Weiterstadt bei Darmstadt, 11.03.2014/APD   Die Wintermonate sind in Afghanistan mit Tagestemperaturen von bis zu -20° C sehr hart. Da viele Menschen in Lehmhütten, zerschlissenen Zelten oder Höhlen leben, ist das eine große Herausforderung für sie. Seit über zehn Jahren verteilt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland während der Wintermonate Hilfspakete, die vor allem Frauen, Kindern und älteren Menschen das Überleben sichern.

Zusammen mit der lokalen Organisation Rostahi Agency for Rehabilitation of Afghanistan (RARA) hilft ADRA Menschen in Kabul und dem Umland. Aus den vielen tausend Familien, die in der gleichen Lage sind, hat ADRA zusammen mit RARA und dem lokalen Amt für Flüchtlinge 2.200 besonders betroffene ausgewählt. Das Hilfspaket enthält vier traditionelle Decken, sechs Paar Schuhe, 40 Quadratmeter Zeltplanen und 70 Kilogramm Holzkohle zum Heizen.

Für die Herstellung der insgesamt 8.800 Decken engagierte ADRA 137 bedürftige Frauen – vor allem Witwen. Sie erhalten für ihre Arbeit einen Verdienst und können so ihre Familie in der Winterzeit versorgen. Ohne diese Einkommensquelle müssten sie und ihre Kinder betteln gehen.
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