Zürich/Schweiz, 13.11.2013/APD Die   Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz stellt 100.000 Franken (81.000 Euro) zur Nothilfe für die vom Taifun „Haiyan“ betroffenen Menschen auf den Philippinen zur Verfügung. Vom Wirbelsturm seien laut Hilfswerk rund 9,5 Millionen Menschen betroffen, und 600.000 Personen hätten evakuiert werden müssen. Die Behörden befürchteten mehr als 10.000 Tote und Tausende von Verletzten, so ADRA.

Das Partnerhilfswerk ADRA Philippinen konzentriere sich auf den Norden der Insel Cebu sowie auf Iloilo. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden und anderen humanitären Organisationen arbeite ADRA erste Hilfsprojekte in den Bereichen Nahrungsmittelversorgung, Unterkunft sowie Wasserreinigungsanlagen aus.

Moises Musico, Koordinator für Katastrophenhilfe bei ADRA Philippinen, sei am 8. November in Bohol gewesen und habe mit einer Einsatzgruppe nach dem Taifun eine Lageeinschätzung gemacht und erste Nothilfemaßnahmen im Norden Cebus eingeleitet, so Adventist News Network (ANN).

Weltweites ADRA Netzwerk hilft
ADRA Philippinien besitze Wasseraufbereitungsanlagen, die den zerstörten Dorfgemeinschaften zur Verfügung gestellt werden könnten. Für den Betrieb der Trinkwasseraufbereitungsanlagen würden laut ANN Techniker von ADRA Deutschland sorgen.
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