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Bei Übertritt zwischen drei evangelischen Kirchen in Bayern kein Kirchenaustritt beim Standesamt mehr erforderlich

Will ein Kirchenmitglied in eine andere der drei evangelischen Kirchen wechseln, genügt eine schriftliche Erklärung beim zuständigen Pfarramt oder Pastorat der neuen Kirche. Ein Kirchenaustritt beim Standesamt und ein anschließender Kircheneintritt bei der anderen Kirche sind nicht mehr nötig. Diese vereinfachte Form des Übertritts ist gemäß dem staatlichen bayerischen Kirchensteuergesetz unter Kirchen möglich, die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind. Voraussetzung sei nur eine Vereinbarung unter den Kirchen.

Die beteiligten Kirchen

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat 2,3 Millionen Mitglieder in 1.540 Kirchengemeinden. Die Evangelisch-reformierte Kirche zählt bundesweit 165.000 Mitglieder, davon in Bayern 8.500 in zehn Gemeinden, und zur Evangelisch-methodistischen Kirche gehören in Deutschland rund 46.000 Kirchenglieder und Kirchenangehörige, davon in Bayern 2.700 in 23 Gemeinden. Die drei Kirchen gehören zur Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), bis 2003 „Leuenberger Kirchengemeinschaft“ genannt. Das bedeutet, dass sie grundlegende Überzeugungen teilen, miteinander Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft pflegen, sowie ihre Amtsträger gegenseitig anerkennen. Aufgrund der inhaltlichen Nähe der drei Kirchen lag es nahe, den einfachen Kirchenübertritt in Bayern einzuführen, so Klaus Ulrich Ruof (Frankfurt/Main), Pressesprecher der Evangelisch-methodistischen Kirche.

Leuenberger Kirchengemeinschaft

Wegen des Abendmahlsstreits der Reformatoren Martin Luther und Huldrych Zwingli gab es über 400 Jahre keine Abendmahlsgemeinschaft zwischen Lutheranern und Reformierten. Nach zwischenkirchlichen Lehrgesprächen erklärten 1973 im Tagungshaus Leuenberg bei Basel Vertreter lutherischer und reformierter Kirchen in Europa mit der „Leuenberger Konkordie“, dass Kirchen unterschiedlich sein dürfen, da sie auf dem Evangelium als gemeinsamer Basis beruhen. Deshalb ist es ihnen möglich, gemeinsam Gottesdienst und Abendmahl zu feiern sowie die Taufe und Ordination der anderen Mitgliedskirchen der Leuenberger Kirchengemeinschaft, die sich seit 2003 Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) nennt, anzuerkennen. Die methodistischen Kirchen Europas traten 1997 auf der Grundlage einer „Gemeinsamen Erklärung zur Kirchengemeinschaft“ bei.

Zur GEKE gehören gegenwärtig 94 lutherische, methodistische, reformierte und unierte Kirchen aus über 30 Ländern Europas und Südamerikas an. Sie vertritt damit insgesamt rund 50 Millionen Protestanten. Seither darf beispielsweise ein lutherischer Pfarrer auf einer reformierten Kanzel predigen und in der Gemeinde das Abendmahl austeilen oder eine reformierte Pfarrerin eine lutherische oder unierte Kirchengemeinde in Deutschland leiten.




Bayerische Adventisten bestätigen Kirchenvorstand und beschließen gleichberechtigte Segnung zum Pastorenamt

Die aus 110 anwesenden Abgeordneten aus 73 Kirchengemeinden und der Pastorenschaft tagende 21. Landesversammlung hat Pastor Wolfgang Dorn (50) für weitere vier Jahre als Präsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern in seinem Amt bestätigt. Vizepräsident und Finanzvorstand ist weiterhin Pastor Stefan Rebensburg (57). Als weiterer Vizepräsident wurde Pastor Martin Böhnhardt (42) ebenfalls wiedergewählt.

Die Delegierten sprachen Wolfgang Dorn mit 96 Ja- und 13 Nein-Stimmen ihr Vertrauen aus. Die Abstimmungsergebnisse für Stefan Rebensburg lauteten 102:6 und für Martin Böhnhardt 77:29. Die drei Geistlichen wurden erstmals 2013 mit der Leitung der Freikirche in Bayern betraut. Als Abteilungsleiter für die Adventjugend, dem Jugendverband der Freikirche, wählten die Abgeordneten Jakob Bartke (36) mit 96 JA- und 11 Neinstimmen.

Rechenschaftsbericht zeigt Stärken und Wachstumspotentiale
Den Vorstandswahlen vorausgegangen war die Vorlage des Rechenschaftsberichts über die zurückliegenden vier Jahre sowie Beglaubigungen für die Pastorinnen und Pastoren und die Mitarbeitenden im geistlichen Verwaltungsdienst. Zum Rechenschaftsbericht verwies Präsident Dorn auf die fünf Handlungsfelder der letzten Konferenzperiode: a) Stärkung der Ortsgemeinde, b) Befähigung der Pastoren, c) Fokussierung auf Kinder und Jugendarbeit, d) Unterstützung von Gemeindeaufbau und Evangelisation und e) Förderung von sozialem Engagement, Bildung und Erziehung.  Dabei erwähnte er auch beispielhaft drei Projekte, die nach seiner Überzeugung gelungen seien:  die Umsetzung eines evangelistischen  Kleingruppenkonzeptes, die Gründung einer adventistischen Grundschule in Nürnberg und die Aufnahme als Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Bayern (ACK) durch deren Mitgliedskirchen. Allerdings machten ihm die rückläufigen Kirchenzugänge Sorge. Die Folgen des Corona bedingten Lockdowns und die Rückkehr der Kirchenmitglieder in reguläre Gottesdienste seien noch nicht absehbar. Auch hätten nur etwa 34 Prozent der Jugendlichen aus adventistischen Familien im Alter von 16 – 26 Jahren im Berichtszeitraum für ein Leben mit Christus durch eine Taufentscheidung gewonnen werden können. Nach der Vorlage des Berichtes erteilten die Abgeordneten dem Vorstand und Landesausschuss Entlastung.

Verfassungsanpassungen
Zu den weiteren Agendapunkten der Tagung gehörten notwendige Änderungen der Verfassung, der Wahl-, Geschäfts- und Schlichtungsordnung. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland in jedem der 16 Bundesländer als Körperschaft des öffentlichen Rechts registriert ist. Mit den Änderungen wurden die entsprechenden Ordnungen denen in den anderen Körperschaften angepasst. Außerdem wurde ein Geschäftsverteilungsplan eingeführt.

Historische Entscheidung zur gleichberechtigten Segnung von Pastoren
Einen mit Spannung erwarteten Antrag legten die jungen Pastoren Ralf Hartmann (Landshut) und Frederik Woysch (Wasserburg) den Delegierten vor. Es ging um die „vollumfängliche und einheitliche“ Gleichstellung in der Segnungspraxis von Frauen und Männern als Pastoren. Woysch und Hartmann legten eine gut recherchierte Geschichte der Frauenordination innerhalb der Freikirche vor und begründeten ihren Antrag für eine Ordination der Frau zum Pastorenamt mit ausführlich dokumentierten Hintergrundinformationen. Alle Unterlagen waren im Vorfeld allen Abgeordneten zugänglich gemacht worden.

Diskriminierung beenden
Die Entscheidungsvorlage entbehrte nicht einer gewissen Brisanz. Schon dreimal hatte sich das oberste Entscheidungsgremium der Freikirche (Weltsynode) in den letzten Jahrzehnten gegen die Frauenordination gewandt. In der intensiv geführten Aussprache im Anschluss an die Antragstellung zeigten sich die unterschiedlichen Positionen in dieser Thematik. Auf der einen Seite, so einige Beiträge, sei es an der Zeit, die Diskriminierung der Frau im Pastorenamt zu beenden. Die Ordinationspraxis der Freikirche sei insgesamt unbiblisch und spiegele eher römisch-katholische Ansichten wider. Die Bibel kenne die Segnung und die Beauftragung, aber keine Amtsordination. Die Segnung und Beauftragung richteten sich nach dem Willen des Heiligen Geistes und nicht nach dem Geschlecht.

Einheit der Kirche in Gefahr
Auf der anderen Seite wurde die Einheit der Kirche beschworen und der Antrag als ein Akt der Rebellion und Nichteinhaltung von bereits getroffenen Entscheidungen der höchsten Kirchenebene angesehen. Die überregionale Kirchenleitung der Adventisten für Nord- und Ostdeutschland (Norddeutscher Verband/NDV) war bereits durch die Weltkirchenleitung der Freikirche im Herbst 2019 wegen ihrer Ordinationspraxis verwarnt worden. Der bei der Tagung in Puschendorf anwesende Präsident der teilkontinentale Kirchenleitung adventistischer Christen in West- und Südeuropa (Intereuropäische Division/EUD), Mario Brito, warnte, dass womöglich die Büchse der Pandora geöffnet würde und man die Chance durch zu schnelles Vorgehen verspiele, andere Regionen mit ins Boot zu holen.

Die Zeit war reif
Auf den ersten Blick könnte sich dem der außenstehenden Betrachter ein Bild der Zerrissenheit der Kirche geboten haben. Und in der Tat, die unterschiedlichen Auffassungen in der Frage der Ordination der Frau zum Predigtamt sind nicht nur erkennbar, sondern erschweren auch das Gefüge der lokalen Kirchengemeinden. Doch für die anwesenden Delegierten schien die Zeit für eine eindeutige Richtungsentscheidung gekommen. Mit einer 2/3 Mehrheit (72:35) stimmten die Anwesenden dem vorgelegten Antrag zu und versahen ihn mit einem kleinen Zusatz, der deutlich machen sollte, dass es nicht nur „um eine bloße Rebellion“ ging.  So wurde die überregionale Kirchenleitung für Süddeutschland (Süddeutscher Verband/SDV) mit in die Verantwortung gebeten. Der Antrag lautet:

„Vorbehaltlich der Zustimmung des SDV segnen wir ab sofort alle Angestellten im geistlichen Dienst im Kontext der Bayerischen Vereinigung vollumfänglich unabhängig ihres Geschlechts und sehen diese Segnung als kirchenrechtlich verbindliche Ordination an.“

Damit scheint ein historischer Meilenstein gesetzt, eine Wende eingeläutet und ein deutliches Signal für andere Regionen der Freikirche abgegeben zu sein, so Pastor Matthias Grießhammer, einer der Delegierten.

Abteilung Frauen
Als weiteres Novum darf die Entscheidung angesehen werden, die Abteilung Frauen zukünftig nicht mehr wie bisher nur als Beauftragung, sondern als eigenständige Abteilung mit Sitz im Exekutivgremium (Landesausschuss) zu führen. Engagiert wurde der Antrag von Annelies Plep, Leiterin des Familienzentrums Arche Noah in Penzberg, eingebracht, dass „dafür eine Stelle bis zu 50% geschaffen wird“ und die Leitung der Abteilung mit einer Frau besetzt wird. Auch dieser Antrag wurde mit deutlicher Mehrheit unterstützt.

Präsenzveranstaltung mit einem Schutz- und Hygienekonzept
Lange stand nicht fest, ob in der derzeitigen COVID-19 Situation, diese Konferenz überhaupt stattfinden konnte. Einmal war der Termin bereits verschoben worden. Mit einem streng verfolgten Schutz- und Hygienekonzept nach den Regeln der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und in enger Abstimmung mit dem Landratsamt Fürth wurde im Vorfeld die Durchführbarkeit besprochen und schließlich genehmigt. In der sonst mit 1.300 Sitzplätzen versehenen Konferenzhalle hatten mit Einhaltung des Mindestabstands und in Reihenbestuhlung max. 170 Personen Platz. Teilnehmer ab dem 16. Lebensjahr hatten während des gesamten Aufenthaltes innerhalb der Räumlichkeiten eine FFP2-Maske zu tragen, die nur bei Ansagen am Mikrofon abgenommen werden durfte. Jeder hatte einen festen Sitzplatz zugewiesen bekommen, der nicht getauscht werden konnte.

Besonders hervorzuheben ist die Bewirtung durch die Betreiber der Konferenzhalle. Es gab kein klassisches Mittagessen an Tischen und Stühlen. Vielmehr wurde ein Imbiss im Foyer des Hauses eingerichtet. Jeder konnte sich vegetarische Wraps, Brezen und Kuchen mitnehmen und im großzügigen Außenbereich oder auch in der Halle verspeisen. Ein Konzept, dass auch für zukünftige Tagungen durchaus nachahmenswert erscheint.

Adventisten in Bayern gehören zu einer weltweit organisierten Kirche
Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern mit Sitz in München gehört als regionale Kirchenleitung zum Süddeutschen Verband (SDV) der Adventisten mit Sitz in Ostfildern bei Stuttgart. Zum ihm zählen als weitere regionale Kirchenleitungen, auch „Vereinigungen“ genannt, die Adventisten in Baden-Württemberg, Sitz Stuttgart, und in Mittelrhein (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) mit Sitz in Darmstadt. Der Süddeutsche Verband ist Teil der weltweiten Adventisten und untersteht der teilkontinentalen Kirchenleitung für West- und Südeuropa (Intereuropäischen Division/EUD)) in Bern/Schweiz. Diese wiederum gehört zur Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Adventisten in Silver Spring, Maryland/USA.




Lydia Lukic neue Frauenbeauftragte der bayerischen Adventisten

Zur Person
Lydia Lukic ist mit Zoran verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder. Als Pastorenehefrau lebt sie in Nürnberg und arbeitet als Verwaltungsangestellte im Sekretariat einer Berufsfachschule für Logopädie und Physiotherapie.

Wie aus einer Meldung der Freikirche hervorgeht, sei Lukic gerne unter Menschen und liebe es, immer wieder neue Kontakte zu knüpfen. Gefragt nach den Zielen ihrer zukünftigen Aufgabe in der Freikirche, antwortet sie spontan: „Generationen zusammenführen!“ Der Dienst für Frauen habe nichts mit Feminismus zu tun. Vielmehr ginge es darum, Frauen in der Kirche zu ermutigen und zu motivieren. Das gelte für alle Generationen. In Anlehnung an den Auftrag der Abteilung wolle sie helfen, Frauen zu bereichern, zu befähigen und Begegnungen zu ermöglichen. Ihre Fähigkeiten und Vorlieben könne sie bei der Organisation von Veranstaltungen wie z.B. Frauenwochenenden, Begegnungstagen oder Girls4Christ-Days sowie bei persönlichen Kontakten mit Frauen jeden Alters einsetzen.

Abteilung Frauen in der Freikirche
Schon 1898 gab es bei den Adventisten durch Ermutigung der Gemeindegründerin Ellen G. White eine kirchliche Abteilung für Frauendienste. Nach dem Tod der Leiterin S.M.I. Henry lag die Arbeit viele Jahre brach. Erst auf der Weltsynode der Adventisten in Utrecht/Niederlande 1995 wurde das Anliegen in Form einer vollwertigen Abteilung eingerichtet.

Heute veranstaltet die Abteilung Leiterschafts-Seminare und Frauenkongresse und widmet sich an Thementagen speziellen Anliegen der Frauen. So ist der 4. Samstag im August weltweit als „enditnow-Tag“ (Brich das Schweigen über Gewalt) festgelegt. Auch der 2010 in Deutschland von der Freikirche eingerichtete unabhängige Fachbeirat „Sexueller Gewalt begegnen“ mit seinem umfangreichen Material zum Thema Missbrauch und der über die Grenzen der Freikirche genutzte Verhaltenskodex für alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen/-innen erfolgte auf Initiative und unter Beteiligung der Abteilung Frauen.

Zur Webseite der adventistischen Frauen in Deutschland: https://sta-frauen.de/home/




Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten Gastmitglied der ACK Bayern

Zustimmung aller ACK-Mitgliedskirchen
Der Vorstand und der Ständige Ausschuss der ACK Bayern hätten mehrfach und ausführlich über den Antrag auf Gastmitgliedschaft beraten, so der Geschäftsführer der ACK Bayern, der griechisch-orthodoxe Theologe Georgios Vlantis. In der Sitzung des Ständigen Ausschusses am 13. Oktober 2018 sei einstimmig bei zwei Enthaltungen beschlossen worden, den Kirchenleitungen die Zustimmung zu dem Aufnahmeantrag der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern als Gastmitglied zu empfehlen. Der Beschlussfassung wären Gespräche des Vorstandes und des Ständigen Ausschusses mit der Leitung der Freikirche vorausgegangen. Für die Aufnahme eines Gastmitglieds in die ACK Bayern ist die Zustimmung aller Mitgliedskirchen nötig. Die Kirchenleitungen der ACK-Mitgliedskirchen hätten einstimmig der Gastmitgliedschaft der Siebenten-Tags-Adventisten zugestimmt. Der Prozess sei Ende Juli abgeschlossen worden.

Kontakt und Austausch mit unseren „Nachbarn“
Prälat Dr. Bertram Meier, Vorsitzender der ACK Bayern, freue sich über das neue Gastmitglied: „Ich heiße die Adventisten ganz herzlich in unserem Kreis willkommen. Das Vertrauen zueinander ist in letzter Zeit stetig gewachsen, so dass alle Mitgliedskirchen der ACK Bayern der künftigen noch engeren Zusammenarbeit mit den Adventisten gespannt und freudig entgegenschauen.“

Der Präsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern, Pastor Wolfgang Dorn, äußerte: „Als Adventisten in Bayern freuen wir uns darüber, als Gastmitglied in der ACK Bayern mitwirken zu können. Damit wird ein Beschluss der Adventgemeinden in Bayern von 2013 umgesetzt. Entsprechend dem Verständnis unserer Weltkirche teilen wir das Anliegen mit allen Kirchen durch einen konstruktiven Dialog zum gegenseitigen Verständnis beizutragen. Dies geschieht durch das Gespräch über Fragen des Glaubensverständnisses, Gottesdienst und des geistlichen Lebens. Außerdem ist es uns auch ein Anliegen, in einem säkularisierten Umfeld die christliche Botschaft und den Glauben an Jesus Christus weiterzugeben. Auf diesem Weg sind wir als Freikirche nicht alleine unterwegs und suchen den bewussten Kontakt und Austausch mit unseren ‚Nachbarn‘, das heißt den anderen christlichen Kirchen in Bayern.“

ACK Bayern und bayerische Adventisten
Die ACK Bayern hat jetzt 19 Mitgliedskirchen, drei Gastmitglieder und vier mitwirkende Organisationen. Die Delegierten der Gastmitglieder haben beratende Stimme. Weitere Informationen: https://www.ack-bayern.de/

Zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gehören in Bayern 70 Kirchengemeinden und rund 4.500 mündig getaufte Mitglieder. Die Freikirche ist in dem Bundesland eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Informationen: https://bayern.adventisten.de/

Seit 1993 Gastmitglied in der ACK Deutschland

Bereits seit 1993 ist die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland Gastmitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland. In den folgenden regionalen ACKs hat die Freikirche ebenfalls einen Gaststatus: Ökumenischer Rat Berlin, beziehungsweise Ökumenischer Rat Berlin-Brandenburg (seit 1971), ACK Hamburg (1990), ACK Bremen (1992), ACK in Sachsen (1992), ACK in Mecklenburg-Vorpommern (1993), ACK in Sachsen-Anhalt (1993), ACK in Schleswig-Holstein (1993), ACK in Thüringen (1995), ACK in Nordrhein-Westfalen (2003) und ACK in Niedersachsen (2007). In der ACK in Baden-Württemberg hat die Freikirche seit 1992 einen Beobachterstatus. Nicht vertreten sind die Adventisten bisher in den ACKs in Hessen und Rheinhessen sowie in der Region Südwest (Rheinland-Pfalz und Saarland).