1

Vorstand der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung für Mittel- und Südeuropa wiedergewählt

Präsident Mário Brito

Pastor Mário Brito wurde am 24. September 1955 in Praia, Kap Verde, geboren, wo er 18 Jahre lang lebte. Im Jahr 1973 zog er nach Lissabon, Portugal. Nach dem Schulabschluss studierte  Brito zwei Jahre lang Theologie am adventistischen Seminar in Sagunto, Spanien. Er setzte sein Theologiestudium an der adventistischen Hochschule in Collonges, Frankreich, fort, wo er 1981 den Bachelor of Theology erwarb. Außerdem erwarb er 1994 einen Master of Theology an der Andrews University in Michigan, USA.

Mário Brito begann 1981 seinen Dienst als Pastor. Er war Pastor in mehreren Gemeinden und war auch in der Gründung von Gemeinden aktiv. Er wurde 1997 zum Präsidenten der adventistischen Kirchenleitung in Portugal gewählt und war bis 2006 in dieser Funktion tätig. Auf der adventistischen Weltsynode 2005, die ebenfalls in Saint Louis, USA, stattfand, wurde er zum Abteilungsleiter für Sabbatschule, persönliche Dienste und Haushalterschaft der Intereuropäischen Division gewählt, blieb aber noch ein weiteres Jahr Präsident des portugiesischen Verbandes. Im Jahr 2010 wurde Mario Brito zum Direktor der Abteilung für pastorale Dienste in der Intereuropäischen Division gewählt. Fünf Jahre später (2015) wurde er auf der adventistischen Weltsynode in San Antonio zum Präsidenten der Intereuropäischen Division gewählt. Er ist verheiratet mit Maria José Brito und hat eine Tochter, Estela Abigail.

Exekutivsekretär Barna Magyarosi

Pastor Barna Magyarosi, seit 2015 im Amt des Exekutivsekretärs der Intereuropäischen Division tätig, wurde 2001 zum Leiter der Sabbatschulabteilung der regionalen adventistischen Kirchenleitung in Süd-Transsylvanien (Rumänien) gewählt. Im Jahr 2003 wechselte er als Dozent zum Adventistischen Theologischen Seminar in Cernica (Rumänien). Im Jahr 2005 wurde er zum Dozenten für das Alte Testament ernannt und übernahm im gleichen Jahr die Leitung des Theologischen Seminars. 2010 wurde Magyarosi auf der adventistischen Weltsynode in Atlanta zum Leiter der Abteilung für Bildung und Familienarbeit der Intereuropäischen Division (EUD) gewählt. In dieser Funktion wurde er auch Vorsitzender des Biblischen Forschungskomitees der EUD. Barna Magyarosi ist mit Noémi-Laura verheiratet, zusammen haben sie eine Tochter, Blanka.

Schatzmeister Norbert Zens

Norbert Zens ist seit der adventistischen Weltsynode  2010 in Atlanta als Schatzmeister der Intereuropäischen Division tätig. Zuvor war er neun Jahre lang Geschäftsführer der adventistischen Bildungsreinrichtung Seminar Schloss Bogenhofen in Österreich (Gymnasium und Theologisches Seminar). Im Jahr 2004 wurde er stellvertretender Direktor der adventistischen Buchprüfungsgesellschaft (General Conference Auditing Service / GCAS) für die die Region der Intereuropäischen Division (Länder Mittel- und Südeuropas). Er ist mit Christine verheiratet.




Verantwortliche der adventistischen Kirchenleitung in West- und Südeuropa neu gewählt

Die teilkontinentale Kirchenleitung der Adventisten in West- und Südeuropa (EUD) ist eine der weltweit dreizehn teilkontinentalen Kirchenleitungen (Divisionen). Präsident, Exekutivsekretär und Finanzvorstand dieser teilkontinentalen Kirchenleitungen sind nur auf einer Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) wählbar, da sie eine Außenstelle der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) sind. Die Weltsynode ist in St. Louis, Mississippi/USA, vom 6. bis 11. Juni 2022 geplant.

Nachstehend eine Übersicht über die Abteilungen und deren Besetzung:

  • Predigtamt; Seelsorge (Chaplaincy); Führungsentwicklung: Neu gewählt wurde Ventislav Panayoptov, derzeitiger Präsident der Adventisten in Bulgarien.
  • Predigerfrauen: Ebenfalls neu gewählt wurde Varthui Panayotova, Frau von Ventislav.
  • Familien; Kindersabbatschule; Menschen mit besonderen Bedürfnissen: Rainer Wanitschek, er wurde für die zwei letzten Abteilungen neu gewählt.
  • Kommunikation; Öffentliche Angelegenheiten & Religionsfreiheit (PARL). Neu gewählt wurde Paulo Sérgio Macedo, derzeitiger PARL-Abteilungsleiter und Erziehungsdirektor in Portugal.
  • Erziehung und Geist der Weissagung: Marius Monteanu. Er wurde für die zweite Abteilung neu gewählt.
  • Gesundheit: Neu gewählt wurde Viriato Ferreira, derzeitiger Präsident der Portugiesischen Gesellschaft für Präventivmedizin.
  • Abteilungen: Verlagswesen; Spenden und Treuhanddienste: Norbert Zens wurde für die erste Abteilung neu gewählt.
  • Sabbatschule und persönliche Dienste; Mission: Neu gewählt wurde Florian Ristea. Er leitet derzeit die erste Abteilung in Rumänien.
  • Frauen: Dagmar Dorn
  • Jugend: Jonatan Tejel
  • Haushalterschaft: soll noch besetzt werden
  • Koordinator für ethnische Gruppen: soll noch besetzt werden

Die nachstehenden Abteilungsleiter und Abteilungsleiterinnen wurden nicht wiedergewählt. Sie wurden mit Dankesworten für ihre geleisteten Dienste sowie mit den besten Wünschen für ihre Zukunft von Mario Brito, EUD-Präsident, verabschiedet: Elsa Cozzi; Elvira Wanitscheck; Valérie Dufour; Corrado Cozzi; Ioan Campian; Liviu Olteanu; Paolo Benini.

Teilkontinentale Kirchenleitung für West- und Südeuropa
Im Gebiet der Intereuropäischen Division (EUD) leben 178.086 adventistische Christen, die in 2.529 Kirchgemeinden jeweils am Samstag (Sabbat) den Gottesdienst feiern. Das Gebiet umfasst Belgien Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Italien, Österreich, Portugal, Rumänien, die Slowakei, Spanien, die Schweiz und Tschechien.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei EUDnews:




Adventisten: Präsident der europäischen Kirchenleitung reagiert auf Beschluss zur gleichberechtigten Ordination

Das Exekutivkomitee der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Nord- und Ostdeutschland (Norddeutscher Verband/NDV) hatte in seiner Online-Sitzung am Sonntag (25.04) unter anderem beschlossen, den Beschluss ihrer Synode aus dem Jahr 2012 zur Ordination von Frauen in den pastoralen Dienst wieder in Kraft zu setzen. Pastor Mario Brito, Präsident der Intereuropäischen Division der Siebenten-Tags-Adventisten (EUD), verfolgte die engagierte Debatte und bat die Teilnehmer, nicht aus den Augen zu verlieren, dass die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten eine weltweite Organisation sei. „Ich bin nicht dagegen, dass die Frauenordination in Europa durchgeführt wird, während andere Teile der Welt sich dafür entscheiden können, dies nicht zu tun. Meine Sorge ist, dass wir das gegen eine Entscheidung der Weltsynode tun.“ Er empfahl, der vorgeschlagenen Richtung nicht zu folgen.

Sicherlich erinnerte sich Brito dabei an die Erklärung der EUD vom August 2015 „Lasst uns weiter zusammenwachsen! (Let us continue to grow together!). Sie wurde unmittelbar nach der Abstimmung auf der Weltsynode in San Antonio herausgegeben, in der es den einzelnen Kirchenleitungen weltweit (Divisionen) nicht gestattet wurde, selbst zu entscheiden, ob sie Frauen für den pastoralen Dienst ordinieren oder nicht. Dieses EUD-Dokument rief Adventisten in West- und Südeuropa auf, unbedingt eine Spaltung der Kirche über Meinungsverschiedenheiten zur Frauenordination zu vermeiden.

Die Kirchenleitung der EUD unterstütze keine Schritte gegen ein Votum, das auf einer Weltsynode getroffen wurde, heißt es weiter in der EUD-Pressemeldung. Bis eine einvernehmliche Lösung erreicht sei, sollte die Kirche weiterhin alle Frauen ermutigen und ihnen Wertschätzung entgegenbringen, unabhängig davon, in welcher Funktion sie der Kirche dienten.

Die teilkontinentale Kirchenleitung der EUD werde den Dialog mit der weltweiten Freikirche und ihren regionalen Dienststellen fortsetzen. Es gehe um eine angemessene Lösung in einer Frage, die seit etwa 140 Jahren ungelöst sei. Wichtig sei, den Kirchenleitungen der einzelnen Weltregionen (Divisionen) die Lösung zu überlassen. Bei der Entscheidung über die Ordination von Kirchenältesten sei es vor etwa einem halben Jahrhundert ähnlich geschehen.

Diese Meldung erschien ursprünglich bei EUDnews.

Die Erklärung der EUD von 2015: https://news.eud.adventist.org/en/all-news/news/go/2015-08-11/lets-continue-to-grow-together/




Adventistische Frauen aktiv gegen Gewalt gegen Frauen

Initiative enditnow®
Dorn verweist aus Anlass des Tages auf die weltweite Initiative enditnow®, die 2009 von der Frauenabteilung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und der Hilfsorganisation ADRA ins Leben gerufen wurde und inzwischen von allen Abteilungen der Kirche unterstützt werde. enditnow® rufe dazu auf, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen weltweit endgültig beendet werde. Außerdem solle die Position der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten zu Gewalt gegenüber Frauen bekannt gemacht werden. Die Kampagne möchte Menschen weltweit sensibilisieren, mobilisieren und andere Initiativen dazu einladen, diesem globalen Problem entgegenzutreten.

Jede dritte Frau weltweit von Gewalt betroffen
Heute habe weltweit jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben in irgendeiner Form Gewalt erfahren. Viele litten unter häuslicher Gewalt, Vergewaltigung, sexueller Belästigung, Belästigung am Arbeitsplatz, digitaler Belästigung, Hassreden, psychologischem Missbrauch, Stalking, Mobbing, Kinderheirat, weiblicher Genitalverstümmelung, Ehrenmorden und Femiziden. Diese und andere Praktiken seien grausam und deshalb völlig inakzeptabel. Die Orange Day und UNiTE-Kampagne wollen deshalb auf das Problem aufmerksam machen und zur Beendigung beitragen. „Wir müssen zugeben, dass es Gewalt gibt und dass sie beendet werden muss. Lasst uns unsere Welt orangefarben gestalten, damit Frauen ohne Angst vor Gewalt und Missbrauch leben können!“

Orange gegen Gewalt
Hannele Ottschofski, adventistische Bloggerin, ergänzt: „Da die Initiative „Orange the World“ zu einer weltweiten Bewegung geworden ist, bei der Menschen Fotos ihrer Aktionen in Orange im Internet posten, wächst das Bewusstsein, dass Gewalt nicht in Ordnung sei.“ Immer mehr Menschen meldeten sich zu Wort, darunter Regierungs- und Staatschefs, die neue Initiativen ankündigten und bestehende unterstützten. So habe Bundeskanzlerin Angela Merkel am 23.11.2020 auf eine nationale Telefon-Hotline für Gewaltopfer 08000 116 016 und eine Online-Initiative https://staerker-als-gewalt.de/ sowie auf mehr Mittel für Beratungsstellen und Frauenhäuser verwiesen.

Unter der Leitung des UN-Generalsekretärs António Guterres riefen die Vereinten Nationen zur Unterstützung der UNiTE-Kampagne auf, um Gewalt gegen Frauen bis 2030 zu beenden, indem das Bewusstsein gestärkt und die Kräfte gebündelt werden, um Wissen und Innovationen zu teilen.

Missbrauch und Elternschaft

Dorn hatte kürzlich im Rahmen einer Weiterbildung für Hebammen mehr über die Auswirkungen von Frauen mit Gewalterfahrung auf ihre Schwangerschaft und den Geburtsvorgang erfahren.

„Sexuelle Gewalt hat einen großen Einfluss auf Schwangerschaft, Geburt und die Mutter-Kind-Bindung. Die bewusste Erinnerung einer Betroffenen an ihren Missbrauch ist oft teilweise oder vollständig blockiert, was auf die Dissoziation (Abspaltung) während des Missbrauchs als eine Art Schutzmechanismus zurückzuführen ist, wenn das Trauma zu schrecklich ist, um es zu verarbeiten.“
Blockierte Erinnerungen tendierten dazu, unter Umständen von emotionalem oder physischem Stress oder in besonderen Lebensphasen, wie Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft, einschließlich Stillen, an die Oberfläche zu kommen.

Aufklärung und Prävention notwendig

Es sei deshalb wichtig, dass Gewalt als Gesundheitsrisiko erkannt werde und dass das medizinische Personal darin geschult werde, die Prävalenz und die Auswirkungen von Gewalt und Trauma zu berücksichtigen. Mütter (und Väter), die Gewalt erlebt haben, hätten ein höheres Risiko, ihre eigenen Kinder zu misshandeln. Deshalb könnten Aufklärung und Prävention die weitreichenden Folgen von Gewalt im Hinblick auf die nächsten Generationen mildern.

Mehr Informationen zu enditnow®: www.enditnow.org.




Studie zum Erleben „Geistlicher Trockenheit“ unter Adventisten in Mitteleuropa

Ziel der Studie
Von April 2019 bis Dezember 2019 hatten 620 Kirchenmitglieder der Adventisten an einer Online – Befragung zum persönlichen geistlichen Leben teilgenommen. 54% der Befragten kamen aus Deutschland, 27% aus Österreich und 19% aus Frankreich, Belgien und Luxemburg. Die transnationale Kirchenleitung der Adventisten (Inter-Europäische Division/EUD, Bern) mit ihren nationalen Kirchenleitungen wollte wissen, wie häufig und stark Kirchenmitglieder sowie haupt- und nebenamtliche Mitarbeiter geistliche Krisen oder Zeiten „spiritueller Trockenheit“ erlebten. Die Antworten sollten helfen, geistliche Krisen besser zu verstehen und auf allen Ebenen der Kirche Unterstützung in diesen Krisen anzubieten.

Ergebnisse der Studie
Nach Aussage von Studieninitiator Pastor Klaus van Treeck erlebten Adventisten Zeiten „geistlicher Trockenheit“ ebenso häufig, wie Christen anderer Konfessionen. Frauen (45% der Teilnehmer) erlebten geistliche Trockenheit bedeutend stärker als Männer. Jüngere stärker als Ältere und Mitglieder ohne Aufgabe in der Ortsgemeinde stärker als diejenigen, die eine Aufgabe haben. Diese Unterschiede verlören aber ihr Gewicht, wenn andere Einflussgrößen hinzufügt würden. Das „Erleben Gottes im Alltag“ beeinflusse Zeiten „geistlicher Trockenheit“ am stärksten. „Wer jeden Tag die Gegenwart Gottes im Alltag spürt, Kraft im Glauben findet, inneren Frieden spürt, die Nähe Gottes erlebt, Gottes Liebe spürt und häufig von der Schöpfung berührt ist, der erlebt bedeutend weniger Zeiten „geistlicher Trockenheit“ und erlebt sie auch weniger intensiv“, so van Treeck.

Wer die Erwartungen an seinen Glauben als belastend empfinde, nur routinemäßig, ohne echte Freude und persönliche Betroffenheit bete oder die Bibel lese, der erlebe häufiger Zeiten „geistlicher Trockenheit“. Frohe und gute Laune, Ruhe und Entspannung sowie empfundene Frische und Neugier nach dem Schlaf schützten vor geistlicher Trockenheit.

38% der Studienteilnehmer fühlten sich nach Phasen geistlicher Trockenheit angespornt, anderen häufig oder regelmäßig zu helfen. Mehr geistige Klarheit und Tiefe nach geistlicher Trockenheit erlebten 42% regelmäßig oder oft.

Wege aus der „geistlichen Trockenheit“
Die häufigsten Strategien zur Überwindung geistlicher Trockenheit seien: Persönliches Gebet/Meditation/Schriftlesung, Offenheit gegenüber dem was immer kommen mag, Gespräche mit anderen (Familie und Freunde) sowie Selbst-Sorge (Freizeit, Sport und Ferien). Von geringerer Bedeutung seien Vermeidungsstrategien, Konsultation eines Pastors und Konsultation eines Psychotherapeuten. Adventisten, die keine Aufgabe in der Kirchengemeinde wahrnähmen, griffen auf weniger Strategien zur Überwindung geistlicher Trockenheit zurück und überwänden sie weniger häufig und nachhaltig. Wer weniger Strategien habe, geistliche Trockenheit zu überwinden, habe auch höhere Werte in ihrem Erleben. Umgekehrt sei es genauso: hohe Kompetenz, diese Zeiten zu überwinden sei mit niedrigem Erleben der Trockenheit verbunden.

Die Studie ist einzusehen unter den folgenden beiden Links:
https://link.springer.com/article/10.1007/s10943-020-01092-7
https://link.springer.com/article/10.1007/s10943-020-01093-6




Theologische Hochschule Friedensau erhält neues Master Programm in Pastoral Ministry

Derzeit tagt das Gremium online turnusmäßig zu seiner Herbstsitzung (Year-End-Meeting/YEM). Der Abstimmung voraus ging eine umfangreiche Information über die Arbeit der im Mai eingesetzten Arbeitsgruppe, die unter drei Bewerbern entscheiden musste. Die erstellten Kriterien wurden dem Exekutivausschuss vorgelegt und erklärt, wie sie gewichtet wurden. Als Ergebnis des fünfmonatigen Evaluationsprozesses stand die Hochschule in Friedensau an erster Stelle, vor Institutul Teologic Adventist in Cernica (Rumänien) und Campus Adventiste du Salève in Collonges (Frankreich), die sich ebenfalls für das EUD Master Programm beworben hatten.

Der Ausschuss beauftragte eine internationale Curriculumskommission, Inhalte dieses neuen Programms zu bestimmen und ein Curriculum zu erstellen. Der ThHF obliegt nun außerdem die Aufgabe, Ressourcen und Infrastruktur darauf einzurichten, Theologie­studierende aus den Ländern West- und Südeuropas und zusätzliche Lehrende aufzunehmen.

Die Vorstände der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland bedankten sich für das Vertrauen, das im Votum des Exekutivausschusses für Friedensau zum Ausdruck komme. Damit werde gleichzeitig ein neues Kapitel in der theologischen Ausbildung für zukünftige Pastorinnen und Pastoren in Europa aufgeschlagen. Dieses Kapitel gemeinsam zu gestalten, dazu ermutigte Prof. Dr. Roland Fischer, der Rektor der Theologischen Hochschule Friedensau, in einer kurzen Dankesantwort.

Hochschule Friedensau
Die Theologische Hochschule Friedensau ist eine staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Hier können acht Bachelor- (B.A.) und Master-Studiengänge (M.A.), zum Teil berufsbegleitend, in den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie sowie ein Kurs „Deutsch als Fremdsprache“ belegt werden. Informationen: https://www.thh-friedensau.de.