Testaments, gebe es bereits seit 2012 in gedruckter Form, als Hörbuch sowie in der Reihe „Bibeldigital“, im Internet und in der kostenlosen Die-Bibel.de-App. Nun seien auch die Teile des Alten Testaments übersetzt und in diesem Zuge die bereits erschienenen noch einmal durchgesehen und überarbeitet worden.

Die BasisBibel zeichne sich in besonderer Weise durch ihre Verständlichkeit und Zuverlässigkeit aus. Kurze Sätze, eine klare und prägnante Sprache und ihr einzigartiges Design und Layout seien die Markenzeichen. Zusätzliche Erklärungen von Begriffen und Sachverhalten in der Randspalte sollen das Verständnis der biblischen Texte erleichtern.

Warum eine neue Bibelübersetzung?
Im Zeitalter digitaler Medien habe sich laut DBG das Leseverhalten grundlegend verändert. Der lesefreundliche Text der BasisBibel berücksichtige auch Leserinnen und Leser, welche die Lektüre auf Bildschirm oder Display gewohnt seien.

Die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG)
Die Deutsche Bibelgesellschaft mit Sitz in Stuttgart hat als kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts nach ihrer Satzung die „Übersetzung, Herstellung und Verbreitung der Bibel“ als Aufgaben. Darüber hinaus fördert sie die Bibelmission, das Bibellesen und die Kenntnis der Heiligen Schrift. Mit der BasisBibel bietet die DBG die erste Bibelübersetzung an, die den gewandelten Lesebedürfnissen des 21. Jahrhunderts gerecht werden will: zeitgemäßes Deutsch mit klaren, prägnanten Sätzen, rhythmischer Sprache, zahlreichen Sacherklärungen und Hintergrundinformationen im Internet. Zu den mehr als 500 Titeln des Verlages zählen außerdem wissenschaftliche Ausgaben, Hörbibeln, elektronische Medien, fremdsprachige Ausgaben und Kinderbibeln.

Weitere Informationen unter: www.die-bibel.de.




Neue Lutherbibel weiterhin gefragt

Bei den Kinder- und Jugendausgaben verbreitete die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG) im vorigen Jahr 171.000 Exemplare. Das sei ein Plus von 5.000 gegenüber 2018. „Bewährte Ausgaben wie die Kinderbibeln mit Bildern des niederländischen Illustrators Kees de Kort gehören genauso dazu wie viele neu entwickelte Bücher und Medien für alle Altersgruppen“, so der Generalsekretär der DBG, Dr. Christoph Rösel.

Mit 14.500 verkauften Hörbibeln zu 5.500 im Jahr zuvor verzeichnete die Bibelgesellschaft bei den Audio-Medien einen außergewöhnlichen Anstieg. Besonders nachgefragt war die Lutherbibel 2017 als Hörbuch, gelesen vom Sprecher und Schauspieler Rufus Beck. Dieses Hörbuch ist mit einer Gesamtspielzeit von 98 Stunden als Box mit Audio-CDs und im Mp3-Format verfügbar. Darüber hinaus gibt es unter anderem für die BasisBibel das Neue Testament und die Psalmen sowie Kinderbibeln als Hörbücher.

„Nach den ausgesprochen starken Absatzzahlen zum Start sind die Verbreitungszahlen für die Lutherbibel 2017 im vergangenen Jahr erwartungsgemäß zurückgegangen“, erklärte Rösel. 2019 habe die Bibelgesellschaft 114.000 Exemplare dieser Lutherbibel verbreitet. Weitere Bibelübersetzungen der DBG sind die Gute Nachricht Bibel und die BasisBibel, von der bisher das Neue Testament mit Psalmen sowie weitere Teilausgaben vorliegen. Davon seien insgesamt 123.000 Exemplare verbreitet worden.

Dass die Lutherbibel 2017 weiterhin nachgefragt werde, zeigten nach Ansicht Rösels zum Beispiel auch die Downloadzahlen für die App „Die-Bibel.de“. Inzwischen wurden für die Bibel als App für Tablets und Smartphones über 450.000 Downloads gezählt. Die App enthält neben der Lutherbibel auch die Gute Nachricht Bibel und die BasisBibel.

Ein weiterer Schwerpunkt im Programm der Deutschen Bibelgesellschaft sind nach wie vor die wissenschaftlichen Ausgaben in den Ursprachen. Sie sind weltweit und bei allen Konfessionen die Grundlage für die theologische Wissenschaft und Bibelübersetzung. Dazu gehörten die „Biblia Hebraica Stuttgartensia“ und die „Biblia Hebraica Quinta“, das „Greek New Testament“ und das „Novum Testamentum Graece“ (Nestle-Aland).

Die Deutsche Bibelgesellschaft

Die Deutsche Bibelgesellschaft übersetzt die biblischen Schriften, entwickelt und verbreitet Bibelausgaben und eröffnet Zugänge zur Botschaft der Bibel. Sie ist eine eigenständige Stiftung. Zusammen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gibt sie die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers heraus. International verantwortet sie die wissenschaftlichen Bibelausgaben in den Ursprachen. Neben Bibelausgaben finden sich im Programm weitere Bücher und Medien rund um das Thema Bibel. Mehr Informationen bei www.die-bibel.de