Wahroonga, NSW/Australien, 24.01.2014/APD   Zehntausende seien laut der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Australien in den anhaltenden Unruhen im Südsudan gestorben und mehr als eine halbe Million Menschen im Land vertrieben worden oder in Nachbarstaaten geflohen. „Bis zu 70 Prozent der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. Das zeigen die uns zugänglichen Berichte“, sagte Beryl Hartmann, Programmverantwortliche von ADRA Australien. „Wir müssen jene besonders schützen und unterstützen, die in solchen Situationen am meisten gefährdet sind.“

Mehr als 25.000 Menschen würden von den ADRA-Hilfsmaßnahmen im Nachbarland Uganda profitieren, welche die Installation von hygienischen Toilettensystemen und Wassernutzungsanlagen beinhalte sowie die Verteilung von Hilfsgütern wie Bettzeug, Seife und Besteck.

„In dieser Phase geht es darum, die Grundbedürfnisse zu decken, vor Krankheit zu schützen und das Überleben zu sichern, damit diese Menschen, die alles hinter sich gelassen haben, wieder friedlichere Zeiten erleben können“, sagte die Programmverantwortliche von ADRA Australien.

Gemeinsam mit den lokalen Behörden würde mit nachhaltigen Maßnahmen versucht, zukünftigen Katastrophen vorzubeugen, indem die Umgebung der Flüchtlingslager bewusst geschützt werde. So markierten ADRA-Freiwillige gemeinsam mit Gemeindebehörden entsprechende Bäume in der Natur als auch auf Karten. „Dieses Vorgehen soll die Bäume vor dem Fällen beim Feuerholzsammeln der explosionsartig gewachsenen Bevölkerung schützen“, erläuterte Beryl Hartmann.
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