Neuer Schulleiter auf der „Marienhöhe“

Das Schulzentrum „Marienhöhe“ der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Darmstadt bekommt einen neuen Schulleiter: Dr. Christian Noack tritt sein Amt zum 1. August an. Im abgelaufenen Schuljahr absolvierten dort 87 Gymnasiasten und Kollegiaten (2. Bildungsweg) ihre Abiturprüfungen. Zwei Abiturienten erhielten die Traumnote 1,0.

Darmstadt | APD

Christian Noack war bisher als pädagogischer Leiter am Schulzentrum „Marienhöhe“ tätig. Er unterrichtet die Fächer Religion, Geschichte, Politik und Wirtschaft. 1998 erwarb er an der Goethe-Universität Frankfurt am Main den Doktorgrad im Fachgebiet Neues Testament. Er ist auch Lehrbeauftragter an der adventistischen Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg.

„Was uns auszeichnet, ist der wertschätzende Umgang mit den Schülerinnen und Schülern“, sagte Noack in einem Interview mit der Freikirchenzeitschrift „Adventisten heute“. „Natürlich haben wir auch Konflikte, Stress – wie jede Organisation, auch wenn sie christlich ist – aber wir besinnen uns immer wieder auf unsere Kernkompetenz: Wir mögen Schüler!“. Wertschätzende Begegnungen ermöglichten ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung für Kinder und Jugendliche, so der neue Schulleiter.

Noack löst Gunter Stange ab, der zum 31. Juli in den Ruhestand geht. Stange war seit 1981 auf der Marienhöhe tätig. 1991 wurde ihm die stellvertretende Schulleitung und die Aufgabe des Studienleiters, der für die gymnasiale Oberstufe zuständig ist, übertragen. Ab Frühjahr 2000 hatte er die Schulleitung übernommen.

Ebenfalls in den Ruhestand geht Dr. Wilfried Warning, Abteilungsleiter für die Realschule. Sein Nachfolger wird Reiner Junek, bisheriger Stellvertretender Schulleiter. Stefan Petersen übernimmt die stellvertretende Schulleitung.

Die adventistische Bildungsstätte zählte im abgelaufenen Schuljahr 700 Schülerinnen und Schüler. Von den 62 Lehrkräften gehören über die Hälfte der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten an. Das 1925 eröffnete „Seminar Marienhöhe“ hat seit 1950 ein staatlich anerkanntes Gymnasium. 1994 folgte die Realschule und 2010 die Grundschule.

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