Lüneburg, 09.02.2014/APD   Mit der Frage, wie junge Menschen heute Krisen meistern, Geborgenheit erleben und zuversichtlich in die Zukunft blicken können, werden sich die Jugendlichen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland während der jährlichen Jugendgebetswoche vom 15. bis 22. März befassen.

Das dafür ausgearbeitete Material, welches auch online verfügbar ist, wurde von Johann Gerhardt, Professor für Praktische Theologie an der adventistischen Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg, verfasst und trägt die Überschrift „Aufsehen auf Jesus“, eine Aufforderung aus dem Hebräerbrief (12,1-2). Es geht darin um Begegnungen von Menschen mit Jesus und deren Bedeutung für das Leben junger Menschen heute. Etwa der reiche junge Mann, der wissen wollte, was ihm noch fehlte, um das ewige Leben zu bekommen, oder der Fischer Simon Petrus, der einem unsinnigen Befehl von Jesus folgend, das Wunder seines Berufslebens erlebte.

Für den Auftakt dieser Gebetswoche am 15. März sind Einsätze der Jugendgruppen für Menschen in Not geplant. Darüber, was im vergangenen Jahr am sogenannten „Global Youth Day“ unternommen wurde, berichtet Martin Böhnhardt, Leiter der Jugendarbeit der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern, in der Februar-Ausgabe der Gemeindezeitschrift „Adventisten heute“ (S. 24): „Junge Menschen besuchten Kinder in Kinderkrankenstationen oder Senioren in Altenheimen. Sie trafen sich mit Asylbewerbern und schenkten ihnen Aufmerksamkeit und Zuneigung. Sie gaben Obdachlosen und armen Menschen zu essen und informierten Passanten auf der Straße über soziale Ungerechtigkeit. Sie riefen dazu auf, Menschen durch Blutspenden das Leben zu retten und inspirierten andere durch freundliche und uneigennützige Geschenkaktionen zur Nächstenliebe.“

An dieser Aktion, die in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfindet, beteiligen sich schätzungsweise acht Millionen Jugendliche weltweit.
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