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Krankenhaus Waldfriede in Berlin wieder unter den Besten weltweit

Die amerikanische Zeitschrift Newsweek und das renommierte deutsche Online-Portal für Statistik „Statista“ haben zum vierten Mal gemeinsam die besten Krankenhäuser weltweit ermittelt. Am Ende konnte eine Liste der weltweit besten Krankenhäuser und Kliniken erstellt werden. Die in 2022 etwas mehr als 2.200 in dieser Liste genannten Krankenhäuser, die mittlerweile 27 Länder abdecken, darunter die USA, Großbritannien, Deutschland und Kanada, zeichnen sich durch herausragende Leistungen aus, darunter angesehene Ärzte, erstklassige Pflege und modernste Technologie.

Bernd Quoß – Vorstand des Krankenhauses Waldfriede – zeigte sich sehr erfreut darüber, abermals diese hervorragende internationale Bewertung seiner Einrichtung bekommen zu haben.

Die Herangehensweisen und Methoden der Studien sowie die herangezogenen Daten und Ergebnisse sind online unter https://www.newsweek.com/worlds-best-hospitals-2022 einsehbar und wurden am 11.03.2022 in der internationalen Ausgabe der Zeitschrift Newsweek veröffentlicht (hier die TOP 100 weltweit und die Top 10 national).

Krankenhaus Waldfriede
Das freigemeinnützige Krankenhaus Waldfriede in Berlin-Zehlendorf ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Es wurde nach gesetzlichen Qualitätsparametern mehrfach zertifiziert und hat mit seiner medizinischen und pflegerischen Qualität bereits eine Vielzahl an Auszeichnungen erhalten. Pro Jahr werden hier etwa 15.000 Patienten stationär und 120.000 Patienten ambulant behandelt. Der Träger ist die evangelische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, die weltweit rund 900 medizinische Einrichtungen unterhält. Waldfriede ist unter anderem Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, im Deutschen Evangelischen Krankenhausverband e.V. (DEKV) und Kooperationspartner des adventistischen Krankenhausverbundes Advent Health in den USA.

Das Krankenhaus ist Teil des Gesundheitsnetzwerks Waldfriede zu dem auch eine Tagesklinik, eine Sozialstation, eine Akademie für Gesundheits- und Krankenpflege, eine Servicegesellschaft, ein Seniorenhaus, das Gesundheitszentrum PrimaVita, die Privatklinik Nikolassee und das Desert Flower Center gehören.

Zur Webseite des Krankenhauses Waldfriede: www.krankenhaus-waldfriede.de




Adventistisches Krankenhaus in Malaysia eröffnet Zentrum für Nuklearmedizin

Die neue Einrichtung bietet Diagnose- und Behandlungsverfahren für bestimmte Beschwerden und Krankheiten wie Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenkrebs, Lymphome und durch verschiedene Krebsarten verursachte Knochenschmerzen an.

„Wir können jetzt mehr Behandlungsmöglichkeiten anbieten und unseren Patienten dadurch neue Hoffnung geben“, sagte Richard Koh, Geschäftsführer des Penang Adventist Hospital. „Die aufregendste Besonderheit des Nuklearmedizinischen Zentrums ist das neue SPECT, das den Diagnoseprozess in zahlreichen medizinischen Fachgebieten wie Kardiologie, Orthopädie, Onkologie, Endokrinologie, Nephrologie und weiteren entscheidend verändern wird“, fügt er hinzu.

Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie (SPECT)

SPECT steht für Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie, ein nukleares Diagnosesystem, das zwei verschiedene Arten von Scans kombinieren kann, um genaue Informationen über die Funktionsweise verschiedener Regionen des Körpers zu liefern und Probleme zu erkennen.

Positronen-Emissions-Tomographie (PET)

„In Verbindung mit dem Positronen-Emissions-Tomographiegerät (PET) werden wir in der Lage sein, unseren Patienten umfassende nuklearmedizinische Bildgebungsverfahren anzubieten“, sagte Koh während seiner Rede bei der Einweihungsfeier im Penang Adventist Hospital.

Mit der Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie werden kleine Mengen radioaktiver Stoffe, so genannte Radiotracer oder Radiopharmaka, eine spezielle Kamera und ein Computer eingesetzt, um Organ- und Gewebefunktionen zu untersuchen. Durch die Identifizierung von Veränderungen auf zellulärer Ebene kann PET den frühen Ausbruch von Krankheiten erkennen, bevor sie durch andere bildgebende Verfahren entdeckt werden können.

Kampagne zur Krebsaufklärung

Neben der Eröffnung des nuklearmedizinischen Zentrums startet das Penang Adventist Hospital auch eine auf ein Jahr angelegte Kampagne zur Krebsaufklärung. Unter dem Motto „Close the Gap“ (Schließt die Lücke) zielt die Kampagne auf die Zusammenarbeit mit zwölf Gemeindevertretern als Botschafter der Krebsaufklärung ab. Ziel der Kampagne ist es, die Bevölkerung über Krebs aufzuklären und Wege zur Vorbeugung und Behandlung der Krankheit aufzuzeigen. Die Teilnehmer sollen sich während der Kampagne so viel Wissen wie möglich aneignen.

Zum Auftakt der Kampagne bietet das Penang Adventist Hospital von März bis Mai 30 kostenlose diagnostische Scans für ausgewählte Patienten an. Finanziert wird diese Kampagne aus dem Wohltätigkeitsfonds des Penang Adventist Hospital.

Penang Adventist Hospital

Das Penang Adventist Hospital (PAH) ist Teil des umfangreichen Netzes aus Hunderten von medizinischen Einrichtungen auf der ganzen Welt, die von der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten betrieben werden. Nach Angaben seiner Leiter ist das PAH bestrebt, den Menschen medizinische Dienstleistungen höchster Qualität sowie Gesundheitserziehung, Krankheitsvorbeugung und Aufklärung über hilfreiche Änderungen der Lebensweise zu bieten.




USA: Avista Adventist Hospital nach Beeinträchtigungen durch Rauchschäden von Großbrand wieder eröffnet

Das Krankenhaus wurde kurzfristig evakuiert und blieb aufgrund umfangreicher Rauch- und Rußschäden geschlossen. Nun wurden alle Angebote wieder aufgenommen, einschließlich der Notaufnahme, die 24 Stunden am Tag geöffnet ist. Die Rauch- und Rußschäden, die Inneren entstanden waren, seien umfassend behoben und die Räume desinfiziert worden. Die Luft und das Wasser des Krankenhauses seien ausgiebig getestet worden, um die Qualität sicherzustellen, und „sind in einem ausgezeichneten Zustand, heißt es auf der Webseite des Krankenhauses.

„Viele unserer Matratzen wurden ersetzt; sie hatten Rauchschäden. Alle unsere Vorräte – alles wurde erneuert. Das ganze Büropapier, das in der Abteilung war, ist entsorgt, sagte Caroline Fraser, Leiterin der Notaufnahme in einem Interview mit dem Sender 9NEWS.

Siehe auch Meldung https://www.apd.info/2022/01/04/feuer-in-colorado-avista-adventist-hospital-entging-knapp-einem-grossbrand/

 




AdventHealth-Krankenhäuser gehören zu den besten in den USA

Die Auszeichnung wird nur an Krankenhäuser vergeben, welche die hohen Standards der „Top Hospital Award“-Methodik erfüllen, die Qualitäten wie die Vermeidung von medizinischen Fehlern, die Qualität der Mutterschaftsversorgung, Infektionsraten und weitere Kriterien berücksichtigt.

Von den landesweit 149 Krankenhäusern, die als Top-Krankenhäuser ausgezeichnet wurden, machen die Krankenhäuser von AdventHealth fast ein Zehntel der Liste aus.

Krankenhäuser, die die Auszeichnung „Top Hospital“ erhalten, müssen auch die Leapfrog-Sicherheitsnote „A“ erreicht haben, was im Jahr 2021 auf mehr als zwei Dutzend AdventHealth-Krankenhäuser zutrifft. Bei dieser zusätzlichen Bewertung wird die Leistung im Zusammenhang mit der Vermeidung von medizinischen Fehlern, Verletzungen, Unfällen, Infektionen und anderen potenziellen Schäden für die betreuten Patienten analysiert. Das Bewertungssystem stützt sich auf 22 öffentlich zugängliche Daten, die sich auf die Sicherheit von Krankenhäusern beziehen, und bewertet mehr als 2.900 Akutkrankenhäuser im ganzen Land zwei Mal pro Jahr.

„Dieses Jahr hat viele Herausforderungen mit sich gebracht, da die Pandemie operative und strategische Veränderungen verursacht hat, die unsere Teams im ganzen Land auf die Probe gestellt haben. Dennoch ist unser Engagement für unsere Patienten ungebrochen, da wir uns um eine qualitativ hochwertige Versorgung in einer sicheren Umgebung bemühen, um den Menschen zu helfen, sich umfassend wohlzufühlen“, sagte William Scharf, MD, Executive Clinical Director of Quality and Safety bei AdventHealth. „Unser Servicestandard ‚Keep Me Safe‘ ist ein wichtiger Teil unserer Teamkultur und leitet die Investitionen, die wir tätigen, um unsere Mitarbeiter zu befähigen, diese Erfahrung für jeden Menschen zu jeder Zeit zu bieten“, so William Scharf in einem Bericht von AdventHealth auf deren Webseite.

Advent-Health

AdventHealth ist eine christlich orientierte, gemeinnützige Organisation, die 1973 gegründet wurde und Teil des adventistischen Gesundheitswesens in den USA ist. AdventHealth sieht ihren Auftrag darin, dem Heilungsdienst Jesu Christi nachzukommen. Die Organisation will diesen – nach eigenen Angaben – in „ganzheitlicher, hervorragender, vernetzter und erschwinglicher Weise“ in die Tat umsetzen und dabei die Werte wie „hervorragende Qualität der Dienstleistungen, Wohlbefinden der Bevölkerung, hohe ethische Standards, Verantwortungsbewusstsein und Einbezug der Patienten“ verwirklichen. Der Hauptsitz von AdventHealth liegt in Altamonte Springs, Florida/USA.

AdventHealth umfasst mehr als 1.200 Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen und 50 Krankenhäuser in neun US-Staaten: Colorado, Florida, Georgia, Kansas, Kentucky, Illinois, North Carolina, Texas und Wisconsin. Das Versorgungsangebot umfasst Notfallzentren, häusliche Krankenpflege und Hospizdienste, Arztpraxen und qualifizierte Pflegeeinrichtungen. AdventHealth beschäftigt mehr als 80.000 Mitarbeitende. Sie versorgen jährlich mehr als 5,5 Millionen Patienten.




Feuer in Colorado: Avista Adventist Hospital entging knapp einem Großbrand

Die Flammen seien bis auf eineinhalb Meter an die hochentzündlichen Sauerstofftanks an der Westseite des Gebäudes herangekommen, aber das Personal habe die Flammen mit Wasser bekämpft und verhinderte so, dass es zu einer katastrophalen Explosion gekommen sei, so eine Mitteilung des Hospitals. Das Krankenhaus ist derzeit ohne Erdgasversorgung und auf Dieselgeneratoren angewiesen, um die Kessel- und Heizungssysteme in Gang zu halten. Der Rauch und die Feinstaubrückstände haben die Filter der Klimaanlage des gesamten Krankenhauskomplexes beeinträchtigt sowie eine Schmutzschicht hinterlassen, sodass das Hospital auf absehbare Zeit geschlossen bleibt.

„Die starken Winde trieben das Feuer direkt auf unser Krankenhaus auf der Nordseite zu. Dass wir Stunden später zurückkehrten und keine nennenswerten Schäden vorfanden, ist wirklich ein Wunder“, sagte Isaac Sendros, Geschäftsführer des Avista Adventist Hospital. „Wir sind den Ersthelfern, die seit dem Ausbruch des Feuers in unserer Ortschaft unermüdlich im Einsatz waren, unendlich dankbar. Avista wird ein Licht in der Dunkelheit sein, während wir unsere Freunde, Nachbarn und die Kommune bei den Instandsetzungsarbeiten unterstützen.“




Philippinen: Ungeimpfte Angestellte des adventistischen Krankenhauses in Manila müssen PCR-Test selbst bezahlen

Eine etwaige Abwesenheit werde mit dem verfügbaren Krankheits- oder Urlaubsguthaben verrechnet. Wenn dieses aufgebraucht sei, gelte laut dem Schreiben der Krankenhausleitung die Regel „keine Arbeit, keine Bezahlung“.

Im laufenden Dezember übernehme das Krankenhaus noch 50 Prozent der Kosten für die zweiwöchentlichen Tests der Ungeimpften. Ab Januar 2022 müssten die nicht geimpften Mitarbeitenden die gesamten Kosten für die Tests selbst tragen. Einem Bloomberg-Artikel zufolge kosten PCR-Tests in den Philippinen zwischen 52 und 86 Euro. Nach Angaben des philippinischen Ministeriums für Arbeit und Beschäftigung verdienten Krankenschwestern und -pfleger in einem privaten Krankenhaus im Inselstaat durchschnittlich 175 Euro im Monat.

Die Entscheidung des „Adventist Medical Center Manila“ stehe im Einklang mit einer neuen Anweisung der Regierung, die am 1. Dezember in Kraft trat. Demnach müssten Unternehmen von ihren Angestellten verlangen, dass sie gegen COVID-19 geimpft sind.

Das adventistische 150-Betten-Krankenhaus in Manila hat 531 Angestellte. Pro Jahr werden dort 7.400 Patienten stationär und 85.500 ambulant behandelt.

Niedrige Impfquote auf den Philippinen

Impfstoffe gegen COVID-19 wären in der Hauptstadt Manila ausreichend verfügbar. Die Philippinen hätten jedoch mit 42,7 Prozent der Bevölkerung eine der niedrigsten Impfraten unter den großen Volkswirtschaften. Von den 35,5 Millionen Erwerbstätigen im Land waren nach Angaben der Regierung am 28. November 2021 nur 13,2 Millionen vollständig geimpft. Außerhalb der Hauptstadtregion Manila wurden weit verbreitete logistische Probleme, von der Lagerung über den Transport bis hin zur Verteilung, als Gründe für die niedrige Impfquote des Landes genannt.

Adventistische Weltkirchenleitung empfiehlt Impfung

Laut Erton Köhler, Generalsekretär der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Siebenten-Tags-Adventisten, seien nach vorsichtigen Schätzungen bisher weltweit mindestens 17.000 Kirchenmitglieder an COVID-19 verstorben, darunter 773 hauptamtliche Mitarbeiter und Pensionäre.

Die Generalkonferenz hat am 25. Oktober 2021 eine Stellungnahme zur aktuellen Situation im Zusammenhang der Impfungen gegen Covid-19 herausgegeben. Danach bejaht und empfiehlt die adventistische Kirche, abgesehen von den Vorteilen eines gesunden Lebensstils und der Gesundheitsprävention, den verantwortungsvollen Einsatz von Impfstoffen als wichtige Maßnahme der Volksgesundheit, insbesondere im Falle einer Pandemie. Gleichzeitig respektiere die Kirche auch das Recht des Einzelnen auf Entscheidungsfreiheit für diejenigen, die sich nicht impfen lassen wollten. Bei der Abwägung der verschiedenen Optionen sollte allerdings berücksichtigt werden, „dass die Vorteile der Impfung über die eigene Person hinausgehen und zum Schutz der lokalen und globalen Bevölkerung insgesamt beitragen“ (s. auch die APD Meldung vom 1. November: https://www.apd.info/2021/11/01/adventistische-weltkirchenleitung-bekraeftigt-impfempfehlung/).

Ähnlich äußerte sich auch die Freikirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland in der 6-seitige „Stellungnahme zur Impfung gegen COVID-19 − theologische und medizinische Aspekte“ vom 4. Januar 2021. In Übereinstimmung mit dem Dokument ihrer Weltkirchenleitung erklären auch die deutschen Freikirchenleiter, dass die Impfung „eine Frage des Gewissens aber auch Geste der Nächstenliebe“ sei.

Sie betonen: „In der Beurteilung des Impfens müssen diese seltenen, aber möglichen Risiken mit den Risiken durch die jeweilige Erkrankung und deren Komplikationen ins Verhältnis gesetzt werden. Nach unserer Einschätzung ergibt sich bei den empfohlenen Impfungen eine eindeutige Bilanz zugunsten der Impfung. So gesehen besitzt das Impfen auch eine solidarische Komponente und Geste der Nächstenliebe.“

In einer Videobotschaft, die am 3. Dezember veröffentlicht wurde, bekräftigte die Freikirchenleitung diese Position und empfahlen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

Die deutsche Stellungnahme vom Januar 2021 kann als Dokument heruntergeladen werden:

https://www.adventisten.de/utility/dokumente-und-stellungnahmen/

Der Videoclip vom 3. Dezember mit der Impfempfehlung ist bei YouTube unter dem Link https://youtu.be/X9yXTvmJ4dA zu sehen.




Adventistisches Krankenhaus in Sydney unter den weltweit besten Krebskliniken

Die Rangliste der amerikanischen Zeitschrift Newsweek umfasst weltweit die 250 besten Krankenhäuser für Kardiologie und Onkologie, die 150 besten für Herzchirurgie und Pädiatrie sowie die 125 besten in den Bereichen Endokrinologie, Gastroenterologie, Orthopädie, Neurologie, Neurochirurgie und Pulmonologie.

Die Untersuchung umfasste 25 Länder und wurde vom Marktforschungsunternehmen Statista in Zusammenarbeit mit Newsweek durchgeführt. Die Daten wurden aus drei Quellen zusammengetragen: Empfehlungen von Ärzten über eine Online-Umfrage in den 25 Ländern, öffentlich zugängliche Ergebnisse von Umfragen zur Patientenzufriedenheit und öffentlich zugängliche medizinische Leistungskennzahlen (KPIs − Benchmark Indikatoren) über Krankenhäuser.

Fortschrittliche Technologie und individuelle Pflege

Der Verwaltungsdirektor des „San Integrated Cancer Centre“, Professor Gavin Marx, äußerte, das Krankenhaus sei hocherfreut über diese Nachricht. „Über viele Jahre hinweg haben wir am San einen stark nachgefragten Krebsservice entwickelt, der den Einsatz fortschrittlicher Technologie mit einem äußerst einfühlsamen Ansatz verbindet, bei dem jeder Patient mit einer einzigartigen, individuellen Pflege behandelt wird“, sagte er. „Wir bieten ein Modell für den schnellen Zugang, das die beste verfügbare diagnostische Bewertung und die Beratung durch erfahrene Spezialisten umfasst. Es liegt auf der Hand, dass unser hochqualifiziertes Team zusammen mit ständiger Innovation zu hervorragenden Patientenergebnissen und unserem beeindruckenden Ruf sowohl in Australien als auch international geführt hat.“

Laut der Kirchenzeitschrift für den südpazifischen Raum Adventist Record gehören zu den Schlüsselelementen des integrierten und multidisziplinären Zentrums hochmoderne bildgebende Verfahren, ein komplettes Angebot an hochwertigen chirurgischen und rekonstruktiven sowie umfassenden medizinisch-onkologischen Leistungen, Experten für Krebsgenetik vor Ort und vielseitige Krebsunterstützungsdienste. Das angegliederte „Icon Cancer Centre“ (Icon Krebszentrum) biete die neuesten Technologien und Verfahren der Strahlentherapie für alle Krebsarten.

Adventistische Krankenhäuser weltweit

Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten unterhält weltweit 227 Krankenhäuser und 673 Kliniken in denen jährlich fast 19,5 Millionen Menschen ambulant und stationär behandelt werden.

In Deutschland gibt es das adventistische Gesundheitsnetzwerk Waldfriede im Berliner Südwesten. Es besteht aus dem gleichnamigen 1920 gegründeten Krankenhaus. Dieses ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin sowie europäisches Ausbildungszentrum für Operationstechniken in der Koloproktologie. Pro Jahr werden etwa 15.000 Patienten stationär und 60.000 ambulant behandelt. Newsweek hat Waldfriede ebenfalls als eines der besten Krankenhäuser weltweit ermittelt (siehe https://www.apd.info/2021/04/29/krankenhaus-waldfriede-in-berlin-gehoert-zu-den-besten-krankenhaeusern-in-deutschland-und-der-welt/).

Zum Gesundheitsnetzwerk Waldfriede gehören außerdem eine Tagesklinik, eine Sozialstation, die Akademie für Gesundheits- und Krankenpflege, eine Servicegesellschaft, das Seniorenhaus Waldfriede, das Gesundheitszentrum Prima Vita mit einem dazugehörenden Schwimmbad, die Privatklinik Nikolassee, das Desert Flower Center und das Kinderhaus Waldfriede. Das Netzwerk ist der vielfältigste Medizin- und Pflegeanbieter im Berliner Südwesten und mit rund 950 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Informationen unter www.krankenhaus-waldfriede.de/ueber-uns/gesundheitsnetzwerk-waldfriede.




Für einen guten Zweck – Mitarbeiter des Krankenhauses Waldfriede laufen einmal um den Globus

„Ursprünglich entstand die Idee für diesen Sponsorenlauf in der Arbeitsgruppe „betriebliche Gesundheitsförderung“ des Krankenhauses Waldfriede“, so Vorstand Bernd Quoß. In Anlehnung an die „Trimm-dich-fit“-Initiative des Deutschen Sportbundes (DSB) in den 70er und 80er Jahren sollten die Mitarbeitenden des Krankenhauses gerade nach den Lockdowns der Corona-Pandemie zu sportlichen Aktivitäten angeregt werden.

19 Teams bildeten sich aus den Abteilungen des Krankenhauses mit insgesamt 180 Teilnehmenden. Sie traten in der Zeit vom 1. Mai bis 11. Juni in den Disziplinen Laufen/Walking, Joggen, Fahrradfahren und Inline-Skaten an. Als ambitioniertes Ziel war geplant, kilometermäßig bis nach Tokio zu gelangen. Am Ende wurden daraus beachtliche 43.122 Kilometer, was mehr als einer kompletten Umrundung der Erdkugel entspricht.

Bis zum Schluss war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, so dass schließlich 4 Sieger gekrönt wurden, die sich die ersten 3 Plätze teilen. In den einzelnen Disziplinen brachten es die Sieger beim Joggen auf 248 km, beim Radfahren auf 427 km und beim Walken/Laufen auf 148 km.

Platz 1 belegte das Team: „ITS läuft bei uns“
Platz 2 belegten die Teams: „Catch us if you can“ und „O’Pana“
Platz 3 belegte das Team: „Die Busenfreunde“

Stellvertretend für ihre Teams nahmen einige Teammitglieder Urkunden und Gutscheine für die Preise von Vorstand Bernd Quoß entgegen. Den Siegern winkt ein Besuch mit dem ganzen Team im Schlosspark Theater Berlin. Die Zweitplatzierten freuen sich auf Pizza satt für ihre Teams und die dritten Gewinner dürfen sich auf ein Schlemmerfrühstück für das gesamte Team freuen.

4.400 Euro spendet das Krankenhaus an den Förderverein. Der Betrag wird zu gleichen Teilen aufgeteilt und geht zum einen an das Projekt „Sternenkinder/Stille Geburten/Begräbnisse“ im Krankenhaus und zum anderen an die neue Palliativstation. Hier kann den Patienten mit der Spende eine Freude gemacht werden. „Wir hoffen, dass alle Teilnehmer Spaß hatten und freuen uns auf die nächste Aktion“, kommentiert Quoß.

Zur Webseite des Krankenhauses Waldfriede: www.krankenhaus-waldfriede.de.




Adventistische Klinik in der Schweiz feiert 115jähriges Bestehen

Die Klinik ist spezialisiert auf kardiovaskuläre, neurologische, orthopädische und rheumatologische Rehabilitation, Innere Medizin und Psychiatrie. Die Klinik ist laut eigenen Angaben ein wichtiger Beteiligter im regionalen Gesundheitsnetz. Träger der Klinik ist die teilkontinentale Kirchenleitung der Adventisten in West und Südeuropa (Intereuropäische Division EUD) mit Sitz in Bern.

Standort
Im Jahr 1905 ließ sich Dr. Perry Alfred De Forest am Genfersee nieder, mit der Idee, die Klinik La Lignière zu gründen. De Forest sei ein visionärer Pionier gewesen, schreibt EUD News auf ihrer Webseite.

Voltaire, der berühmte französische Schriftsteller, Historiker und Philosoph, baute eine Villa auf dem Grundstück, weil er dort sterben wollte. Der Armeegeneral von Katharina II. von Russland, Jean-François de Ribaupierre, bezeichnete den Ort als „das gelobte Land, in dem Milch und Honig fließen“.

Geschichte
Seit über 115 Jahren arbeitet die Klinik La Lignière mit einem umfassenden Verständnis von Gesundheit. Das Gesundheitsinstitut wurde von Dr. de Forest gegründet, einem adventistischen Arzt und Mitarbeiter von Dr. Kellogg (Miterfinder der Cornflakes). Kellog praktizierte Hydrotherapie, Massagen und elektrische Behandlungen. Von Anfang an wurde auch Wert auf die Bedeutung von körperlicher Aktivität, gesunder Ernährung und Ruhe gelegt, um die Behandlung und Genesung zu fördern.

Nachdem sie eine Chirurgie, eine Entbindungsstation und eine Krankenpflegeschule beherbergt hatte, ist La Lignière heute eine Privatklinik, die in das regionale und kantonale Gesundheitsnetz integriert ist. Sie verfügt über 95 Betten und ist auf kardiovaskuläre, neurologische, orthopädische und rheumatologische Rehabilitation spezialisiert. Darüber hinaus ist sie auch für Nachbehandlung, Innere Medizin und Psychiatrie anerkannt.

Teil des adventistischen Gesundheitswerks
Die Clinique La Lignière SA ist im Besitz der Société Philanthropique de la Lignière, einem gemeinnützigen Verein, der eine Vision von Gesundheit in ihrer biologischen, psychologischen, sozialen und spirituellen Dimension unterstützt. Die Klinik ist auch Teil des internationalen Gesundheitsnetzwerks der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, das aus 118 tertiären Bildungseinrichtungen und Universitäten, 227 Krankenhäusern und Kliniken, 673 Dispensarien, 133 Alten- und Pflegeheimen und 15 Waisen- und Kinderheimen in der ganzen Welt besteht.

La Lignière hat nicht nur eine Klinik. Auf dem Gelände befinden sich zwei weitere Einrichtungen, die komplementär arbeiten, nämlich das „Centre de Santé La Lignière SA“ – ein Zentrum für körperliche Aktivität, einschließlich Fitness, Gruppenkurse im Schwimmbad und in der Turnhalle – und das „Centre Médical & Thérapeutique La Lignière SA, – ein spezialisiertes multidisziplinäres ambulantes Zentrum.

Mehr Informationen zur Klinik La Lignière: https://www.la-ligniere.ch/




Krankenhaus Waldfriede in Berlin gehört zu den besten Krankenhäusern in Deutschland und der Welt

Bereits im Jahr 2020 wurde das Krankenhaus Waldfriede im Rahmen der vom F.A.Z.-Institut beauftragten Studie „Deutschlands beste Krankenhäuser“ ausgezeichnet und zählte in seiner Kategorie Krankenhäuser mit 150 bis 300 Betten zu den besten in ganz Deutschland. Diese Studie wurde erneut durchgeführt. Lag das Krankenhaus Waldfriede letztes Jahr noch mit 78,9 von 100 möglichen Punkten knapp über den mindestens geforderten 75 Punkten, so konnte das vergangene Jahr genutzt werden, um trotz der Pandemie ein deutlichen Sprung nach vorne auf insgesamt 84,5 Punkten zu machen. Das bedeutet Platz 33 von 101 in der Kategorie (2020 Platz 43 von 93).

Weitaus schöner, aber auch überraschend, kam die Nachricht, dass Waldfriede im Jahr 2021 nicht nur zu den besten in Deutschland gehört, sondern eben auch zu den besten Krankenhäusern weltweit.

Die amerikanische Zeitschrift Newsweek und das renommierte deutsche Online-Portal für Statistik „Statista“ haben zum dritten Mal gemeinsam die besten Krankenhäuser weltweit ermittelt. Die Studie wurde in 25 Ländern der Welt durchgeführt. Am Ende konnte eine Liste der weltweit besten Krankenhäuser und Kliniken erstellt werden. Die 2.000 in dieser Liste genannten Krankenhäuser, die 25 Länder abdecken, darunter die USA, Großbritannien, Deutschland und Kanada, zeichnen sich durch herausragende Leistungen aus, mit dabei angesehene Ärzte, erstklassige Pflege und modernste Technologie.

Die Ergebnisse sind nur zwischen Krankenhäusern im selben Land vergleichbar, da in jedem Land unterschiedliche Quellen für Patientenerfahrungen und medizinische KPIs (Benchmark Indikatoren) untersucht wurden. Eine Harmonisierung aller Daten war länderübergreifend nicht möglich. Von 220 in Deutschland ausgezeichneten Krankenhäusern hat Waldfriede den 122. Platz belegt – aus dem Stand und gehört somit nicht nur zu den besten Krankenhäusern in Deutschland, sondern auch weltweit.

Bernd Quoß zeigt sich sehr erfreut über diese hervorragenden nationalen und internationalen Bewertungen seiner Einrichtung.

Die Herangehensweisen und Methoden der Studien sowie die herangezogenen Daten können hier nachgelesen werden:

Die Studie „Deutschlands beste Krankenhäuser“ wurde im Auftrag des F.A.Z.-Instituts durch das IMWF Institut für Management und Wirtschaftsforschung mit wissenschaftlicher Begleitung der International School of Management (ISM) realisiert.

Die Ergebnisse der Studie sind online unter https://www.faz.net/asv/beste-krankenhaeuser/ veröffentlicht worden und werden in einer Juni-Ausgabe der Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) noch einmal gesondert veröffentlicht.

Die Studie „World’s best Hospitals“ wurde von der amerikanischen Newsweek (Auflage mehr als 1,5 Mio. wöchentlich) und dem deutschen Online-Portal Statista durchgeführt. In der Rangliste der besten Krankenhäuser der Welt 2021 sind die besten Krankenhäuser in 25 Ländern aufgeführt.

Die Ergebnisse sind online unter https://www.newsweek.com/best-hospitals-2021  und am 12.03.2021 in der internationalen Ausgabe der Newsweek veröffentlicht worden (hier nur die TOP 100 weltweit und die Top 10 national).




Berliner Krankenhaus Waldfriede erweitert medizinisches Leistungsangebot

Laut Krankenhaus-Vorstand Bernd Quoß konnte nach gut einem Jahr Bauzeit das neue Ambulante Operations-Zentrum in den Räumlichkeiten der ehemaligen Physiotherapie eröffnet werden. Es verfügt auf rund 700 Quadratmetern Fläche über drei vollständig ausgestattete OP-Säle und 20 Aufwachplätze. Das ermögliche hier die Durchführung von fast allen Arten von Operationen durch eigene Ärzte des Krankenhauses oder auch externe Operateure. Das ambulante OP-Zentrum des Krankenhauses Waldfriede gehöre somit zu den größten und modernsten Einrichtungen seiner Art in Berlin.

Roboter für Leber- und Pankreaschirurgie
Darüber hinaus sei mit der Anschaffung des über zwei Millionen Euro teuren Chirurgie Systems „da Vinci“ ein großer Schritt in eine neue chirurgische Operationsära vollzogen, informierte Quoß in einem Beitrag der April-Ausgabe des IHK-Magazins „Berliner Wirtschaft“. Der jetzt im Krankenhaus Waldfriede eingesetzte „Roboter“ wäre aktuell die weltweit modernste Version der roboter-assistierten-Chirurgie Systeme. Er werde vor allem im neuen „Zentrum für Onkologische Oberbauchchirurgie und Robotik“ im Rahmen der Leber- und Pankreaschirurgie eingesetzt.

Um das onkologische Leistungsangebot für die Patienten des Krankenhauses Waldfriede abzurunden, sei die bisherige Komfortstation zum Jahresbeginn 2021 in eine Palliativstation umgewandelt worden, ergänzte Quoß. Hier könnten die onkologischen Patienten nun palliativ weiterversorgt werden. Unter dem Motto „Hochleistungsmedizin – Menschliche Wärme – Soziales Engagement“ wolle das Krankenhaus sein medizinisches Behandlungsangebot weiter ausbauen und seinen Ruf als eines der innovativsten Berliner Krankenhäuser festigen.

Krankenhaus Waldfriede
Das freigemeinnützige Krankenhaus Waldfriede liegt im Berliner Südwesten und ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Es wurde nach gesetzlichen Qualitätsparametern mehrfach zertifiziert und habe mit seiner medizinischen und pflegerischen Qualität bereits eine Vielzahl an Auszeichnungen erhalten. Pro Jahr werden hier etwa 15.000 Patienten stationär und 120.000 Patienten ambulant behandelt. Der Träger ist die evangelische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, die weltweit rund 900 medizinische Einrichtungen unterhält. Waldfriede ist unter anderem Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und im Deutschen Evangelischen Krankenhausverband e.V. (DEKV).

Gesundheitsnetzwerk Waldfriede
Seit seiner Gründung im Jahr 1920 orientiere sich das medizinische Handeln an ganzheitlichen Präventions- und Therapiekonzepten zum Wohl des gesamten Menschen, so Quoß. Über seinen lokalen Versorgungsauftrag hinaus behandle das Krankenhaus Waldfriede Patienten aus dem In- und Ausland. Neben dem Krankenhaus wurde in den letzten Jahren ein umfangreiches Gesundheitsnetzwerk etabliert, das sich stetig weiterentwickle. Das Netzwerk Waldfriede sei mittlerweile der vielfältigste Medizin- und Pflegeanbieter im Berliner Südwesten und mit rund 950 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber im Bezirk Steglitz-Zehlendorf.

Bis 1989 bestand Krankenhaus Waldfriede, gemeinsam mit der heutigen „Akademie für Gesundheits- und Krankenpflege“, als solitäres Akutkrankenhaus ohne ein angeschlossenes Netzwerk. 1989 wurde die Sozialstation Waldfriede auf dem Gelände des Krankenhauses gegründet. Sie ist bis heute in der ambulanten häuslichen Krankenpflege im Bezirk Steglitz-Zehlendorf aktiv und versorgt 180 Patienten. Das 1993 ebenfalls auf dem Gelände des Krankenhauses ins Leben gerufene Gesundheitszentrum PrimaVita verfügt seit dem Jahr 2008 zusätzlich zu den Sporträumen über ein Schwimmbad am Teltower Damm in Berlin-Zehlendorf. Insgesamt nehmen pro Jahr 5.000 Teilnehmer/innen an den Kursen und Dauergruppen des PrimaVita teil.

Im Jahr 1999 folgte die Gründung der Servicegesellschaft Krankenhaus Waldfriede. Sie ist seitdem für die Reinigung innerhalb des Krankenhauses sowie für den Betrieb der Küche bzw. die Essensversorgung zuständig. 2007 entstand in Zusammenarbeit mit dem Advent-Wohlfahrtswerk das Kinderhaus Waldfriede, eine Kindertagesstätte mit 55 bis 60 Kindern im Alter von ein bis sechs Jahren. Im Januar 2012 erfolgte die Übernahme der Privatklinik Nikolassee in der Von-Luck-Straße mit Platz für 16 Patienten zur internistischen, psychiatrischen und psychosomatischen Behandlung.

Am 11. September 2013 wurde das überregional beachtete „Desert-Flower-Center“ Waldfriede gegründet. Hier finden Frauen, die von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen sind, medizinische Hilfe und psychosoziale Betreuung.

Anfang 2017 übernahm das Netzwerk das Seniorenhaus Waldfriede mit 85 Betten. Im Juni 2017 kam die Psychiatrisch-Psychosomatischen Tagesklinik Waldfriede hinzu. Sie ist spezialisiert auf Psychosomatik, Suchterkrankungen, Depression und Burnout.

Weitere Informationen: https://www.krankenhaus-waldfriede.de/




Florida: Adventistisches Gesundheitssystem investiert 100 Millionen US Dollar in Krankenhausneubau

Damit soll den Bewohnenden des stark wachsenden Bezirks Flagler County, im Nordosten Floridas, eine umfassende Gesundheitsversorgung, einschließlich erstklassiger orthopädischer Leistungen geboten werden, schreibt AdventHealth.

Das neue Krankenhaus soll eine Notaufnahme mit umfassender Bildgebung, fünf Operationssälen, Endoskopie-Dienstleistungen, ein ambulantes Labor, Herzkatheter Labore, 20 Patientenzimmer für Intensivpflege und 80 für allgemeine medizinische oder chirurgische Versorgung umfassen. Geplant sei außerdem ein 30.000 Quadratmeter großes medizinisches Bürogebäude, das ebenfalls auf dem 10 Hektar umfassenden Gelände errichtet werden soll.

Das neue Krankenhaus werde laut AdventHealth 400 Arbeitsplätze mit einem Durchschnittseinkommen von 55.000 Euro bieten, die später auf 700 Arbeitsplätze ausgebaut werden sollen.

AdventHealth
Das „Adventist Health System“ wurde 1973 gegründet und 2019 in „AdventHealth“ umbenannt. Es ist das größte gemeinnützige protestantische Gesundheitssystem in den USA mit Hauptsitz in Altamonte Springs, Florida. AdventHealth gehört zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in den USA. Es verfügt über 45 Krankenhäuser, mehr als 8.200 zugelassene Betten in neun Bundesstaaten und versorgt jährlich mehr als fünf Millionen Patienten mit über 80.000 Mitarbeitenden. Das Gesundheitssystem von AdventHealth umfasst auch Notfallversorgungszentren, häusliche Gesundheits- und Hospizdienste, Arztpraxen und qualifizierte Pflegeeinrichtungen. Die jährlichen Betriebseinnahmen liegen bei elf Milliarden US-Dollar.




Politik dankt Personal im Krankenhaus Waldfriede

„Auch, wenn das öffentliche Leben durch den Corona-Virus stark eingeschränkt wurde, sind viele Infrastruktureinrichtungen weiterhin geöffnet“, so MDB Heilmann bei seinem Besuch. Das sei möglich, weil sich die vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätten und Seniorenheime täglich unermüdlich für die Allgemeinheit einsetzten und damit einen unschätzbaren Dienst für unsere Gesellschaft leisteten. Er nannte dies einen „sensationellen und wertvollen Einsatz“. Gemeinsam mit Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski hatte er sich für dieses Engagement in mehreren Einrichtungen in Steglitz-Zehlendorf bedankt.

Im Krankenhaus Waldfriede nahmen stellvertretend für die Mitarbeitenden der Vorstand Bernd Quoß, der Ärztliche Direktor Dr. Roland Scherer, der Leiter des Pandemiestabs Prof. Dr. Carsten Büning und die Pflegedirektorin Britta Schulze Geschenkkörbe entgegen. Quoß, Geschäftsführer vom „Netzwerk Waldfriede“, zu diesem Besuch: „Wir freuen uns über die Geste und das unsere Arbeit im Bezirk gesehen und gewürdigt wird.“

Gesundheitsnetzwerk Krankenhaus Waldfriede

Das Krankenhaus Waldfriede ist im krankenhauseigenen Gesundheitsnetzwerk eingebunden, das mittlerweile zum vielfältigsten Medizin- und Pflegeanbieter im Bezirk Steglitz-Zehlendorf geworden ist. Neben dem Krankenhaus Waldfriede, der Sozialstation und dem Gesundheitszentrum PrimaVita mit zugehörigem Schwimmbad gehören auch die Akademie für Gesundheits- und Krankenpflege, die Privatklinik Nikolassee, die Servicegesellschaft Krankenhaus Waldfriede, das Desert-Flower-Center, das Seniorenhaus Waldfriede, eine ambulante Tagesklinik und künftig ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) zur besseren ambulanten Versorgung zum Netzwerk. Damit gehört das „Netzwerk Waldfriede“ auch zu den größten Arbeitgebern im Bezirk. Der Träger ist die weltweite evangelische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. In diesem Jahr besteht das Krankenhaus 100 Jahre.




Vier adventistische Krankenhäuser auf der Newsweek Liste unter den Weltbesten

Zu den fast 300 US-Krankenhäusern, die in die Liste der weltbesten Krankenhäuser 2020 aufgenommen wurden, gehören AdventHealth Orlando/Florida, AMITA Health Adventist Medical Center Hinsdale/Illinois, Parker Adventist Hospital und Porter Adventist Hospital, beide in Colorado.

Um in die Liste aufgenommen zu werden, mussten die Krankenhäuser eine Kapazität von mindestens 100 Betten haben. Sie wurden auf Grundlage von drei Datenquellen in eine Rangliste aufgenommen: Empfehlungen medizinischer Experten, medizinische Leistungsindikatoren und Erhebungen zu bestehenden Patientenerfahrungen. Insgesamt standen über 1.500 Krankenhäuser aus 21 Ländern weltweit auf der Liste.

AdventHealth
Das „Adventist Health System“ wurde 1973 gegründet und 2019 in „AdventHealth“ umbenannt. Es ist das größte gemeinnützige protestantische Gesundheitssystem in den USA mit Hauptsitz in Altamonte Springs, Florida. „AdventHealth“ gehört zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in den USA. Es verfügt über 45 Krankenhäuser mit über mehr 8.200 zugelassenen Betten in neun Bundesstaaten und versorgt jährlich mehr als fünf Millionen Patienten mit über 80.000 Mitarbeitenden. Das Gesundheitssystem von „AdventHealth“ umfasst auch Notfallversorgungszentren, häusliche Gesundheits- und Hospizdienste, Arztpraxen und qualifizierte Pflegeeinrichtungen. Die jährlichen Betriebseinnahmen liegen bei elf Milliarden US-Dollar.




Krankenhaus Waldfriede in Berlin unter den Besten in Deutschland

Waldfriede unter den Besten in Deutschland
Erneut wird das Krankenhaus Waldfriede zu den Besten gezählt. Gestern wurden die Ergebnisse einer Studie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) veröffentlicht, bei der Daten von über 2.200 Krankenhäuser in Deutschland herangezogen wurden. In der Kategorie „Krankenhäuser mit 150 bis unter 300 Betten“ ist das Krankenhaus Waldfriede mit 78,9 von 100 Punkten zu den besten gezählt worden. Die Studie war im Auftrag des F.A.Z.-Instituts durch das IMWF Institut für Management und Wirtschaftsforschung mit wissenschaftlicher Begleitung der International School of Management (ISM) realisiert worden.

Die Methodik der Studie, die zum dritten Mal stattfand, wurde dabei zum Vorjahr erneut verfeinert und ausgeweitet. So wurden zusätzlich zur Auswertung der gesamten Krankenhäuser die Abteilungen ausgewertet. Die Methodik ist hierbei analog. Hierzu wurde mit Hilfe der Qualitätsberichte des Gemeinsamen Bundesausschuss der Öffentlichkeit und ergänzenden Daten aus Bewertungs- und Befragungsportalen eine Rangliste derjenigen deutschen Krankenhäuser erstellt, die aus emotionaler und sachlicher Sicht mit ihrem Gesamtangebot glänzen können. Das Ergebnis, so die FAZ, sei ein einzigartiger Überblick über „Deutschlands beste Krankenhäuser“, dessen Resultat dabei helfe, die Vielzahl der Informationsangebote überschaubar zu machen.

Krankenhauseigenes Gesundheitsnetzwerk
Laut eigenen Berichten ist das Krankenhaus Waldfriede im krankenhauseigenen Gesundheitsnetzwerk eingebunden, das mittlerweile zum vielfältigsten Medizin- und Pflegeanbieter im Bezirk Steglitz-Zehlendorf geworden ist. Neben dem Krankenhaus Waldfriede, der Sozialstation und dem Gesundheitszentrum PrimaVita mit zugehörigem Schwimmbad gehörten auch die Akademie für Gesundheits- und Krankenpflege, die Privatklinik Nikolassee, die Servicegesellschaft Krankenhaus Waldfriede, das Desert-Flower-Center, das Seniorenhaus Waldfriede, eine ambulante Tagesklinik und künftig ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) zur besseren ambulanten Versorgung zum Netzwerk. Damit gehöre das „Netzwerk Waldfriede“ auch zu den größten Arbeitgebern im Bezirk. Der Träger sei die weltweite evangelische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. In diesem Jahr besteht das Krankenhaus 100 Jahre.

Desert Flower Center Waldfriede (DFC)
Insbesondere das beim Krankenhaus ansässige Desert Flower Center Waldfriede (DFC) machte diese Woche erneut Schlagzeilen. So sei nach einer Pressemeldung der Berliner Koordinierungsstelle gegen FGM_C (weibliche Genitalverstümmelung) das DFC eine der drei Anlaufstellen in Berlin und garantiere „einen niederschwelligen Erstkontakt und individuelle Begleitung ihrer Klient_innen“. Mit der Bewilligung der Finanzierung der Koordinierungsstelle durch den Berliner Senat können die Angebote zu FGM_C interdisziplinär gebündelt und weiterentwickelt werden, Fachkompetenzen gestärkt und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden.

Das Desert Flower Center Waldfriede ist das weltweit erste ganzheitliche Betreuungszentrum für Opfer von weiblicher Genitalverstümmelung und wurde 2013 von anerkannten Spezialisten im Bereich Darm- und Beckenbodenchirurgie in Anwesenheit der Menschenrechtsaktivistin und Gründerin der Desert Flower Stiftung, Waries Dirie, gegründet. Weitere DFC’s gibt es in Stockholm, Paris und Amsterdam. Weitere DFC’s gibt es in Stockholm, Paris und Amsterdam.

Weitere Informationen zur Krankenhausstudie: https://www.faz.net/asv/beste-krankenhaeuser/




Corona-Krise: Adventistisches Krankenhaus „Waldfriede“ in Berlin vertagt Jubiläumsveranstaltung

Das Gesundheitsnetzwerk des Krankenhauses „Waldfriede“ sei mittlerweile zum vielfältigsten Medizin- und Pflegeanbieter im Bezirk Steglitz-Zehlendorf geworden, so Quoß. Neben dem Krankenhaus „Waldfriede“, der Sozialstation und dem Gesundheitszentrum PrimaVita mit eigenem Schwimmbad gehören auch die Akademie für Gesundheits- und Krankenpflege, die Privatklinik Nikolassee, die Servicegesellschaft Krankenhaus Waldfriede, das Desert-Flower-Center, das Seniorenhaus „Waldfriede“ und eine ambulante Tagesklinik für psychiatrisch-psychosomatische Erkrankungen zum Netzwerk. Damit zähle das Netzwerk Waldfriede auch zu den größten Arbeitgebern im Bezirk.

Beginn mit noch nicht fertiggestelltem OP-Raum

Im Herbst 1919 erwarb der Arzt Dr. L. E. Conradi im Auftrag der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ein geeignetes Gebäude in Berlin-Zehlendorf und begann dort ein Krankenhaus einzurichten. Am 15. April 1920 wurde das Krankenhaus „Waldfriede“ mit 39 Betten in 27 Krankenzimmern und einem noch nicht ganz fertig gestellten OP-Raum feierlich seiner Bestimmung übergeben. Im Juli 1922 erhielt das Krankenhaus die staatliche Anerkennung sowie die Erlaubnis, eine Krankenpflegeschule zu eröffnen. Seit Ende Januar 1933 führte die Errichtung einer totalitären Diktatur durch die NSDAP mit bisher nicht gekannten Gesetzen und Verordnungen zu erheblich belastenden Auswirkungen auf den Anstaltsalltag. Von den 310 Luftangriffen auf Berlin im Zweiten Weltkrieg blieben die Gebäude des Krankenhauses Waldfriede wie durch ein Wunder verschont.

Gesundheitsnetzwerk „Waldfriede“

Das freigemeinnützige Akutkrankenhaus „Waldfriede“ ist mit seinen 160 Betten und elf Fachabteilungen seit 2008 auch europäisches Ausbildungszentrum für Operationstechniken in der Koloproktologie. Pro Jahr würden in „Waldfriede“ laut Bernd Quoß etwa 13.500 Patienten stationär und 58.000 Patienten ambulant behandelt. Seit seiner Gründung im Jahr 1920 orientiere sich das medizinische Handeln „an ganzheitlichen Präventions- und Therapiekonzepten zum Wohl des gesamten Menschen“. Neben dem Krankenhaus sei in den letzten Jahren ein umfangreiches Gesundheitsnetzwerk etabliert worden, das sich stetig weiterentwickele.

Nach Quoß bestand bis 1989 das Krankenhaus „Waldfriede“, gemeinsam mit der heutigen „Akademie für Gesundheits- und Krankenpflege“, als solitäres Akutkrankenhaus ohne ein angeschlossenes Netzwerk. 1989 wurde die Sozialstation „Waldfriede“ auf dem Gelände des Krankenhauses gegründet. Sie ist bis heute in der ambulanten häuslichen Krankenpflege im Bezirk Steglitz-Zehlendorf aktiv und versorge 180 Patienten. Das 1993 ebenfalls auf dem Gelände des Krankenhauses ins Leben gerufene Gesundheitszentrum PrimaVita verfügt seit dem Jahr 2008 zusätzlich zu den Sporträumen über ein Schwimmbad am Teltower Damm in Berlin-Zehlendorf. Insgesamt würden pro Jahr 5.000 Interessenten an den Kursen und Dauergruppen des PrimaVita teilnehmen. Das Zentrum bietet seit 2010 auch einen „Medical Check Up“ an.

Im Jahr 1999 folgte die Gründung der Servicegesellschaft Krankenhaus Waldfriede. Sie ist seitdem für die Reinigung innerhalb des Krankenhauses und für den Betrieb der Küche sowie die Essensversorgung zuständig. Im Januar 2012 folgte die Übernahme der Privatklinik Nikolassee in der Von-Luck-Straße. Die Villa hat Platz für 16 Patienten mit internistischen, psychosomatischen und psychischen Erkrankungen. Am 11. September 2013 wurde das Desert-Flower-Center Waldfriede gegründet. Hier finden Frauen, die von Genitalverstümmelung betroffen sind, medizinische Hilfe und psychosoziale Betreuung.

Im Mai 2017 übernahm das Gesundheitsnetzwerk „Waldfriede“ das Seniorenhaus „Arche“ in der Adolfstraße in Berlin-Zehlendorf. Die im Jahr 2007 gegründete Einrichtung verfügt über ein 5.300 Quadratmeter großes Grundstück und beschäftigt 60 Mitarbeitende, die sich um 84 Bewohner in 70 Einzel- und sieben Doppelzimmern kümmern. Die jetzt unter dem Namen Seniorenhaus Waldfriede geführte Einrichtung, ergänze das vielfältige Medizin- und Pflegenetzwerk „Waldfriede“, so Quoß. Zum 1. Juni 2017 eröffnete das Krankenhaus „Waldfriede“ mit der Tagesklinik Waldfriede eine neue Einrichtung seines Gesundheitsnetzwerks im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Die Einrichtung wendet sich mit ihrem teilstationären Angebot an Menschen mit psychiatrisch-psychosomatischen Erkrankungen, wie Depressionen, Ängsten, Zwängen und Suchtfolgestörungen.

Zudem eröffnete 2007 „Waldfriede“ in Zusammenarbeit mit dem Advent-Wohlfahrts-Werk (AWW), dem Sozialwerk der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, das Kinderhaus Waldfriede in Berlin-Zehlendorf, eine Tagesstätte mit 65 Kindern im Alter von ein bis sechs Jahren. Bereits seit 2000 bietet das Krankenhaus „Waldfriede“ mit der „Babywiege“ (Babyklappe) ein umfangreiches Beratungs- und Betreuungskonzept für Mütter in Not an.

„Waldfriede“ ist unter anderem Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, im Deutschen Evangelischer Krankenhausverband e.V. (DEKV) und im Evangelischen Verband für Altenarbeit und Pflegerische Dienste (EVAP). Weitere Informationen unter: http://www.krankenhaus-waldfriede.de/