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Adventistische Pfadfinder aus Darmstadt geben Friedenslicht weiter

„Unser Ziel ist, dass sich Frieden in Darmstadt und weltweit schneller verbreitet als irgendwelche Viren. Frieden ist ein aktiver Prozess, für den jeder etwas tun kann“, erläuterte Haiko Müller, Leiter der Marienhöher Pfadfinder. „Jeder kann mitmachten und das Friedenslicht weitergeben an Nachbarn, Freunde und genauso an Fremde als Symbol für gutes Miteinander und herzliche Wärme in unserer Stadt oder als Versöhnung nach einem Streit.“

Friedenslicht 3.000 Kilometer im Flugzeug unterwegs

Das Friedenslicht ist eine gemeinsame Aktion des Österreichischen Rundfunks (ORF) und verschiedener Pfadfinderverbände. Sie existiert seit 1986. Das Friedenslicht wurde im November in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem von einem neunjährigen, einheimischen Mädchen entzündet und in einem Spezialbehälter mit dem Flugzeug nach Österreich gebracht. Von dort aus wurde es am dritten Advent mit Autos von Pfadfindern in ganz Europa verteilt. Die Marienhöher Pfadfinder fuhren am vergangenen Sonntag zu einer Autobahnraststätte bei Rüsselsheim und brachten das Friedenslicht nach Darmstadt.

„Wir wollen mit dem Friedenslicht ein Zeichen für Frieden setzen, für ein menschliches Miteinander über Grenzen hinweg – egal ob es Landesgrenzen oder Grenzen zwischen Menschen sind“, sagte Haiko Müller. Auf seinem Weg habe das Friedenslicht bis nach Darmstadt schon mehr als 3.000 Kilometer über viele Grenzen hinweg zurückgelegt. „Das Friedenslicht wird in allen europäischen Ländern und sogar in Nord- und Südamerika persönlich weitergegeben. Allein das verbindet uns mit so vielen verschiedenen Menschen und schafft eine Gemeinsamkeit“, so Müller.

Hintergrund der Aktion Friedenslicht

Pfadfinderinnen und Pfadfinder würden laut Müller aktive Friedensarbeit leisten. Sie suchten den Dialog mit Menschen anderer Überzeugungen. „Mit vielen Aktionen bekennen sie nicht nur ihren Glauben und ihre Überzeugung, sondern treten handelnd für Frieden und Gerechtigkeit ein.“ Durch internationale Begegnungen, etwa auf Zeltlagern, finde aktive Friedensarbeit statt. Pfadfinder lernten Pfadfinder aus anderen Ländern und ihre Kulturen als Beitrag zur Völkerverständigung kennen.

Die kleine Flamme aus einer der Krisenregionen der Erde biete einen konkreten Anlass, persönliche Wertvorstellungen und das, was Menschen verbinde oder trenne, neu zu überdenken. Aufbauend auf der Botschaft Jesu Christi wären die Aktionen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder bei der Weitergabe des Lichtes Ausdruck des Glaubens und Zeichen der Zuwendung zum Nächsten.

Weihnachts-Gottesdienst und Friedenslicht

Die Marienhöher Pfadfinder bringen das Friedenslicht am 24. Dezember in mehrere Weihnachts-Gottesdienste. Wegen Covid-19 könnten überall Weihnachts-Gottesdienste nur in kleinem Rahmen stattfinden. Deswegen biete die Adventgemeinde Darmstadt-Marienhöhe der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten eine Live-Übertragung an. Jeder könne den Gottesdienst der Adventgemeinde auf YouTube ab 16 Uhr miterleben. Es gebe viel Musik sowie Geschichten für Kinder und für Erwachsene. Auf diese Weise komme laut Heiko Müller Weihnachten und das Friedenslicht in jedes Wohnzimmer.

Auf http://weihnachten.auf-der-hoehe.de/ gebe es weitere Informationen auch zum Friedenslicht sowie den Livestream am 24. Dezember um 16 Uhr. Dort sei auch ein digitales Friedenslicht zum Weitergeben zu finden.

CPA-Marienhöhe

Zur CPA-Marienhöhe gehören über 230 Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Es gibt zwölf Gruppen für Kinder und Jugendliche von sechs bis 20 Jahren. Gruppenstunden finden 14-tägig sonntags statt. Außerdem gibt es Zeltlager, Lagerfeuer, Wandertouren, Geländespiele und anderes mehr. Weitere Informationen auf www.cpa-marienhoehe.de.

Christliche Pfadfinderschaft der Adventjugend (CPA)

Zur Christlichen Pfadfinderschaft der der Adventjugend (CPA) gehören über 3.500 Pfadfinderinnen und Pfadfinder, die in 180 Ortsgruppen organisiert sind. Das zugrundeliegende Pfadfinderkonzept nach Robert Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinderbewegung, fördert das Miteinander in der Natur, erlebnispädagogische Maßnahmen, Förderung der Sozialkompetenz, das Übernehmen von Verantwortung, Umweltbewusstsein und somit die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen.




Wissenschaftsstadt Darmstadt ehrt adventistische Pfadfinderleiter

Seit zwanzig Jahren ehrt die Wissenschaftsstadt Darmstadt Jugendliche und junge Menschen, die sich in besonderer Weise in Darmstadt ehrenamtlich engagieren. Erstmals erhielten Mitglieder der CPA dafür Ehrenurkunden.

Motivation für andere

„Die Geehrten geben dem bürgerschaftlichen Engagement in unserer Stadt ein Gesicht und mir ist es wichtig, ihnen heute hier zu danken“, sagte Akdeniz. Die Corona-Krise habe verdeutlicht, wie wichtig sozialer Zusammenhalt und dieses unverzichtbare Engagement für unsere Gesellschaft sei. Die Ehrenamtlichen würden sich nicht nur um sich selbst kümmern. Vielmehr komme ihnen eine Vorbildfunktion zu, die andere Jugendliche dafür sensibilisiere, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.

Drößler, Fayard und Kocur sind stellvertretende Vorsitzende der CPA-Marienhöhe und tragen Verantwortung für über 200 Pfadfinder. Sie leiten Kleingruppen, organisieren Gruppenstunden, Zeltlager, Wandertouren und Sommerfreizeiten. Darüber hinaus führen sie Fortbildungen für andere Mitarbeiter durch und engagieren sich auch auf Landesebene bei den CPA. Die drei Ausgezeichneten und ihre Ehrung stehen stellvertretend für ein sehr aktives CPA-Mitarbeiterteam.

Akdeniz lobte besonders zwei CPA-Projekte während der Lockdowns im Jahr 2020: „Pfadfinder-Rally“ als offenes Angebot für alle Darmstädter Kinder mit ihren Familien in der Natur sowie das „Zuhause bleiben-Abzeichen“, bei dem in Deutschland und der Schweiz rund 2.000 Pfadfinder mitgemacht haben. Gerade in der Corona-Zeit hätten sich viele Kinder und Jugendliche einsam gefühlt oder Angst gehabt. „Vielen Dank, dass ihr euch den Kindern in dieser so schwierigen Zeit so engagiert gewidmet habt“, sagte Akdeniz.

Pfadfinder der CPA-Marienhöhe

Zu CPA-Marienhöhe gehören über 200 Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Es gibt zwölf Gruppen für Kinder und Jugendliche von 6–20 Jahren. Gruppenstunden finden 14-täglich sonntags statt. Außerdem gibt es Zeltlager, Lagerfeuer, Wandertouren, Geländespiele und weitere Aktivitäten. Weitere Informationen unter www.cpa-marienhoehe.de.

Christliche Pfadfinderschaft der Adventjugend (CPA)

Zur Christlichen Pfadfinderschaft der der Adventjugend (CPA) gehören über 3.500 Pfadfinderinnen und Pfadfinder, die in 180 Ortsgruppen organisiert sind. Das zugrundeliegende Pfadfinderkonzept nach Robert Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinderbewegung, fördert das Miteinander in der Natur, erlebnispädagogische Maßnahmen, Förderung der Sozialkompetenz, das Übernehmen von Verantwortung, Umweltbewusstsein und somit die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen. Neben den regelmäßigen Gruppenstunden werden überregionale und internationale Pfadfinderlager ausgerichtet.

Pressemitteilung der Wissenschaftsstadt Darmstadt: 

https://www.darmstadt.de/nachrichten/darmstadt-aktuell/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-zeichnet-jugendliche-und-junge-menschen-fuer-ehrenamtliches-engagement-aus




Pfadfinderleiterin gehört zum NASA-Team und sucht nach frühen Anzeichen von Leben auf dem Mars

„Wir sind kreativ, weil Gott ein kreativer Gott ist“, so beschreibt R. Aileen Yingst ihr Engagement in der Wissenschaft und in der Kirchengemeinde. Gerade in ihrem Beruf gebe es etwas, das sie ständig daran erinnere, dass es nicht mit ihr anfange. Es beginne mit Gott. Er ist für sie der Funke.

Wie viele andere hat auch Aileen verfolgt, wie die NASA-Ingenieure am Jet Propulsion Laboratory in Kalifornien, USA, den kleinwagengroßen Rover nach seiner siebenmonatigen Reise im Weltraum gekonnt landeten. Als Mitglied des SHERLOC-Instrumententeams sei sie dafür verantwortlich, Fotos der Geologie des Planeten zu analysieren. Sie suche dabei nach Hinweisen in Gesteinen oder Sandkörnern, die den Wissenschaftlern Aufschluss über mögliches Leben auf dem Mars vermitteln.

Die Worte „Touchdown complete“ (Landung erfolgt) seien ein emotionaler Höhepunkt jahrelanger harter Arbeit für sie gewesen. „Ich habe geweint“, sagte sie. „Du arbeitest fünf bis acht Jahre an einem Instrument und die ganze Zeit über hast du es im Kopf.“

Von der Natur begeistert
Aileen erinnert sich daran, wie sie im Südwesten Michigans aufwuchs und sich zu Gottes Natur hingezogen fühlte. Sie habe es genossen, Puzzleteile von Umrissen der Planeten zusammenzusetzen und im Sand am Ufer des Michigansees zu spielen. Dort habe sie die Sandkörner betrachtet und sich gefragt, wie sie wohl entstanden seien. Sie habe vom Himmel geträumt und den Sternenhimmel genossen.

Von Lehrern ermutigt – Durchhaltevermögen gelernt

Sehr früh habe sie Durchhaltevermögen gelernt. Sie habe christlich geprägte Schulen besucht. Die Lehrer hätten sie zu Höchstleistungen angespornt. Einer dieser Lehrer habe zum Beispiel mit wiederholten Übungen den Grundstein für ihre wissenschaftliche Karriere gelegt. Diese Übungen hätten sie in Richtung renommierter Universitäten wie Dartmouth und Brown und schließlich zu ihrer Karriere in der Raumfahrt geführt. So habe sie sich durch ihre Kalkulations- und Physikkurse an der Universität gekämpft und durchgehalten, weil ihre frühen Lehrer sie ermutigten, große Träume zu haben und weiterzumachen.

Gott hat ihre Berufung bestimmt

Nach dem Studium zog Yingst nach Wisconsin und gleich am ersten Arbeitstag berichtete ihr Chef über Fördergelder für ein Programm der NASA in Wisconsin (NASA Space Grant). Er schlug ihr vor, die Fördergelder zu beantragen, um das Programm an den Ort zu verlegen, an dem sie arbeitete. Es sei ein aussichtsloses Unterfangen gewesen. In jedem Bundesstaat gebe es nur eine Stelle und die Leitung werde normalerweise von einem hochrangigen Professor an einer angesehenen Universität übernommen, der dann jahrzehntelang im Amt bliebe. Aber Aileen bekam schließlich die Finanzierung und wurde zur Direktorin ernannt. Das konnte ihrer Meinung nach nur geschehen, weil Gott ihr diese Türen öffnete.

In ihrer jetzigen Position als leitende Wissenschaftlerin für die gemeinnützige Gesellschaft Planetary Science Institute (PSI) arbeitet sie zusammen mit Kollegen, einige Atheisten und einige Christen. „Ich freue mich, wenn jemand zu mir kommt und sagt: „Aileen, ich weiß, dass du ein gläubiger Mensch bist, du weißt, dass ich nicht glaube, aber ich muss mit jemandem reden.““ Das habe sie dazu gebracht, die Weitergabe ihres Glaubens analytischer zu verfolgen.

Gott der Schöpfung
Jetzt ist der Rover auf dem Mars gelandet und die ersten Berichte kommen vom roten Planeten zurück, der etwa 225 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist. Was könnte diese Erkundung Nichtgläubigen über den Gott des Universums vermitteln?

Aileen Yingst erklärt: „In meinem Beruf gibt es etwas, das mich ständig daran erinnert, dass es nicht mit mir anfängt. Es beginnt mit Gott. Gott ist kreativ. Wir sind kreativ, weil Gott ein kreativer Gott ist.“

In dieser Haltung ist die Wissenschaftlerin Dr. R. Aileen Yingst auch ein engagiertes Mitglied in ihrer Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. In dem kleinen Ort Brunswick im Bundesstaat Maine im Nordosten der USA ist sie stolz auf „ihre Kids“, wie sie APD berichtete. Als Pfadfinderleiterin in der örtlichen Kirchengemeinde nutzt sie ihre Kenntnisse, um den Jugendlichen im Alter von 10-18 Jahren Natur und Naturschutz, Gemeinschaft, soziales Engagement und Vertrauen in den Gott der Schöpfung zu vermitteln.

Weitere Informationen zu Dr. Yingst auf der PSI-Webseite:
https://www.psi.edu/about/staffpage/yingst




Im Corona-Lockdown mit Spaß die Natur entdecken

Die Rally dauert circa zwei Stunden und ist als Rundweg angelegt; an jeder Station kann gestartet werden. „Bis zum 10. Januar wird die Rally-Strecke regelmäßig von den Marienhöher Pfadfindern gewartet“, so Vorsitzender Haiko Mueller. Laufzettel für die Aufgaben, Karte sowie ein kleines Video und weitere Informationen gebe es im Internet.

„Wichtig ist uns, dass jeder mitmachen kann und die Rally möglichst selbsterklärend ist, man muss dafür kein Pfadfinder sein“, ergänzt Anka Drößler, die die Idee für die Rally hatte. Die Kinder könnten Spaß haben und mit ihren Familien einen tollen Waldspaziergang erleben, sich dabei spielerisch sogar etwas Pfadfinder-Wissen aneignen.

Ursprünglich sei die Rally nur für die eigene Gruppe geplant gewesen, inzwischen machten sehr viele Leute mit. „Wir wollten etwas für unsere Pfadfinder*innen in der Natur machen, das Corona-freundlich ist“, erläutert Drößler, Leiterin der Gruppe ‚Luchse‘, die Motivation. Private Treffen, Gruppenstunden in Vereinen oder bei den Pfadfindern seien seit November zur Prävention von Covid-19 nicht möglich. „Deswegen sollten die Kinder die Rally alleine oder mit ihren Familien und vor allem unabhängig von uns machen können“, erklärt Drößler das Konzept.

Mittlerweile sei das ganze Projekt gewachsen. Im Wald hingen nicht nur die Schilder, es gebe eine eigens erstellte Webseite, ein Video und ein Team von zehn Pfadfindern, die sich um alles kümmern, etwa regelmäßig die Strecke ablaufen, damit die Rally jederzeit gespielt werden kann. Die am 22. November gestartete Aktion sei deshalb wegen des unerwarteten Interesses bis 10. Januar 2021 verlängert worden.

Pfadfinder CPA-Marienhöhe
Zu CPA-Marienhöhe gehören rund 200 Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Es gibt elf Gruppen für Kinder und Jugendliche von 6–20 Jahren. Gruppenstunden finden 14-täglich sonntags statt, wegen Corona jedoch zurzeit nur online. Außerdem gibt es Zeltlager, Lagerfeuer, Wandertouren, Geländespiele und anderes mehr. Interessierte können jederzeit zu den Gruppen¬stunden kommen. Wegen Corona ist eine vorherige Anmeldung notwendig.

Weitere Informationen zur Rally: pfadfinder-rally.cpa-marienhoehe.de.




Adventjugend: Eine Bibel für Pfadfinder

Die Bibel für Pfadfinder
Der Jugendverband der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland hat in Kooperation mit dem spanischen Verlag Editorial Safeliz aus Sagunto/Spanien ein neues Format der Bibel speziell für Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Auftrag gegeben. Dabei wurde wegen der Verständlichkeit für Kinder und Jugendliche die Bibelübersetzung „Neues Leben“ als Grundtext genutzt. Die Bibelausgabe ist nicht nur für den Gebrauch bei Fahrten und Lagern gedacht, sondern für den täglichen Gebrauch.

Umfangreiches Zusatzmaterial
Die Pfadfinderbibel der Adventjugend
Die Übersetzung „Neues Leben“ ist mit vielen Erklärungen versehen. 48 Seiten sind speziell für die Pfadfinderei erstellt worden. Inhalte über den Pfadfinderalltag, wie Waldläuferzeichen, Leistungsabzeichen oder Knoten werden grafisch dargestellt. Darüber hinaus enthält die Bibelausgabe farbige Darstellungen von Pflanzen, Nahrungsmitteln, Vögeln und Berufen. Ein Abschnitt befasst sich mit biblischen Prophezeiungen. Weitere Erklärungen zu biblischen Begriffen und Personen mit nützlichen Übersichten (z.B. Zeittafeln, Listen der Wunder und Gleichnisse von Jesus) und Aufzählungen (z.B. Berge, Berufe und schöne Frauen in der Bibel) lassen sich finden. Es gibt Tipps zum Bibellesen, sechs Landkarten und 17 Studien über biblische Themen mit Möglichkeiten zum Ausfüllen enthalten.

Jugendliches Design
Das Design der Pfadfinderbibel ist bunt und ansprechend, innen wie außen. Die Ausgabe ist in drei Farben (blau/gelb, grau/lachs, türkis/orange) erhältlich. Auch die Bibeltexte wurden in unterschiedlichen Farben gedruckt und erhöhen dadurch die Lesbarkeit. Die Aussagen von Jesus sind beispielsweise in roter Schrift gehalten und viele Textstellen mit Illustrationen und Anmerkungen versehen.

Ein bereicherndes Leseerlebnis
Die Haptik der Bibel ist geschmeidig, ähnlich wie frühere Bibelausgaben des spanischen Verlages für Frauen und Jugendliche. Sie liegt gut in der Hand und lädt durch die Aufmachung und Buntheit des Schriftbildes geradezu ein, mehr zu entdecken. Und dazu gibt es ausreichend Gelegenheit. Durch die Verweise und Erklärungen und vor allem dem umfangreichen Anhang wird das Bibellesen zu einem bereichernden Erlebnis. Ab 5. August ist die Bibel über den Advent-Verlag erhältlich: https://advent-verlag.de/mein-glaube/bibeln/




Adventisten: Virtuelle Pfadfinder-Camporees und Online-Lagerfeuer in der Osterwoche

„Es gab ein Camporee-Fieber überall in Mittelamerika. Dies zeigt uns, dass wir uns selbst durch das Coronavirus nicht eingeschränkt fühlen müssen“, sagte Pastor Al Powell, Leiter der Jugendarbeit der Freikirche in dem Gebiet. Viele Online-Camporees waren so konzipiert, dass die ganze Familie zu Hause mit einbezogen wurde. Das Programm umfasste tägliche Aktivitäten, abendliche Live-Botschaften und Möglichkeiten für die registrierten Pfadfinder, Fotos in Uniform und Videos ihrer Camping-Umgebung auszutauschen. „Wir wollten sicherstellen, dass wir unseren jungen Menschen in dieser Zeit der Krise helfen, damit sie sich auf spirituelle Dinge und Lernaktivitäten konzentrieren können“, sagte Pastor Luis Aguillon, Leiter der Jugendarbeit der Kirche in El Salvador.

Viel Zuspruch

Tausende Beiträge wurden während der Woche aus dem gesamten Gebiet, einschließlich Brasilien, Ecuador, Argentinien, Costa Rica, Nicaragua, Guatemala, Mexiko, den Vereinigten Staaten und Australien in den sozialen Medien geteilt, so Verantwortliche der Freikirche. „Wir waren uns nicht sicher, wie die jungen Leute während der Online-Aktivitäten auf das Zelten in ihren Hinterhöfen, auf ihren Terrassen, in ihren Wohn- oder Schlafzimmern reagieren würden“, meinte Pastor Guenther Garcia, Präsident der Freikirche in Guatemala. „Aber unsere Erwartungen wurden übertroffen, weil Eltern gemeinsam mit ihren Kindern an dem Programm teilnahmen.“

Virtuelle Oster-Lagerfeuer in Bayern

Auch in Deutschland haben die Christlichen Pfadfinder der Adventjugend (CPA), eine Abteilung des Jugendverbandes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, die Osterzeit trotz Beschränkungen wegen der Corona-Krise innovativ gestaltet. So wurden Zoom-Pfadfinderstunden in den Gruppen abgehalten, Leistungsabzeichen online erledigt und eine Vielzahl von Kurz-Videos gedreht und online gestellt. In Bayern haben die Pfadfinder Bilder von ihren kleinen Lagerfeuern ebenfalls gepostet.

Sommer-Freizeiten in Deutschland abgesagt

Wie der Jugendverband auf Nachfrage mitteilte, sind nach Bekanntgabe der Corona-Maßnahmen durch die Bundesregierung alle geplanten Freizeiten, Zeltlager und Gruppenaktivitäten für den Sommer abgesagt worden. Davon seien etwa 4.000 Jugendliche aus ganz Deutschland betroffen, so Ruben Grieco von der Bundesleitung der Jugendabteilung. Er sei aber auch begeistert von den vielen kreativen Aktionen, die in den Gruppen derzeit umgesetzt würden.




Pfadfinder pflanzen Bäume für den Klimaschutz in Dubai

Initiative Plant a Legacy
Die Projektinitiative „Plant A Legacy“ (PAL) [deutsch = pflanze ein Erbe] zielt auf den Klimaschutz ab. Die Initiative wurde ursprünglich von der Bildungseinrichtung Global Education Management Systems (GEMS) mit Sitz in Dubai ins Leben gerufen. Daran beteiligte sich eine Grundschule der Organisation Kindergarden Starters. Die Direktorin der Schule, Asha Alexander, absolvierte einen Kurs zum Klimawandel bei den Vereinten Nationen (UNCC) und wurde anerkannte Klimalehrerin. Nach Abschluss des Kurses schulte sie ihrerseits ihre über 300 Lehrer und auch sie wurden akkreditiert.

15.000 Ghaf-Bäume in 65 Tagen
Um das Gelernte anzuwenden, starteten Alexander und ihre Lehrer PAL im September 2019 mit der Absicht, innerhalb eines Jahres 15.000 Bäume zu pflanzen. Sie begannen, Bäume in verschiedenen Gebieten Dubais zu pflanzen. Sie luden auch andere Organisationen ein, sich an der Initiative zu beteiligen. Die Reaktionen waren größer als erwartet und mit dieser überwältigenden Unterstützung erkannten sie, dass sie weniger als ein Jahr benötigen würden, um ihr Ziel zu erreichen. Durch die Mobilisierung anderer Schulen und Unternehmen konnte das Projekt in nur 65 Tagen abgeschlossen werden.

Pfadfinder beteiligen sich an der Baumpflanzung

Als das Projekt für andere Organisationen geöffnet wurde, sah Claudia Bennet, eine Lehrerin der Schule, darin auch eine großartige Möglichkeit für den Pfadfinderclub an der Schule. Zwei Jahre zuvor war sie mit ihrem Mann und den beiden Kindern dem Pfadfinderclub beigetreten und engagierte sich seither regelmäßig in der Ausbildung der Pfadfinder. Jerrandy Sonsona, der Leiter einer der teilnehmenden Gruppen, erinnert sich: „Als der Aufruf zur Teilnahme an PAL an die Unternehmen erging, informierte Claudia uns sofort und bat uns, dass wir auch teilnehmen und in unseren Pfadfinderuniformen erscheinen“.

Ghaf-Bäume für den Klimaschutz
Die Pflanzung der 1.400 Ghaf-Bäume stärke die Pfadfinder und Abenteurer in ihrer Verantwortung für das Gemeinwohl, in dem sie lebten, so Sonsona. Der Ghaf-Baum (prosopis cineraria) wurde gewählt, da er Toleranz symbolisiere; er sei resistent gegen Dürre und überlebe gut in rauer Wüstenlandschaft. Der Ghaf-Baum gilt auch als „Nationalbaum“ der Vereinigten Arabischen Emirate.




Pfadfinder: Oshkosh/USA - ein Camp der Rekorde

Rekorde
Am Ende des weltweiten Treffens mit über 50.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben sich 13.309 Personen zusammengestellt und das größte jemals in dieser Art gestaltete Kreuz geformt. Unterstützt wurde der Rekordversuch von der Vereinigung adventistischer Lagerprofis (Association of Adventist Camp Professionals).
Ein weiterer Rekord war ein Halstuch aus über 91 Meter Stoff (300 feet) mit einem Gewicht von fast 2 Tonnen (4.000 US pounds). Über 300 freiwillige Helfer hatten 2.252.544 Nähte verarbeitet. Die Pastorenabteilung (Ministerial Department) der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika (NAD) trat hier als Sponsor auf. Beide Aktionen wurden erfolgreich im Guinness Buch der Weltrekorde eingetragen.

Glaubenstaufen

Während der fünf Camporéetage seien auch 1.311 Pfadfinder durch Untertauchen nach biblischem Vorbild getauft worden und hätten sich so der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten angeschlossen, berichtete Ronald H. Whitehead, Direktor des Zentrums für Jugendevangelisation (Center for Youth Evangelism CYE) an der Andrews Universität, Michigan/USA. Allen Getauften wurde eine Taufurkunde, ein Handtuch (wurde bei der Taufhandlung gebraucht), eine Bibel und eine Anstecknadel als Erinnerung an dieses Ereignis überreicht.

Über 61.000 € an Spendenaufkommen
Beim Gottesdienst am Samstagmorgen spendeten die Pfadfinder den Gesamtbetrag von 68.5333 US$ (61.440 Euro). Die größte Onlinespende betrug 4.900 US$ (4.393 Euro), der größte Einzelbetrag in bar vor Ort 1.000 US$ (897 Euro). Damit fehlten nur 31.467 US$ (28.210 Euro) an dem gesteckten Sammlungsziel von 100.000 US$ (89.650 Euro), so einer der Organisatoren des Pfadfindercamps. Der Erlös ist für Projekte wie die weltweite Vereinigung adventistischer Luftfahrt (Adventist World Aviation), Pfadfinder Evangelisation in Kuba und die Aktion „Bible & Buck“ (eine Bibel und 1 Dollar Porto für den Versand von Bibeln in den Ländern, in denen es wenige Bibeln gibt) gedacht.

Oshkosh 2024
In 5 Jahren wird das nächste große internationale Pfadfinderlager in Oshkosh, Wisconsin/USA ausgerichtet. Es findet vom 12.-17. August 2024 unter dem Motto: „Believe the Promise“ (Glaubt der Verheißung) statt. Der Ticketverkauf hat begonnen. Für die ersten 2.500 Tickets gibt es eine der begehrten Anstecknadeln. Infos unter https://camporee.org/.




Adventisten: großes soziales Engagement bei Pfadfindertreffen

„Talente“ in Portugal
Die Idee in Portugal war einfach und wirkungsvoll: Pfadfinder waren eingeladen, an Themenworkshops teilzunehmen, in denen sie neben dem Erlernen von Fertigkeiten auch einige kleine Perlen, die sogenannten „Talente“ und eine sehr wertvolle „Josua-Karte“ (im Wert von je 50 Talenten) erwarben. Diese Talente konnten sie im eigens dazu organisierten Lagerleben (ein spezielles Programm, bei dem Pfadfinder Essen oder Aktivitäten kaufen konnten) ausgeben. Es gab aber auch eine andere Möglichkeit. Die fast 4.000 Pfadfinder wurden über das Hilfsprojekt der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA zur Unterstützung von 30 Kindern in São Tomé informiert, so dass ihre Spenden (in Form der „Talente“ und „Karten“) dazu beitragen würden, die bedürftigen Kinder ein ganzes Jahr lang zu ernähren und zur Schule zu schicken. Sponsoren würden diese Spenden dann in reales Geld umwandeln.

Das Ziel der Pfadfinder waren 10.000 Talente oder 200 Karten. Voller Überraschung kündigte Pastor Jonatan Tejel am letzten Morgen die erstaunliche Anzahl von 76.951 Talenten an, die von den Pfadfindern gesammelt wurden; fast das Achtfache des ursprünglichen Ziels. „Es gibt Hoffnung für die Zukunft“, so João Martins, Exekutivdirektor von ADRA Europa. „Wenn wir das uneigennützige Verhalten all‘ dieser Pfadfinder sehen, können wir sicher sein, dass Sensibilität für die Bedürfnisse anderer Menschen eine ihrer Charaktereigenschaften ist.“

5.000 Notfallbehälter in USA
Auf dem großen Lager in Oshkosh/USA gab es eine andere Herausforderung. Marshall Gonzales, Direktor des Adventistischen Sozialdienstes (Adventist Community Services ACS) der Adventisten im Südwesten der USA erklärt: während einer Katastrophe sei ein 5-Gallonen-Eimer [entspricht 19 Liter] mit dringend benötigten Reinigungs- und Hilfsmitteln Gold wert für jemanden, der gerade eine Naturkatastrophe überlebt habe. Wichtig sei es, solche Behälter in ausreichender Menge bereit zu haben, um sie im Notfall verteilen zu können.

So waren die etwa 55.000 anwesenden Pfadfinder eingeladen, die Behälter füllen zu helfen. Es wurde eine Packstraße mit den Behältern und den Inhalten eingerichtet. Die Eimer, enthielten Haushaltsreiniger, Geschirrspülmittel, Scheuerschwämme, Schrubberbürsten, Reinigungstücher, Staubmasken, Küchen-, Einweg- und Arbeitshandschuhe, Müllbeutel, Waschmittel, Papierhand- und Desinfektionstücher, eine Wäscheleine, Wäscheklammern und ein Spray zum Insektenschutz. Die Organisatoren waren von der Einsatzbereitschaft der Pfadfinder begeistert. „Die Pfadfindergruppen sind einfach fantastisch“, so Julie Gonzales aus Keene, Texas/USA. „Viele sind mehrmals gekommen; und eine Gruppe aus Alvarado, Texas/USA blieb ganze drei Stunden“.

ADRA, die Adventistische Katastrophen- und Entwicklungshilfeorganisation besteht aus einem weltweiten Netzwerk aus über 130 Länderbüros. Der staatlich anerkannten Nichtregierungsorganisation helfen die vorhandenen Strukturen in den einzelnen Ländern bei der schnellen Durchführung von Hilfsprojekten – besonders der Katastrophenhilfe.

Der Adventistische Sozialdienst ACS (Adventist Community Service) ist der offizielle gemeinnützige Sozialdienst der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Bereich Nordamerika und Kanada mit über 1.250 lokalen Büros.




Adventisten: internationale Pfadfindertreffen in diesem Jahr

Camporées haben adventistische Pfadfindertradition
Camporées entsprechen den Jamborees des Weltpfadfinderverbandes. In Deutschland haben Zeltlager der adventistischen Pfadfinder eine lange Tradition. 1957 wurde die erste „Jungfreundefreizeit“ in Freudenstadt durchgeführt. Später nannten sie sich die „Christlichen Pfadfinder der Adventjugend (CPA)“, die Pfadfinderorganisation innerhalb der Jugendabteilung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland.

Zu den Feiertagswochenenden wie Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten finden regelmäßig solche Freizeiten und Zeltlager in den Bundesländern statt. Manche Bundesländer führen gemeinsame Treffen durch. Ein Pfadfinderlager mit deutschlandweitem Charakter ist das Osterlager Friedensau (OLaF) auf dem großen Zeltplatz beim Hochschulgelände Friedensau/Sachsen-Anhalt.

1977 nahmen die deutschen adventistischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen am ersten internationalen Camporée der teilkontinentalen Kirchenleitung für West- und Südeuropa (Euro-Africa-Division/EUD) in Malcesine/Italien teil. Sowohl das Treffen in Portugal als auch das Event in Südengland entsprechen dieser Tradition.

Mega Pfadfindertreffen
Im Januar dieses Jahres fanden auf dem südamerikanischen Kontinent in Barretos, nördlich von São Paulo/Brasilien, zwei aufeinanderfolgende Camporées mit jeweils über 50.000 Teilnehmern statt. Das alle fünf Jahre stattfindende Ereignis brachte Jugendliche aus den acht Ländern Argentinien, Brasilien, Bolivien, Chile, Ecuador, Paraguay, Peru und Uruguay zusammen.

Vom 12. Bis 17. August werden bis zu 55.000 Teilnehmer beim internationalen Camporée in Oshkosh, Wisconsin/USA erwartet. Unter dem Motto: „Chosen“ (Erwählt) geht es um die biblische Figur des David. Wie bei allen solchen Lagern können die Pfadfinderinnen und Pfadfinder Gradabzeichen erwerben, handwerkliche Fähigkeiten erlernen und einsetzen, Anstecknadeln austauschen, Freundschaften schließen und erneuern, ihren Glauben stärken und beeindruckende Ereignisse erleben. Das internationale Camporée in Oshkosh ist das Mega-Event der weltweiten adventistischen Pfadfinderbewegung.

Adventistische Pfadfinder weltweit
Nach eigenen Angaben sind etwa 2,6 Millionen Pfadfinderinnen und Pfadfinder in über 90.000 lokalen Gruppen zusammengeschlossen. Deutschlandweit sind etwa 3.500 CPA’s in 180 Gruppen aktiv. Sie sind in den meisten Fällen an lokale Kirchengemeinden angebunden.

Die Abendveranstaltungen in Oshkosh können ab 13.08. über HopeChannel im Live-Stream verfolgt werden. Mehr Infos: https://www.hopetv.org/camporee.