News

Südkoreanischer Kriegsdienstverweigerer Sang-Min Lee aus Haft entlassen

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist der südkoreanische Mennonit Sang-Min Lee bereits Ende Juli vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Er war im Jahr 2014 als Kriegsdienstverweigerer aus Glaubensgründen zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Hope Channel stellt neues Konzept vor

Mit einem Festakt hat das Medienzentrum „Stimme der Hoffnung“ am 17. September in Alsbach-Hähnlein sein neues Konzept der Marke „Hope“ vorgestellt: Der Fernseh- und Radiosender „Hope Channel“ und das Bibelstudien-Institut werden zukünftig noch enger zusammenarbeiten. Für beide gibt es ein gemeinsames Logo. Daneben wurde auch das Design des Programmhefts und der Homepage aktualisiert. Hope Channel sendet ab September in HD-Qualität, die Abteilungen Fernsehen, Radio und Bibelstudien-Institut sollen über ein gemeinsames Internetportal erreichbar sein.

Arbeiten an der Lutherbibel abgeschlossen

Mit einem festlichen Empfang auf der Wartburg bei Eisenach hat die fünfjährige Arbeit an der Revision der Lutherbibel am 16. September ihren offiziellen Abschluss gefunden. Dabei wurde der Text der Lutherbibel dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) übergeben, der die Revision beschlossen hatte.

„Zäune in Europa sind ein Konjunkturprogramm für Schlepper“

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm traf am 15. September im Anschluss an seine Reise nach Ungarn und Serbien (13. bis 14. September) zu Gesprächen mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Brüssel ein. Im Mittelpunkt dieses ersten Treffens des EKD-Ratsvorsitzenden mit dem EU-Spitzenpolitiker sei angesichts der tagespolitischen Lage sowie der persönlichen Eindrücke Bedford-Strohms der Situation vor Ort die Flüchtlingskrise in der EU gestanden, teilte die EKD mit.

Kirche und Großstadt - Kirchen als Zufluchtsort

Vom 13. – 16. September treffen sich die Stadtdekane und Stadtdekaninnen aus den Großstädten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz in Zürich zu einem gemeinsamen Austausch. Die 18. Konsultation der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) steht unter der Leitfrage „Welchen Raum braucht Kirche in der Stadt?“ In Vorträgen und Exkursionen werde sich die Konsultation dabei der Diskussion stellen, wie Kirchen theologisch, liturgisch und sozial-diakonisch in die Stadt hinein wirkten, teilte die EKD mit.

25 Jahre Verein für Freikirchenforschung

Vor 25 Jahren, im ohnehin schon geschichtsträchtigen Jahr 1990, gründeten Theologen und Historiker verschiedener Freikirchen den Verein für Freikirchenforschung (VFF). Initiator war damals der inzwischen verstorbene Münsteraner Professor Dr. Robert C. Walton, der einen Kreis von Fachleuten und engagierten Mitgliedern von Freikirchen um sich sammelte, um den Verein ins Leben zu rufen.

Adventistische Gruppe im Emirat Fudschaira/VAE gegründet

Am 5. September gründeten im Hotel Concorde im Emirat Fudschaira, einem der sieben Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), 25 Siebenten-Tags-Adventisten eine kirchliche Gruppe.

Flüchtlinge beim Deutschkurs der Theologischen Hochschule Friedensau

Die Theologische Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg hat am 9. September die ersten vier Flüchtlinge, zwei Männer und zwei Frauen, als zusätzliche Teilnehmer in den Deutschkurs der Hochschule aufgenommen. Ziel sei, den hochmotivierten Migranten eine Möglichkeit zu geben, auf höherem Niveau Deutsch zu lernen und damit nachhaltig ihre Sprachbarrieren zu überwinden.

Weibliche Genitalverstümmelung – ein weltweites Problem

Zum Thema „Weibliche Genitalverstümmelung – ein globales Problem“ lud am 9. September im Rahmen der Berliner Wirtschaftsgespräche das Krankenhaus „Waldfriede“, eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, nach Berlin-Zehlendorf ein. Rein wirtschaftlich betrachtet würde sich ein ganzheitliches Betreuungsangebot für Opfer der weiblichen Genitalverstümmelung nicht lohnen, betonte der Geschäftsführer des Krankenhauses, Bernd Quoß, zu Beginn der Gesprächsrunde. Doch „Waldfriede“ möchte nach den Prinzipien der christlichen Nächstenliebe diesen Frauen helfen.

ADRA unterstützt Flüchtlinge in Syrien, Libanon und im Nordirak

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Kurdistan bietet Kindern Freizeitaktivitäten im Binnenflüchtlingslager am Stadtrand von Erbil, in der teilautonomen Region Kurdistan, an. In den Städten Derin, Erbil und Piramagrun bereitet das Hilfswerk die Ausgabe von Hilfsgütern und Mietzuschüssen sowie den Hygieneunterricht für Flüchtlinge vor. In Syrien finanziert ADRA Mittlerer Osten (MENA) die Fertigstellung von Unterkünften für Binnenflüchtlinge und in Beirut/Libanon eröffnete das Hilfswerk eine Schule.