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Online-Musikwettbewerb „Vision“ für adventistische Jugendliche zu Silvester organisiert

Der Musikwettbewerb sollte den Jugendlichen ermöglichen, das neue Jahr in einer Atmosphäre der Freude, des Feierns, des Miteinanders und der Hoffnung zu beginnen, berichtet Paul Lockham, Abteilungsleiter der TED. Das Programm wurde auf dem YouTube-Kanal der TED und der Facebook-Seite der Jugendabteilung ausgestrahlt. Trotz einer kleinen Panne bei YouTube zu Beginn der Sendung wuchs die Zuschauerzahl schnell auf über 400 auf beiden Plattformen. Bis heute wurden bereits über 5.000 Abrufe verzeichnet. Obwohl erwartet wurde, dass das Publikum hauptsächlich aus den fünfzehn teilnehmenden Ländern kommen würde, gab es auch Besucher aus Brasilien, Mexiko, Deutschland und Chile.

Mit einer lebhaften Wiedergabe von „Mary, did you know?“ aus Schottland begann der Abend. Gastgeber Pastor Dejan Stojkovic, Leiter der Jugendabteilung der überregionalen Kirchenleitung für England (Britisch Union Conference/BUC), stellte jedes Lied vor, führte durch das Programm und erzählte Interessantes über jedes einzelne Land.

Online konnten die Zuschauenden für ihre Lieblingssongs abstimmen. Chats auf beiden Plattformen ermöglichten den Teilnehmenden, Neujahrsgrüße zu posten, sich für die vorgestellten Lieder zu bedanken, andere zu ermutigen, für einen bestimmten Favoriten zu stimmen und die Darbietungen anzufeuern.

Die fünfzehn Beiträge waren sehr unterschiedlich; drei von ihnen waren speziell für den Wettbewerb geschrieben worden: „You lift me up“ von Leo Lammi aus Finnland, „Here in Norway“ von Natanya Lundstom aus Norwegen, und „I surrender all“ von Leandra van Ommeren aus den Niederlanden. Die Kommentare in den Chats verrieten, dass diese drei Lieder das Publikum in besonderer Weise ansprachen.

Es gab eine „offizielle Jury“ die Finnland zum Sieger erklärte, gefolgt von Norwegen und England. Die Ergebnisse der Publikumsauswertung waren ähnlich: Finnland, Norwegen und Serbien.

Für viele traf die Silvester-Musikparty genau den Geschmack der Jugendlichen, wie die Kommentare in den Chats vermuten lassen: „Was für eine schöne Art, die letzten Stunden des Jahres 2020 zu verbringen“, „Es war wunderbar, die Liebe Gottes in so vielen Sprachen zu hören“, „Vielen Dank an alle, ich hoffe, wir machen das nächstes Jahr wieder“, „Toll, so vielfältige Musik und Talente aus ganz Europa zu hören! Außerdem war es wunderbar, diese Zeit mit euch allen zu verbringen!“

Zlatko Musija, Jugendabteilungsleiter der TED zog ein positives Fazit der Veranstaltung: „Eines unserer Ziele für die Veranstaltung war es, die internationale, multikulturelle Wertschätzung und das Gefühl zu fördern, dass wir in diesen seltsamen Zeiten zusammen sind. Wir wollten sowohl den Teilnehmenden als auch den Zuschauern Freude und Hoffnung vermitteln. Mit diesen Zielen im Hinterkopf denke ich, dass die Veranstaltung ziemlich erfolgreich war. Ich glaube, es hat die Leiter der Jugendabteilungen aus allen Teilen unseres Gebietes vereint und etwas Freude und einen positiven Ausblick in diesen herausfordernden Zeiten gebracht“.

Ein Neujahrssegen der Jugendabteilungsleiter aller teilnehmenden Länder beendete den Musikwettbewerb.

Trans-European Division
Die transnationale Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, (Trans-European-Divison/TED), umfasst folgende 22 Länder in Nord- und Südosteuropa: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Channel Islands, Kroatien, Zypern, Dänemark, Estland, Färöer-Inseln, Finnland, Griechenland, Grönland, Ungarn, Island, Isle of Man, Lettland, Litauen, Mazedonien, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Polen, Serbien, Slowenien, Schweden, und das Vereinigte Königreich. Der Verwaltungssitz ist in St. Albans/Großbritannien und betreut 88.099 Kirchenmitglieder in 1.180 Kirchengemeinden bei einer Gesamtbevölkerung von 206.536.000 (Stand: 30. Juni 2019).

Die ursprüngliche Meldung ist von Ted News Network.

Die Aufzeichnung der Live-Übertragung jetzt auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=aYqzMrAry-w&feature=youtu.be.




Jugendportal hilft beim Erkennen von Verschwörungstheorien

Falschnachrichten weit verbreitet
Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (Download https://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/NeueWebsite_0120/Themen/Desinformation/LFMNRW_forsa_Desinformation_2020_Praesentation.pdf) wären 93 Prozent der 14- bis 24-Jährigen bereits im Internet auf Desinformation zum Coronavirus gestoßen. Deshalb sei es laut LFK äußerst wichtig, bei Jugendlichen die Kompetenz im Umgang mit medialer Information früh zu fördern und ihnen zu ermöglichen, zwischen glaubwürdigen Nachrichten und Verschwörungstheorien unterscheiden zu können.

Aufgrund der Schulschließungen würden Jugendliche momentan besonders viel Zeit vor Computerbildschirmen verbringen und lernten mit Erklär-Videos auf YouTube oder tauschten sich in sozialen Netzwerken miteinander aus. Hierbei wären Fehlinformationen oft nur ein paar Klicks entfernt, gab die LFK zu bedenken. Das Jugendportal Handysektor zeige, welche Informationsquellen vertrauenswürdig seien, wie man Verschwörungstheorien erkennen und mit welchen Methoden man Informationen und Bilder aus dem Netz kritisch hinterfragen könne. Link: https://www.handysektor.de/artikel/verschwoerungstheorien-im-netz.

Handysektor

Handysektor ist eine Anlaufstelle für den digitalen Alltag mit Tipps, Informationen und Ideen rund um Smartphones, Tablets und Apps. Hier erhalten Jugendliche Unterstützung bei Fragen oder Problemen im Umgang mit digitalen Medien. Die Webseite ist ein Angebot der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK).