Zürich/Schweiz, 28.04.2013/APD   Zusammen mit Ernst Lüber und Egon Rauch von der „Glückskette“ besuchte Rachel Donald, Projektleiterin der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz, in Mafraq/Jordanien zwei syrische Flüchtlingsfamilien.

Mit nichts außer den Kleidern am Leib sei Rasha mit ihren Kindern über die Grenze von Syrien nach Jordanien geflüchtet, schilderte die ADRA Projektleiterin das Schicksal der Familie. In Mafraq habe Rasha ein Zimmer unter dem Dach eines noch nicht fertiggestellten Gebäudes für monatlich 200 Franken (162 Euro) mieten können. Eine Küche hätten sie nicht, Bad und WC müssten sie mit fünf anderen Familien teilen. Ihr Mann sowie ihr Bruder seien in Syrien im Gefängnis und sie wisse nicht, wie es ihnen gehe.

Gemeinsam mit der „Glückskette“ unterstütze ADRA Schweiz diese und weitere 249 Familien in Jordanien monatlich mit je 130 Franken (105 Euro) für die Miete eines Zimmers, so Rachel Donald. „Es ist schön zu sehen, dass die Hilfe wirklich bei den bedürftigen Familien ankommt.“ Laut der ADRA Mitarbeiterin überquerten jeden Tag weitere Tausende Flüchtlinge die Grenze. Viele von ihnen brauchten Unterstützung.

Die „Glückskette“ ist eine Stiftung, die Spenden für humanitäre Hilfsprojekte sammelt. Sie wird dabei von öffentlichen Radio- und Fernsehsendern sowie privaten Medien unterstützt. Um die Spenden nachhaltig und effizient zugunsten der Opfer einzusetzen, arbeitet die „Glückskette“ mit 25 Schweizer Hilfswerken zusammen. Zu den Partnerhilfswerken gehört auch ADRA Schweiz.
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