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Hochschule Friedensau kooperiert mit Universität Kapstadt

Beide Institutionen konzentrieren sich dabei auf die ethischen Fragen, die der humanitären Arbeit speziell in Afrika zugrunde liegen, so die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Theologischen Hochschule Friedensau. Ziel sei es, herauszufinden, auf welcher Ethik sich humanitäre Interventionen in einer Welt der widersprüchlichen Ethiken stützen sollten und welche Grundsätze religionsunabhängig und international als Grundlagen zu betrachten wären. Das Forschungsprojekt werde im Rahmen einer Kooperation zwischen den beiden Instituten durchgeführt.

Dr. Kwaku Arhin-Sam, Direktor des FIFE, und Dr. Divine Fuh, Direktor von HUMA, leiten und begleiten das Projekt gemeinsam. Teile der auf mehrere Jahre angelegten Zusammenarbeit seien Diskussionen am Runden Tisch, Workshops, Podcasts, Videoclips/Videocasts, politische Kommentare, öffentliche Beteiligung und wissenschaftliche Publikationen. Das Forschungsvorhaben werde Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger sowie verschiedene Akteure und Interessenvertreter aus dem humanitären Bereich einbeziehen.

Hochschule Friedensau und Institut
Die Theologische Hochschule Friedensau ist eine staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Hier können acht B.A.- und M.A.-Studiengänge – zum Teil berufsbegleitend – in den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie sowie ein Kurs „Deutsch als Fremdsprache“ belegt werden. 38 Nationen sind unter den rund 200 Studierenden vertreten. Informationen unter www.thh-friedensau.de/.

Das Friedensauer Institut für Evaluation (FIFE) ist ein selbstverwaltetes, wissenschaftliches Forschungsinstitut, das Evaluierungen zur Leistungsfähigkeit von Entwicklungsmaßnahmen durchführt. Das Institut entstand aus der Notwendigkeit einer wissenschaftsbasierten, wirkungsorientierten Analyse und Effizienzkontrolle der Praktiken von Entwicklungszusammenarbeit, humanitärer Hilfe und gemeinnütziger Projekte, die sich aus unterschiedlichen theoretischen Modellen, Paradigmen und Arbeitsansätzen ergeben.




USA: $ 500.000 Spende für adventistische Uni-Klinik zur Bekämpfung von COVID-19

Laut einer Pressemeldung der Loma-Linda-Universität berichtet Chuck Campbell, Stiefsohn des Stifters, bei der Übergabe des Checks: „Retten sie Leben, stellen sie nur eines sicher, dass sie Leben retten!“

Adrian Cotton, Arzt und Leiter der medizinischen Betriebe der Krankenhäuser der Loma Linda University Health, sagte, die Zelte seien eine unschätzbare Ressource. „Die Zelte können als Unterdruck-Isolationsraum dienen, der für das Screening von Patienten geeignet ist, die auf Infektionskrankheiten wie Grippe oder COVID-19 untersucht werden“, sagte Cotton. „Die Zelte werden derzeit nach Ermessen des Krankenhauspersonals für die Patientenversorgung genutzt.“

McMillen Familienstiftung
Die McMillen Familienstiftung finanziert gemeinnützige Wohltätigkeitsorganisationen in Südkalifornien, die von Drogen- und Alkoholabhängigkeit betroffene Menschen unterstützen. Karl McMillan machte sein Vermögen mit einem Sanitärunternehmen. Seinem erstaunlichen geschäftlichen Erfolg stand der Tod seiner ersten Frau durch Krebs und seiner beiden Söhne, die einen Großteil ihres Lebens mit dem Kampf gegen Drogenmissbrauch verbracht haben, gegenüber. Karl selber kämpfte gegen die Alkoholsucht und ist stolz, seit über fünfzehn Jahren „trocken“ zu sein. Durch die Unterstützung gemeinnütziger Organisationen, die eine solide Finanzverwaltung, einen effizienten Betrieb und Programmintegrität nachweisen können, möchte die Stiftung die Lebensqualität der Bedürftigen verbessern helfen.

Loma-Linda-Universität
Die 1905 gegründete Loma-Linda-Universität ist eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und liegt in Kalifornien/USA im Süden von Los Angeles in der Grafschaft San Bernardino. Sie umfasst acht Fakultäten, sechs Krankenhäuser des LLUMC sowie über 1.000 Fakultätsärzte aus Südkalifornien. Loma Linda University Health bietet nach eigenen Angaben über 100 akademische Programme an und versorgt jährlich über 40.000 Patienten stationär und 1,5 Millionen ambulant. Die international angesehenen Wissenschaftler von Loma Linda veröffentlichen jedes Jahr über 500 Fachartikel mit neuen Forschungsergebnissen in den Bereichen Ernährung, Krebsbehandlung, Herzkrankheiten, neonatale Entwicklung, Schlaganfall und Hirntrauma.




USA: Weitere Adventistische Universität unter den Top 10%

In Bezug auf Rasse, Alter, Geschlecht und geografischer Herkunft haben die Studenten der WWU in den USA die größte Vielfalt. Das erklärt auch, dass sie in diesem Bereich an dritter Stelle von 42 Hochschulen im Bundesstaat Washington stehen. So gehört die WWU zu den Top 5% aller Hochschulen im Bundesstaat und verbesserte ihre Rangliste um 26 Plätze gegenüber dem Vorjahr. Die WWU befindet sich in einem Vorort von College Place, Washington, im Nordwesten der USA. Rund 1.700 Studenten aus der ganzen Welt sind dort eingeschrieben.

Respektvolles Miteinander

„Unsere Universitätsfamilie hat sich verpflichtet, ein respektvolles und nachhaltiges Muster an Vielfalt zu fördern, das jeden Einzelnen bereichern, die Walla-Walla-University stärken und die Welt, der wir dienen, segnen wird“, meinte Pedrito Maynard-Reid, WWU-Assistent des Präsidenten für Vielfalt seit 2008. „Wir freuen uns, in diesen Rankings anerkannt zu werden, aber wir sind immer daran interessiert … wie wir die Vielfalt unserer Hochschulfamilie und der Welt um uns herum besser erkennen und nutzen können.“

College Factual
College Factual ist das führende Unternehmen für Datenanalysen über amerikanische Colleges und Universitäten, die akkreditierte Hochschulabschlüsse anbieten. Es untersucht Daten von über 2.850 Einrichtungen. Die Erkenntnisse stehen Studierenden aus über 200 Ländern zur Verfügung. College Factual verwendet nach Eigenauskunft das Wort „Vielfalt“, um eine „Mischung aus Menschen, Traditionen, Ideen und Kulturen“ zu beschreiben. Um Einrichtungen auf der Grundlage von Vielfalt zu bewerten, werden Alter, Geschlecht, Rasse und Herkunftsort der Studierenden jeder Institution analysiert.

Vielfalt als Kriterium, bei der Wahl der Uni
Wenn Studenten auf einem Campus nach „Vielfalt“ suchen, suchen sie nach Möglichkeiten der Selbstbestimmung und nach Gemeinschaft mit anderen. Sie halten Ausschau nach Studierenden, die auf die gleiche Weise glauben, sowie nach Möglichkeiten, von Menschen aus verschiedenen Hintergründen und Kulturen zu lernen“. College Factual stellt ihnen dazu die notwendigen Informationen zur Verfügung.