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Weltbildungstag – „Investition in Bildung bringt beste Zinsen“
Zum Weltbildungstag am 8. September hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz ein kurzes Grafik-Video publiziert. Es informiert über den Zugang zu Bildung in der Welt und die Chancen, die Bildung eröffnet.
Adventisten in der Schweiz wählen Kirchenleitung
Auf der alle fünf Jahre stattfindenden Generalversammlung der Schweizer Union der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten haben am 6. September in Biel 25 Delegierte aus den Kirchgemeinden den Vorstand und die Geschäftsleitung neu gewählt.
ADRA Slowenien sendet Hilfsgüter per Zug nach Belgrad
Am Morgen des 4. September hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Slowenien 9,4 Tonnen Hilfsgüter für Flüchtlinge von der Hauptstadt Ljubljana, Slowenien, per Zug in die Hauptstadt von Serbien, nach Belgrad transportiert. Die Fracht sei am gleichen Tag angekommen und von der Partnerorganisation, ADRA Serbien, entgegengenommen worden, teilte das slowenische Hilfswerk mit.
„Wir leben jenseits des Gartens Eden“
Wo früher der Braunkohlentagebau Erde, Luft und Klima ruinierte, blüht heute die Landschaft. Noch vor wenigen Jahren blickte man in der Gegend um Borna bei Leipzig in schmutzige Krater, heute hat sich das ehemalige Abbaugelände in ein Naherholungsgebiet mit zahlreichen Seen verwandelt. Viele Tier- und Pflanzenarten fanden dort wieder eine Heimat. Kann der Mensch, wenn er nur will, paradiesische Zustände schaffen? Mit dieser Frage befasst sich der diesjährige „Tag der Schöpfung“. Zur zentralen Feier am 4. September luden die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland und die ACK Sachsen zum Gottesdienst in die evangelische Stadtkirche St. Marien nach Borna ein.
Heilsarmee hilft Flüchtlingen
Die Heilsarmee engagiert sich in Deutschland derzeit mit einer Reihe von Angeboten in der Flüchtlingshilfe. Für die Betreuung von größeren Projekten fehlten zwar die Mitarbeiter und die finanziellen Mittel, „aber da, wo wir bereits etwas tun können, sind wir auch aktiv“, sagte Majorin Marianne Meyner, die als Programm-Direktorin für die inhaltliche und konzeptionelle Arbeit der Gemeinden und Einrichtungen verantwortlich ist.
BFP-Präsidium äußert sich zur Flüchtlingssituation
Das Präsidium des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) hat in einem Rundschreiben an seine Kirchengemeinden in Deutschland zur gegenwärtigen Flüchtlingssituation Stellung genommen. Darin würdigt es das Bemühen der politisch Verantwortlichen um Lösung von Problemen und die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung.
ADRA Slowenien lieferte Hilfsgüter per Flugzeug nach Lesbos
Am 28. August hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Slowenien 2,5 Tonnen Hilfsgüter für Flüchtlinge per Flugzeug auf die griechische Insel Lesbos geschickt. Diese sind von ADRA Freiwilligen am 29. und 30. August in Molivos, an der Nordspitze der Insel, an die Flüchtlinge, vorwiegend aus Syrien, Irak, Afghanistan und Somalia, verteilt worden. Die Armee von Slowenien hat laut Angaben des Hilfswerks kostenlos Lastwagen und Soldaten für den Transport der Hilfsgüter zum Flughafen zur Verfügung gestellt. Adria Airways habe die Fracht kostenlos transportiert und die Flughäfen in Ljubljana und auf Lesbos hätten die Flughafensteuer erlassen.
Katholische Kirche gibt Handreichung zu Fragen des Kirchenasyls heraus
Die Migrationskommission der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz hat eine „Handreichung zu aktuellen Fragen des Kirchenasyls herausgegeben. Darin wird betont, dass das Kirchenasyl ein „kostbares Gut“ sei mit dem als „ultima ratio“ (letztes Mittel) sehr sorgfältig umgegangen werden sollte.
Friedensverbände fordern: Keine Konzerte der Bundeswehr in Kirchen
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) kritisieren erneut die Konzerte von Musikformationen der Bundeswehr in Kirchen, die gerade in der Adventszeit verstärkt stattfinden. In Schreiben aus Anlass des Antikriegstages (1. September) fordern die beiden evangelischen Friedensverbände die Kirchengemeinden auf, ihre Räume nicht für entsprechende Konzerte zur Verfügung zu stellen. „Wir wenden uns dagegen, dass die Kirchen eine Plattform bieten für die Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr“, unterstreichen AGDF-Vorsitzender Horst Scheffler und EAK-Bundesvorsitzender Dr. Christoph Münchow.
Baden-Württemberg nimmt traumatisierte Frauen aus dem Nordirak auf
Nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Frankfurt, wird das Bundesland Baden-Württemberg bis zum Ende des Jahres in einem Sonderkontingent 1.000 sexuell missbrauchte Frauen und Kinder aus Syrien und dem Nordirak aufnehmen. Die vom „Islamischen Staat“ Versklavten sollen für zwei Jahre Aufnahme finden und in dieser Zeit die Chance erhalten, mit Therapien ihre Traumata zu überwinden.